Weltbeste Kräuterbutter, Lammrücken, Rosé und Küchenkatastrophen... [eat this, MEGGLE!]

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

20 Kommentare :

  1. Katastrophen? Am schlimmsten war es, zur festlichen Kaffeeeinladung bei der Schwiegertante eine Käsesahnetorte angekündigt zu haben. Transport im Ring ohne Probleme... aber offenbar... die Gelatine war nicht richtig verteilt, nicht korrekt aufgelöst, was weiß denn ich. Jedenfalls: Tante nahm den Ring ab und die bis dahin hübsch anzusehende Torte floss im Zeitlupentempo aber unstoppbar über den geschmückten Kaffeetisch (um den, wie sollte es anders sein, schon alle Gäste versammelt waren). Mann, war mir das peinlich!

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    1. OhGottohGottohGottohGott! Du Ärmste! Bitte entschuldige, dass ich lachen musste, ich hoffe sehr, Du kannst das mittlerweile auch :D
      Danke für die dolle Geschichte!

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  2. Immer wieder ein Vergnügen, Deine Posts zu lesen! Wir haben Tränen gelacht; nicht zuletzt deshalb, weil uns einiges so vertraut vorgekommen ist ;-)

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    1. Hihi...
      Überall das gleiche Drama :)
      Und Danke!

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  3. kochte unlängst gausschen glockenspargel: ein drittel hart und ungar, 1 drittel ok, 1 drittel verkocht und fasrig. bekam natürlich exponentiellen tadel dafür!

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    1. Natürlich! :D
      Ich habe gerade "glockenspargel gaus" gegoogelt, aber da ploppt bloß Dein Kommentar in diesem Beitrag hier auf ;) Du musst das also noch erklären bitte.

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    2. die gaussche glockenkurve ist ein meisterwerk des mathematikers gauss und beschreibt die wahrscheinlichkeitsverteilung von zufallsgrössen mit normalverteilung. was laienhaft gesagt ungefähr so aussieht- es gibt von irgendwas ein oberes drittel, dann die mitte, dann das untere drittel- wie bei meinem spargel und dessen aggregatszuständen eben!

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    3. :D
      Uiii, da stand ich aber auf der Leitung! Ich dachte gleich an so etwas wie "Ruhm von Braunschweig", dass der Gaussche Glockenspargel vielleicht eine ebenso alte, fast verschwundene Spargelsorte sei.
      Vielleicht sollte ich mal aus meiner Food-Bubble aussteigen...

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  4. Mit ein bisschen mehr Parmesan röste ich mit der "Parmesan"-Butter Weißbrotscheiben unter dem Grill im Backofen für 5 min - ganz köstlich zu einem Glas Wein oder zum Grillen .... aber danke für den Tipp zum Vor-verarbeiten des Knoblauchs, das wird dann sicher runder im Geschmack - auch geröstet :-)

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    1. Na klar, rösten ist fast immer gut! Bei Knoblauch muss man ja nur aufpassen, dass er nicht verbrennt und bitter wird.

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  5. Nach Stunden der Zubereitung einer Schwarzwälderkirschtorte, die ich meinen Arbeitskollegen zu meinem Geburtstag mitbringen wollte, überstand die Torte den transport in der Tortenhaube ohne Probleme. Erst als ich die Torte am Arbeitsplatz in der Tiefgarage angekommen, aus dem Auto entnommen habe, löste sich nach wenigen Schritten der Boden von der Haube und die Torte klatschte in schönster Murphy-Manier unter Vollbringung einer 180° Wende auf den Boden. Aufgrund der dort verteilten Kalorien hat der Asfalt an dieser Stelle heute noch einen Bauch.

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    1. Oh je, ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich so herzhaft gelacht habe! Der Asphalt hat 'nen Bauch, ich stelle mir das vor... Und habe die ganze Szene in slow motion schon mehrmals heute vor Augen gehabt. Danke für die Geschichte und es tut mir sooo leid! :)

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  6. Hahaha. Zu genial! Ich hab auch noch eine verpatzte Torte... Johannisbeer-Baiser. Aus dem Ofen genommen, ungeschickt gewesen und vollständig auf dem Fussboden verteilt, weil im Fallen umgedreht. Sollte zum Schulfest mitgebracht werden... Vor lauter Verzweiflung habe ich sie zusammengekratzt, wieder in die Form gefüllt und tatsächlich unten in den Kinderwagen gepackt, um sie mitzunehmen! Ich konnte mich offensichtlich nicht damit abfinden, dass sie ein Fall für die Tonne war. Der Ritter darauf lachend: Ja, finde ich gut, der Schulleiter bekommt das erste Stück! ...

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    1. hihi, Hauptsache immer cool bleiben und sagen "das gehört so!"
      Lustig ist auch, dass die meisten Katastrophen meiner Leser mit Torten zu tun haben. Das könnte mir ja NIE passieren! :D

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  7. Hiwwelhubber4/22/2016

    Also Torten sind ja offensichtlich die erste Katastrophen-Quelle... ich kann ein simples Backwerk dagegen halten:
    Wollte "mal eben schnell" einen Clafoutis zaubern und stellte nur Oberhitze, aber volle Stufe ein... was also oben sehr braun und knusprig, und unten noch fast flüssig...
    ABER: Schatzi war begeistert davon und wollte das dann immer so. Alle meine Einwände, dass dies ja nicht so sein solle, gelten nicht, und der "richtige" Clafoutis wird seitdem verweigert^^

    Schönes WE wünscht der HH.

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  8. Hahaha dein Post macht gute Laune, da erinnert man sich doch direkt an die ein oder andere Küchenkatastrophe :-) deine Kräuterbutter werde ich ganz bald ausprobieren und dazu möchte ich mir unbedingt deine selbstgemachte Gemüsebrühe herstellen. Ich mache mir bisher immer eine variante in der das Gemüse mit dem Pürierstab sehr fein püriert und dann einfach mit Salz konserviert wird. Diese Variante ist für Suppen und Eintöpfe auch toll!
    Viele liebe Grüße
    Steffi

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  9. Anonym4/22/2016

    Hachja, das natürliche Glutamat- für mich mit größter Vorsicht zu genießen.
    Und Katastrophen, die hängen natürlich immer auch mit den Ansprüchen zusammen, nicht wahr?
    Neulich an meinem Geburtstag gab es den https://annaantonia1.wordpress.com/2016/02/26/der-einfachste-schweinebraten/ der Welt, Kartoffelsalat und Cole Slaw- und obwohl zwei Personen ausfielen, essentechnisch, blieb nur ein kümmerlicher rest des Schweins, alle Salate waren aus. Also, da bin ich knapp an der Katastrophe vorbegeschrammt.
    Und Kuchen kann ich jedemenge liefern, einer der mitsamt seiner Tarte-Form aus Glas am Boden zerschmetterte... Gugl die stückchenweise aus der Form kamen.... and so on.
    Da mach ich lieber Kräuterbutter, die gelingt! Und ist immer zu viel!

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  10. Anonym5/09/2016

    Stefan Cleff: Hier ist meine Variante, der zweitweltbesten Kräuterbutter!
    Nach jahrelangen Verzehr fertiger Kräuterbutter aus dem Hause Meggle und Co. hat mich vor allem Astrid Paul‘s Arthurstochterkocht-Blog mit Ihrer weltbesten Kräuterbutter inspiriert, ein eigenes Rezept zu entwickeln. Zu Mal wenn man sich die Zutatenliste der fertigen Kräuterbutterzubereitungen anschaut… naja, immer wieder diese Zitronensäure und was sonst noch alles drin bzw. auch nicht drin ist. Ich habe also mit verschiedenen Aromen rumprobiert, meine Küchenkräuter auf dem Balkon sind jetzt im Mai bereits gut gewachsen. Webers-Grill-Bibel-Variante, klein geschnittene Schalotten mit einreduziertem Rotwein, fand ich sehr interessant. Der Tipp von Astrid Paul der Kräuterbutter einen Teelöffel Parmesan beizufügen fand ich als die Offenbarung. Es hat echt „Bamm!“ gemacht. Ich selbst halte mich ja selten sklavisch an Rezepte. Aber diese Grundzutaten und Zubereitungsmethode haben schon einige Gäste erfreut und neugierig gemacht. Bei Grillabenden ist noch nie was übrig geblieben. Selbst meine Frau, die scheinbar auf Meggle-Kräuterbutter geeicht wurde, ist ein Fan geworden. Und jetzt probiert Euch aus. Ihr werdet sehen, dass mit relativ geringem Aufwand das Thema Kräuterbutter eine ganz andere Bedeutung erhält. Und es wird auf jeden Fall Gesprächsthema am Tisch sein.

    Meine Grundzutaten:
    2 frische, mittelgroße Knoblauchzehen (aus Frankreich oder Italien)
    1 TL grobes Meersalz
    ½ Teelöffel frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
    250 g frische, zimmerwarme Butter
    6 Esslöffel fein gehackte Schalotten (1 bis 2 Stück)
    6 – 8 cl kräftiger, trockener Rotwein
    2 Esslöffel hochwertiges, natives Olivenöl
    ca. 70 g frische, feingehackte Kräuter, z. B. 2/3 glatte Petersilie und 1/3 Estragon
    ½ Teelöffel Piment de Espelette (milder, getrockneter Chili), alternativ (etwas weniger) Cheyennepfeffer
    1 Teelöffel (nicht mehr!) feingeriebener, frischer Parmesan
    vielleicht noch ein bißchen Muskatnuss

    Zubereitung:
    Die fein gehackten Schalotten zusammen mit dem Rotwein in eine kleine Pfanne geben und bei mittlere Hitze solange einreduzieren lassen, bis der Rotwein verdampft und von den Schalotten aufgesogen ist. Die Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

    Während dessen den Knoblauch klein schneiden und zusammen mit groben Meersalz im Mörser zu einer Paste zerstoßen. Noch eleganter geht es mit dem Messerrücken auf einem Küchenbrett. Die Kräuter fein hacken, den Parmesan fein reiben.

    Alle Zutaten mit der zimmerwarmen Butter in eine Schüssel geben und gut verrühren/verkneten und abschmecken.

    Jetzt die Butter kurz in den Kühler geben, damit sie etwas anzieht, aber noch formbar bleibt. Die Kräuterbutter dann auf Backpapier geben und daraus eine Rolle formen. Das Backpapier entfernen und die Butter in Klarsichtfolie einwickeln und wieder in den Kühler geben. Portionsweise zuschneiden und zum Fleisch servieren.

    Beste Grüße aus Kassel,
    Stefan Cleff

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    1. Lieber Stefan,
      Hammer! Danke für diese umfangreichen Ausführungen!
      Bei Schalotten in der Butter ist es wirklich wichtig, so wie Du es ja auch beschreibst - sie zu garen. Sie werden sonst nämlich - wenn die Butter tatsächlich mal zwei Tage überlebt - zu gärig. Ich kann aber mit Fug und Recht ergänzen, dass sich feingehackte Radieschen ebenfalls sehr gut darin machen, das habe ich letztes Wochenende auf_opfer_ungs_voll *hüstel* getestet!

      Danke noch einmal für Dein tolles Rezept! Jetzt, wo hier im Blog der Kräuterbutter Tür und Tor geöffnet sind, werde ich bei Gelegenheit auch mal meine Blütenbutter vorstellen.
      Stay tuned... :)
      Schönes Wochenende für Dich!

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  11. Anonym8/10/2017

    Erst mal DAAAANKE für die vielen Lacher am Morgen - ein Tag, der mit Lachen losgeht, kann eigentlich kaum schlecht werden! :D Danke!

    Und dann noch eine Idee für die Verarbeitung der Kräuterbutter: Ich hatte vergessen, meine Butter aus dem Kühlschrank zu nehmen, und habe auch keine 30-Grad-Küchenmaschine. Also drückte ich das Stück Butter mit dem Handballen etwas flach und die Butter dann, so fest, wie sie war, in das Kräuter-Knobi-Häufchen und hab das dann noch mal zusammengeklappt. (Ähnlich wie ein Blätterteig.) Das Ganze habe ich mit einem Kartoffelstampfer (bei mir: Metallscheibe mit Löchern drin) mehrmals "durchgematscht". Das hat wunderbar funktioniert und sah auch noch lustig aus: dicke Butterwürmer. Das ist die Methode für "schnell-schnell-schnell!!"

    Viele Grüße - ach, und natürlich herzlichen Glückwunsch zum Bloggeburtstag!

    Ms. Hü.

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Der einfacheren Lesbarkeit wegen, verwende ich in diesem Blog oft das generische Femininum. Es sind stets alle mitgemeint.