Reise durchs Bordeaux, Teil 2: Essen & Trinken (I)

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

9 Kommentare :

  1. Da isses, das "Restez à l'écoute" :D! Zu Befehl – und zwar mit Freuden! Ich will nämlich noch me(e/h)r Käse, schöne Weinetiketten, Teller, Menschen, Welt. Aber weißte bestimmt. Weiterrocken!

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  2. Anonym9/23/2016

    Sooo schön geschrieben! Da bekommt man direkt Lust die Koffer zu packen.

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  3. Anonym9/23/2016

    Große Freude, das zu lesen! Hätte ebenfalls ALLES probiert, bin nur einigermaßen schockiert, dass Du Oktopus & Froschschenkel liegen lässt. Und eine kleine Anmerkung, die deutsche Spitzenküche betreffend: Die orientiert sich (zumindest in der Avantgarde) mitnichten an der französischen Hochküche (da kommt sie her, mais oui!), sondern hat sich weitgehend von dieser emanzipiert. Eigentlich halte ich die französische Sterneküche sogar für ein bisschen rückständig, also ich meine im absoluten 2- und 3-Sterne-Bereich. Aber der Mittelbau! Da wäre ich auch sehr gern Franzos'! Habe die Ehre, liebe Grüße aus DO (Diaspora...) Perik.

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    1. Große Freude umgekehrt, von Dir zu lesen!
      Nein, kein Oktopuss für mich bitte, niemals! Und Froschschenkel ebenfalls nicht. Das hat nichts mit dem Geschmack zu tun, es ist in beiden Fällen das Tier an sich. Froschschenkel habe ich sogar mal gekocht, gemeinsam mit Trettl noch in der Küche des Ikarus. Dort haben wir für das Buch "Kulinarische Überflieger" gemeinsam das alte Haeberlin-Rezept interpretiert - aber gegessen habe ich sie auch damals nicht.
      Danke auch für Deine Erklärung, bzw. Ergänzung bezüglich der Inspiration durch die französische Spitzenküche. Ich muss jedoch gestehen, dass ich weniger die Avantgarde vor Augen hatte, sondern eher das Kaliber Witzigmann, Thielke, Haas und andere aus dieser Liga und Generation. Aber selbst ein Elverfeld hat mir die "alten Franzosen" schon als Inspirationsquelle genannt, auch wenn er es vielleicht ganz gut zu verbergen vermag.
      Hab' ein schönes Wochenende und liebe Grüße aus den Weinbergen

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  4. Schöner Bericht! Aber Froschschenkel liegen lassen? Na ja! Ach ja: Und 'Restez à l'écoute" hört sich wie eine Radio-Reportage an. "À suivre" hätte hier wohl besser gepasst.

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    1. Ach weißt Du, es ist halt eine online-Reportage ;)
      Ich kann ja auf französisch nur die Wörter Yves, Saint und Laurent, daher hatte ich mir Rat über Facebook eingeholt. Nach vielen Vorschlägen ist es dann halt das geworden.
      Und ja, Froschschenkel lasse ich immer liegen. Ich finde ja, man kann alles essen, man muss es aber nicht.

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  5. ... "menu formule tapas" oder "menu tapas" oder noch besser "menu d'entrées". Bin übrigens auch der Meinung, dass die Haute Cuisine in Deutschland sich immer noch sehr an der frz Küche orientiert. Mit asiatisch-italienischen oder auch nordisch inspirierten Einsprengseln meinetwegen, aber dennoch. Eine "deutsche" Küche hat es eigentlich so nie gegeben, das war immer eine Regionalküche. Aber auch die findet sich in der deutschen Spitzengastronomie, wenn auch oft nur als Zitat, wieder.

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