Rezept für einen Hahn mit mindestens 60 Knoblauchzehen und verschieden Varianten. Zu diesem Gericht gibt es ein Update vom Oktober 2015. Schönere Bilder, noch mehr Knoblauch und mein Lieblingsbräter, wenn Sie mal schauen mögen:
Rezept für Hähnchen mit 60 Knoblauchzehen, Update vorhanden, siehe oben
Ist das Wetter nicht herrlich? Mein Außenthermometer zeigt 47,1°. Ich kann nur hoffen, dass es sich hierbei entweder um Fahrenheit handelt, oder das Ding einfach kaputt ist. Ansonsten habe ich wohl ein Problem mit meinen Hormonen...Und so poste ich heute endlich eines meiner allerliebsten Hühnerrezepte für schönes Wetter. Es besteht aus allem, was ich beim Kochen und Essen liebe:
- Heimische erstklassige Ware
- Respekt vor dem Tier in Aufzucht und Schlachtung
- Liebe in der Zubereitung
- Das Einfache sollte wunderbar sein können
Den Bräter immer fest mit Salzteig verschließen und hinterher aufsprengen!
Im Ofen bei 180°C schmurgeln lassen. Erfahrungsgemäß ist der Hahn in ca. 90 Minuten durch. (Je nach Gewicht) Aber bitte beachte, dass so ein freigelaufener Mistkratzer viel muskulöser ist, als seine labbrigen wassergekühlten armen Legebatterie-Verwandten aus dem Supermarkt. D. h., er braucht mehr Zeit als diese. Auch ist sein Fleisch insgesamt fester. Zart aber fest. Das musst Du berücksichtigen. In der Schmorzeit und auch in der Beurteilung des Geschmackes. Festes Fleisch. Geschmacklich eine Bombe aber nix für Gebissträger.| Freilandhahn mit Maronen |
Verschiedenen Varianten vom Huhn mit viel Knoblauch oder dessen Verwandtschaft aus Frankreich findest Du frisch aufgelegt bei ca. 180 bpm auf dem Kochplattenteller.
Vor ein paar Tagen hat mich jemand gefragt, was ich für eine Köchin sei. Man sieht sich selbst in den meisten Fällen anders, als die Außenwirkung ahnen lässt. Trotzdem wage ich eine Antwort.
Ich bin eine liebe- und vor allem lustvolle Köchin mit Respekt vor den Produkten, die ich verarbeite.
Ich bin eine Köchin mit wenig Zeit aber um so mehr Spaß.
Ich koche gefühlt unter Campigplatzbedingungen und mache das Beste daraus.
P. sieht das mit den Campingplatzbedingungen anders.
Trotzdem kaufe ich nächste Woche einen unglaublich tollen Induktionsherd von Siemens. *hehe...^^
Mein Anspruch ist, dass mein Geschmack sich in den Himmel erhebt, während die Beine auf dem Boden bleiben. Ich würde sonst auch das Glas Wein verschütten, das ich gerade in der Hand habe...

Hoch soll er leben, der Knoblauch.
AntwortenLöschen*** strahl, strahl, über das ganze Gesicht ****
Ich stimme dir in allen Punkten zu!!! Und von deinen guten Hühnerrezepten bin ich vollends überzeugt! Ich hab schon einige nachgekocht und es damit geschafft, den Herrn Kampi zu überzeugen, dass Hühnchen KEINESFALLS langweilig ist! Ich hoffe du hast noch etwas Wein im Glas! Ich proste dir virtuell zu!!
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Sandra
Herrlich, so ein Huhn! Hatte heute Mittag eins von meinem Lieblingslieferanten. Andere kaufe ich schon lange nicht mehr.
AntwortenLöschenMan kann einfach nicht besser kochen als man einkaufen kann.
Das ist ja lustig, meine 2 Männer weilen heute auch auf der Veterama in Mannheim. Wir haben bereits ein Oldtimer-Auto, ein Oldtimer-Motorrad und einen Oldtimer-Wohnwagen, der dringend auf seine Restauration wartet. Ich bin froh, dass wir keinen Platz für weitere Objekte haben.
AntwortenLöschenAuf Deinen Bericht vom Hühnerhof bin ich gespannt!
Dein Ikebana-Interpretation ist bezaubernd und erst das Geflügel... habe ich da auf einen deiner Bilder vielleicht doch eine Sauce gesehen?
AntwortenLöschenAußerdem: ich erinnere mich gelesen zu haben, dass sich eines Nachts bei dir diverse Küchengeräte säuerlich über den Neuzugang "Sous vide" geäußert hätten - so schlecht kanns dann doch nicht mit der Ausstattung sein. Mal sehen, was deine Geräte für Geräusche von sich geben, wenn erst der neue Herd da ist.
NO.......das sieht nicht gut aus! Viel zu blass!! Da hätte ich nochmals den Grill zum Einsatz gebracht. Das sollte lustvoll aussehen oder kochst Du seit Neuestem für ein Krankenhaus.
AntwortenLöschenAllemagne, zero points...........LOL
Martin "BerlinKitchen"
@houdini:
AntwortenLöschen*freu *freu *freu
:)
@Frau Kampi:
Das freut mich natürlich ungemein und ich proste hiermit zurück. Btw. -ich habe IMMER Wein im Glas...
Nata:
"Man kann einfach nicht besser kochen als man einkaufen kann"!
Das gehört in Stein gemeißelt!!!
@Linda:
Dann habe ich in Dir ja eine Leidensgenossin...
Autos, Motorrad, Boot, noch n Auto, ich kenne das alles... :)
@Andreas:
Du meinst die Zitronen-Lorbeer-Herz Variation? :)
Ja unten gibt es einen Hauch von Sauce, aber bei dem Gericht ganz pur braucht man sie nicht. Dieses saftige Fleisch, die entstandene Brühe... hmmmm.....
@Martin:
Einspruch Euer Ehren!
Dieses Fleisch ist so saftig und zart, ohne dass die Haut labbrig wird, komm mir nicht mit dem Grill an dieser Stelle! Der würde mit seinen Grillaromen nur die zarten Feinheiten überdecken. Es ist gut so, wie es ist.
:)
oh klasse, geh da mal hin, das interessiert mich total. auf punkt 1-4 trink´ ich jetzt einen. oder ein paar! :-)
AntwortenLöschenIch bin gespannt auf Deinen Besuch bei "Daniel" und ob es danach immer noch Hähnchen gibt ;-).
AntwortenLöschenIch bin auch gespannt auf Deinen Bericht vom Besuch bei Daniel ... und darauf, wie lange es dauert, bis das nächste Fleischrezept kommt. Auf eine vegetarische Astrid stelle ich mich jedenfalls nicht ein. ;)
AntwortenLöschenschönes klassisches französisches Rezept: das Huhn mit den 40/60/80 Knoblauchzehen...schmeckt immer wieder und das seit Jahr...zehnten...
AntwortenLöschenMeine Großmutter schlachtete einstmals ihre eigenen, glücklichen Hühner mit einem gewöhnlichen, scharfen Beil auf dem Hackklotz. Zack, einfach Kopf ab. Ich fand das als Kind normal und würde es sogar selber machen, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte...
unser Nachbar auf dem Land schlachtet die Hühner selber, Kopf ab und so, ist nichts für Sensibelchen......
AntwortenLöschenIch gebe, Provence oblige, meistens zu den Knoblauch ( im ganzen) Zitronen dazu.
So´n Flattermann ist was ganz was Feines. Bei den anderen Punkten bin ich auch ganz auf deiner Linie!
AntwortenLöschenHühner sind wirklich was Feines und so extrem dankbar, wenn man ihnen ein paar gute Wegbegleiter mit in den Topf pacht. Dieses Knoblauchmassaker wollte ich Verbindung mit einem Huhn auch schon längst mal gemacht haben.
AntwortenLöschenAnsonsten hat nata den Nagel auf den Kopf getroffen und es gibt nix weiteres zu sagen.
@Christina, Kochbanausen, Hesting:
AntwortenLöschenIch bin selber gespannt. In manchen Momenten sogar sehr aufgeregt, ich will nicht sagen, ängstlich, aber vielleicht geht es in diese Richtung. Irgendwie stelle ich mir aber vor, das ganz "cool" zu erleben, aber man/frau weiß ja nie.
Ich muss halt mal sehen, wie ich mit Daniel die Termine am besten zusammenbekomme. Er freut sich riesig über ein bisschen Werbung!
@Margit:
Ich bin gespannt, ob ich das auch sagen werde.
@Bolli:
Da sich mein Knoblauchhuhn aus einem Rezept für "Knoblauchhuhn provencale" weiterentwickelt hat (im Ursprung glaube ich von Meuth & neuner-Duttenhofer) steckt bei mir natürlich auch immer die Zitrone drin.
Warst Du bei der Schlachtung schon dabei?
@Claus:
Was für ´ne Linie? Wenn ich weiter so futtere, habe ich bald keine mehr...
@Suse:
Daß Dir das schmecken WIRD UND MUSS, das wissen wir ja jetzt...
*fg
Oh Gott, jetzt hab ich grad mal wieder hier drüber geblättert und jetzt hab ich richtigen Appetit auf so eine Keule aus dem Backofen. *jammer*
AntwortenLöschenWas mache ich denn jetzt? :D
Das mit dem Salzverschluss hab ich nicht verstanden - und leider gibts auch keine weitere Erklärung dazu.
AntwortenLöschenKann man wir helfen?
DANKE schon mal
Liebe Angela,
AntwortenLöschenDu machst einen zähen Salzteig aus Mehl, Salz und wenig Wasser und babbst diesen rundum den Bräterrand, um den Deckel luftdicht zu verschließen. Das ist alles.