Perfekte Picanha sous vide mit Spargel und Frankfurter Grüner Soße

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

7 Kommentare :

  1. Anonym2/12/2023

    Ich gare tatsächlich bei 51-52 Grad und das für max. 18 Stunden. Gebe Olivenöl, Rosmarin und Fleur de Sel mit in den Beutel. Die Nummer mit der Eisenpfanne ist klar! Nur nehme ich von vornherein bestes. Butterschmalz.

    Ich ess das Picanha am liebsten kalt mit einer guten Bratkartoffel, ohne Speck. Schön mit Zwiebeln und Majoran….Mhmmm lecker 🤤

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  2. Dietmar4/20/2023

    Wichtig: Fleischrasse, Färse, 4 Wochen plus im Beutel gereift (kann man selber bei 2 - 3 Grad im unteren Fach im Kühlschrank machen). Das ist schon die halbe Miete für Zartheit, die natürlich auch bezahlt werden will. So finden sich in meinem brasilianischen Winterlager Preisspannen von 1 zu 3 nebeneinander im gleichen Supermarkt. Mein Versuch 48 Stunden bei 52 Grad führten zu einem Matschhaufen, das Fett fiel vom Fleisch. Die weit verbreitet Angst vor Bakterien: Für den Menschen interessante Bakterien leben zwischen 20 - 40 Grad. Daher der Versuch des Körpers mit Fieber diese zu töten. Bakterien sind auf Fleisch ein oberflächliches Problem. Da wandert nicht viel in die Tiefe (ausser bei Hack....Oberflächenvergrößerung und Sauerstoffeintrag). Scharfes Anbraten ist der Tod der Bakterien. Ausserdem ist die Zeit wichtig. Bakterien sterben auch bei niedriger Temperatur, man muss ihnen nur Zeit dazu lassen. Nächste Woche Versuch mit 24 Stunden bei 50 Grad.

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    1. Dietmar4/27/2023

      Bitte beim Kauf das Gewicht auf 1 - 1,2 kg begrenzen. Bei größeren Fleischstücken kommen wir immer weiter Richtung Hinterteil. Dort wird es durch die Muskelarbeit derart zäh, das man das auch Sous Vide nicht mehr zart bekommt. Eigentlich heißt das dann Unterschale und nicht mehr Tafelspitz/Picanha. Grundsätzlich 3 Zubereitungsmöglichkeiten: Brasilianisch mit Gauchoromantik als Steaks geschnitten und gedreht auf dem Spieß über dem Lagerfeuer (in der Mietwohnung eher unpraktisch, Temperatursteuerung auch schwierig), als ganzes Stück wie oben gezeigt oder als Steak. Bitte alle B-Cuts immer gegen die Faser schneiden, sonst hat man diese ewig langen dicken und zähen Muskelfasern im Mund. Gestern Picanhasteak bei 52 Grad über 24 Stunden Sous Vide essbar, aber immer noch zäh. Gerade läuft 24 Stunden mit 54 Grad. Fortsetzung folgt.

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    2. Dietmar4/28/2023


      Picanhasteak mit 54 Grad bei 24 Stunden zarter als mit 52 Grad. Filet wird das niemals, dafür würziger Geschmack. Nun bin ich bei 54 Grad schon ziemlich weit bezüglich Garpunkt. Das Anbraten macht mir dann ein durchgebratenes Fleisch daraus. Daher habe ich 3 Stunden vor Entnahme aus dem Wasserbad die Temperatur auf 46 Grad zurückgenommen. Die Kerntemperatur sinkt (zumindest bei PiranhaSteak) dann ab und ich wieder Luft nach oben. Der Garpunkt von 54 Grad bleibt natürlich erhalten, aber ich peitsche ihn nicht noch weiter hoch. Dicke Stücke wie zum Beispiel 1kg Block Schweinehals ändern ihre Kerntemperatur nicht. Deswegen mache ich das auch bei Rippen, die ja auch vergleichsweise dünn sind.

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    3. Hi Dietmar, erstmal danke für die Mühe, die Du Dir hier machst, um Deine Picanha-Erfahrungen zu teilen. Vieles ist redundant, weil von mir schon so beschrieben, aber ist ja immer gut, wenn es noch mal jemand sagt. ;) Wie Du allerdings einen sous vide gegarten Tafelspitz „durchbraten“ kannst beim nachträglichen Anbraten in der Pfanne, ist mir ein Rätsel.

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    4. Anonym4/29/2023

      Die Kerntemperatur steigt beim Anbraten weiter. Wir haben das bei Steak mal nachgemessen. Gestern war 54 Grad und 24 Stunden mit 3 Stunden auf 46 Grad Kerntemperatur abkühlen lassen. Ergebnis endlich perfekt. Kerntemperatur vor dem anbraten 46 Grad, danach 51 und somit noch zart rosa. Grüße!

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    5. Ich weiß nicht, wie Du anbrätst. Bei mir sind das rund 600 °C in der Eisenpfanne (habe ich mal nachgemessen) und trotzdem tut sich an der KT nichts – jedenfalls nicht sichtbar. Ich gare bei 55 °C, brate dann an und das Ergebnis siehst Du oben auf den Fotos. Perfekt rosa gegartes Fleisch. Aber Deine Versuchsreihe ist beeindruckend!

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