Warum ich mal den besten Milchreis der Welt kochen musste

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

6 Kommentare :

  1. Anonym9/07/2022

    Hallo Astrid,
    ich habe mal gelesen, dass man den Zucker erst zu Schluss hinzugeben soll, weil sonst der Reis nicht gar wird. Der Zucker erhöht die Dichte in der Flüssigkeit (Milch). Da sich der Konzentrationsausgleich immer zum dichteren Medium hin vollzieht (Osmose?), fließt das Wasser aus den Reiskörnern in die Milch. Übertrieben formuliert führt das im Ergebnis zu trockenem Reis und verwässerter Milch.
    Salz hat den gleichen Effekt, aber davon kommt ja nicht so viel in den Milchreis.

    P.S.: Ich liebe deinen Blog und lese seit Jahren anonym mit.

    Liebe Grüße
    Martin

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    1. Hallo Martin, ich bin nicht fit genug in Naturwissenschaften, um beurteilen zu können, ob Deine Überlegung nur cool KLINGT oder eine Erklärung sein kann. :) Allerdings hat meine Mutter in ihren Anfangsjahren als Hausfrau und Mutter, also in meiner Kindheit, immer nach dem „Dr. Oetker Schulkochbuch“ gekocht. Dieses habe ich mir aus Sentimentalitätsgründen vor einigen Jahren auf einem Flohmarkt gekauft und gerade hereingeschaut: Der Zucker kommt in diesem Rezept direkt in die Milch (samt Butter, bzw. Margarine!). Also muss es eine andere Erklärung geben, denn sicher haben nicht Tausende von deutschen Hausfrauen ihren Milchreis nicht gar bekommen. :)

      Vielen lieben Dank fürs Mitüberlegen, und danke, dass Du meinen Blog liest!

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  2. Guten Morgen, Astrid, ich denke, das lag damals an der unterirdisch schlechten Qualität der Töpfe, die in deutschen Privathaushalten verwendet wurden- dummbachernes Zeug, aussen mit Gänsen bemalt, innen schlecht emailliert. Wahrscheins hätte der Zucker in der Milch die Anbrenngefahr im Topf bei der Ofengarung ins Unermessliche katapultiert. Besagtes Siebeckrezept mag ich auch, ist bei uns auch ein bissl in Vergessenheit geraten, aber: immer noch einer der besten gründe ( neben der bösen stopfleber), sauternes zu trinken. Und vorallem- OHNE Zimt!

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    1. Hi Duni, guten Morgen! Schön, Dich mal wieder zu lesen :D
      Das klingt nach einer sehr guten Erklärung! Hinzu kamen ja noch die schlecht regulierbaren Kochfelder, die man früher hatte.

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  3. Liebe Astrid, wie mein Vorschreiber bin ich der Ansicht es liegt an erhöhten Anbrenn-Gefahr, zucker neigt ja zum Karamellisieren was per se nicht schlecht ist, allerdnings nur wenn es kontrolliert abläuft und jederzeit zu stoppen ist, nicht erst wenn alles schwarz wird. und um dein kochbuch beneide ich dich glühend!

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    1. Liebe Anna, ich glaube auch, dass es mit der Gefahr des Anbrennens zu tun hat – das ist für mich die einfachste Erklärung. Und ja, das Buch hüte ich wie meinen Schatz! <3

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