Chakalaka-Karotten-Hummus mit Rauch und Burrata





Der erste Gang in meinem levantinischen Ostermenü in vier Gängen mit den passenden Weinen: Pikant-rauchiger Hummus mit Karotten und der afrikanischen Gewürzmischung "Chakalaka". Obenauf fließt eine cremig zerrupfte Burrata ins köstliche Hummus, garniert mit frischem Koriandergrün




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Der erste Gang in meinem levantinischen Ostermenü in vier Gängen mit den passenden Weinen: Pikant-rauchiger Hummus mit Karotten und der afrikanischen Gewürzmischung "Chakalaka". Obenauf fließt eine cremig zerrupfte Burrata ins köstliche Hummus, garniert mit frischem Koriandergrün #hummus #ottolenghi #levante #rezept #thermomix #selbermachen #orient #afrikanisch #käse #koriander #geräuchert #smoked #ostern #menü #weintip #weißwein #trocken

Heute bekommt ihr das ausführliche Rezept zur Zubereitung des Chakalaka-Karotten-Hummus mit Rauch und Burrata – es ist einfach zuzubereiten und unfassbar lecker!

Im Feburar habe ich euch mein persönliches, perfektes, supercremiges Hummusrezept vorgestellt und erzählt, dass ich dieses Rezept beständig variiere. Das heutige Chakalaka-Karottenhumus ist eine dieser Variationen. Überhaupt ist Karottenhummus derzeit mein absolutes Lieblingshummus, das kann (und wird) sich aber auch wieder ändern. Vielleicht ist es nächsten Monat ein Avocadohummus oder Auberginenhummes, wir werden sehen. (Metthummus, hat schon mal jemand Metthummus gemacht?)

Die Menge reicht als Vorspeise ungefähr für 8 Personen, ich kann Hummus einfach nicht in Kleinmengen zubereiten, völlig unmöglich. Vielleicht, weil ich eh jeden Montag so eine große Portion mache, mit der ich durch die ganze Woche komme. Wer mag (pfff), reduziert sich halt die Mengen entsprechend. 

💡Was ist Chakalaka? (dieser Name!)

Chakalaka ist eine afrikanische Würzsauce, ein Dip, auf Grundlage der landestypischen Chakalaka-Gewürzmischung. Diese besteht in der Regel aus Zwiebel, Paprika, Chili, Tomaten, Koriander, Kurkuma, geräucherter Paprika, Ingwer, Bockshornkleesaat, Petersilie, Kreuzkümmel, Pfeffer, Zimt, Piment, Nelken und grünem Kardamom. Ähnlich wie beim Ras el-Hanout hat jede Gewürzhändlerin ihre eigene Mischung, über deren Zutaten sie mit Argusaugen wacht und deren Zusammensetzug sie beim Leben ihrer Angehörigen bis ins siebte Glied niemals verraten würde. 

Meine Lieblingsmischung ist diese von Naturideen*, ich habe für euch einen ganzen Schwung gekauft und getestet. Es gibt viele Mischungen, die Glutamat enthalten oder viel Salz, welches billig zu größeren Füllmengen führt. Auch war mir wichtig, dass die Mischung zwar deutlich pikant ist, doch nicht zu scharf. Und die leichte Verpackung in einer Papptüte gefällt mir außerdem. 


Zutaten Chakalaka-Karotten-Hummus mit Rauch und Burrata (Menge reicht für eine Woche für eine einzelne verfressene Person (sic!) oder für 8 Personen als Vorspeise)

  • 1 große Dose Kichererbsen (800 g/480 g Abtropfgewicht)
  • 500 g Karotten, geschält und der Länge nach geviertelt
  • 2 EL Chakalaka-Gewürz*
  • 1 TL Kumin*
  • 2 EL Olivenöl zum Marinieren, noch etwas mehr für das spätere Hummus
  • Salz
  • 110 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • 2 lockere Handvoll Blätter von glatter Petersilie
  • 2 EL Liquid Smoke*
  • 1/2 Burrata pro Person
  • 250 ml sehr kaltes Leitungswasser (eventuell mehr, falls das Hummus noch cremiger sein soll. Tastet euch da einfach etwas heran, das mag jede anders) 
  • 300 g Tahini* (Sesampaste)
  • 3 frische, rohe Knoblauchzehen oder 5 confierte
  • Frischer Koriander 

    Zubereitung Chakalaka-Karotten-Hummus mit Rauch und Burrata

    1. Backofen auf 180 °C Umluft heizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen
    2. Die Karotten schälen, quer halbieren, die Hälften längs teilen oder vierteln (bei dicken Stücken). Karotten auf das Backblech legen, mit Olivenöl und Liquid Smoke beträufeln, salzen, gut durchmischen. Im Ofen für circa 25 Minuten backen, zum Schluss den Grill zuschalten. Die Karotten sollen ruhig etwas schwarz werden!

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    3. Kichererbsen in einem Sieb abgießen und unter fließendem Wasser sehr gut abspülen, bis das Wasser nicht mehr schäumt. Alle Zutaten (außer der Burrata natürlich, ich sag's nur!) in einen leistungsfähigen Mixer/Blender geben.  Das Backblech dazu mit den Karotten aus dem Ofen holen, das Backpapier an den langen Seiten fassen, oben zusammenhalten und aus einer seitlichen Öffnung die Karotten mitsam des Oliven-Liquid-Smoke-Suds dazugießen.
    4. Jetzt abschmecken. Eventuell Säure und Salz nachjustieren, nach Geschmack noch etwas Olivenöl hinzufügen. Wer es pikanter mag, gibt noch mehr Chakalaka-Gewürz hinzu
    5. Hummus auf Tellern anrichten, pro Portion eine halbe Burrata leicht zerpflückt obenauf geben. Mit etwas Chakalaka-Gewürz berieseln, Korianderblättchen darüberstreuen

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    Der passende Wein dazu kommt aus dem Entre-Deux-Mers (Bordeaux) und ihr erinnert euch vielleicht an meine Reise durchs Bordeaux vor ein paar Jahen? Während dieser habe ich  mich  unsterblich in die frisch-fruchtigen Weißweine aus dieser fantastischen französischen Weinregion verliebt

    CHÂTEAU MOULIN DE LAUNAY  ENTRE-DEUX-MERS   AOC  FRANKREICH

    Die Kombination mit den Edelreben Sauvignon Blanc und Muscadelle  verleiht dem Weißwein von Claude und Bernard Greffier seine leicht erkennbare, sehr eigenständige Persönlichkeit. Ihr Entre-Deux-Mers verströmt den typischen Duft, das tolle Aroma und die fruchtige Rasse eines Sauvignon-Gewächses, während die Sémillon-Reben reichhaltige Fülle und vollmundige Honigwürze beisteuern.

    Für die Spargelsaison solltet ihr euch ebenfalls ein Kistchen bunkern, dieser Wein macht nämlich so richtig süffigen Spaß! Er ist leicht, fruchtig, bringt eine sehr feine Säure an den Gaumen und eignet sich wunderbar als Aperitiv oder zum Sonnenuntergangsausklang auf dem Balkon. Und diese feine Honigwürze passt so toll zu Burrata und Chakalaka-Karotten-Hummus, sie sind einfach alle wie füreinander geschaffen.

    Ihr bekommt ihn beim Lieblingsweinhändler Ludwig von Kapff sensationell günstig mit 5 % Rabatt bei Abnahme von 6 Flaschen. Und bitte, über was reden wir? Die überleben doch die Ostertage nicht!



    Das komplette Menü in der Übersicht: HIER.

    Noch ein Nachtrag: Viele von euch wollten wissen, was das für schöne Weingläser sind, die ich immer fotografiere. Es sind DIESE HIER von Zwiesel 1872 aus der Serie Wine Classic Select. Aber Achtung, mundgeblasen und leider teuer.

    Disclosure

    Dieser Beitrag entstand in vertrauensvoller und offener Zusammenarbeit mit meinem Partner Ludwig von Kapff. Auch wenn ich dafür bergeweise Kohle eingesackt habe, ist meine Meinung nicht weniger subjektiv als sonst. Eine inhaltliche Vorgabe fand nicht statt.



      Genießt euren Tag!                                                                                                                                            

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