Rezept für Rinderzunge klassisch in Madeirasauce, sautierte Champignons, Kartoffeln sous vide und köstliches Erbsenpüree

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

28 Kommentare :

  1. Du kannst mich immer wieder ins Trudeln bringen, ob man so ein Sous-Vide-Ding nicht DRINGEND bräuchte...?!

    Zunge hat bei uns nur immer die Oma gerne gegessen, alles andere hat *Ihhh* gemacht - ohne zu wissen, wovon sie geschmacklich reden. Ich bin bis heute unwissend ;)

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    1. Liebe Micha, was heißt "dringend"...
      Du kannst auch im DG gute Ergebnisse mit Vakuumbeuteln erzielen. Du kannst einen Glühweintopf verwenden oder Topf, Backofen & Thermometer. Wenn Du aber erst einmal Gefallen an dieser Methode gefunden hast, wird Dich das alles schnell nicht mehr zufrieden stellen.

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  2. Ich habe mich ja noch nie an Zunge herangewagt. So gesehen bin ich auch unwissend....und frage mich, ob dieses Jahr nicht noch das Jahr der Entdeckungen sein sollte. 2013 U.S. Voyager, quasi.

    Ach, ich hole mir erst einmal nen Kaffee.

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    1. U. S. Voyager 2013? Guter Plan! Ich würde dann im Gegenzug auch etwas Neues probieren... Wir können ja mal brainstormen, lieber Uwe!

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  3. Rinderzunge mit Erbspüree und frischen Champignons - wie gemein, anderen den Mund so wäßrig zu machen! ;)

    In der Familie meines Vaters wurde Rinderzunge mit Reis gereicht, genau wie andere Innereien auch. Ja, eine Soße war natürlich auch dabei.

    Erbsen aus dem Glas hab ich mal gemocht, inzwischen mach ich die Buttererbsen auch mit TK-Ware. Da fällt mir ein, daß ich noch nie frische Erbsen auf dem Teller hatte.

    Meine Mutter macht ihr Kalbsgeschnetzeltes dagegen immer noch mit Dosenchampignons, was vielleicht daran liegt, daß wir die frischen lange Zeit roh im Salat gegessen haben.

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  4. Anonym4/08/2013

    Ich habe auch noch nie Zunge gegessen und weiß, ehrlich gesagt nicht, warum. Vielleicht, weil sie der menschlichen so ähnlich sieht? Ich werde es ausprobieren. Nach deinem Rezept. Ich bin sehr gespannt :-)

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  5. Frische Champignons waren in den sechziger, anfangs der siebziger Jahre in der nordhessischen Kleinstadt, in der ich aufwuchs, praktisch nicht zu bekommen. Lebensmittel- und Feinkostläden führten praktisch ausschließlich das Zeugs in Dosen und in Gläsern, auch auf dem Wochenmarkt gab's praktisch keine frischen.
    Lag sicher (auch) am Marketing, man hatte den Konsumenten ja gerade eingeredet, wie "modern" Gemüse aus Konserven doch war. Und alle Vitamine waren auch noch ins Weißblech eingeschweisst...
    Geschmack war zweitrangig, damals hat doch kein Mensch Gemüse gegessen, weil's so gut geschmeckt hat. Hauptsache gesund!
    Nee, was 'ne Scheißzeit, ich bin so froh, dass die vorbei ist.

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  6. Zunge...die Abneigung vieler kann ich nicht verstehen. Es ist doch nur Muskelfleisch, ziemlich leckeres noch dazu. Bei uns gab es immer Möhrengemüse und Salzkartoffeln dazu. Und gaaaaaaaaaaaaaaanz viel braune Butter. Und manchmal auch Erbsen.
    Ich mach sie auch ab und an...die Madeira-Variante wird demnächst ausprobiert!

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  7. Liebe Hesting,
    ich weiß, ich bin ne fiese Möpp! :)
    Erbsen aus dem Glas fand ich schon immer widerlich, analog zu denen aus der Dose.

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  8. Ich weiß nur dass ich als Kind bei meiner Oma öfters Zunge gegessen habe, und sie köstlich fand. Bis ich irgendwann realisierte was ich da esse.
    Ich glaube jetzt ist die Zeit es mal wieder auszuprobieren, obwohl ich mich nicht auf den Moment freue, wenn ich die Haut abziehen muss. Hihi.
    Aber die Bilder sehen einfach zu lecker aus. Und Fond muss ich eh wieder kochen.

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  9. Líebe Kochpoetin, kann vielleicht auch daran liegen, dass sie kaum noch irgendwo serviert wird. Ich persönlich kenne außer Arthur und mir jedenfalls niemanden, der sie noch kocht, von Restaurants mal ganz zu schweigen.

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  10. Lieber Chris, das könnte eine Erklärung sein, dass die Industrie in diesen Jahren die Weißblechdosen besonders pushen wollte. Ich bin jedenfalls genau wie Du sehr froh,dass diese Zeit vorbei ist.

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  11. Liebe Frau Kampi,
    vielleicht überlegen die Leute zu oft,wo diese Zunge schon gewesen sein könnte ;)

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  12. Liebe Nicole,
    das mit der Haut ist weniger schlimm, als Du denkst. Und irgendwie sieht das Fleisch danach auch sympathischer aus :)

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  13. Hihi, Zufälle gibt's! Bei uns gab's an Ostern auch klassisch Rinderzunge mit Madeirasauce (ist auch schon verbloggt) nach Deiner Beschreibung vom letzten Dezember ebenfalls mit Suppenfleisch gekocht. Das hat es wirklich gebracht! :-)

    Ich erinnere mich an die frühen 80er, als es bei einem Edel-Italiener im Salat gehobelte Scheibchen vom frischen Champignon gab. Das galt als Delikatesse! Ich glaube, frische Champignons gab es einfach noch nicht in so großen Mengen wie heute.

    Liebe Grüße, Sus

    P.S.: Wie kann man denn bei Dir einen Trackback setzen?

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    1. Liebe Sus, das schaut köstlich aus! Im Gegensatz zu Dir wollte ich, dass die Sauce hell bleibt.
      Mit den Trackbacks bei blogger ist das nicht so praktisch wie bei z. B. wordpress glaube ich *kopfkratz*
      Aber du kannst natürlich den Link einfach hier im Kommentar hinterlassen. Gerne auch direkt umgewandelt zum Anklicken.

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  14. Das mit den Kartoffeln finde ich interessant. Ich hab zwar kein Sous-Vide-Dingens, aber Kartoffeln sind wohl auch nicht so empfindlich. Das sollte auch im DG hinzubekommen sein. Wie machst du das mit dem vakuumieren? Hochkant? Und dann nur so lange bis die Brühe rauszieht?

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    1. Lieber Claus,
      DG ist gut aber es liegt doch noch eine kleine Welt zwischen ihm und sv. Aber DG ist auf alle Fälle schon einmal besser als im Topf.
      Da ich einen DG mit Tank habe, habe ich immer mal überlegt, Brühe statt Wasser einzufüllen. Ich weiß auch nicht, warum ich mich nicht traue. Was meinst Du?

      Vakuumieren geht auf die von Dir beschriebene Art und Weise, oder auch mit Beutel in Beutel. Mittlerweile bevorzuge ich allerdings ein Kammergerät ;)

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  15. Nieren immer mit Reisrand, Zunge als Wurst oder Sülze. Erbsen gerne zusammen mit Möhrchen und etwas Butter aus der Dose (Kleinkindlieblingsessen), später dann TK. Champignons sehr lange ausm Glas, z.B. auf Pizza. Alles längst Vergangenheit. Mal sehen, was sie in 20 Jahren von unseren HEUTIGEN Essgewohnheiten sagen ("...dieses Ding, dieses Internet, gab es damals noch und die Leute stellten ihre Fotos ONLINE!") PS: Ich hadere, ob ich so ein Sous Vide Dingens wirklich brauche. Scheue etwas die Anschaffungskosten u. den Platz, den das alles braucht :(

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  16. Liebe Julia,
    Uaaaaa! Nieren im Reisrand, Gott steh mir bei! Die gab es manchmal auch bei uns. Ich esse sie heute gerne in Feigensauce mit Basilikumpüree. Irgendwie anders als früher ;)

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    1. Wie das so sein wird in 20 Jahren mit diesem Internet und den Fotos vom Essen - ich bin genauso gespannt wie Du!

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  17. Als großer Fan aller Zungen bleibt mir nur noch eines zu sagen:
    Chapeau!

    Mit leckerem Gruß, Peter

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  18. Lieber Peter, da bleibt mir nur eines:
    MERCI!

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  19. Wir müssen das mal zusammen ausprobieren.

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  20. Wir müssen das mal zusammen ausprobieren.

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  21. Ich mach es so, das ich garnicht mehr erzähle was alles drinn ist. Erst danach erfahren sie das das zarte Fleisch im Geschnetzelten Stierhoden waren oder das Zunge auf dem Teller lag.
    Nachdem alle Mhhh lecker gesagt haben können se ja dann schlecht ihre Aussage zurückziehen. Manche muss man eben zu ihrem Glück zwingen. :)

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  22. Sieht sehr Lecker aus!! Die Stierhoden haben wir auch schon versucht und bei uns heisst das "Rocky Mountain Oystern"
    Schonen Gruss aus Kalifornien

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  23. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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