5 umwerfende Spargelrezepte, die garantiert gelingen

Spargel! 


Tatsächlich ploppen um mich herum seit Tagen Rezepte für Spargel auf. Hier dauert es bis zum ersten Spargel noch ein wenig; Spargel aus Griechenland, Spanien, Peru oder dem beheizten Folientunnel ist nicht so mein Fall. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich es für verwerflich halte, wenn jemand diesen Spargel kauft. Wie könnte ich auch, wo ich mich doch ganzjährig an Mangos, Paprikas und Ananas erfreue. Aber ich wohne inmitten eines der besten Spargelanbaugebiete Deutschlands, ach was sag ich, der ganzen Welt. Und nur deswegen kommt es mir komisch vor, ihn vom anderen Zipfel der Welt zu kaufen, that's all. Um die Wartezeit zu überbrücken, gibt es hier eine kleine Zusammenstellung der mir liebsten Spargelrezepte in diesem Blog, die Bildunterschriften führen zum Rezept:

Im Rezept für diese Spargelcrèmesuppe mit Kerbel und Oxalis erkläre ich, warum ich niemals auf die Idee käme, eine Spargelcrèmesuppe auf der Basis eines wässrigen Suds von zuvor ausgekochtem Spargel zuzubereiten. Wer den üblichen Spargeldsud-Mehlschwitzen-Varianten einmal die hedonistische Version gegenüberstellt, wird keine andere mehr essen wollen, ist auf immer verdorben im Sinne des Genusses. Ach, es kann Schlimmeres geben, oder? 
Spargelcrèmesuppe mit Kerbel und Blüten von Oxalis (little shamrock)

Eine Spargelmousse ist immer eine Sünde wert. Fluffig und cremig zugleich, etwa so, als würdest Du in ein Wölkchen beissen. Flufffluff. Hier siehst Du sie einmal mit Lachs in Cognac-Pfeffer-Beize, confiertem Wachteleigelb, Ketakaviar sowie Kapuzinerkresse und Gänseblümchen
Spargelmousse, Lachs in Kaffee-Pfeffer-Cognac-Beize, confiertes Wachtel-Eigelb

und hier etwas anders - nicht verbloggt - aber ich habe nur anstelle des Lachses grünen Spargel und knackige Erbsen sowie Kapuzinerkresse serviert

Ein Rezept, das noch aus dem letzten Jahr stammt und ab Samstag, 9. April online sein wird, ist dieses für roh marinierten Spargel mit Weizengrasöl, wildem Kerbel und geräuchertem Kaffee-Pfeffer - ein ziemlicher Knüller!


Roh marinierter Spargel, Weizengrasöl, wilder Kerbel und geräucherter Kaffee-Pfeffer 
Dass ich nichts davon halte, Spargel ins Wasser zu werfen - ein Gemüse, das himself ja praktisch Wasser ist, also Wasser in Wasser zu kochen, hat sich herumgesprochen. Hier findest Du die beste Methode, Spargel, vor allem grünen, zuzubereiten: Im Backofen.
Grüner Spargel aus dem Ofen mit Olivenöl Chilisalz Parmesan
Ein Highlight in der Zubereitung von Spargel ist, ihn sous vide zu garen. So viel Eigengeschmack geht selten - wenn man überhaupt davon sprechen kann, Geschmack an ein Gemüse zu bekommen, das zu 95 % aus Wasser besteht. Nun, eben so geht es und wie! Dazu serviere ich Ibèrico Presa Bellota mit geräuchertem Pfeffer und eine Paste (Paste[!], nicht Pesto) aus frischem Bärlauch, Meersalz und Olivenöl. Badabadabadabäm!
Ibèrico Presa Bellota mit geräuchertem Pfeffer, Spargel sous vide, Bärlauchpaste

Weitere Spargelrezepte findest Du oben in der Querleiste, sowie unter dem Stichwort Spargel alle hier im Blog bisher veröffentlichten. Und? Wie isst Du Deinen Spargel am liebsten?


Genieße Deinen Tag!

Print Friendly Version of this page Print Get a PDF version of this webpage PDF

Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. Tolle Rezepte! Welches Spargelanbaugebiet? Ich hätte ja gesagt, der beste Spargel wächst hier bei uns in Mittelfranken :-)

    AntwortenLöschen
  2. Anbaugebiet Rheinhessen. Mein Spargel kommt ausschließlich aus Mainz-Finthen, dort ist der Boden geprägt von russischen Flugsanden. Mittelfranken pfff...

    AntwortenLöschen
  3. Russisch? Klingt gefährlich! ;) Zu unserem tollen Spargel schrieb ich mal was: https://buggisch.wordpress.com/2015/04/27/spargelsaison/

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schöner Artikel! Ich nehme mir jedes Jahr vor, mal ein Spargelfeld im Gang der Jahreszeiten zu fotografieren und beschreiben - allein die Zeit...
      Wir ernten aber gerne noch den letzten Spargel, den die Bauern "rausschießen" lassen, bevor sie die Felder stilllegen. Das ist nämlich auch die einzige Ausnahme von der Johanniregel: Wenn das Feld danach stillgelegt wird, darf vor dort der Spargel so lange geerntet werden, wie er wächst. Den spießen wir uns auf Stöcke und grillen ihn über Feuer aus alten Weinreben und dieser Spargel schmeckt so was von himmlisch, das glaubst Du gar nicht!

      Löschen
  4. Der beste Spargel kommt doch aus Südbaden! ... :)

    AntwortenLöschen

Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

Instagram