Querrippe/short rib sous vide (55/60), lackiert, oder auch: Essen aus der Tüte

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

13 Kommentare :

  1. Anonym3/10/2015

    Omg, das sieht aber köstlich aus!!Kann ich nicht mal zu so etwas köstlich"einfachem" eingeladen werden?

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  2. Anonym3/10/2015

    Es beruhigt mich ungemein, dass sogar du als "Expertin" manchmal mit den korrekten Fleischbezeichnungen haderst. ;-)
    Und - es sieht sagenhaft gut aus!
    Der Criollo-Kakao ist übrigens heute eingetroffen, wieviel hast du (ungefähr) zum Ochsenschwanz gegeben?

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Liebe(r) anonym, da ich nicht weiß, wer Du bist, kann ich Dich nicht einladen :)

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  5. Liebe Eva,
    wenn ich mich richtig erinnere, habe ich mit einem gestrichenen Teelöffel angefangen und dann noch etwas hinzugefügt. Kommt natürlich auf die Suppenmenge an. Lieber vorsichtig herantasten, damit sie nicht zu stumpf wird.

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  6. Lieber Wolf, Mutter Natur tut Solarstrom gar nicht weh ;)
    Fasse Dir also einfach eines Deiner zwei Herzen und mach es nach.

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  7. Nee Nee3/15/2015

    Danke für diesen Artikel <3

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  8. Hallo,

    ein sehr schönes Rezept. Hab' mir auch gerade ein paar "Short Ribs" beim Fleischer bestellt und werde die zuerst mal bei 48h und 58°C probieren.

    Da ich ab und zu mal ein großes Essen für alle Freunde und Bekannte gebe - das sind da so 25 bis 30 Personen - hab' ich mir ein Sous Vide Kochgerät für solche Mengen selbstgebaut. Das ist nicht viel Bastelei: ein Steckdosen-Thermostat (http://www.ebay.de/itm/301768059581), das auf ein Zehntel Grad genau anzeigt und schaltet (Anzeige hab' ich überprüft), ein Tauchsieder mit vorgeschaltetem Dimmer, eine Aquariumpumpe, und das Ganze in eine 40-Liter Kühlbox gepackt (ich hab' diese hier, die hat schon ein Guckloch für die Apparatur: http://www.ebay.de/itm/401013481631). Die Kosten für alles zusammen betragen gerade mal knapp 100 Euro, und ich kann da problemlos auch 10 Kilo Fleisch und mehr auf einmal zubereiten. Und die Temperatur wird wirklich exakt gehalten. Der Dimmer ist nicht wirklich nötig, aber ich brauche für die Kühlbox einen Tauchsieder mit langem "Stiel", und die gibt's nur mit 2 kW Leistung. Dabei schießt dann ohne Dimmer während der kurzen Heizzeiten die Temperatur auch nach dem Ausschalten immer ein paar Zehntelgrad drüber. Ich heize also schnell mit 2 kW die Zieltemperatur auf und reduziere die Leistung dann auf 300 Watt. Da wird immer mal 15 Sekunden lang bis auf 58,1° geheizt, da schaltet das Thermostat ab, und dann dauert's eine gute Minute, bis die Temperatur wieder unter 58,0° fällt und das Thermostat wieder anspringt.

    Wegen der Meckerei bzgl. des Energieverbrauchs hab' ich extra mal nachgemessen. Bei 58°C hab' ich eine Verlustleistung von 62 Watt gemessen. Das bedeutet, dass für 48h Garzeit genau 3 kWh Strom verbraucht werden, plus 0.8 kWh für's erste Aufheizen des Leitungswassers auf die 58°. Das ist also auf jeden Fall nicht mehr, als man für einen normalen Braten bei 180° im Backofen auch brauchen würde. Eher sogar deutlich weniger.

    Liebe Grüße
    Tom

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  9. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    1. Anonym6/02/2016

      @lautleise (Zitat: "aber keine 40-Liter-Kühlbox auf der Welt hält 48 Stunden lang eine Temperatur von 60° Grad aus. Keine."

      Da widerspreche ich einfach mal und behaupte das Gegenteil: Jede Kunststoff-Kühlbox hält problemlos 60 oder auch 80 Grad aus. JEDE. Meine selbstverständlich auch, und die ist auch immer noch in Betrieb.

      Praktisch alle Kühlboxen werden auch für das Warmhalten von Speisen angeboten. Da gibt es manche, die eine Temperatur von maximal 80°C nennen, meine verträgt laut Beipackzettel 105°.

      Das einzige Bauteil, das nun nach vielleicht 10 Einsätzen von bis zu 3 Tagen Dauer schon etwas klappert, ist die Aquarienpumpe, mit der ich in dem großen Becken das warme Wasser ordentlich verteile. Die verträgt laut Anleitung nur bis maximal 50°, wird bei mir aber auch schon mal bis 68° verwendet. Ich überlege noch, ob ich sie nicht einfach durch einen Aquariums-Luftsprudler ersetze, oder durch eine außerhalb der Box liegende Umwälzpumpe. Beides sind Teile zu Kosten von ca 10 bis 20 Euro.

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    2. Anonym6/02/2016

      Noch eine Ergänzung zum Material der (meisten) Kühlboxen. Die bestehen innen aus Polypropylen. Zitat aus https://de.wikipedia.org/wiki/Polypropylen: "Polypropylen-Homopolymer lässt sich dauerhaft zwischen 0 und 100 °C verwenden. Unterhalb von 0 °C wird es spröde." Diese Kühlboxen haben paradoxerweise also eher mit niedrigen Temperaturen ein Problem.
      Außerdem ist das Material auch lebensmittelecht: "PP ist geruchlos und hautverträglich, für Anwendungen im Lebensmittelbereich und der Pharmazie ist es geeignet, es ist physiologisch unbedenklich."

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    3. Wahnsinn! Danke für Deine weiteren Erklärungen! I'm very impressed!

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  10. Lieber Tom,
    boah! Das klingt wahnsinnig toll, was Du da gebaut hast und ein bisschen wahnsinnig ;)
    Vielen Dank, dass Du Deine Herangehensweise und Dein MacGyver-tum so ausführlich mit uns teilst! Ích werde in Zukunft gerne auf Deinen Kommentar verweisen, wenn ich mal wieder nach homemade-sous vide-Geräten gefragt werde!
    Hab einen schönen Tag und danke, dass Du hier mitliest und kommentierst!
    LG Astrid

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