Rosenkohl aus dem Backofen mit Walnüssen, Mandeln und getrockneten Datteln

Manche Dinge sind so einfach, dass ich mich frage, warum ich nicht früher darauf gekommen bin! Zum Beispiel dieser köstliche, im Ofen gegarte Rosenkohl mit Walnüssen, Mandeln und Datteln. So einfach, so gut, so zum Hineinsetzen lecker. Und vegan! Jedenfalls, solang man sich dazu kein Steak als Beilage brät. Aber das ist auch gar nicht nötig, dieser Rosenkohl hat die Rolle als Solist absolut verdient!

Rosenkohl aus dem Backofen mit Walnüssen, Mandeln und getrockneten Datteln | Arthurs Tochter kocht. von Astrid Paul. Der Blog für food, wine, travel & love

Rosenkohl aus dem Backofen mit Walnüssen, Mandeln und getrockneten Datteln 

Angefangen hat alles mit meiner unerklärlichen Lust auf Rosenkohl mit Haselnüssen, ich erzählte Euch davon. Nur fehlte es dann eben an Haselnüssen – nach einem kürzlich erfolgten, nachgerade dystopisch anmutendem Mottenangriff auf meine Vorratskammer waren auch die Haselnüsse entsorgt und keine neuen im Haus. Aber Walnüsse und getrocknete Datteln ohne Stein! Ich kaufe getrocknete Datteln immer ohne Stein, sagt selbst, das macht doch sonst keinen Spaß! 

Ich zerteilte also die Rosenkohlröschen (was für ein hübsches Wort, oder?), gab sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, streute nur sehr grob gehackte Walnüsse und Mandeln darüber und die getrockneten Datteln, gab einen Guss Olivenöl dazu, so wie etwas Salz und Zucker, mischte alles ordentlich durch, machte das obige Foto, stellte es bei instagram und Facebook ein und die Leute flippten aus. Wie geil das denn wäre und ob sie ein Rezept bekommen könnten. Ich mein, ok, es ist Rosenkohl mit Walnüssen, Mandeln und Datteln, so weit das Rezept. Aber bitte, wenn die Begeisterung so groß ist, dann muss der hübsche Kohl samt Kameraden natürlich in den Blog. Bitteschön, gern geschehen! 

Ich habe ihn so wie oben auf dem Bild vor dem Garen im Backofen noch ca. 15 Minuten durchziehen lassen und dann bei 150° C für 35 Minuten gegart. Zwischendrin habe ich ihn zweimal gut durchgemischt, das war alles. Nach dieser Zeit hatten die Röschen noch guten Biss, ich mag das. Wer den Rosenkohl lieber weicher hat, verlängert einfach die Backzeit. 
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Oft braucht Gutes so wenig.



  Genießt euren Tag!



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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

Kommentare :

  1. Ja, "oft braucht Gutes so wenig" - aber man muss darauf kommen! :-)
    Danke für die Inspiration, das werde ich am WE nachmachen - nur... ohne Fleisch dazu wird es beim Mitgenießer nicht gehen, bei mir schon. ;-)

    Liebe Grüße Eva

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    1. Ich bin sehr froh, dass mein Liebster auch gerne fleischlos isst, und seit ein paar Jahren (also ungefähr die, seitdem er mit mir zusammen ist) mag er auch Rosenkohl ;) Er sagt zwar immer "nee, den mag ich doch nicht" und ich sage dann "doch, doch, das war doch nur früher so. Mittlerweile magst Du ihn".
      Und dann isst er ihn und beim nächsten Mal geht es wieder von vorne los :)))
      Aber nichtsdestotrotz schmeckt der obige Rosenkohl natürlich auch zu einem Steak, da bin ich mir sicher :)

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  2. Wie kann etwas, das so hübsch aussieht, wie Rosenkohl mir nur leider so gar nicht schmecken? Rosenkohl war schon in meiner Kindheit eines der wenigen Dinge, die ich wirklich nicht mochte und dann auch konsequent verweigert habe. Vor zwei Jahren habe ich es dann noch mal mit ihm versucht. Im Ofengemüse mit den von mir so geliebten orientalischen Gewürzen. Selbst das konnte den Kohl nicht rehabilitieren. Ich denke wir werden wohl in diesem Leben keine Freunde mehr... ��

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    1. Ach herrje, das ist ja fies! Eben weil er so hübsch ist. Wenn man ein glibschig-glubschiges Neunauge nicht mag, ok, das wäre irgendwie nicht so schlimm. Aber den hübschen Rosenkohl? Du hast mein tiefstes Mitleid ;)

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    2. Liebe Nessa, einen winzigen Tip, sozusagen als Rettung in letzter Minute habe ich aber noch (und so habe ich auch meinen Liebsten zum Rosenkohlesser gemacht): Den Rosenkohl in einzelne Blätter zu zupfen, also den Strunk immer weiter abzuschneiden und ihn quasi zu entblättern; diese Blätter blanchieren, abtropfen lassen und dann in Nussbutter zu schwenken – also wirklich, das KÖNNTE helfen :)

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    3. Liebe Astrid, mal sehen, vielleicht versuche ich es auf diese Weise noch einmal. ;)
      Roh mag ich den Kollegen Rosenkohl übrigens - wie die meisten anderen Kohlsorten auch.
      Gegart sind sie dann nicht mehr meine Favoriten. Aber Salat im Herbst/Winter? Sicher, wunderbar vitaminreich, aber da ich doch fast immer vor mich hin friere mag ich im Winterhalbjahr lieber warmes Wohlfühlessen. :)
      Liebe Grüße
      Nessa

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  3. Huch, da haben wir ja fast zeitgleich eine ähnliche Idee gehabt. Bei mir war es Wirsing, der von Datteln begleitet wurde. Auch fein. Dein Rosenkohlblech muss ich aber auch probieren, zumal es viel hübscher ist. ;-)

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  4. Liebe Astrid, ich glaube manchmal braucht es nur das ein oder andere Knallergericht mit Rosenkohl um die Hasser zu überzeugen. Ich habe letztes Jahr auch eine so simple Rosenkohl-Bolognese gegessen, dass ich mir gedacht habe, wie kann man diesen Kohl eigentlich verschmähen?
    Liebe Grüße, Lena

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  5. Liebe Astrid,
    Rosenkohlrezepte stehen bei mir ganz oben!
    Meine Variante ist mit Orangenfilets, Rosinen und Pinienkernen, manchmal noch etwas Rosenwasser dazu. Geht gut zu Entenfilet oder einfach couscous.
    Nun werd ich die Tage Deine Variante nachkochen und ich weiß, sie wird ein Gaumenschmaus sein.
    Herzliche Grüße und eine gute Zeit für Dich.
    Anna

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Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser. Ich freue mich daher, wenn er gut behandelt wird!