Bärlauchpesto – mein Grundrezept mit Pinienkernen und Parmesan {mit Tips für die Zubereitung im Thermomix}

Mein Grundrezept für Bärlauchpesto mit Pinienkernen und Parmesan. Ergibt die Menge von circa 600 ml 

Bärlauchpesto – Grundrezept mit Pinienkernen und Parmesan {mit Tips für die Zubereitung im Thermomix} | Arthurs Tochter kocht. Der Blog für Food, Wine, Travel & Love von Astrid Paul

Bärlauchpesto-Grundrezept mit gerösteten Pinienkernen und Parmesan

Zutaten Bärlauchpesto-Grundrezept

  • 300 g Bärlauch
  • 160 g Parmesan, mindestens 24 Monate gereift
  • 100 g Pinienkerne
  • die Spitze einer getrockneten Chili Apache aus eigenem Anbau (Jahrgang 2016). Tastet Euch an die Chilischärfe je nach verwendeter Sorte am besten selbst heran
  • Abrieb von 1/2 Zitrone
  • etwas neutrales Pflanzenöl zum Zerkleinern
  • gutes Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, Zucker
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Zubereitung Bärlauchpesto-Grundrezept

  1. Bärlauchstiele sauber kappen, anschließend gründlich waschen, eventuelle Blüten aussortieren und beiseite legen, Bärlauch trocken schleudern
  2. Pinienkerne fettfrei in einer Pfanne auf sanfter Stufe goldgelb rösten. Aufpassen: Erst tut sich lange nichts und einen Wimpernschlag später verkohlen sie!
  3. Den Parmesan in grobe Stücke brechen
  4. Bärlauch in einen Blender geben oder den Aufsatz einer leistungsfähigen Küchenmaschine. Ich verwende meistens entweder den Vitamix oder meinen Thermomix, je nach zu verarbeitender Menge geht es auch im Multi der Kenwood Cooking Chef!
  5. Gerade so viel Pflanzenöl hinzufügen, dass die Messer der Maschine "greifen" können. Olivenöl neigt je nach Sorte dazu, durch starkes Mixen bitter zu werden, daher gebe ich es erst hinzu, wenn die gröbste Zerkleinrungsarbeit bereits erledigt ist
  6. Parmesan auf den Bärlauch geben, er beschwert die Blätter und erleichtert der jeweiligen Maschine ebenfalls das Schneiden
  7. Jetzt den Bärlauch zerkleinern
  8. Die Gewürze und die Pinienkerne hinzufügen, kurz aufmixen und abschmecken. Im Thermomix verwende ich ab jetzt gerne den Linkslauf, um das Pesto noch mit etwas Biss zu belassen
  9. Jetzt nur noch so viel Olivenöl hinzufügen, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat
  10. Das Bärlauchpesto hält sich im Kühlschrank ohne Probleme bis zu vierzehn Tage. Einmal geöffnete, aber nicht komplett geleerte Gläser reinige ich am Rand kurz mit einem Stück Küchenpapier und gebe Olivenöl auf das Pesto um Sauerstoff-Einschuss zu erschweren. Das verlängert die Haltbarkeit deutlich! Allerdings ist das Bärlauchpesto auch immer wieder sehr schnell frisch gemacht


  Genießt euren Tag!


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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...