Singsingsing

Vom Fordern, vom Singen, vom Glücksgefühl und von Kampf mit sich selbst

Morgens Fango, abends Tango? Nun – nicht so ganz...

Zur Zeit befinde ich mich zum Zweck der angekündigten Anschlussheilbehandlung in einer Klink für Rehabilitation. Das ist das, was man landläufig als Kur bezeichnet, aber von den üblichen Vorstellungen über den Ablauf einer Kur könnte es nicht weiter entfernt sein. War bis vor ca. 15 Jahren das fröhliche Motto kurender Gäste morgens Fango, abends Tango, haben Kostenträger wie Rentenversicherer und Krankenkassen dieser kurschattenspendenden Fröhlichkeit mittlerweile ein Ende bereitet. Heute bedeutet Rehabilitation in erster Linie harte Arbeit an sich selbst, bei der man sich von Fachkräften unterstützen lässt. 

Ich bin dort, um mein immer schlimmer werdendes, chronisches Schmerzsyndrom behandeln zu lassen, das mir das Leben seit langer Zeit zur Hölle macht, sowie die kürzlich diagnostizierte Fibromyalgie. Bereits während meines vorangegangenen Krankenhausaufenthaltes und auch jetzt in der Reha gehen mir in so kurzer Zeit so viele Augen (auf mich selbst blickend) auf, dass ich mich jeden Tag ein wenig erleuchteter fühle. Wie ein Schwamm sauge ich jede Information dazu auf, wie chronischer Schmerz entsteht und was er auf Dauer mit einem Menschen machen kann – um es kurz zu machen: vom Mensch zum Monster ist es oft ein kurzer Weg. Viele meiner Verhaltensweisen der vergangenen Jahre kann ich mir nun besser erklären und weil ich praktisch täglich mehr Verständnis für mich selbst entwickle, für mich, die Perfektionistin, die stets nach allem Höheren trachtet, wird mein Verständnis in gleichem Maße täglich größer für die, die mich in den letzten Jahren nur noch mit Kopfschütteln betrachteten. Ich bin ein unglaublich fordernder Mensch; ich fordere viel von mir aber auch von allen anderen. Ich glaube stets an das Beste in allen Menschen, aber ich fordere es eben auch mit Nachdruck von ihnen ein. Warum bitte sollte sich also jemand schonen, wenn ich selbst pausenlos weitermache. Immer weiter gehen, immer klüger werden, mehr lernen, mehr verstehen, Dinge immer besser tun – das ist das Streben, das mir innewohnt. Die Folge: das nicht in meiner Spur Laufen anderer bringt mich regelmäßig noch zu oft aus der Fassung. Und Fassungslosigkeit lässt mich verkrampfen; Krampf fördert Schmerz. Dieser Teufelskreis muss von mir durchbrochen werden und daran arbeite ich. Hart. Sehr hart. Bedeutet es doch nicht weniger, als mein gesamtes Welt-, bzw. Lebens- und Leistungsbild ein gewaltiges Stück zu verrücken. Das ist ein langer und anstrengender Weg, für den ich mir nun in der Reha das nötige Rüstzeug hole. 

Die Lektion der vergangenen Woche: Singen macht glücklich und hör' vorurteilsfrei auf Dein Herz!

Mein Therapieplan, der wöchentlich aktualisiert wird, ist so lang wie die Strecke von der Erde bis zum Mond. Wie sagte der Chefarzt bei der Aufnahmeuntersuchung so nett und gleichmaßen warnend:
Wir werden Sie nicht schonen, Frau Paul!
Und der Mann hat Wort gehalten! In all den Verordnungen, von denen selbst die Massagen zur Lockerung der Muskulatur so anstrengend sind, dass mein lautes Aua! Fuck! quer durch die Bäderabteilung schallte, fand ich vor ein paar Tagen:

14:00 - 14:30 h: Akutvortrag Musiktherapie
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16:15 - 17:30 h: Musiktherapie

Mittags, im Speisesaal, fragte ich in die Runde meiner Tischnachbarn, was es mit Vortrag und ominöser Therapie auf sich habe und ob jemand der anderen bereits teilgenommen habe. Was folgte, war ein unisono-Augenrollen, gefolgt von Aussagen wie: Oh Gott, davon habe ich mich sofort wieder befreien lassen und der Krönung, die mich vor Lachen fast unter den Tisch beförderte: Lieber kriege ich Wehen. Und das als Mann. Jemand anders beklagte derweil, dass ihr Arzt sie dazu zwinge und sie nicht entließe aus dieser Therapieform, die ihr quasi Übelkeit und Kopfschmerzen verursache. Die Diskussion wurde beendet mit dem Ausdruck des Bedauerns meiner Person, dass es mich nun auch erwischt habe. 

Ich verfiel nach dem Mittagessen also etwas in den Modus von was habe ich eigentlich getan, dass ich das alles verdient habe und leide ich eigentlich nicht schon genug und überhaupt will ich jetzt mal auf den Arm und nicht in eine Musiktherapie. Am Ende schicken sie mich noch zum Batiken. Oder zum Makramee von Blumenampeln. Eine Runde Selbstmitleid zum Dessert also, und das mir, die sonst überhaupt nicht dazu neigt, sich in selbigem zu ergehen. 

Ich rief den Liebsten an und heulte mich ein winziges Bisschen bei ihm aus. Wir witzelten dann schnell von schiefen Gesängen und Schifferklavieren und danach ging es mir schon wieder besser. Auf zum Vortrag. Der kleine Saal war gut gefüllt, um mich herum verhakten sich Krücken in Rollatoren, alles ächzte ob der körperlichen Anstrengung, die eigene Körpermasse auf einem der Stühle niederzulassen. Aber: die anderen guckten – ja, wie?  Nachgerade fröhlich aus ihrer Trainingswäsche. Der Musiktherapeut kam dazu, ein agiler Endfünfziger mit sympathischer Ausstrahlung. Was folgte, war ein lehrreicher Vortrag über das limbische System und welche Auswirkungen Singen, Musizieren aber auch schon das nur Lauschen von Musik, auf unser Gehirn hat. Interessant auch die Ergebnisse einer Studie, für die in einem Kernspin die Gehirnströme von Menschen gemessen wurden, während sie Musik hörten und davor und danach. Was wichtig ist für mich als Schmerzpatientin: Schmerz und Emotionen, auch die glücklichen, schönen, sitzen in unserem Gehirn an genau der gleichen Stelle. Nimmt der Schmerz zuviel Raum ein, kann man ihn, laienhaft ausgedrückt, mit einer Vergrößerung der Glücksgefühle zur Seite drängen. 

Der Therapeut fragte in die Runde, wer denn schon einmal dabei gewesen sei; eine berechtigte Frage, die Klinik wimmelt vor Wiederholungstätern. Promt schossen Hände in die Höhe und die ersten Sie machen das aber auch immer so toll strömten durch den Raum. Ich war also umgeben von begeisterten Anhängern dieser Therapieform, die, wie ich ebenfalls erfahren konnte, mittlerweile sogar bei Tinnitus eingesetzt und ob des großen Erfolges in sehr viel kürzerer Zeit als bei konventioneller Tinnitus-Therapie auch von den Krankenkassen bezahlt wird. Etwas kleinlaut verließ ich also den Vortragssaal, flitzebogenmäßig gespannt auf das, was mich um 16:15 h erwartete. Schließlich, so machte ich mir bewusst, singe ich doch für mein Leben gerne. Also eigentlich. Solange mir niemand dabei zuhört. Das Mitgröhlen von Texten bei Konzerten hört ja auch niemand unter dem anderen Gegröhle heraus, also singe ich IMMER auf Konzerten mit, mal lauter und mal leiser. Und mir wurde ebenfalls klar, dass ich doch früher viel öfter zuhause herumgesungen habe, beim Putzen, beim Kochen, beim Duschen (soweit das Klischee) und ich begann mich zu fragen, wo das eigentlich geblieben war. Wann ich damit aufgehört hatte. Vielleicht, so dachte ich mir, verlor ich das Singen in etwa so wie das Lesen, das auch immer weniger wird, weil ich mich kaum noch ohne permante Unterbrechungen auf längere Texte und Inhalte fokussieren kann. Chronischer Schmerz macht beängstigende Dinge mit einem...

Am Ende der Stunde waren wir so etwas wie ein Chor der Glücklichen geworden und nach einem Wimpernschlag waren die 75 Minuten vorbei.

Zu Beginn der eigentlichen Therapiestunde, die mit einer Einheit von 75 Minuten sehr viel länger ist, als andere Einheiten, z. B. in der Physiotherapie, habe ich einen Schmerzbogen ausgefüllt, bzw. auf einer Geraden mit den Parametern von gar kein Schmerz bis Unerträglich einen vertikalen Strich gesetzt, versehen mit Datum und Uhrzeit. Und dann begann die Stunde. Der Therapeut war bewaffnet mit Piano, Gitarre und Akkordeon, es gingen dicke Textordner durch die Gruppe der Teilnehmer und dann konnte man sich Lieder wünschen, die gesungen werden sollten. Es war alles dabei, über Country Songs, Klassiker von Roberta Flack bis zu Udo Jürgens und Hans Albers. Wohlbekanntes Liedgut aus der Mundorgel (und ich habe mir ziemlich schnell "Wo ist die Kokosnuss" gewünscht 🙈) war ebenso im dicken Ordner zu finden wie der Kracher "house of the rising sun". Wichtig: jeder durfte, musste aber nicht – weder Lieder aussuchen, noch singen. Es gab einige in der Gruppe von ca. 25 Teilnehmern, die sich zwar Lieder wünschten, dann aber lautlos genossen, wie die anderen sie mit wachsender Begeisterung schmetterten. Und wir sangen! Und ich sang! Immer lauter werdend, zunehmend von Glücksgefühl durchströmt. Dabei schwankte ich zwischen Lachen über mich selbst und Ergriffenheit über so manche Stimme anderer Patienten. Am Ende der Stunde waren wir so etwas wie ein Chor der Glücklichen geworden und nach einem Wimpernschlag waren die 75 Minuten vorbei. Die Schmerzbögen gingen erneut herum, versehen mit neuer Uhrzeit, und verdammt noch eins, mein vertikaler Strich war sichtbar nach links gerutscht. Ich verließ so fröhlich wie schon lange nicht mehr den Saal und habe für den Rest des Abends das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief ich ein und wachte in dieser Nacht kein einziges Mal vom Schmerz geweckt auf.

Am Freitagabend erhielt ich den Therapieplan für die kommende Woche. Es ist keine einzige Musiktherapiestunde eingetragen! Am Montagmorgen ist Chefarztvisite, bei der Gelegenheit werde ich mich beschweren. Vielleicht singe ich dabei ein bisschen...


  Genießt euren Tag!



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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

Kommentare :

  1. Liebe Astrid- dein Beucht macht mir Mut, sollte ich jemals eine Reha-Maßnahme benötigen... das allenthalben übliche Malen als Kreativ-Therapie ist nämlich so granicht meins, verglichen mit dem Singen.... und aus der Zeit meiner Schulterverletzung kann ich bestätigen, solange ich singe tut mir seltenst was weh. Schiebe gleich noch eine Ermunterung hinterher, dir einen Chor zu suchen- mit einer wöchentlichen oder 14tägigen Probe hat das Singen jede Chance sich einen festen Platz in deinem Leben zu erobern.

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    1. Liebe Anna Antonia,
      ich habe immer schon mit dem Gedanken an einen Chor gespielt – übrigens war ich viele Jahre lang Ehrenmitglied in einem Männergesangsverein, aber das ist wieder eine andere Geschichte ;)
      Aber ich habe halt so gar keine Singstimme, ich weiß nicht, ob ein Chor das Richtige für mich wäre – siehe, was Christjann schreibt – ich würde wahrscheinlich immer nach einer Stimme streben wollen, die es den anderen zumindest gleichtut. Aber vielleicht lerne ich ja in der nächsten Zeit auch noch, mich weniger von Perfektion stressen zu lassen :)

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    2. ich schreib dir mal, nachher irgendwann, über fb... nur Mut!

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  2. Liebe Astrid,
    I have been there ... und ich kenne es - würde gerne mehr dazu sagen, aber hier so öffentlich nur so viel: Musiktherapie (etwas anders als bei dir) war das Beste, was mir in meiner "Kur" geschehen ist. Ich war geradezu erschüttert, was passiert, wenn ich Perfektionistin aber Musikinstrumentenfremd einen Ton anschlagen soll (heilige Angst, was, wenn es nicht der perfekte Ton ist?) und jemand anders sanft darauf antwortet -
    Und Singen hat etwas sehr befreiendes - (Chorsingen macht mir aber schon wieder zu viel Druck, um das auch zu sagen, Stichwort: Perfektion)- ermutigende Grüße: Sing, sing a song ... ich versuche ein Video zu verlinken, weiß nicht, ob das klappt :-) https://www.youtube.com/watch?v=2LYekeK0HWo

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    1. Liebe Christjann,
      woher kennst Du denn meine Liebe zu den Carpenters? :)
      Links direkt anklickbar einfügen funktioniert bei Blogger leider nur über den html-code, aber so geht's auch.

      Interessant ist ja, dass ich nicht Musikinstrumentenfremd bin, ich komme aus einer Familie, in der "Musikalische Früherziehung" zum guten Ton gehörte. So lernte ich Flöte (ach) und Gitarre (weil ich Klavier nicht durfte) Aber eine Stimme, also eine Singstimme, habe ich sicher auch nicht; daher wäre wohl ein Chor wirklich nicht das richtige. Das würde mich wieder sehr stressen, wenn ich mit meiner Krückenstimme dort aufschlagen würde. Aber dieses Singen in der Gruppe voller schiefer Stimmen war so unglaublich befreiend und glücklichmachend, dass ich es kaum beschreiben kann. Man müsste dieses Gefühl kaufen können, in Tüten "to go" – am besten auf Rezept!

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    2. Ach, den Carpenters-Song habe ich geschickt, weil er einschließlich Text sooo friedlich, so einfach und so wohltuend heiter ist.
      Ich habe sogar eine schöne (Alt)Stimme, aber ich kann keine Noten lesen und singe daher "auswendig" und nach Gehör, das wird mir in einem Chor schnell zu anstrengend (versucht habe ich das)- den Traum vom Klavierspielen hat die Musiktherapie auch wieder geweckt, aber naja, bisschen spät jetzt, um es noch richtig zu lernen.
      In meiner Kur gab es auch "freie" Singnachmittage, singen ohne Perfektionsdruck, das war sehr schön.
      Weiterhin gute Energien auf dem Weg zur Heilung.

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    3. Ich danke Dir sehr, liebe Christjann und bin schon ganz gespannt, welches Resüme ich am Ende dieser Woche ziehen werde, was ich gelernt haben werde. Es ist eine aufregende Reise zu mir selbst. Zumindest wird es eine frostige Woche, ich habe ungefähr drölfzig mal "Kältekammer" auf dem Therapieplan stehen.

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  3. Oh ja, Singen macht glücklich. Die Anke Engelke, die man für etwas ganz anderes kennt hat einen, wie ich finde sehr beeindruckenden, ARD Beitrag zum Thema Glück gemacht. Dabei spielt auch Singen eine nicht ganz unwichtige Rolle. Bei Interesse findest Du ihn hier http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/ARD-Themenwoche-Sowas-wie-Gl%C3%BCck-Eine-/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=18189082 in der ARD Mediathek (kannst den Link gerne löschen, falls Du ihn unpassend findest.

    Dir weiter alles Gute und weiter Fortschritte in der AHB.

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    1. Vielen Dank für diesen Link! Als ich völlig beseelt von meinem Erlebnis davon auf Facebook erzählt habe, wurde er mir auch ziemlich schnell in der Diskussion empfohlen; es ist erstaunlich, wie viele Menschen durch Musik(therapie) bewegt werden – es muss nur mal jemand ansprechen :)
      Ich sehe mir die Reportage wahrscheinlich heute Abend an. Lieber Gruß und einen schönen Sonntag für Dich <3

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  4. Liebe Astrid, ich bewundere Dich immer sehr für Deine Offenheit allem Neuen gegenüber. Aber gerade auch wegen Deiner Offenheit Dir selbst und dem Wandel gegenüber. Chapeau! (Aber diesen leichten (!) Hang zum Perfektionismus hört man immer noch raus. Selbst, wenn es um die Reha geht!)
    Seit ich zuhause im Home Office arbeite, groove ich auch öfter mal zur Musik durch die Wohnung. Tanzen macht ja auch glücklich. Aber das Singen muss ich mich noch trauen. Auf Konzerten (laut!) und im Auto (geschlossen!) traue ich mich. Aber sonst... Danke für die Anregung. PS: Ich habe jetzt natürlich einen Ohrwurm im Ohr (Kokosnuss!). PPS: Ich hoffe, die Haikus sind genau das Richtige für kleine Aufmerksamkeitsspannen und wenig Konzentration!

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    1. Liebe Julia,
      ein Hang zur Perfektion auch in Bezug auf die Reha? pffff.... *geht flötend ab*

      Ja, tanzen ist ebenfalls probates Mittel für Glücksgefühle, ich singe und tanze manchmal gleichzeitig, doppelte Packung sozusagen :D

      Die Haikus sind wunderbar für mich, Du hast intuitiv genau das richtige für mich ausgesucht, ich bin ganz glücklich damit! <3

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    2. Das freut mich so sehr und ich wünsche Dir viel Freude mit und an den Haikus. Haikus selber zu dichten (also 5-7-5-silbige Zeilen zu einer Situation, einem Geruch, einem Gedanken) sind übrigens eine beliebte Form, um beide Gehirnhälften zu aktivieren. Nicht, dass Du das bräuchtest. Aber ich setze das immer gerne bei Kreativ-Schreib-Trainings u.ä. ein. Außerdem passen die Haikus zur Kirschblüte, die Dir hoffentlich den Frühling in Reha etwas verschönt.

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  5. Menschen die (wie leider auch ich) immer alles nur top erledigen wollen aber auch viel zu viel ueber alles Moegliche nachdenken, haben
    es wirklich nicht leicht. Was ich aber aus dem posting herauslese ist, dass du eine grosse Selbsterkenntnis entwickelt hast (oder immer
    schon hattest) und das ist der erste und beste Schritt fuer eine Loesung. Wie du ja sicher informiert bist, wird sich die Krankheit zwar bessern aber nie verschwinden und daher muss man sich selbst
    therapieren und zwar taeglich, stuendlich....mit Singen u. Tanzen
    geht das wirklich gut. Ich wuensche dir von Herzen einen guten Fortschritt in der Therapie und perfekt wie du bist (ganz wird sich
    das ja nicht aufloesen) wirst du sicher ehrgeizig daran arbeiten.
    Habe uebrigens schon einige deiner Koestlichkeiten nachgekocht (mein
    Hobby)...alles lecker...und schaue immer gerne in deinen blog rein.

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  6. Liebe Astrid, als Musiktherapeutin habe ich ganz besonders gerne Deinen Artikel der Bekehrung gelesen. Musik kann heilen dadurch, dass sie Glücksgefühle auslöst. So einfach. Therapie kann, darf und soll Spaß machen! Und ich hoffe, Du hast noch eine Menge Spaß in der nächsten Reha-Zeit :-) Sei ganz lieb gegrüßt von Andrea

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Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

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