Aus meinem Lieblings-Kochbuch

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

27 Kommentare :

  1. Da will ich mich doch eigentlich nur geschmacklich einnorden und mir die Wartezeit im Bahnhof vertreiben und was kommt dabei raus? Absehbare Unzufriedenheit mit der Kantine heute Mittag und die Frage wann koche ich die Suppe. Aber dann auch noch die Erinnerung an meinen Besuch bei Paul Cluver. Wie soll ich nur durch diesen Tag kommen?
    Richard A.

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    1. Oh je, Du Ärmster! Das wollte ich natürlich nicht ;)
      Was gab es denn in der Kantine?
      Und Du warst bei Paul Cluver! Mich frisst der Neid!

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    2. Die Kantine hat mich heute überrascht. Sauerbraten vom Schweinebäckchen! Und richtig lecker. Die wussten wohl, dass ich heute bei der Bäckchen-Königin posten werde.
      Südafrika ist viel zu lange her, der Besuch war prima, das ganze Weingut mit dem Amphitheater, das Engagement der ganzen Familie und halt der Wein ;-)

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  2. Da will ich mich doch eigentlich nur geschmacklich einnorden und mir die Wartezeit im Bahnhof vertreiben und was kommt dabei raus? Absehbare Unzufriedenheit mit der Kantine heute Mittag und die Frage wann koche ich die Suppe. Aber dann auch noch die Erinnerung an meinen Besuch bei Paul Cluver. Wie soll ich nur durch diesen Tag kommen?
    Richard A.

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    1. Doppelter Kommentar? Macht nix :)

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    2. wurde erst im Zug fertig mit schreiben, und ob der Abbrüche dann wohl mehrfach Post

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  3. Hallo, Astrid!
    Da schließe ich mich gerne an, Kochbuchklassiker sind eben Klassiker, weil sie praxistauglich sind und die Rezepte viel genutzt werden, nicht weil sie ein stylisches Design haben und Foodfotos enthalten, die aussehen wie Stilleben von Jan Brueghel dem Älteren. Tipp: Vom "Großen Siebeck" (Alle meine Rezepte) gibt es ein Reprint bei "Calle Arco" - ohne tolles Cover und Bilder nur in Schwarzweiß - aber zu einem moderateren Preis.

    Viele Grüße!
    Kai

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    1. ohne tolles Cover und Bilder nur in schwarz-weiß
      Klingt nach einem visuellen Vorteil :)
      Danke für den Tip und ach, welches tolle Cover? :p

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  4. Witzig... auch Dich begleitet Siebeck? Seine Kolumnen und Rezepte in der Zeit prägen mein Kochen bis heute, zumindest was meine absolute Abneigung gegen exakte Mengenangaben bei Gewürzen angeht (ein ewiger Konflikt, wenn der Gatte und ich gemeinsam kochen...). Ich finde, ich kann schmecken, was noch mehr muss und was noch fehlt (und ich nehme mir auch die Freiheit vielleicht nach eigenem Gefühl noch etwas ungenanntes hinzu zu fügen ;-))

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    1. Ich habe manchmal das Gefühl, es gibt in Deutschland die Biolek-Schule und die Siebeck-Schule. Arthur gehört z. B. ganz klar zu ersterer, noch heute genieße ich auf meinen Besuchen bei ihm das Bioleksche Platthuhn. Aber fast jeder ambitionierte (Hobby)Koch, den ich kenne, wurde von einem der beiden beeinflusst. Von den Biolek-Schülern wurden halt mehr zu Alkoholikern ;) ;) ;)

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    2. Mein allerallererstes Kochbuch und mein allerallererstes selbstgemachtes Gericht stammen tatsächlich von Biolek. Es waren die Gnocchi der seligen Franca Magnani. Und auch unser Chili-Rezept nahm mal seinen Ursprung bei Dirk Bach. Auch wenn es heute nur noch wenig mit dem Studenten-erprobten Chili aus dem TV zu tun hat. Der Ausdruck "Bio-Wein" ist gleich bei mehreren Familien im Munde. Und das hat nichts mit ökologisch zu tun, sondern bezeichnet den Wein, den man in der Küche in den Koch schüttet... Siebeck war mir lange zu versnobbt, zu selbstherrlich. Seine Schreibe nervt mich als langjähriger ZEIT-Leser nur. Aber das Buch klingt zu gut, um ihm nicht eine 2. Chance zu geben!

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    3. Liebe Julia,
      ich habe von Journalisten schon ein oft gehört, dass meine Schreibe sie an Siebeck erinnert, bisher hat mich das immer gefreut. Jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher! ;)

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  5. Eine meiner ersten kulinarisch-literarischen Erinnerungen sind Siebecks Ausführungen zum Leipziger Allerlei. Wobei mir der Biolek´sche Küchenwein auch nicht ganz unsympathisch ist.

    Mir schwebt ja seit Wochen ein weißes Bohnenpüree vor, serviert mit einem in guter Butter gebratenen Stück Steinbeißer und ein paar in Vanilleöl konfierten Kirschtomaten und einem frittiertem Salbei. Hätt ich meine Kamera nicht soeben in einem Salzwasserbad ruiniert, wär das am Wochenende dran. So schmeckt ich halt noch ein bisschen deine Bohnensuppe an und streich mir ne zweite Lage Trostbutter aufs Brot.

    Schönsten Abend!
    Conny

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    1. Willkommen im Club derer, die eine kaputte Kamera haben :( Ich reise heute mit einer alten EOS 400 nach Frankreich, das muss man sich mal vor_stel_len ;)
      Ich habe hier neulich ein Bohnenpüree verbloggt mit confierten Tomaten und Lamm, HIER. Ich liebe es und freue mich auf Deine Version mit Steinbeißer, da ich die Kombi von Fisch und Vanille oder auch Tonkabohne sehr mag. Hab Du den allerschönsten Tag!

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    2. Herrlich, dass du mich sogar dann im Unterbewusstsein inspirierst, wenn ich dachte, ich hab mir was selber ausgedacht. War wohl nich so, gnihihi.
      Dann gibt´s bei mir keine confierten Tomaten, sondern vielleicht halbgetrocknete ausm Ofen. Oder... ich back was. Da ist die Chance geringer, dass ich dich ohne es zu ahnen nachmache. :o
      Ganz, ganz, ganz viel Spaß in Frankreich (und ich bin auch gar, gar, gar nicht neidisch)
      Conny
      PS: Biste zufällig nächste Woche beim Gerhard Retter / Wein am See?


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    3. Nee, das kannst Du jetzt nicht machen, wo ich mich so darauf gefreut habe! *grmpf*. Ganz sicher hast Du das woanders gelesen!
      Bei Wein am See bin ich nicht, leider keine Zeit. Aber noch 2 Wochen arbeiten, dann bin ich am Meer :)
      Viele Grüße aus Bordeaux

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  6. Liebe Astrid, sind die weißen Bohnen diese dicken, weißen, italienischen Bohnen? Oder gibt es noch andere? Und: (jetzt hau' mich nicht!) muss ich mir den Aufwand mit dem Einweichen machen? Oder darf's auch eine gute Bohne aus einer Dose sein? (nicht hauen!!) Danke Dir! Und viel Spaß im Bordeaux!

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    1. Du kannst die kleinen oder die großen verwenden, ich kaufe sie oft im türkischen Supermarkt. Mit Bohnen aus der Dose wird die Suppe nur halb so gut, diesen Dosengeschmack bekommt man einfach nicht weg. Und die Suppe hat auch einen anderen Biss, sofern man bei Suppe von Biss sprechen kann.

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    2. Und liebe Grüße von unterwegs vom Flughafen Amsterdam :)

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  7. Liebe Astrid,
    die Suppe koche ich mal nach. Bei mir blüht bisher allerdings nur der Zitronenthymian und das schon seit Wochen. Ich mach dann einfach mal Fisimatenten.

    Liebe Grüße,
    Lena

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  8. Genau, die weißen getrockneten Bohnen kauft man am allerbesten im türkischen Supermarkt :-) da sind sie nämlich fast nie überlagert wie in den deutschen Läden und müssen keine zig Stunden kochen, bis sie weich sind. Das Süppchen nehm ich sehr gerne, ich liebe weiße Bohnen <3

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    1. ich kann mich noch an Zeiten erinnern (oh Gott, wie sich das anhört, werde ich etwa alt?), als es "beim Türken" die Bohnen noch lose aus großen Körben gab. Wahrscheinlich dürfen sie das nicht mehr. EU-Hygiene-wir-machen-euer-Leben-so-kompliziert-wie-möglich-Scheißregeln oder so...

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  9. Liebe Astrid,
    so eine schöne Kombination und dabei einfach... großartig! Bei mir waren hauchdünne, scharf angebratene Chorizo-Scheibchen dabei. Wir haben hier einen Schlachter, der einzigartige Chorizo macht :)
    Liebe Grüße, Nikki

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  10. Mir fehlen jetzt nur noch Tipps/Quellen für gutes Olivenöl! ;-). Gute Reise und liebe Grüße Eva

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Der einfacheren Lesbarkeit wegen, verwende ich in diesem Blog oft das generische Femininum. Es sind stets alle mitgemeint.