Tschüss August, Du heißes Ding! Ein Rückblick auf Hitze, Hanf und Spermidin

Tschüss August, Du heißes Ding! Rückblick auf Hitze, Hanf und Spermidin

Monatrsrückblick auf einen August mit Hitze, Hanf und Spermidin! | Arthurs Tochter kocht. Der Blog für Food, Wine, Travel & Love #bloggen #blogs #rezepte #inspiration #lifestyle #linving #essen #trinken #wein #foodblog #foodphotography #foodblogs_deutsch #spermidin #fasten #intervallfasten #porridge #haferbrei #tips #instagram #deutsch
Erinnert Ihr Euch an die Fernseh- und Kinowerbung eines Softdrinks-Herstellers, in der Menschen barfuß über einen sehr heißen Sandstrand laufen mussten? Dabei rissen sie ihre Füße hoch und riefen die ganze Zeit "Hot! Hot! Hot!". So war mein August. So fühlte ich mich im August. Den. Ganzen. Monat. Lang. Gelebt habe ich quasi in den Morgenstunden von 4:30 bis 9:00 Uhr, in dieser Zeit habe ich alles erledigt, bei dem ich mich bewegen oder denken musste. Aufstehen um 4:30, alle Fenster aufreißen und durchlüften. Dann: Kaffeetrinken. Raus und den Garten bewässern. Wäsche aufhängen, ein bisschen in der Wohnung kruscheln. Yoga. Schreiben. Um 9:00 Uhr: Wieder hinlegen und nichts mehr tun bis mindestens 23:00 Uhr.

Dennoch war dieser Sommer nicht der heißeste seit Beginn der regelmäßigen Messungen! Der heißeste Sommer aller Zeiten war und ist immer noch der Sommer 2003. In dem Jahr war ich mit Miriam in Bulgarien, die Luft hatte circa 35 °C, während Deutschland bei 40 °C+ stöhnte und der Liebste in einem unklimatisierten Büro sitzen musste. Also, so schlimm war das dann alles wohl doch nicht in diesem Jahr. Trotzdem: So viele Hitzetote wie im August 2018 hat es noch nicht gegeben und ich wäre fast eine davon gewesen, trust me!  

Kultur im August

Ihr wisst, wir sind begeisterte Kinogänger. Und bei 39 °C Außentemperatur kann es kaum einen schöneren Ort geben, als einen klimatisierten Kinosaal. Aber es ist trotzdem nicht so einfach ... Fast jeder Film, den ich in den letzten Wochen gerne sehen wollte, lief nur noch in 3D. Ich mag 3D nicht, ich halte es in den meisten Fällen aus dramaturgischen Gesichtspunkten für absolut überflüssig und ich weigere mich, dafür auf die eh horrenden Kinopreise weitere € 3,00 draufzusatteln. Also haben wir im August mehr Filme nicht gesehen, als wir uns das so vorgestellt hatten. Wirklich schade. Nächste Woche gibt es in Wiesbaden eine einzige Vorstellung, in der Mission Impossible NICHT in 3D läuft. Wir werden also vielleicht sehen ...

Was wir aber gesehen haben und was ich Euch ganz dringend empfehle, ist "Die Wunderübung". Man kommt ziemlich schnell auf den Twist, aber das tut dem großen Vergnügen keinen Abbruch. Ein Ehepaar kommt zur Paartherapie und zerlegt sich und die Beziehung vor den Augen des Therapeuten. Der Film spielt fast zur Gänze im Wunderübungszimmer, und er spiegelt so viel unserer eigenen Beziehungen und Gefühle, dass einem ganz blümerant zumute werden könnte. Würde man nicht ständig so lachen, dass die Wahrheiten, die man erfährt, irgendwie nicht ganz so schlimm sind. Und manchmal schleicht sich sogar das Gefühl ein, dass man die eigene Beziehung ja nun wirklich ein Stück besser im Griff hat, als die vorgenannten Protagonisten. Aber keine Sorge, das vergeht wieder. Fast so böse, wie "The Party", mindestens so gut, wie "Der Gott des Gemetzels". Angucken, Marsch Marsch! 


Im Blog

blieb die Küche einfach und gerne kalt. Es gab Lachscarpaccio mit Rattenschwanz-Radieschen und einen im Ofen im Ganzen gebackenen Weißkohl, der sich zu einem der beliebtesten Rezepte der letzten Monate entwickelt hat. Ich habe Tafelspitz sous vide gemacht mit Kohlrabi in einer köstlichen Meerrettich-Béchamel und als Nudel der Woche gab es, pardon my french, sehr geile Spaghetti Alfredo

Für den meisten Wirbel sorgte mein Artikel über 10 Fakten zu meiner Ernährung. (Was ich esse und was ich nicht esse und wann und wann nicht ...) Euer Feedback war so überwältigend, wie durchgängig positiv, vielen Dank dafür! Viele von Euch wünschten sich daraufhin auch das Rezept für mein Haferbrei-Frühstück mit Sperma Spermidin und Hanf, dass ich es selbstverständlich verbloggt habe. Service galore! 
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Wenn es in den Abendstunden des Augusts etwas kühler wurde (hahaha haha ha!), habe ich das Internet leergelesen. Bemerkens- und lesenswert waren für mich vor allem diese Artikel, die ich für Euch gesammelt habe: 

Menschenfleisch, Foodblogger und Sacha Baron Cohen: Wieviel Hype verträgt die Spitzengastronomie?

Ich denke ja, dass es diesen Blogger nicht gibt, sondern dass Sacha Baron Cohen ihn für dieses Projekt erfunden hat. Zumindest würde das zu ihm passen. Was denkt Ihr? 
Wenn der britische Comedian Sacha Baron Cohen auf einen Foodblogger trifft, sind Missverständnisse fest eingeplant. Dass es allerdings so weit kommt wie gerade eben im amerikanischen Fernsehen zu sehen, hätte wohl niemand gedacht.
NZZ Bellevue 


Werbung in Blogs?

Anscheinend "ja, bitte!".
Die meisten Follower von Bloggern und Influencern wollen zwar wissen, ob ein Posting bezahlt wurde, so die Studie Best 4 Planning. Aber: Auch wenn es so ist, stört es die Mehrheit nicht.
Meine Erfahrung aus persönlichen Gesprächen mit meinen Leserinnen und Lesern: Es ist ihnen meistens völlig wumpe. Sie schätzen viel eher den ständigen, für sie kostenlosen, Output, den ich ihnen biete und über Werbung finanziere. Aber: Warum frage ich Euch alle nicht mal direkt? Wie steht Ihr zu der Werbung, die ich hier im Blog schalte? Erzählt mir frei von der Leber weg, wie Ihr dazu steht, gerne per Mail an arthurstochter@gmail.com (bitte als Betreff "Werbung" verwenden) oder nehmt ganz einfach und schnell per Klick an meiner kleinen Umfrage teil. Ich bin sehr gespannt! Die Umfrage ist vertraulich, das heißt, nur ich kann Eure Antworten und Kommentare lesen! 



Wer das Bargeld abschafft, schafft die Menschlichkeit ab!

Kartenzahlung und Apps ersetzen überall auf der Welt Geldscheine und Münzen. Doch die bargeldlose Gesellschaft wird letztlich zur totalen Konsum- und Kontrollgesellschaft.

Süddeutsche Zeitung 


Anorexia Germanica

Die Deutschen lieben ihr Essen. Noch lieber mögen sie es nur, sich vor dem Essen anderer Kulturen so richtig zu ekeln. Das freilich ist völlig deplatziert.
Salonkolumnisten 


Musik! Michael Jackson wäre im August 60 Jahre geworden




Der ökologische Tod

Wer in seinem Leben stets ökologisch bewusst gehandelt hat, muss den Tod nicht fürchten. Ein schwedisches Unternehmen hat das Prinzip der Kryotechnik entdeckt. Der Leichnam wird eiskalt unter die Erde gebracht, die sterblichen Überreste bleiben sauber, trocken und geruchsfrei.
Thomas Vilgis für die FAZ 



Aus den Blogs

1000 Fragen, Frage 165:

In welcher Hinsicht bist Du anders als andere Menschen?
Ich bin nicht gern am leben. 

Die Kaltmamsell/Vorspeisenplatte. Auf dieser Antwort kaue ich jetzt seit achtundzwanzig Tagen herum. Und ich versuche seit dem zu verstehen, warum sie mich so anfasst.

Und noch einmal Frau Kaltmamsell: 

Sie wurde 15. Fünfzehn! Irre! Herzlichen Glückwunsch an einen meiner absoluten Lieblingsblogs und einen der ganz wenigen, die ich konstant seit vielen Jahren lese.

15. Bloggeburtstag


Hofhuhn-Blog

Ingmar vom Hofhuhn-Blog war unterwegs zum Kollegen Barslund. Ich mag sie ja beide wie verrückt! Vielleicht lade ich sie einfach mal zum Essen ein.

Hofhuhn on Tour


Gone, but not forgotten ...

Endgültig vom Bloggen verabschiedet hat sich Claus von Nur das gute Zeugs. Und obwohl seine Unlust in den letzten zwei Jahren mit den Händen greifbar war, bedaure ich diesen Verlust für die Blog-Landschaft sehr. 

Verändert hat sich der Stakkato-Blog Chezuli. Bernd zeigt jetzt nicht mehr in schneller Abfolge gegessene Teller, sondern schreibt Texte. Lange Texte. Ich bin sehr gespannt, wie sich sein Blog weiter entwickelt! 



Am 25. September komme ich "unter's Messer", das heißt, ich habe einen ziemlich anstrengenden und schmerzhaften Eingriff vor mir und auch schon ordentlich Muffensausen. Nee, falsch. Eigentlich habe ich eine Scheißangst! Es könnte also sein, dass ich ein, zwei Wochen völlig aus der Bahn geworfen werde und es hier etwas ruhiger bleibt...


  Genießt den September!                                                                                                                                            

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...