Rezept für Rehkeule und Damwild aus der Oberschale, gegart im Schweinenetz mit buttrigen Blättern vom Rosenkohl und Semmelknödeln (ins Netz gegangen)

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

28 Kommentare :

  1. Ich weiß auch erst seitdem ich im Besitz des Teuberns "Wild" bin, wer sich Reh, Hirsch, Dam und sonstwas nennt und warum.
    Damwild schmeckt mir im Vergleich zu Reh irgendwie wie noch besser, es ist irgendwie milder.

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  2. Ogottogott, das ist ein Festessen (lechz!)!! Und das erste Foto vom Schweinenetz ist schon fast romantisch, sieht aus wie ein sommerlicher Abendhimmel. ;-)

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  3. Dagegen kommen einem die eigenen Kochbemühungen vor wie "Miracoli kochen"... Deine Ausführungen zum Thema "Schenken" finde ich vorbildlich, man möchte Kopfnüsse verteilen wenn man "Wir schenken uns nichts" hört ;-)

    Was ist denn aus dem Netz geworden?

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  4. Mensch, Astrid! ich werde ja glatt rot. Du setzt mich ja mit deinem Lob über meine Semmelknödel sowas von unter Druck! Ich wollte diese Woche nen Rehrücken machen, hab ein göttliches Stück von unserem Jägerfreund bekommen. Aber jetzt? Was mach ich denn dazu, um das hier zu toppen?
    Aber eins beruhigt mich, deine Ansicht über das schenken. Ich halt es auch so! Und ich würde mich über so ein schönes Fleischstück auch riesig freuen. Zu Weihnachten, Ostern, Fasching, Pfingsten, Geburtstag, Namenstag, Buß- und Bettag, Nikolaus.....

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  5. Furios!
    Und so viel Netz für einen Menschen ist schon fast unanständig.

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  6. Kochen als furioses Gesamtkunstwerk ! Einzig der Wein in der sidebar war schon weggetrunken, bevor ich ihn auswählen konnnte.

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  7. Sag mal der Hirschbraten mit 1 Stunde im Backofen ist ja für Dich schon fast Cucina rapida ;-)

    Ich mag Wild unheimlich gerne und Hirsch lieber als Reh. Nur bekomme ich Reh viel einfacher. Rosenkohl ist eines der ganz wenigen Gemüse, die ich überhaupt nicht mag. Allerdings mit so einzelnen Blättchen sollte ich es vielleicht mal versuchen. Andererseits liebe ich Wirsing und der würde auch gut passen.

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  8. Schweinenetz löst sich immer total auf.......

    Leckeres Gericht!

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  9. @Suse:
    als milder habe ich es nicht empfunden, aber das Fleisch war feiner und zarter.
    Ich liebe die Teubner-Reihe! Aber das Wild-Buch wird sich für mich nicht lohnen.

    @Christina:
    Abendhimmel? Ich hatte eher die Assoziation von Korallen unter Wasser. Lustig!

    @FdgG:
    Zum Neid besteht wahrlich kein Anlaß!

    @Chef Hansen:
    Du machst mich verlegen!
    Die Kopfnüsse sind eine gute Idee!

    Das Netzt löst sich beim Braten auf. Schon durch das Anbraten hat sich ein Teil verflüssigt, der Rest dann beim Schmoren im Ofen.
    Es hinterläßt einfach einen fettenden Schutzfilm um das Gargut. Sehr zu empfehlen auch bei Fisch! Demnächst werde ich mir das Fleisch vom Ochsenschwanz drin einpacken.

    @Frau Kampi:
    Na zum Glück gibt es Damwild das ganze Jahr über! :)

    @Afra Evenaar:
    :)
    Ich kann Dir ein Päckchen abgeben, wenn Du magst!

    @Lamiacucina:
    Das sind ja hier Verhältnisse wie bei Fritz!

    @Linda:
    Mit dem sehr zeitaufwändigen Entblättern des Rosenkohls bekomme ich ihn bei P. durch. Im ganzen mag er ihn nicht. Versuchs mal auf dem Wege.
    Aber Wirsing ist natürlich eine gute Alternative!

    @Bolli:
    Was zahlst Du in Frankreich für das Netz?

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  10. Toll dokumentiert!

    In einem möchte ich Dir widersprechen. Semmelknödel haben es schon in sich und ich hab auch zu viele gesehen, die den Gabeltest nicht bestanden haben.

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  11. Ich habe kaum Koch-Erfahrung mit Wild (habe keine verlässliche Quelle und mag Wildfleisch nur ganz selten).
    Werden mit deiner Garmethode die Sehnen in der Keule weich?
    Beim Netz-Einsatz bin ich nich ganz deiner Meinung.
    Schweinsnetz ist eine tolle Sache zum Einwickeln und Saftighalten (und sieht hier sehr bezaubernd aus ;-) ), aber nicht für alles. Es löst sich zwar bei genügend Bratzeit und Temperatur überwiegend auf, steuert aber doch einen gewissen rustikalen Schweineschmalz-Geschmack zum Gericht bei, den ich zu einem zarten Fisch nicht unbedingt haben möchte. Mir stellt sich auch die kochtechnische Frage: um Schweinsnetz "aufzulösen" braucht es viel Hitze, wie verträgt das ein Fisch? Bei einem "Leberschedl" (Faschierstes Schweinefleisch , Schweinsleber und Gewürze) hingegen finde ich die karamellisierte Schweinsnetzkruste unglaublich gut.

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  12. Unverkochte gute Lebensmittel schenken ist wirlich das Größte! Oder Wein geschenkt bekommen.... Dein Gericht sieht wirklich sehr lecker aus. Bei den Knödeln habe ich eine eigene Vorstellung. Die werden bei mir nur mit wenig Eiern, gedämpft, dann braucht es keinen Probeknödel:)

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  13. @Fritz:
    Knödel - ob Kartoffel-, Servietten- oder Semmel finde ich einfach. Dafür kann ich keine Gnocchis, von denen mir jeder sagt, sie wären keine Kunst.

    @Eline:
    Ja, alles weich geworden. Ich habe ja extra das Bild vom Fleisch "in Groß" eingestellt. Die Sehne, die da durchläuft war butterzart.

    Schweinenetz für Fisch mag ich z. B. gerne bei Heilbutt. Allerdings verwende ich die Teile, die ganz ganz fein - soll ich geädert sagen? - sind. Es gibt ja durchaus dicke Stränge und feinstes Gebilde bei so einem Netz.
    Den Fisch dort hineingewickelt und dann nur kurz auf großer Hitze gebraten, beispielsweise in Kakaobutter weil die sich so toll stark erhitzen lässt - ratzfatz ist das Netz geschmolzen, der Fisch aussen heiß und saftig und innen noch glasig. Ich mag das sehr.
    Einen Zander würde ich nicht einwickeln wollen aber z. B. mit einem Seeteufelbäckchen würde und werde ich es gerne mal probieren.

    TFaK:
    Du glaubst es mir nicht, ich mache ja die Serviettenknödel auch immer im DG und habe bei den Semmelknödeln erst hinterher daran gedacht! :)

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  14. Zum Kulinarischen mögen die anderen was sagen. Aber in dem Alter, in dem man sich überhaupt nicht mehr für Geschenke interessiert (und nicht nur so tut als ob), sind wir garantiert noch lange nicht. Das kommt dann mal in fortgeschrittenem Seniorenalter, fürchte ich. Ich kann mich erinnern, dass meine Großmutter, als es ihr gesundheitlich nicht mehr so gut ging, die verpackten Weihnachtsgeschenke in die Hand genommen und leicht geschüttelt hat. Dann wusste sie "das ist Kaffee", "das sind Pralinen" ... Und dann hat sie sie originalverpackt zur Seite gelegt.

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  15. Du solltest Deinen Blog in "Verführung zum Kochen" umbenennen.

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  16. Die bekomme ich von meinem Metzger geschenkt! Musstest Du die etwa bezahlen?

    Und, hier verwendet man zB oft Schweinenetz für Terrinen, manchmal wickele ich auch damit die Frikadellen ein.

    Ich hab's bei Fisch noch nicht ausprobiert, denke aber, da wÜrde hier aufgeschrien!

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  17. Zum Fleisch sag ich auch Aaah!
    Zum Knödel allerdings Oooh!
    Der Teig ist mir zu kleinteilig. In ordentlichen Knödl (Mehrzahl aich ihne "en") sollte noch deutlich die Stücke erkennbar sein. Deshalb wird Ködlteig auch NIE mit dem Kochlöffel, sondern IMMER mit den Händen vermengt. In Knödlform gebracht sowieso.

    Nix für ungut, aber ich bin mit Knödl aufgewachsen. Mind. 3x die Woche

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  18. @Petra:
    Als meine Urgroßmutter starb, haben wir anschließend Schränkeweise originalverpackte Geschenke gefunden.
    Wenn wir Geschenke auspacken, ist Schütteln und lautes Raten vorher verboten. Es gibt nichts Schlimmeres für den Schenkenden, als wenn sein Geschenk erratenen wird!

    @Bolli:
    Ich habe fast gewusst und befürchtet, dass diese Gegenfrage von Dir kommt. :(
    Ich habe es noch nicht erlebt, ein Schweinenetz nicht bezahlen zu müssen.

    @Phil:
    Punxsutawney-Phil? :)
    Willkommen!
    Mindestens 3 x in der Woche Knödel! Jahrelang! Das prägt, sehe ich ein! ;)

    Wir mögen die Knödel nicht so gerne, wenn man noch die halben Brötchenscheiben drin erkennt. Sicher hat das aber auch etwas mit Regionalität zu tun. Und natürlich mit kindlicher Prägung! :)

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  19. Bei uns ist zwar vieles umsonst aber ganz selten etwas kostenlos. Ich habe mir unlängst auch Schweinenetz besorgt. War allerdings in gefrorenem Zustand. Der Metzger meinte so 2 - 3 Stück wären es wohl. Ich habe dafür 2 € bezahlt. Ich habe zwar schon ein Rezept, für das ich es benötige, freue mich aber über alle Anregungen.

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  20. @Linda:
    Gefroren? Meines war schlachtfrisch. "Mein" Metzger schlachtet noch selbst. Zwar auf einem Schlachthof, aber wie gesagt, er selbst macht es und zwar die Tiere, die er vorher eingekauft hat. Ich werde in den nächsten Monaten mal einen Bericht über ihn schreiben. Er will nur noch warten, bis seine neue Halle fertig ist.
    Was heißt "ein Stück"? Wie groß war das? Das Netz oben auf meinem Bild ist von einem Tier und geht locker über unseren Esstisch, der ist richtig für 8 Personen.
    Daher habe ich mir selbst Portionen geschnitten und eingefroren.

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  21. Tip Top Fleisch. Unglaublich, dass das so gleichmäßig rosigrot geworden ist.

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  22. Mein Lieblingssatz in diesem Post: Fleisch aufschneiden und begeistert sein. :)

    Und die Suse hat recht, das Teubner Wildkochbuch ist wirklich klasse.

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  23. @Schnick Schnack Schnuck:
    Ja, sensationell. Wahnsinnsqualität.

    @Toni:
    In dem TEUBNER "Deutsche Küche" sind einige Wildrezepte und in einigen meiner anderen Kochbücher auch. Wir essen es so selten, dass sich die Anschaffung eines extra Kochbuches für uns nicht lohnt.
    Vielleicht, wenn ich die Teubner-Reihe mal komplett habe?

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  24. Demi Glace vom Wild? Mein liebe Frau! Ein herrliches Stück... muss sicherlich ein herausragendes Essen gewesen sein.

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  25. Ich hätt den 88 Ormes -de -Pez genommen, der dürfte schon ziemlich reif sein und solo getrunken könnte man sich etwas mehr Frucht und Gefälligkeit wünschen, zum Wild aber müsste der großartig sein.

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  26. @Andreas:
    Du weißt doch, wenn ich mal angefangen habe mit der Fondkocherei kenne ich kein Halten mehr! :)

    @Duni:
    Dazu kann ich mich natürlich noch nicht äußern! :)

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  27. wobei-grad jetzt im moment wuerd mir der ormes de pez auch ohne essen spass machen, probier mich grad durch die nicht ganz einfachen 09 grossen gewaechse des vdp...

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