Suppen, Essenzen und Eintöpfe

Suppenrezepte, Eintöpfe & Essenzen – meine besten Rezepte

Die Suppe auf dem Foto: Blumenkohl-Curry-Suppe mit geröstetem Blumenkohl, Kichererbsen und Kokosmilch

Wer Suppe nicht liebt, ist mir ein bisschen suspekt.

Denn eine gute Suppe kann ziemlich viel. Sie wärmt vom Bauch bis ins Herz, macht aus einem kalten Tag einen besseren und aus ein paar Kartoffeln, einer Handvoll Linsen oder einem Blumenkohl manchmal etwas, über das man noch Jahre später spricht.

Ich liebe Suppen. Wirklich. Sehr.

In vielen Jahren Arthurs Tochter kocht sind deshalb ziemlich viele Suppenrezepte zusammengekommen: einfache Kartoffelsuppen und üppige Cremesuppen, orientalische Linsensuppen, kalte Gazpachos, kräftige Eintöpfe, selbstgekochte Brühen und ein paar völlig unvernünftige Suppen mit Jakobsmuscheln, Criollo-Kakao, Estragonflan oder Nougat.

Manche sind schnell gekocht. Manche machen ein bisschen Theater. Und manche würde ich vermutlich sogar einem Menschen kochen, den ich sehr liebe.

Sucht euch eine aus. Kocht sie. Und dann liebt und küsst jemanden.

Um den Menschen zum Küssen müsst ihr euch allerdings selbst kümmern. Ich kann mich wirklich nicht um alles kümmern.


Wenn ihr mich fragt, welche Suppe ihr zuerst kochen sollt …

Das ist natürlich ungefähr so, als würde man mich fragen, welches Essen ich am liebsten esse. Eine unverschämte Frage, auf die es keine vernünftige Antwort geben kann.

Aber ein paar Suppen würde ich euch trotzdem besonders energisch vor die Nase stellen:


Cremesuppen & samtige Suppen

Hier wird püriert, gerührt und gelöffelt. Von Blumenkohl über Kürbis und Maronen bis zu Spargel – manchmal ganz schlicht und manchmal mit Nougat, Kampot-Pfeffer oder Jakobsmuscheln. Ihr kennt mich.

Kartoffelsuppen

Kartoffelsuppe darf schlicht sein. Muss sie aber nicht. Sie verträgt Cheddar und Jalapeños genauso wie Wasabi und Zander – und manchmal reicht es vollkommen, wenn sie einfach nach einer richtig guten Kartoffelsuppe schmeckt.

Linsensuppen, Bohnensuppen & Hülsenfrüchte

Linsen, Bohnen und Kichererbsen können Seelentröster, Vorratsküche und ziemlich großes Kino gleichzeitig sein. Hier bekommen sie deshalb ihren eigenen Suppentopf.

Brühen, klare Suppen & Essenzen

Klare Brühen sind alles andere als langweilig – erst recht nicht, wenn Estragonflan, Grießklößchen oder ein Stück gekochte Rinderbrust darin landen.

Eintöpfe & kräftige Suppentöpfe

Die Abteilung für großen Hunger, kalte Tage und Töpfe, die am nächsten Tag oft noch besser schmecken. Falls etwas übrig bleibt.

Kalte Suppen & Gazpacho

Für Sommertage, an denen selbst der Suppentopf bitte einen kühlen Kopf bewahren soll.

Besondere Suppen & Grenzgänger

Und dann gibt es natürlich noch die Gerichte, die sich in keine vernünftige Schublade stecken lassen. Was vermutlich ein gutes Zeichen ist.


Und jetzt?

Topf auf den Herd. Suppe kochen. Abschmecken. Noch einmal abschmecken. Einen Teller füllen und jemanden an den Tisch holen.

Denn vielleicht ist das überhaupt das Schönste an Suppe: Man kocht fast nie nur einen Teller davon.

Und falls doch – umso besser. Dann bleibt mehr für euch.

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