Meine 10 besten Tipps zu Gebrauch und Pflege von Eisenpfannen {richtig einbrennen, pflegen, ölen und erhitzen + Empfehlungen zum Pfannenkauf}

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

10 Kommentare :

  1. Ach ja .- immer dieses Doppelkaufen, wie gut kenne ich das :-)
    Schlimm wird es wenn man dann Eismaschinen, Porsche-Messer und Pott und Pann gleich doppelt kauft - und im Flieger in die zweite Heimat schicken muss. Und Messer im Flieger sind immer irgendwie schwierig :-D

    Hans

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  2. Hahahahaha! Lieber Hans, Du sollst sie ja auch nicht mit in's Handgepäck nehmen, hörst Du! Gelten eigentlich Pfannen auch schon als Waffe? Mit einer ordentlichen Eisenpfanne könnte man ja auch das Bordpersonal... ach lassen wir das. :) :) :)

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  3. Anonym1/28/2016

    Ich bin selbst überzeugter Stahlpfannen-User. Aber ich habe das Problem, dass sich im Lauf der Zeit am oberen Rand Fett festbrät, das sich zu einer leicht klebrigen Schicht akkumuliert. Ist nicht schlimm, aber auch nicht lecker. Kennst Du das Problem auch - bzw wie vermeidet man das? Ich habe allerdings Gas.

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  4. Anonym1/28/2016

    Ups, name vergessen. Hier: Jens

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  5. Ulrike1/29/2016

    Hmmm, keine Kartoffeln, kein Salz? Nur Öl? So hatte ich es mit dem De Buyer Wok gemacht und irgendwie klebt am Anfang besonders Hühnerfleisch immer noch am Boden fest. Bei den dünnen Teilen müsste man aber am besten gleich wenden.
    Was meinst du? Soll ich den Vorgang noch mal wiederholen oder was rätst du mir?
    Viele Grüße
    Ulrike

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  6. Lieber Jens, na und ob ich das kenne, man sieht es auf den obigen Fotos auch ganz gut, die Pfanne hat das auch. Wie man es vermeidet? Ich habe wirklich keine Ahnung. Es spritzt halt, wenn ich sehr heiß brate, da kann die Qualität des Fleisches noch so gut und selbiges noch so trocken sein. Alle paar Monate scheuere ich es einfach weg, fertig. Meine Pfannen aus der Hammerschmiede im Allgäu sind schwarz, da sieht man das gar nicht, nur bei den hellen De Buyer fällt es auf. Schau mal hier, da sieht man die andere:

    Gefängnisessen

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  7. Liebe Ulrike,
    ich habe die Pfanne aus dem Allgäu mit großem Getöse und Kartoffeln eingebrannt, vielleicht hast Du den Artikel gelesen, ich habe ihn oben im Text verlinkt. Das war damals ja auch meine erste gute Eisenpfanne und ich hatte den Tip aus dem Internet. Meine erste Pfanne von De Buyer war dann eine Grillpfanne, und da stand schon in der Beschreibung, dass zum Einbrennen nur Öl verwendet werden sollte, von Kartoffeln stand da nichts. So habe ich es gemacht, es hat funktioniert - beim Wok übrigens genau so - und seit dem mache ich es nie mehr anders.
    Ich glaube mich aber zu erinnern, dass der Wok länger gebraucht hat, bis er richtig lief. Ich führe das auf den porösen Blaustahl zurück, dessen Oberfläche ja nicht so geschlossen ist, wie bei den anderen Eisenpfannen, siehe oben unter Punkt 3.
    Da hilft wohl nur etwas Geduld, bzw. den Wok vielleicht ein paar mal mit etwas unempfindlicherem Fleisch einbraten, bzw. den Einbrennvorgang wiederholen. Ich brate Asiafood gerne in Chilipasten und Kokosmilch, da röste ich die Paste in etwas Erdnussöl im Wok an und gebe ein wenig Kokosmilch hinzu. Das köchelt dann sehr schnell zu einer zähen Masse ein, in der ich dann kurz, schnell und heiß das Fleisch wende. Das hat von Anfang an ziemlich gut funktioniert und mittlwerweile flutscht mein Wok, dass es eine helle Freude ist.

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  8. Ulrike2/01/2016

    Danke, liebe Astrid, daran, dass der Blaustahl vielleicht länger braucht, hatte ich gar nicht gedacht. Vielleicht war ich beim Einbrennen auch nicht rigoros genug.
    Ich fahre jetzt erst mal nach Thailand :) und wenn ich wieder zurück bin, ist es hoffentlich schon etwas wärmer. Dann brate ich ihn noch mal ein, aber auf der Terrasse mit dem Gaskocher, da kann es draußen qualmen wie es will.

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  9. “Gebläuter Stahl“ (und nicht: “Blaustahl“!) hat eine hauchdünne Oxidschicht, die die normale Oxidation verlangsamt. Neben Pfannen (ich habe auch 2 aus dem Allgäu...) sind teilweise auch Messer (z. B. von Herder) aus nicht rostfreiem Stahl auf diese Weise (ein bisschen) geschützt. An diesen Messern sieht man allerdings sehr gut, was diese blaue Oxidschicht auf gar keinen Fall ist: sie ist nicht porös! Im Gegenteil, sie ist extrem dünn, glatt und hart. Kein Messer würde jemals mit einer porösen Oberfläche überzogen werden...!

    Leider ist die Bläuung nicht unzerstörbar. Aufgrund des Einkochens von Portweinsauce sieht man nur noch wenig blau und schwarz in meiner allgäuer Pfanne. Egal! Sie brät immmer noch!

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  10. Lieber Thorsten,
    ich kann nur wiedergeben, was mir von einem Herstelle von Blaustahl (der ihn auch genau so nennt: Blaustahl und nicht gebläuter Stahl) erklärt wurde. Und das ist eben, dass die Oxidschicht porös ist und somit Fett sehr stark absorbiert.

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Der einfacheren Lesbarkeit wegen, verwende ich in diesem Blog oft das generische Femininum. Es sind stets alle mitgemeint.