Tschüss August!

Tschüss August! Mein Rückblick auf den vergangenen Monat mit den schönsten Links, besten Rezepten und allem, was sonst noch so los war ...

Tschüss August! Mein Rückblick auf den vergangenen Monat mit den schönsten Links, besten Rezepten und allem, was sonst noch so los war ... by Arthurs Tochter von Astrid Paul #foodblog #rezepte #fotos #bilder #inspiration #monatsrückblick #lifestyle #rezepte #kochen

Puh, August ...

Acht Monate des Jahres sind vorüber geruckelt und ich fühle mich, als hätte ich schon mindestens zwölf abgearbeitet.  Vor einigen Monaten habe ich irgendwo gelesen, es sei nicht so viel zu tun, sondern so viel auszuhalten. Und ich bin tatsächlich vor lauter Aushalterei bis runter auf die wunden Knochen erschöpft. Wund_erschöpft, mein Wort für 2021. Aber es war dennoch ein lustiger Monat, sonst wäre ich ja nicht ich. Auf Instagram hatte ich eine kleine Challenge, um einen Namen für unseren neuen Gartenteichfrosch zu finden. Er heißt jetzt Hank. Von Hank Williams. Wegen der Mundpartie. Und sein Kumpel im Nachbarteich heißt Buddy. Weil Kumpel und weil Holly. An was man sich also so aufrichtet in diesen Pandemie-Schmandemie-Zeiten. Froschtaufen also ... 

Da ich im Team von Sommelière Christina Fischer und in Zusammenarbeit mit Rheinhessenwein jährlich die Weine für die kulinarische Jam-Session im Mainzer Hyatt auswähle, war ich im August wenigstens mal wieder so was Ähnliches wie "im Restaurant". Es war zwar Arbeit, denn auch wenn das immer so toll klingt, 13 Gänge zu essen und dazu jeweils mindestens vier Weine zu verkosten und sich für einen zu entscheiden, der dann im Oktober an alle Gäste ausgeschenkt wird – das ist alle Sinne fordernd. Aber eben auch ein inspirierendes Erlebnis; Hotelküche, Restaurant und eine der schönsten Locations, die Mainz zu bieten hat. Dazu schreibe ich demnächst noch, da ich zwei Karten inklusive Übernachtung im Hyatt für diese Veranstaltung der Extraklasse verlosen werde. Im Oktober werde ich also mit jemandem von euch (und einer Begleitperson eurer Wahl) gemeinsam anstoßen, ganz live und in Farbe. Oh man, was freue ich mich darauf! 

Was war noch? Ach ja, mein Iskender-Kebab-Projekt ... Gab es gestern endlich, war saulecker(!) und wird demnächst verbloggt. Und jetzt der ganze Rest, der noch so los war: 


Kultur (immer noch alles per Stream)

Ich erwähne nur das gute Zeugs – oder spreche Warnungen aus vor dem größten Mist

  • Alle Filme (vier) der Jussi Adler-Olsens Krimis Schändung, Erlösung, Erbarmen, Verachtung. Solide Krimikost, die stellenweise sehr unter die Haut geht. (amazon prime) 
  • Die Goldfische. Sensatihahahahahaonell! Was habe ich gelacht! (amazon prime)
  
  • Der Mauretanier. Der Film basiert auf dem Guantanamo-Tagebuch von Mohamedou Ould Slahi, das dieser aus dem Gefängnis von Guantanamo heraus veröffentlichte. Zum Kaufen verfügbar bei Amazon Prime.
  
  • Memories of Murder von Bong Joon-ho (Parasite) nach einer wahren Geschichte um einen Serienkiller und der dilettantischen Jagd auf ihn durch die koreanische Polizei. (IMDb 8,1), Amazon Prime
  • Foxcatcher. Hatte ich schon ewig auf der Watchlist. Herausragend! 1984 gingen Mark und Dave Schultz als einziges Brüderpaar mit Olympischem Gold im Ringen in die Sportgeschichte ein. Für den reichen und verschrobenen Mäzen John Du Pont (aus der Du Pont-Dynastie) mit ein Grund dafür, Mark für das Team "Foxcatcher" zu rekrutieren, in dem er die besten Ringer der USA für die Olympiade in Seoul ausbilden will. Amazon Prime.

Podcastempfehlungen des Monats


Aus den Blogs (woanders)

  • Der schönste, bestgeschriebene Blogartikel, den ich im vergangenen Monat lesen durfte. Und jetzt mal ehrlich, wir sind hier schließlich völlig entre nous, – ich war in Geografie nicht schlecht, aber Transnistrien? Never heard before! Wenn ihr also vielleicht in diesem Monat nur die Zeit für einen einzigen Reisebericht findet, dann lest diesen. Nehmt euch zur Verpflegung 'ne Stulle mit aufs Sofa, es wird lang: Retrospektive: Transnistrien 
  • Und direkt hinterher dann noch: Fuck Homeoffice.
  • Futter: Milchreis-Schokoladen-Brownies. Die Welt steht am Abgrund, aber zum Ausgleich hält Maja solche Rezepte für uns bereit

Auf dem Blog (hier)

Es gab ein Salatdressing, mit dem ich mich zweimal in der Woche shampooniere – ehrlich, erst gestern mit Kopfsalat, Birne und Pulled Chicken.

Im Rahmen meiner kleinen, mir selbst auferlegten Blog-Challenge "welche Zutaten habt ihr extra für Rezepte von mir gekauft und für welche Gerichte könnt ihr sie sonst noch verwenden?" habe ich Paccheri mit Salsicche-Gochujang-Ragout gekocht (noch sowas zum Shampoonieren, also nur für den Fall, dass euch die Dusch-Ideen ausgehen ...) 
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Es gab fluffige Burrata mit pfeffrigen Thymian-Kirschen und das im letzten Monat am häufigsten von euch nachgekochte und auf Instagram geteilte Rezept: Das fanstastulöse Pfifferlingsrisotto mit Aprikosen, Estragon und Stroganoff-Effekt. 

Für laue Sommerabende auf der Terrasse, als kleine Vorspeise oder einfach nur so: Gebackene Ricotta mit Tomaten-Nektarinen-Ragout ...
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Meiner tiefen Liebe zu Blauschimmelkäse habe ich in dem Rezept für Baked Buffalo Chicken Wings mit Blue Cheese Dip gefröhnt – ein weiteres Rezept aus meinem Projekt #arthurstochterkochtdienewyorktimesleer. 

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Und dann kam das große Highlight! Die buttrigste Verführung seit Erfindung der Tomatensauce! Nach dem berühmten Rezept von Marcella Hazan. Seitdem geht das Ding steil durch Kochforen und bei Instagram. Alle baden in Butter, wie schön! 

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Kurz auf die buttrige Verführung stieß ich auf eine Adaption dieser Sauce durch Yotam Ottolenghi. Er hat sie in einem One-Pan-Tomaten-Pasta-Gedöns versenkt und das war gar nicht mal so gut. Das von mir auf Nudel und Nieren getestete Rezept findet ihr HIER

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Die Links des Monats. Read this: 

  • Wie viele Freunde kann ein Mensch haben? Wie der britische Anthropologe Robin Dunbar in den 1990er Jahren herausfand, können die meisten Menschen höchstens 150 Sozialkontakte regelmäßig pflegen. Dazu zählen nicht nur Freunde, sondern alle Kontakte, die auf Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung fußen – inklusive Nachbarn, Kollegen und Vereinskumpel. Die Besetzung kann sich im Lauf der Jahre ändern. Doch die Zahl selbst, nach ihrem Entdecker »Dunbar-Zahl« genannt, ist erstaunlich konstant.
    • In diesem Zusammenhang weise ich, als launiger Topfkino-Blog, gerne auf die nicht minder berühmte Bacon-Zahl hin. Die Bacon-Zahl oder auch Kevin-Bacon-Zahl (KBZ) ist die Länge der kürzesten Kette von Schauspielern, die gemeinsam in einem Film spielen, zu Kevin Bacon. Sie stellt eine Veranschaulichung des von Stanley Milgram entdeckten Kleine-Welt-Phänomens (small world phenomenon) dar. In Anlehnung an die Theorie der Six Degrees of Separation spricht man auch von den Six Degrees of Kevin Bacon. Kevin Bacon selbst hat die Bacon-Zahl 0. Jeder Schauspieler, der mit ihm in einem Film mitgespielt hat, hat die Bacon-Zahl 1. Ein Schauspieler, der mit einem dieser Schauspieler einen Film gedreht hat, jedoch nicht mit Kevin Bacon, hat die Bacon-Zahl 2 usw. Beispiel: Elvis Presley war zusammen mit Ed Asner im Film Change of habit (1969) zu sehen. Asner spielte zusammen mit Kevin Bacon im Film JFK (1991) mit. Elvis Presley spielte in keinem Film mit Kevin Bacon, daher hat er die Bacon-Zahl 2. Die Idee nach der Suche der kürzesten Kette von Schauspielern zu Kevin Bacon geht vermutlich auf Craig Fass, Brian Turtle und Mike Ginelli zurück, sie wurde durch deren Auftritt im Januar 1994 bei Jon Stewarts The Jon Stewart Show popularisiert sowie durch ihr Buch von 1996. (hier Weiterlesen bei Wikipedia)

Ausblick in den September

Wie eingangs erwähnt, werde ich zwei Karten für die kulinarische Jam-Session im Hyatt Mainz verlosen, samt Übernachtung mit Frühstück. Ich bekomme Besuch von einer Blogleserin aus Kopenhagen und werde sie und ihren Mann rauf und runter bekochen. Iskender Kebab wird in einer fototauglichen Version noch einmal gekocht (beim letzten Mal war eine einzelne Person am Tisch zu gierig und ich konnte nicht schnell genug fotografieren). Ich fahre ein paar Tage nach Holland ans Meer, ans MEER, ich kann mein Glück kaum fassen und: Unsere Paten-Zwergziege und unser Paten-Pinguin im Frankfurter Zoo haben ihren Patentag und bekommen Besuch von mir. Der Ziege nähe ich vielleicht noch schnell einen Pyjama. Also, der September wird prima und ich freue mich riesig auf den Monat mit euch! 



  Genießt euren Tag!                                                                                                                                            
 
  *Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies hat keine Auswirkung auf den Preis der Ware!
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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

3 Kommentare :

  1. Ach, Astrid. Was lese ich die Rückblicke (und Ausblicke!) gerne. Dass Du allem immer noch Positives abringen kannst, macht Dich zu einem Vorbild für the grumpy old fish, der ich manchmal (meist?) bin. Lass uns im September doch mal irgendwie unsere Wege kreuzen. Das würde mich freuen!

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  2. PS: Ich feiere den "Fuck Homeoffice"-Post gerade sehr :)

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  3. Liebste Astrid, noch einmal ein besonders dickes DANKE für das rauf und runter bekochen für uns zwei aus Kopenhagen und euch Zwei in diesem wundervollen Ambiente! Es war ganz großartig Dich und Euch kennenzulernen und mit euch zu speisen. Wir hoffen auf baldiges Smørrebrød i København zusammen!
    Feste Umarmung
    A & B

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Der einfacheren Lesbarkeit wegen verwende ich in diesem Blog das generische Feminum. Männer sind stets mitgemeint.