Singsingsing

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

16 Kommentare :

  1. Anonym3/19/2017

    Liebe Astrid- dein Beucht macht mir Mut, sollte ich jemals eine Reha-Maßnahme benötigen... das allenthalben übliche Malen als Kreativ-Therapie ist nämlich so granicht meins, verglichen mit dem Singen.... und aus der Zeit meiner Schulterverletzung kann ich bestätigen, solange ich singe tut mir seltenst was weh. Schiebe gleich noch eine Ermunterung hinterher, dir einen Chor zu suchen- mit einer wöchentlichen oder 14tägigen Probe hat das Singen jede Chance sich einen festen Platz in deinem Leben zu erobern.

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    1. Liebe Anna Antonia,
      ich habe immer schon mit dem Gedanken an einen Chor gespielt – übrigens war ich viele Jahre lang Ehrenmitglied in einem Männergesangsverein, aber das ist wieder eine andere Geschichte ;)
      Aber ich habe halt so gar keine Singstimme, ich weiß nicht, ob ein Chor das Richtige für mich wäre – siehe, was Christjann schreibt – ich würde wahrscheinlich immer nach einer Stimme streben wollen, die es den anderen zumindest gleichtut. Aber vielleicht lerne ich ja in der nächsten Zeit auch noch, mich weniger von Perfektion stressen zu lassen :)

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    2. Anonym3/20/2017

      ich schreib dir mal, nachher irgendwann, über fb... nur Mut!

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  2. Liebe Astrid,
    I have been there ... und ich kenne es - würde gerne mehr dazu sagen, aber hier so öffentlich nur so viel: Musiktherapie (etwas anders als bei dir) war das Beste, was mir in meiner "Kur" geschehen ist. Ich war geradezu erschüttert, was passiert, wenn ich Perfektionistin aber Musikinstrumentenfremd einen Ton anschlagen soll (heilige Angst, was, wenn es nicht der perfekte Ton ist?) und jemand anders sanft darauf antwortet -
    Und Singen hat etwas sehr befreiendes - (Chorsingen macht mir aber schon wieder zu viel Druck, um das auch zu sagen, Stichwort: Perfektion)- ermutigende Grüße: Sing, sing a song ... ich versuche ein Video zu verlinken, weiß nicht, ob das klappt :-) https://www.youtube.com/watch?v=2LYekeK0HWo

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    1. Liebe Christjann,
      woher kennst Du denn meine Liebe zu den Carpenters? :)
      Links direkt anklickbar einfügen funktioniert bei Blogger leider nur über den html-code, aber so geht's auch.

      Interessant ist ja, dass ich nicht Musikinstrumentenfremd bin, ich komme aus einer Familie, in der "Musikalische Früherziehung" zum guten Ton gehörte. So lernte ich Flöte (ach) und Gitarre (weil ich Klavier nicht durfte) Aber eine Stimme, also eine Singstimme, habe ich sicher auch nicht; daher wäre wohl ein Chor wirklich nicht das richtige. Das würde mich wieder sehr stressen, wenn ich mit meiner Krückenstimme dort aufschlagen würde. Aber dieses Singen in der Gruppe voller schiefer Stimmen war so unglaublich befreiend und glücklichmachend, dass ich es kaum beschreiben kann. Man müsste dieses Gefühl kaufen können, in Tüten "to go" – am besten auf Rezept!

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    2. Ach, den Carpenters-Song habe ich geschickt, weil er einschließlich Text sooo friedlich, so einfach und so wohltuend heiter ist.
      Ich habe sogar eine schöne (Alt)Stimme, aber ich kann keine Noten lesen und singe daher "auswendig" und nach Gehör, das wird mir in einem Chor schnell zu anstrengend (versucht habe ich das)- den Traum vom Klavierspielen hat die Musiktherapie auch wieder geweckt, aber naja, bisschen spät jetzt, um es noch richtig zu lernen.
      In meiner Kur gab es auch "freie" Singnachmittage, singen ohne Perfektionsdruck, das war sehr schön.
      Weiterhin gute Energien auf dem Weg zur Heilung.

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    3. Ich danke Dir sehr, liebe Christjann und bin schon ganz gespannt, welches Resüme ich am Ende dieser Woche ziehen werde, was ich gelernt haben werde. Es ist eine aufregende Reise zu mir selbst. Zumindest wird es eine frostige Woche, ich habe ungefähr drölfzig mal "Kältekammer" auf dem Therapieplan stehen.

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  3. Oh ja, Singen macht glücklich. Die Anke Engelke, die man für etwas ganz anderes kennt hat einen, wie ich finde sehr beeindruckenden, ARD Beitrag zum Thema Glück gemacht. Dabei spielt auch Singen eine nicht ganz unwichtige Rolle. Bei Interesse findest Du ihn hier http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/ARD-Themenwoche-Sowas-wie-Gl%C3%BCck-Eine-/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=18189082 in der ARD Mediathek (kannst den Link gerne löschen, falls Du ihn unpassend findest.

    Dir weiter alles Gute und weiter Fortschritte in der AHB.

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    1. Vielen Dank für diesen Link! Als ich völlig beseelt von meinem Erlebnis davon auf Facebook erzählt habe, wurde er mir auch ziemlich schnell in der Diskussion empfohlen; es ist erstaunlich, wie viele Menschen durch Musik(therapie) bewegt werden – es muss nur mal jemand ansprechen :)
      Ich sehe mir die Reportage wahrscheinlich heute Abend an. Lieber Gruß und einen schönen Sonntag für Dich <3

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  4. Liebe Astrid, ich bewundere Dich immer sehr für Deine Offenheit allem Neuen gegenüber. Aber gerade auch wegen Deiner Offenheit Dir selbst und dem Wandel gegenüber. Chapeau! (Aber diesen leichten (!) Hang zum Perfektionismus hört man immer noch raus. Selbst, wenn es um die Reha geht!)
    Seit ich zuhause im Home Office arbeite, groove ich auch öfter mal zur Musik durch die Wohnung. Tanzen macht ja auch glücklich. Aber das Singen muss ich mich noch trauen. Auf Konzerten (laut!) und im Auto (geschlossen!) traue ich mich. Aber sonst... Danke für die Anregung. PS: Ich habe jetzt natürlich einen Ohrwurm im Ohr (Kokosnuss!). PPS: Ich hoffe, die Haikus sind genau das Richtige für kleine Aufmerksamkeitsspannen und wenig Konzentration!

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    1. Liebe Julia,
      ein Hang zur Perfektion auch in Bezug auf die Reha? pffff.... *geht flötend ab*

      Ja, tanzen ist ebenfalls probates Mittel für Glücksgefühle, ich singe und tanze manchmal gleichzeitig, doppelte Packung sozusagen :D

      Die Haikus sind wunderbar für mich, Du hast intuitiv genau das richtige für mich ausgesucht, ich bin ganz glücklich damit! <3

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    2. Das freut mich so sehr und ich wünsche Dir viel Freude mit und an den Haikus. Haikus selber zu dichten (also 5-7-5-silbige Zeilen zu einer Situation, einem Geruch, einem Gedanken) sind übrigens eine beliebte Form, um beide Gehirnhälften zu aktivieren. Nicht, dass Du das bräuchtest. Aber ich setze das immer gerne bei Kreativ-Schreib-Trainings u.ä. ein. Außerdem passen die Haikus zur Kirschblüte, die Dir hoffentlich den Frühling in Reha etwas verschönt.

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  5. Menschen die (wie leider auch ich) immer alles nur top erledigen wollen aber auch viel zu viel ueber alles Moegliche nachdenken, haben
    es wirklich nicht leicht. Was ich aber aus dem posting herauslese ist, dass du eine grosse Selbsterkenntnis entwickelt hast (oder immer
    schon hattest) und das ist der erste und beste Schritt fuer eine Loesung. Wie du ja sicher informiert bist, wird sich die Krankheit zwar bessern aber nie verschwinden und daher muss man sich selbst
    therapieren und zwar taeglich, stuendlich....mit Singen u. Tanzen
    geht das wirklich gut. Ich wuensche dir von Herzen einen guten Fortschritt in der Therapie und perfekt wie du bist (ganz wird sich
    das ja nicht aufloesen) wirst du sicher ehrgeizig daran arbeiten.
    Habe uebrigens schon einige deiner Koestlichkeiten nachgekocht (mein
    Hobby)...alles lecker...und schaue immer gerne in deinen blog rein.

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    1. Lieber Mumbai, vielen Dank für die aufmunternden Zeilen, aus denen ich "leichte Sachkenntnis" herauslese ;) ;) ;)
      Es ist eine ebenso anstrengend wie schöne Zeit für mich...

      Und danke für Dein liebes Feedback zu den Rezepten, das freut mich ebenfalls sehr. Alles Gute für Dich!

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  6. Anonym3/22/2017

    Liebe Astrid, als Musiktherapeutin habe ich ganz besonders gerne Deinen Artikel der Bekehrung gelesen. Musik kann heilen dadurch, dass sie Glücksgefühle auslöst. So einfach. Therapie kann, darf und soll Spaß machen! Und ich hoffe, Du hast noch eine Menge Spaß in der nächsten Reha-Zeit :-) Sei ganz lieb gegrüßt von Andrea

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    1. Liebe Andrea, danke für die lieben Worte! Ich trommle ganz viel für die Musiktherapie unter meinen Mitpatienten, aber selbst einige, die aufgrund meines Enthusiasmus' hingehen, kommen zurück und fühlen sich gestresst. Aber auch das lerne ich ja gerade, dass mich so etwas nicht kopfschüttelnd, sondern eher liebevoll berührt (ja, ich grinse jetzt ein bisschend dabei)
      Ein wundervolles Wochenende!

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