Tomatensuppe aus ofengerösteten Tomaten mit wildem französischem Bergthymian {Quendel}

Das ist so ziemlich die beste Tomatensuppe, die ich jemals gegessen habe, großes Tochterehrenwort! Durch das Rösten und Trocknen im Backofen entwickeln die Tomaten eine nachgerade umwerfende Süße und ein besonders volles Aroma



Die Basis: Tomaten, die im Backofen geröstet und getrocknet werden

Vielleicht kennt Ihr das Rezept für die heutige Basis, die ofengerösteten, beziehungweise ofengetrockneten, Tomaten aus meinem Blog? Falls nicht, Ihr findet es HIER, es ist jedoch auch ganz einfach und schnell noch einmal erzählt: 

Die Tomaten werden halbiert und dann bei 140 - 150 °C/Umluft für circa 4 Stunden im Ofen gebacken. Ich stecke dabei einen Kochlöffel in die Backofentür, damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann. Und nein, ich würze sie nicht und ich gebe auch kein Olivenöl dazu. Heute habe ich sie nach dem Rösten in etwas Olivenöl zerfallen lassen und dabei Knoblauch goldgelb angeschwitzt. Abgelöscht mit dem tollen Coquinero Fino von Osborne*, den ich sehr oft zum Kochen verwende und auch schon mal zu meiner weißen Maronensuppe serviere.

Welche Kochutensilien oder besondere Zutaten werden benötigt?

  • Ein guter Pürierstab! Ich verwende seit vielen Jahren den absolut unverwüstlichen ESGE-Zauberstab in einer Gastroversion. Egal, welches Gerät aus dieser Reihe Ihr Euch anschafft, achtet auf jeden Fall darauf, dass Ihr eines mit Spiralkabel wählt, das ist wirklich wichtig. Jedes andere Kabel hängt Euch während der Nutzung wie blöd im Weg herum! HIER*
  • Sherry Coquinero, HIER* Der ist übrigens nicht nur zum Kochen toll, sondern auch zum Trinken ;) 



Nach dem Ablöschen und Einreduzieren, kam heller Kalbsfond dazu, Gemüsebrühe passt natürlich auch, dann bleibt die Suppe vegetarisch. 🌱 Ein Stückchen Parmesan durfte als Geschmacksbooster ebenfalls mitschmelzen, Salz, Pfeffer, das Übliche. Ich püriere die Suppe grob mit dem Zauberstab*,  ein paar kleine Stückchen darin mag ich sehr, es soll keine Cremesuppe sein, kein Süppchen, kein Schäumchen, kein Chichi. Ich hatte 750 g Tomaten und circa 350 ml Brühe. Und ja, ich habe das alles ganz alleine verputzt. 

Noch kurz eine Erklärung zum wilden Bergthymian, auch als Quendel bekannt

Es handelt sich dabei um eine sehr alte Gewürz- und Heilpflanze, die auch auf außerordentlich kargen Böden gedeiht. Als wie wild er noch bezeichnet werden kann, so er doch seit ein paar Jahren bei mir im Topf auf der Kräuterterrasse steht, weiß ich nicht, aber so lautete halt sein offizieller Name, als ich ihn gekauft habe :) Ich verwende ihn häufig für mediterrane Gerichte zum Würzen, habe aber auch schon einen Sirup daraus gekocht, der ausgezeichnet gegen Husten und Heiserkeit hilft. Ein Sud aus wildem Bergthymian {Quendel} soll, äußerlich angewendet, bei Neurodermitis und Ekzemen der Haut helfen, als Teeaufguss gegen Bauchkrämpfe und Menstruationsbeschwerden, sowie entzündliche Prozesse im Körper. Und das alles kann diese kleine Pflanze! 

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  Genießt euren Tag!                                                                                                                                            

*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies hat keine Auswirkung auf den Preis der Ware!
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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

1 Kommentar :

  1. Das hört sich ja nach einem einfachen und sehr leckeren Süppchen an. Dein Sherry ist trocken und süß? Musste grad dran denken - wir waren mal in Jerez de la Frontera ... es gibt ja so viele feine Sherry-Stile, ziemlich gefährlich das. Prima, dass Deine Kommentar-Funktion wieder funzt! Hoffentlich geht es Dir gut & happy cooking ... :-)

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