Kartoffelpüree nach Frédy Girardet, Lammkeule, Steinpilz-Sauce

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

17 Kommentare :

  1. Und wegen dir und deinem Beitrag musste es am Freitag Kartoffelpüree geben - klassisch, feiner gestampft als der Mann es mag, mit Milch und Butter. Hatten wir seit längerem nicht mehr, denn hier wird auch regelmässig variiert.

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  2. Das sieht einfach nur unglaublich lecker aus!!! Hier in Paris gibt es, trotz allem, auch viele wunderschöne Orte, die so gutes Essen servieren und unheimlich leckeres Kartoffelpürree :)

    Liebe Grüsse,
    Kaja

    http://recipe-suitcase.blogspot.fr

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  3. Liebe Tina,
    wir hatten es wieder vorgestern, wie dem Liebsten versprochen als Heimkehr-Essen mit leicht angebratener rheinhessischer Fleischwurst und einem großen Berg von über 2 Stunden hinweg butterweich und goldbraun geschmorten Zwiebeln.

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  4. Liebe Kaja,
    ich glaube, in Paris sind die kulinarischen Occasionen vielfältiger gesät :)

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  5. Anonym3/21/2016

    Hallo Astrid, gerade erst diesen Lamm-Beitrag gelesen. Du schreibst, dass Di Dir für die Sauce sehr viel Zeit nimmst! Was ich auch verstehe! ABER: wie bringst Du das Fleisch warm auf den Teller? Hältst Du es in der Zwischenzeit im Ofen bei +/- 60 Grad warm oder wird es vor dem Servieren einfach noch mal im Ofen bei etwa 180 Grad für 10 Minuten erwärmt?
    Es grüßt herzlichst Thomas aus Luxemburg

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    1. Hallo Thomas,
      ich erwärme das Fleisch in der Sauce. Entweder hebe ich mir vom Fond etwas auf, bzw. hier von der Variante noch ohne Steinpilze und dem Abbinden und lasse das Fleisch darin warmziehen oder halt in der fertigen Sauce. Die erste Variante ist mir die liebere, sie geht schneller und unkomplizierter, weil die Flüssigkeit noch viel dünner ist. Ich lasse immer nur so viel aufgeschnittene Scheiben warmziehen, wie benötigt werden, der Rest bleibt am Stück. So wird nicht jedesmal das komplette Fleischstück erwärmt. Das entfällt natürlich, wenn eh alles auf einmal aufgegessen wird ;)
      Lieber Gruß aus den sonnigen Weinbergen nach Luxemburg!

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  6. Liebe Astrid,

    Thomas Frage war auch meine und ich würd auch gern wissen, wie Du die Artischocken machen würdest, wenn sie nicht "jung" sind... also nur die geputzten Böden vorkochen, dann in Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten oder..? Die Lammkeule ist grad fertig, die Steinpilzsauce köchelt noch und es riecht himmlisch im Haus... , dauernd fragt eine gewisse Person hier, wann es losgeht. Bin gespannt :-)) Danke dafür, Nikki

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    1. Liebe Nikki,
      die gute alte Zeitverschiebung und Winter habt ihr ja jetzt auch... ich dachte nämlich gerade, sie kocht schon? Jetzt, am frühen Morgen? :) :) :)

      Ja, ich würde die geputzten Böden in Weißwein vorkochen, gut trocknen, in Scheiben oder Streifen schneiden und dann im Öl knusprig braten.

      Lasst es euch schmecken!

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  7. Hallo Astrid,
    das liest sich alles ganz wunderbar - hast du evtl. auch Mengenangaben zum Kartoffelpüree?
    LG
    Raimund

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  8. Natalie Rydz10/08/2022

    Hallo, das Gericht hört sich super an, aber entweder bin ich blöd oder habe die Mengenangaben überlesen...

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    1. Hallo Natalie, bei mir gibt's Mengenangaben nur selten. Das kocht sich alles auch so sehr gut.

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  9. Hallo Astrid

    Bin bei meiner Suche für eine Lammkeule im Römertopf auf Deiner Website gelandet. Du hast da ja feine Sachen am Start. Besonders neugierig machte mich das tatanka Gewürz für die Lammkeule. Da wollte ich fragen, wie genau Du gewürzt hast und wie viel Du genau da von dem hocharomatischen Multipfefferpulver benutzt hast. Ich koche demnächst für meine türkische
    Community eine Lammkeule mit grünen Bohnen und bin unsicher, ob ich da dieses Gewürz wie und in welcher Menge benutzen soll. Und ob es überhaupt mit grünen Bohnen geht. Vielen Dank für Deine Hilfe.
    Boris

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    1. Hi Boris,
      wie schön, dass du hierher gefunden hast! Der Beitrag ist ja inzwischen schon zehn Jahre alt – und das Tatanka-Gewürz gibt es leider in dieser Form nicht mehr. Als Nachfolger käme vielleicht am ehesten das „Rinder- und Bisonglück“ vom Alten Gewürzamt infrage. Allerdings sind da keine gemahlenen Steinpilze mehr drin – und gerade die waren im Tatanka die volle Umami-Breitseite.

      Aber der Rest der Zutaten klingt immer noch spannend, also unbedingt ausprobieren!
      Zumindest bleibst du mit der Lammkeule damit weit entfernt von den üblichen Thymian-Eskalationen – und genau darum geht’s ja: neue Pfade betreten und die Nase mal wieder überraschen. 😉

      Grüne Bohnen passen hervorragend, egal ob lang oder breit – ICH LIEBE BOHNEN!
      Viel Freude beim Kochen!

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    2. Hi Astrid

      Danke für die schnelle Antwort.
      Ich werde etwas getrocknete Steinpilze beimischen.
      Es bleibt nur immer noch die Frage wieviel Tatanka.
      Und wie benutzen.

      Ich geh mal von einer 3 kg Lammkeule aus. die ich im Maxirömertopf (7ltr) mit Kartoffeln Bohnen und ein paar Tomaten ansetze.
      Reibe ich die keule mit dem tatanka ein oder kommt das später erst mit ran? und , wieviel? Nehme ich einen TL oder eine Messerspitze? Das Pulver riecht erstmal sehr aromatisch. Wenn Du mir da noch kurz Klarheit verschaffen könntest, wäre das sehr nett. ich bin zwar auch Hobbykocvh, habe jedoch mit der Gewürzmischung 0 (null) Ein Erfahrung.
      Danke nochmal
      Boris

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    3. Also auf meiner Büchse steht auch Steinpilz mit drauf .
      Weiß Du wer Tatanka Yotanka (Sitting Bull) war,
      Ein Indianerhäuptling, der Sioux bekannt auch
      durch die Schlacht am Little Big Horn als er gegen
      General Custer gewann. Tatanka heißt Büffel.
      Gruß
      Boris

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    4. Hi Boris,
      hast du noch das Original „Code Tatanka“ vom Alten Gewürzamt oder schon das neue „Rinder- und Bisonglück“?

      Zum Würzen: Ich habe das Gewürz rundherum aufs Fleisch gepudert – quasi das Pendant zu „rundherum salzen“ – und dann etwas angedrückt. Später habe ich auch die Sauce noch damit abgeschmeckt.

      Danke für den kleinen Exkurs zu Sitting Bull, der Zusammenhang war mir gar nicht bewusst.

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    5. Hi Astrid

      Ich hab natürlich das neue Gewürz aber als Zutat steht auch Steinpilz dabei. So denke ich, daß ich es erstmal ohne Veränderung benutze.
      Ich versuche bei meinen Rezepten immer etwas Warenkunde und Hintergrundinfos zu vermitteln, zB. Dass ein Coq au vin eigentlich nur mit französischem (Label Rouge) Geflügel funktioniert. Alles deutsche Geflügel, auch das teuerste und extravaganteste taugt nichts in Hinsicht auf Schmorgerichte. Das ist meine Erfahrung. Ich kann Dir gern mal das Rezept zukommen lassen, dann weißt Du wie ich ticke. Gruß
      Boris

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