Vom Warten...

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

3 Kommentare :

  1. Diesen Beitrag hast du wie immer sehr schön verfasst! Du bist wahrscheinlich noch etwas jünger als ich, denn die Fernseh-Serien kenne ich nicht. Meine Eltern, welche sehr gläubig waren und meine Mutter heute noch ist, konnten uns nie vormachen, dass es ein Christkind gibt, das die Geschenke bringt. Wir waren 7 Kinder. Wir haben keine Wunschzettel geschrieben, da es nie möglich gewesen wäre, auch nur einige der Wünsche zu erfüllen. Wir wußten, dass das was wir geschenkt bekamen von Herzen kam und wenn es ein Nähkörbchen war:) Das Ende deines Beitrags spricht mir so richter aus der Seele. Ich freue mich auch auf meine zwei "Kinder" und die Kinder auf sich, da sie dieses Jahr 850 km voneinander entfernt studieren. Im Grunde ist es das was zählt: zwischenmenschliche Harmonie!

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  2. Meine lustigste Erinnerung ans Warten aufs Christkind ist an das Jahr, als hinter der verschlossenen Wohnzimmertür ganz seltsame knarrende und quietschende Geräusche zu hören waren. Wir Kinder rätselten ob das Christkind vielleicht Rollschuhe (Wunsch Bruder S.) oder einen Tretroller (Wunsch Bruder B.) zusammenbauen würde.
    Der Rätsels Lösung: Bruder D. bekam einen Goldhamster, der im abgedunkelten Zimmer in seinem Rädchen rumlief.

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  3. Man ist ja geneigt zu glauben, dass das Warten mit Augenbinde leichter war, als das heutige Warten. Bin da aber gar nicht so sicher. Jedenfalls bin ich froh, dass es noch was zum Warten gibt, und dass es nicht selten am Ende das Erhoffte auch bringt.

    Ist halt ein Mitarbeitswarten ;-)

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