Berliner Kartoffelsuppe – Versuch einer Rekonstruktion

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

14 Kommentare :

  1. Geräucherter Knoblauch..hoha?! Den hab ich zwar schon mal gesehen, aber irgendwie noch nie eingesetzt. Und ich muss sagen du hast mir den jetzt echt schmackhaft gemacht. Da werd ich die Suppe doch mal genauso! ausprobieren. GlG Anne

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  2. Bei deinen Parties möchte ich mitessen. Und - die schönste Verwendung einer lila Karotte!

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    1. Zur nächsten Kartoffelparty schicke ich Dir eine Einladung! :D

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  3. Wird nachgekocht, wenn die Minestrone von gestern aufgegessen ist :-) Ich kenne "Meine Familie und ich" sogar noch aus der Zeit, als sie "ICH und meine Familie hieß", das war vorher, das muss man sich mal vorstellen, der einzige Luxus meiner Mutter vermutlich, den sie sich nur gönnte, weil es auch für die Familie war, nicht wahr - ich erinnere mich vage auch an eine nette Kinderseite in dieser Gazette.

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    1. obwohl ich mit dieser Zeitschrift großgeworden bin, kann ich mich an "Ich & meine Familie" nicht mehr erinnern. Weißt Du noch, bis wann ungefähr das war?
      Ich weiß auch gar nicht, seit wann überhaupt es diese Zeitschrift gibt, da muss ich gleich mal google befragen. Vor Monaten hatte ich sie noch einmal in der Hand, auch während ich mich an der Supermarktkasse langweilte. Da fiel mir nur auf, mit wie viel Fertigzeugs, bzw. "Helferlein" die Rezepte bestückt waren. Wahrscheinlich war das früher nicht so, weil es das ganze Zeugs noch gar nicht gab... Da war ja Rumaroma in den kleinen Glasfläschchen schon das Krasseste.

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    2. Gerade bei Wikipedia gelesen:
      "Das Blatt erscheint seit 1966, zuerst unter dem Titel Ich & meine Familie im Co-Publica Verlag, einem Gemeinschaftsunternehmen der Anteilseigner Thomas Organisation, Cowles Press und DuMont Schauberg. 1972 erwarb Burda 51 % der Unternehmensanteile und gab der Zeitschrift ihren heutigen Titel. Es gibt 13 Ausgaben pro Jahr.[1] Die Zeitschrift liegt auf Ständ"

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    3. Sehense, was sich so alles in meine frühkindliche Hinrirnde gegraben hat, ich bin Jahrgang 62, und tatsächlich glaube ich zu wissen, dass meine Mutter das frühe Heft lieber mochte - Ich aber erinnere mich wirklich nur an den Titel und die Kinderseite; meine Mutter war aber eine große Anhängerin der damals neuen Fertigprodukte: ich bin mit Tütenkartoffelpüree aufgewachsen. Und Rumaroma gabs für die Weihnachtsbäckerei :)

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  4. Und heute gabs die Kartoffelsuppe! So lecker! Leicht abgewandelt, hab aber nicht an der Sahne gespart und es wurde wirklich echt superlecker. Erinnert mich außerdem an früher, und ich WEISS wieder, wie die Suppe mit Speckschwarte und Brühwürsten schmeckt. Ein Moment wie bei Proust :-) Merci, Astrid!

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  5. Die Situation kenne ich, habe ich doch vor Jahren nach einem Rezept (ich sehe die abgebildetes Suppe noch vor mir) eine unglaublich köstliche Muschelsuppe gekocht. Allein das Rezept ist futsch und jegliche Recherche lief bis jetzt ins leere. Geblieben ist meine Erinnerung an Noilly Prat, ausgelöstes Miesmuschelfleisch, Safran und als toller Farb- und Geschmacks- sowie Farbbeitrag zugefügter Blattspinat.
    Natürlich habe ich schon viele Versuche des Nachkochens aus dem Gedächtnis gestartet, aber das ist mir noch nicht so gut gelungen.
    Aufgeben gilt aber nicht, irgendwann treffe ich noch den Geschmack meiner Erinnerung.
    Heute Abend haben wir übrigens in leichter Abwandlung und sehr lecker Quitte mit Lamm gegessen.
    Vielen Dank für Deinen so schönen und anregenden Blog
    Liebe Grüße
    GAby

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    1. Ich habe neulich einen Bericht darüber gelesen, wie sehr unser Gedächtnis im Laufe der Jahre unsere Erinnerungen verfälscht. Vielleicht gilt das auch für Suppenzubereitungen und so denkst Du nur, Du hättest das richtige Rezepte noch nicht selbst so hinbekommen ;)
      Es freut mich sehr, dass die Lamm-Quitten-Kombi gut geschmeckt hat, dankeschön für's feedback!
      Lieber Gruß zurück

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  6. Liebe Astrid, danke für das tolle Rezept! So lecker!! Ich konnte leider keinen geräucherten Knoblauch auftreiben, kann ihn mir aber sehr gut in der Suppe vorstellen. Nächstes Mal dann. Geräucherten Knoblauch kann man ohne Smoker wohl nicht selber herstellen...? P.S. Deine Zwiebel taucht in der Verarbeitung nicht mehr auf; bei der Sahne ist es andersrum ;-)

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    1. Liebe Nikk,
      danke für den Hinweis, ich habe da gerade entsprechend ergänzt.
      Du müsstest den Knoblauch auch ohne Smoker räuchern können, schau mal, in diesem Artikel beschreibe ich das Räuchern von Pfeffer - das klappt mit einer Knolle Knoblauch sicher auch: http://www.arthurstochterkochtblog.com/2014/03/lammkarree-mit-vier-geraucherten.html

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