Hasselback-Butternut-Kürbis mit Gorgonzola, Salbei und Schinken {Jamón Ibérico}




Rezept für scheibenweisen Genuss aus leuchtend orangenem Butternut als Hasselback-Kürbis mit schmelzendem Blauschimmel-Käse, knusprigem Salbei und spanischem Schinken (Jamón Ibérico)

Rezept für scheibenweisen Genuss aus leuchtendem Butternut als Hasselback-Kürbis mit schmelzendem Blauschimmel-Käse, knusprigem Salbei und spanischem Schinken #hasselback #kürbis #herbst #hokkaido #rezept #süßkartoffel #potatoes #backofen #kartoffeln #butternut #squash #kochen #einfach #winter #zucchini #hähnchen #chicken #käse #salbei #fächer #steak #foodblog #arthurstochter #foodphotography #foodstyling #kräuter #würzen #aardappel #cheesy

Erster Blog-Vorsatz fürs neue Jahr? Endlich mal Dinge (nach-)kochen oder ausprobieren und verbloggen, die ich schon lange mal ... late adopter und so.
Teil 1: Hasselback-Butternut-Kürbis. Check ✓



💡
Woher stammt die Bezeichnung "Hasselback"?
Der Kochazubi Leif Elisson aus dem berühmten Stockholmer Restaurant Hasselbacken erfand bereits 1953 die Hasselback-Kartoffeln (Kartoffeln à la Hasselbacken). In seinem Rezept werden ungeschälte Kartoffeln scheibenweise tief eingeschnitten, mit Butter bestrichen und anschließend im Ofen gebacken. Noch heute werden die Hasselback-Kartoffeln so zubereitet im Restaurant Hasselbacken serviert.

Mit einem Butternut-Kürbis gelingt das ebenso, besser gar, denn der Kürbis sieht hübscher aus, so leuchtend orange, und: Er lässt sich aufgrund seiner Größe abwechslungsreicher mit verschiedenen Zutaten kombinieren. So wird der Hasselback-Butternut zum lässigen Hauptgericht, auch in vegetarischer Variante. 


Vor dem Leuchten hat der liebe Gott das Schälen gesetzt. 

Das geht allerdings im Fall unseres Butternutkürbis' einfach. Mit einem ordentlichen Sparschäler streifenweise abschälen, das krumme Ding, und dabei sorgfältig auch die weißen Stellen entfernen. Anschließend kappt ihr Fuß und Kopf und stellt den Butternutkürbis gerade auf. Teilt ihn nun mit einem scharfen Messer senkrecht in zwei Hälften und holt mit einem Löffel das Fruchtfleisch und die Kürbiskerne heraus. Anschließend reibt ihr in energisch mit Olivenöl und Salz ein, legt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backt ihn im Ofen bei 180 °C für circa 15 Minuten – je nach Größe. Umluft nicht empfehlenswert. 

Dann holt ihr die Kürbishälften wieder heraus und jetzt geht's ans Hasselbacken: Ihr legt eine Butternuthälften mit dem "Gesicht"nach unten quer vor euch auf ein Brett. Oben und unten von der Hälfte platziert ihr parallel zu den Längsseiten des Kürbis je ein Essstäbchen oder etwas Vergleichbares. Essstäbchen hat aber fast jeder im Haus, insofern ... Ansonsten, hier, bitteschön*. 

Wichtig ist:

  1. Bitte verwendet Essstäbchen aus Holz oder Kunstoff, nicht aus Metall – das ist schonender für eure Messer. 
  2. Verwendet nicht zu teure Essstäbchen zum Einschneiden des Hasselback-Kürbis', es kann durchaus eine kleine Kerbe zurückbleiben.
Jetzt schneidet ihr den Butternutkürbis in Hasselbacksche Scheiben. Die Stäbchen dienen dazu, dass ihr den Kürbis nicht ganz durchschneidet, sondern nur auffächert. Ziel ist es, den Kürbis an keiner Stelle ganz durchzuschneiden – wenn es doch einmal passiert: No Drama, Baby. 

Der Kürbis packt ihr zurück aufs Backlech. Die Zwischenräume der Scheiben "befüllt" ihr jetzt sehr vorsichtig. Schinken passt gut, so wie hier und heute. Salbei eh, Gorgonzola Doppel-eh; Blauschimmelkäse, Salbei und Kürbis ist eine Kombination, die im Himmel erfunden wurde! Dabei achtet bitte darauf, dass die Zwischenräume zwischen den Scheiben nicht zu sehr aufgedehnt werden, ansonsten bricht euch der Kürbis an der Stelle auseinander! Ihr könnt den Butternut nun noch mit ein wenig Ahornsirup beträufeln, auch noch etwas Salz schadet meistens nicht. 

Nun backt ihr den Hasselback-Butternut-Kürbis für ungefähre, weitere 15 Minuten – auch hier ist die Zeit abhängig von der Größe. Schaut zwischendurch mal nach, dass euch die Zutaten nicht verkohlen. Gegebenenfalls schaltet ihr zum Schluss noch einmal den Backofengrill zu. 
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Nach dem Backen im Ofen wird es tricky. Der Hasselback-Kürbis ist jetzt weich und bereit und willens, in viele Einzelteile zu zerfallen. Ihr müsst ihn also sehr vorsichtig mit einer breiten Küchenpalette* vom Blech auf den Teller bugsieren. Am besten gelingt das mit zwei Paletten, mit denen ihr euch von jedem Ende des Kürbis her zur Mitte vorschiebt und ihn dann herunterhebt. Vor dem Servieren bekommt der Hasselback noch einen Schub schwarzen Pfeffer frisch aus der Mühle. 

Euren Ideen sind nun kaum Grenzen gesetzt. Eine vegane Variante mit Olivenöl und Maronen? Vegetarisch mit Parmesan? Hasselback-Kürbis mit Rosmarin und Granatapfelkernen? Ein Hasselback-Butternut-Kürbis mit Chimichurri und kleinen Rumpsteakstreifen – why not? Erzählt doch mal, wie mögt ihr ihn am liebsten? 
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  Genießt euren Tag!                                                                                                                                            



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