Desaster mit einem gebratenen Ochsenkotelett. Und warum ich selbst schuld daran bin

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

13 Kommentare :

  1. Sechzehn Euro sind wirklich ein stolzer Preis für so ein Stück Fleisch. Meine Lieblingsfrau würde mir sofort den DM-Preis vorhalten!
    Aber es ist eine schöne Geschichte. Nur schade um das irische Beef. Wovon wir am Wochenende zwei ganze Kilo als Hereford-Rind-Tester auf dem Grill hatten.
    Ein Traum sage ich Dir, ein einziger Traum!

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    1. Lieber Peter, ich fand es eigentlich recht günstig. Der Preis hätte mich stutzig machen sollen.
      Dieses Testangebot hatte ich auch, allerdings keine Lust darauf.

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  2. Schöner Artikel.

    16 Euro für ein solches Prachtexemplar von Fleisch ist wirklich recht günstig. Und ich kann deinen Unmut in jeglicher Hinsicht nachvollziehen.

    Mein letzter Versuch beim Fleisch auf den Preis zu achten und nur in der Metro einzukaufen ist nämlich auch in die Hose gegangen. Ich wollte ein irisches Dry-Aged-Roastbeef bei Niedrigtemperatur zubereiten. Man könnte meinen, das kann nur zart werden. Stattdessen war es zäh wie ein Stück Kaugummi. Nicht sehr schön, vor allem aber nicht lecker. (http://www.erkocht.de/2012/11/geburtstagsessen/).

    Spätestens seit dem kaufe ich Fleisch weder im Super- noch im klassischen Großmarkt (Metro/Selgros) und nur noch beim Fleischer meines Vertrauens.

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  3. Diesen Post werde ich gleich mal an Herrn Kampi weiterleiten. Der verfällt der Gier sehr oft, während ich nur mit dem Kopf schüttel. Hinterher stellt er fest, daass er jeden einzelnen Cent umsonst ausgegeben hat...grrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!

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  4. Es ist leider unmöglich, besser zu kochen, als man eingekauft hat. Da hilft dann auch die beste Kochmethode nix mehr.

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  5. Einfach nur: Danke! Sparen beim Fleisch funktioniert nicht. Das ist verachtend für die Tiere und macht das Fleisch nicht besser. Lieber seltener aber dann gutes und gut aufgezogenes Fleisch essen. Das ist nicht immer einfach, weil es Nachdenken und Nachforschen bedeutet. Aber ich versuche (!) zumindest, mich dran zu halten. Manchmal siegt die Bequemlichkeit. Aber dann hat man halt den Mist aufm Teller.

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  6. Ach nöö. Wie ärgerlich. Aber das ist wohl jedem von uns schon passiert.
    Und kann leider auch mal beim Lieblingsmetzger passieren.
    Am Schlimmsten finde ich dann wirklich immer den Gedanken, dass dafür eben ein Tier gestorben ist, was mich dann auch in den allermeisten Fällen zum Aufessen zwingt.

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  7. Ärgerlich. Und heilsam. Hatte ich so mal mit Hüftsteaks (mit der Kennzeichnung "aus der Region")Leider hatte ich Gäste am Tisch......

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  8. Danke, dass du dich outest. Traut sich ja nicht jeder zu gestehen, dass er es verk**** hat. :-)

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  9. Wär´n schönes, kerniges Tartar geworden...

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  10. Anonym8/07/2013

    Hm, wenn ich mir dein angeknabbertes Ochsenkotelett auf dem Foto anschaue ... nur so aus dem Bauch heraus: Hätte es eine "Hitzewatschn" in einer frischen Pfanne mit Butterschmalz (und ohne das verbrannte Rosmarin) vielleicht bissl retten können?
    Aber deine Gier verstehe ich, mich überfällt sie auch ab und an, vor allem wenn ich nach der Arbeit hungrig einkaufen gehe, au weia.
    Kürzlich bei Rewe: Lammlachse. 1 kg 16 Euro. Ich nahm ein Stück. Dann das andere auch, es liegt sonst so einsam da.
    Sparsamer Schwabe schafft die Beute also in seine Burg und bunkert die Lammlachse im Gefrierschrank. Für eine besondere Gelegenheit.
    Diese kommt sehr bald, Sohn kommt überraschend aus seiner Unistadt in heimische Gefilde und Muttern tischt auf:Lammlachse und Spargel.
    Kommentar von Sohn: Also ... wenn hier noch andere Leute in Frack und Abendgarderobe sitzen würden ... würde ich mich nicht wundern. *freu*

    Will damit sagen: Es KANN auch mal gut gehen obwohl wir es besser wissen müssten. Die Lammlachse waren zart und sehr schmackhaft.
    Aber ein Ausrutscherle, über das wir hinterher und auch in 5 Jahren noch lachen werden, ist doch erlaubt!!

    Liebe Grüße von Regina

    p.s: Und nach Muscovadozucker muss ich jetzt googeln! *sabber*

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  11. Liebe Regina, in Butterschmalz, bzw. Nussbutter war es ja eh und der Rosmarin war nur dunkel vom Ofen, nicht verbrannt. :(
    Lammlachse können eher mal gut gehen, weil Schafe eh extensiv gehalten werden. Da ist das Risiko per se minimiert, zähes olles Fleisch zu erwischen. Bei Lamm kommt viel eher noch die moralische als die Qualitätsfrage hinzu.

    An ein Steak kommt bei mir vor dem Braten immer nur Zucker und Salz, mehr nicht. Muscovadozucker mag ich am liebsten, weil er von Haus aus diesen feinen Karamellgeschmack mitbringt.

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  12. Sabine8/03/2017

    Also entscheide ich mich jetzt doch für das Sous-Vide-Verfahren. Ich bin heute nämlich auch im Markt schwach geworden. 14,99 das Kilo. Aus Deutschland.

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Der einfacheren Lesbarkeit wegen, verwende ich in diesem Blog oft das generische Femininum. Es sind stets alle mitgemeint.