Spundekäs – Mainzer Originalrezept aus der Familie der Spundekäserfinder im berühmten Meenzer Gasthaus 'Zum Birnbaum'

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

9 Kommentare :

  1. Anstelle der danebenliegenden Salzbrezeln steckt man ja auch die knusprigen kleinen Salzstänglein in den Körper.
    Vorher formt man den Käse noch in die Form eines Igels und herbeigezaubert ist das Lebensgefühl der 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhundets ;-)

    Vorausgesetzt man ist so alt, dass man es kennt!

    Mit leckerem Gruß
    Peter

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  2. Über Spundekäs ist bisher nicht viel bekannt. Die meisten Blogs trauen sich einfach nicht an diese hochbrisante Melange heran. Umso besser, dass ein derart heikles Thema hier einmal aufgegriffen wird!

    Man sagt ja, dass viele Unwissende da einfach reintun, was sie wollen. Die wenigsten dieser unbedarften Frischkäsepanscher machen sich Gedanken darüber, wieviele Nachfahren dieser Michael Geier inzwischen haben dürfte.

    Man kann da wirklich nur an die Vernunft apellieren, dass die Leute sich gewissenhaft an die Spielregeln für ordnungsgemäßen Spundekäs halten. - Schmeckt ja auch wirklich besser so!

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  3. Auf meine Familie gehen höchstens verschiedene Torten- und Trüffelrezepte zurück - da fänd ich Spundekäs deutlich cooler. Deshalb denke ich, es wird Zeit selbst etwas zu kreiren, das die Generationen überdauern wird...

    Ich hab ein Spundekäs-Rezept mit Sardellen gesehen - kann ja eigentlich auch nicht verkehrt sein, so ne kleine Umami-Bombe im Käse zu zünden und schmeckt sicher besser, als das, was auf den Mosel-Weinfesten so als Spundekäs verkauft wird (jaja, die machen das da...)

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  4. Anonym3/27/2012

    Liebe Astrid Paul, Sie sind mir die tollste Norddeutsche, die je einen Spundekäs zubereitet hat! Bei mir dürften Sie sofort einheiraten!

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  5. @Peter:
    Nie davon gehört!
    :p

    @Nata:
    ich weiß, dass diese Thema ein sehr sehr heißes Eisen ist, noch heißer als die Suche nach der Wiener Garnitur. Aber es war natürlich dringend notwendig, dass sich jemand des Themas annimmt, allein um die Verschandelungen des Rezeptes ein wenig einzudämmen. Über die Anzahl der Nachkommen möchte ich gar nicht spekulieren, wahrscheinlich kannst Du in Mainz keine 3 Schritte machen, ohne einem Geier zu begegnen. Mir aber reicht der eine zuhause völlig!

    @Alex:
    Ich mit meiner norddeutschen Narrenfreiheit könnte das natürlich mal probieren...

    @Anonym:
    Äh... Danke! :)

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  6. Gutes Zeugs! Definitiv! auf die Idee, darüber zu schreiben, wär ich nie gekommen. Komisch!

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  7. Nachdem ich 10 Jahre mit Obatzda Vorlieb nehmen musste - und das in äußerst unterschiedlichen Qualitäten (ein gutes Rezept habe ich selber mal verbloggt), bin ich jetzt wieder ganz verliebt in den Spundekäs', den es ja glücklicherweise auch im Rheingau gibt. Er ist mir allerdings manchmal wirklich zu mächtig. Eine gute Variante gibt's im Weinhaus Kögler in Wiesbaden. Da reicht man warme Winzerknorzen dazu, die mir persönlich deutlich lieber sind als die ollen Brezn. Noch beeindruckter bin ich aber von der Birnbaumschen Kinderschar. 36? Und die sind alle verbrieft? Kein Wunder, dass die Frauen nichts mit Politik oder Karneval am Hut hatten, wenn sie permanent schwanger waren. Als Fassenachter hätt' er wenigstens nach 33 Schluss machen können :) Hach, ein schöner Blogpost. Wie immer, liebe Astrid!

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  8. Ja liebe Julia, die sind alle verbrieft, es waren auch ein paar Totgeburten dabei, bzw. frühe Kindstode, aber jede der beiden Frauen hat 18 Kinder von ihm geboren. Und nebenbei noch die Wirtschaft mit geführt. Ein hartes Leben, das die Geier-Frauen hatten. Mir geht es da heute sehr viel besser! :)

    Ich fände es schön, wenn es das Haus noch geben würde, auf alten Zeichnungen sieht es wunderschön aus.

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  9. Lieber Claus,
    dafür braucht man vielleicht so eine verrückte Familie im Hintergrund. Ansonsten hätte ich wohl auch nicht über eine Quark-Frischkäse-Creme geschrieben. :)

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Der einfacheren Lesbarkeit wegen, verwende ich in diesem Blog oft das generische Femininum. Es sind stets alle mitgemeint.