Die Pute, das jiddische Schwein [Literaturkochen] und ein Rezept für Putenkeule mit Rosmarin unter der Haut

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

13 Kommentare :

  1. HiHi, den juedisches Schwein- Witz kenn ich vom Wiener Oberrabbiner Chaim Eisenberg erzaehlt, nur ist bei ihm die Pute ein Fisch ;-))

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  2. was wir essen und was nicht und warum (nicht) finde ich auch ein sehr spannendes Thema. Wenn du mit diversen Speisegesetzen und Vorschriften groß geworden bist - isst du denn heute auch das, was danach verboten wäre?

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  3. toll sieht er aus, dein Schweineschinken :-)

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  4. Einfach wundervoll gebraten, was will Jude mehr? :-)

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  5. OT: "Zug des Lebens" ist wirklich ein toller Film.

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  6. HiHi, bei dir AT lernt man nie aus :-) Uuunnnd... es schau wie immer lecker aus.

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  7. Das Putenschwein sieht lecker aus. Ist vielleicht sogar auch verboten? Könnte man als Sünde auslegen. Habe die Bibel und ähnliches aber nicht in meinem Repertoire. Damit bin ich schonmal frei von Sünde, logischer Theorie entsprechend.

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  8. wundervoller Beitrag! Über das jüdische Leben, ihre Religion, ihre Kultur habe ich viel von unserem NewYorker Freund gelernt, der Führungen durch das jüdische Brooklyn gibt.Ich fand das damals ungemein fesselnd. Und ich finde, genau wie Du, dass es dieser Humor ist, den sich ein Volk behalten (oder schaffen?)konnte, obwohl die Geschichte ihnen so viel abverlangte. Zug des Lebens ist ein herrlicher Film, er drückt sehr viel davon aus, wie stark dieses Volk war/ist und hoffentlich immer sein wird.

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  9. @Eline - ich liebe Witze von und über Rabbiner! ;)

    @Petra - ja das Thema ist spannend bis heute und aufgrund unserer multikulturellen Gesellschaft aktueller denn je. Von den Speisevorschriften, mit denen ich groß geworden bin habe ich mir eines behalten - ich essen keinen Aal (kein Fisch ohne Schuppen!), ich esse FAST kein Schweinefleisch, nach vielen Jahren der Enthaltsamkeit in dieser Richtung mache ich manchmal dieses Rezpept und im Sommer esse ich manchmal auf Grillparties diese eingelegten Schwenksteaks, aber das rächt sich - aufgrund einer schlimmen Gelenkerkrankung bekomme ich dann schnell Probleme nach dem (übermäßigen) Genuß von Schweinefleisch. Also behalte ich mir das für 1 - maximal 2 x im Jahr vor. Hase mag ich bis heute nicht, schon vom Geruch wird mir übel, Kaninchen "kann" ich nicht essen, seit ich als 5jährige meinen ersten "Schnuffi" bekam. Meine Eltern haben früher, als es kaum Alternativen zu Wurst vom Rind gab, einmal im Monat bei adventistischen Freunden, die eine Wurstfabrik hatten, bestellt. Da kamen dann eingeschweißte Pakete mit Köstlichkeiten, die ein Vermögen gekostet haben.
    "Gesetz" waren folgende Speisevorschriften:
    "Dies aber sind die Tiere, die ihr essen dürft: Rind, Schaf, Ziege, Hirsch, Reh, Damhirsch, Steinbock, Gemse, Auerochs und Antilope" 5. Mose, 14.4 - 5

    "Diese Tiere aber sollt ihr nicht essen unter denen, die nur wiederkäuen oder nur gespaltene Klauen haben: DAs Kamel, den Hasen und den Klippdachs... Das Schwein, das zwar durchgespaltehne Klauen hat, aber nicht wiederkäut, soll euch darum unrein sein.Ihr Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren." 5. Mose, 14.7 - 8.
    Die Adventisten richten sich in ihren Speisevorschriften an der Bibel aus, diese decken sich sehr mit den jüdischen Vorschriften. Ich widersetze mich bei der Jakobsmuschel, das Verbot für die anderen nehme ich gerne in Kauf und ich erleide ewige Verdammnis, da ich nicht von Krabben und Hummer lassen kann. Aber das ist wirklich ein so weites Feld, dass es einen eigenen Post verdient.

    @Alle - ich muss nochmal unterstreichen - was ich geschmort habe, war natürlich keine Schweinshaxl, sondern wirklich eine Putenkeule! :))
    Einen wunderbar bewegenden Film habe ich gestern gesehen - "Ein Leben für ein Leben - Adam Hundesohn" Der läßt mich schon den ganzen Tag nicht los, davon berichte ich ausführlicher.

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  10. Vielen Dank für den prima Buchtipp!!

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  11. Hallo,
    ein sehr gut gemachter Blog, mit viel Information und tollen Rezepten. Von den guten Fotos gar nicht erst zu reden.
    Werde gerne oft hier stöbern und mich Inspirieren lassen.

    So einen Blog sollen viele lesen, daher verlinke ich dich gerne bei mir.

    Mit vielen Grüßen aus Barcelona

    Rico

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  12. Danke Rico, das Kompliment gebe ich gerne zurück!

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  13. Hihi, dieser sehr alte Wiener Jiddische Witz hat schon einen soooooo langen Bart, wie Oliver Polak vermutlich gar nicht alt ist. Hat er also in alten jiddischen Witzen gekramt und verkauft sie als seine eigenen, tzzzzz.... er darf das,... :-D

    Aber das PutenSchwein schaut gut und saftig aus! :-)

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