Ich bin ganz geschüttelt gerührt

Charles Schumann und ich 

Astrid Paul und Charles Schumann - eine Freundschaft für's Leben. Nicht. | Arthurs Tochter Kocht von Astrid Paul

In jungen Jahren ist das Leben voller Lieblings. Lieblingsfarbe: Blau. Lieblingstier: Pferd. Lieblingsband: Abba, Supertramp, Beatles, Police, Waterboys, The the. Nicht gleichzeitig, aber in dieser Reihenfolge. Lieblingsessen: Spinat, Auberginen, Ragout fin. Auch nicht gleichzeitig. Auch in dieser Reihenfolge. Lieblingsautomarke: Audi. Das hatte so zu sein. Heimlich: Rolls Royce, sorry Paps. Lieblingsschauspieler: Gary Cooper. Ein bisschen später dann Tscheky Karyo for ever. Na gut, nicht ganz for ever. Vincent Cassel. Cate Blanchet. Wobei das bei Mrs. Blanchett nichts mit Lieblings-usw. zu tun hat, das ist Liebe, Verehrung und Ehrfurcht vor soviel Schönheit und Talent. Alles gleichzeitig!

Dann tut man dies und das und irgendwann ist es ein halbes Leben. Wo sind die Lieblinge geblieben? Auf der Strecke der Ereignisse dessen, was man Leben nennt. Keine Zeit mehr für Heldinnenverehrung. Musik wird konsumiert, nicht gehört. Lieblingsschauspieler kommen on demand. Kein Zittern für den Wunschfilm. Keine Zeit für Konzentration auf Irgendwas. Nichts mit panta rei. Alles reißt, nichts fließt. Schneller, höher, weiter, besser, schöner. 

Ich habe keine Lieblingsfarbe mehr. Kein Lieblingstier, obwohl ich Pinguine und Esel ganz reizend finde. Kein Lieblingsessen, keine Lieblingsmusik. Aber ich habe Lieblingsbücher. Lieblingssätze. Lieblingswörter. Das zerlesenste Buch in meinem Regal ist "Gottes Werk und Teufels Beitrag", dicht gefolgt von "Wassermusik". Beide lese ich fast jährlich. Aber ich habe auch den Film "Blues Brothers" einhundertdreiundzwanzigmal gesehen. Danach habe ich aufgehört zu zählen. Das ist nicht übertrieben sondern ganz wahr. Da ich Listen ebenfalls liebe, wurde jedes Ansehen notiert. Ich liebe Wiederholungen. Ist es nicht beruhigend, zu wissen, was kommt? Mein Leben ist aufregend, Wiederholungen geben mir Halt. Dass ich einen Lieblingsverlag habe, hat sich herumgesprochen. Wie könnte ich auch nicht, schließlich machen wir gemeinsam ein Buch und so genieße ich mal wieder meine eigene Subjektivität. ;) In der Vergangenheit hatte ich mit einigen Verlagen unaufgeforderte Berührungen. Anfragen für Kochbuchrezensionen. Ungefragte Zusendung von Mängelexemplaren. Mangelhaft in Inhalt und Aufmachung. Die Programmdirektorin von DK hat mich in der Vergangenheit der "überflüssigen Polemik" beschuldigt und mir fast die virtuelle Tür eingetreten. Mir! Einer der höflichsten Bloggerinnen der westlichen Hemisphäre. Manchmal wundere ich mich. Über Ton und Inhalt. Aus Versehen kaufe ich auch noch Ottolenghi und schreibe begeistert darüber. Aber Yotam kann ja nichts dafür. Mein Lieblingsverlag dagegen lädt mich auf die Buchmesse ein. Die Account-Managerin der Buchmesse auch. Das eine ist Spaß, das andere auch, aber ebenfalls verordnete Präsenz. Beides ist gut und gar nicht  nur ein bisschen anstrengend. 

Zwei Einladungen, zwei Besuche. Tag I ein Interview mit Charles Schumann. Bei mir zuhause liegen "Maximilianstrasse 36" und "American Bar". Die Serie "Mad Men" verleitet zu vielem. Ich will aussehen wie Christina Hendricks in Grün mit goldener Brosche und meinem Mann Drinks mixen wie Miss "Liebling, wie war Dein Tag" Ellie in "Dallas". Herr Schumann möchte die komplett überarbeitete Neuauflage von "American Bar" vorstellen. Das ist insofern gemein, da ich über einen ordentlichen Brandy-Drink noch nicht hinausgekommen bin und Grün mir nicht steht. Ausserdem heiße ich nicht Moritz von Uslar und schreibe grossartige Essays über den größten und grauhaarigsten Barman unserer Zeit. Und so treffen Herr Schumann und ich aufeinander, geplant aber doch zufällig, da er einfach so 1,5 Stunden vor der vereinbarten Zeit eintrifft. Er ist fahrig. Ich bin ein wenig angespannt. Er ist gut angezogen, ich bin in Jeans aber besser frisiert. Es gibt keinen Alkohol obwohl ich genau an dieser Stelle einen Drink vertragen hätte. Er hat keine Ahnung, wer ich bin. Man platziert uns um einen Tisch und sagt: "Toll, redet jetzt mal". Herr Schumann und ich schauen uns an und haben keine Ahnung, über was. Er denkt immer noch, wer ist sie und ich denke Moritz, wo bist Du? 

Ich frage ihn, ob er weiß, was bloggen bedeutet. Er hat nicht die leiseste Ahnung. Ich tröste ihn damit, dass ich nicht weiß, was einen Cosmopolitan von einem Gimlet unterscheidet. Wir sind beide bei Null. Meine Unwissenheit entsetzt ihn, die seine mich auch, darum verzeihen wir uns gegenseitig. Und so lasse ich mir von ihm meine zukünftige Bar einrichten, während ich erkläre, was ein Blog ist. Am Ende lade ich ihn nicht ein, einen Gastbeitrag im Blog zu schreiben aber er mich, ihn für ein paar Tage zu besuchen um die Feinheiten der Cocktailkultur zu lernen. Moritz, ätsch! 
Astrid Paul und Charles Schumann - eine Freundschaft für's Leben. Nicht. | Arthurs Tochter Kocht von Astrid Paul

Der zweite Tag wurde nicht weniger aufregend. Meine Anlaufstelle war wiederholt der Stand meines Lieblingsverlages, dem Hort der old school und Ruhe inmitten hektischer "ich kaufe Deinen Verlag, kaufst Du dann meinen"-Betriebsamkeit. Vinyl oder CD. Stil oder Beliebigkeit. Ach, ich nehme Kaffee und beobachte. Sehe erstaunlich wenig Cordhosen, auf die ich so vorbereitet war, genieße die Atmosphäre. Treffe Cordula Eich, die ihre Super Schoppen Schopper vorstellt, begrüße Stevan Paul, Vijay Sapre, sehe Dieter Mohr und Peter Kraus, esse mit Karl-Josef Fuchs zu Mittag, lerne Ralf Frenzel kennen, umarme Katha und Valentina, nehme an einer Podiumsdiskussion in der Gourmet Gallery teil, lerne den Messe-Mayer kennen, erscheine im Leitmedium "Buchmarkt.de" und erzähle übermorgen mehr...


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Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. Erstaunlich. Im Gegensatz zu deinen Erkenntnissen am Anfang deines Textes, geht es mir anders. Ich genieße es, in alten Erinnerungen zu schwelgen. Die "damalige" Musik zu hören, Liebeserinnerungen damit zu verbinden, mich an Farben zu erinnern, die ich mochte, mein Lieblingsessen mal wieder zu kochen. Ich habe sie also noch (oder wieder), die Vorlieben und Lieblinge von damals.
    Ob es wirklich an der schnellen Zeit liegt? Wenn ja, ist es doch einfach, sich mal zu entschleunigen.
    Gestern habe ich gelesen: Früher sagten Eltern zu ihren Kindern "Tu was, lerne etwas, sei nicht so langsam, bewege dich". Heute sagen sie eher "Mach mal halblang, beruhige dich".

    Wir können auf unendlich viel Wissen zurück greifen und wissen im Grunde gar nichts!
    Wohl häufig auch nicht mehr, wie man genießt. Und damit meine ich nicht nur gutes Essen :-)

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  2. Doch Hans, ich schwelge! :)
    Aber es sind eben genau die Lieblinge von damals; es kommen kaum noch neue hinzu. Der Wandel war früher größer, heute ist es das Festhalten (fast möchte ich klammern sagen) am Vertrauten.

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  3. Den Gedanken, dass wir kein "Lieblings" mehr haben, weil wir uns nicht mehr konzentrieren (können), finde ich sehr interessant. Darüber lohnt sich nachzudenken. Vielleicht finden wir dann wieder unser "Lieblings". Schöner Denkanstoß am frühen Morgen ;-)
    Und Chapeau, dass Du vor CS nicht vor Ehrfurcht erstarrt bist. Als langjähriger Münchenbewohner kenne ich genügend Häschen, die ALLES getan hätten, um bei ihm mit Namen begrüßt zu werden. Du machst das einfach mal so auf der Buchmesse klar. Genial! AT, wir lieben Dich! :)

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  4. Da fällt mir glatt die Otto Walkes Biographie ein und seine Angaben -
    Lieblingsobst: Kartoffel
    Lieblingsblume: Salat
    Lieblingsessen: Kartoffelsalat!

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  5. Stimmt. Früher habe ich z.B. Musik viel mehr aufgenommen. Konnte jede einzelne CD meiner Lieblingsbands von vorne bis hinten mitsingen und habe mir als 13-Jährige schon die Mühe gemacht, mit einem Wörterbuch die Songtexte zu übersetzen, damit ich auch verstehe, um was es da geht (meine Mama fand das bei Songtexten von Rage against the Machine besonders witzig). Da war irgendwie alles "purer" und man hat es viel mehr an sich rangelassen und sich damit identifiziert. Back to the Roots, das nehme ich mir jetzt mal als schönes Tagesmotto mit!
    Und bei CS bekomme ich einfach diese Baldessarini-Werbung nicht aus dem Kopf. Bin schon gespannt wie es weitergeht, AT auf der Buchmesse - I like!

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  6. Kommt jetzt auch noch der Lieblings-Drink?

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  7. Ach liebe Julia, Du übertreibst maßlos! :)

    Schnick Schnack Schnuck, es gibt eine Biografie von Otto? Das wusste ich gar nicht. Lustig? Lesenswert?

    Ja liebe Christina, diese Werbung...
    Aber auch Herr Schumann wird älter... ;)

    Ach Michael, ich trinke doch nicht. *hust

    Übrigens kann ich in Deinem Blog nicht kommentieren, kannst Du mal schauen, woran das liegen könnte?

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  8. ich freue mich auf übermorgen....
    hör´bitte nicht auf, zu erzählen.
    deine geschichten sind wunderbar !

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  9. in vielem stimme ich Dir zu...neue "Lieblings" zu finden, sich ganz subjektiv und voll auf etwas einzulassen, wird wohl im Laufe des Lebens (allein durch die vielen Erfahrungen, die sich ansammeln und davor warnen, erste Eindrücke nicht erst mal zu relativieren, die Enttäuschungen, mit einstmaligen "Lieblingen",auch die immer größer werdende Vergleichsmöglichkeit) immer schwieriger...Bis man dann wieder merkt, dass irgendwo unsere spontanen Empfindungen vielleicht doch das sicherste Kriterium sind - alles "objektive" ist, wenn man es bis ins Detail verfolgt, eh zu kompliziert, und hindert am Ende, am Leben (und Ver-lieb-ling-sen):-). Es wird ja auch schwerer, neue Freunde zu finden - also die echten, die von früher, die man oft Jahre nicht mehr gesehen hat, von denen man aber immer noch weiß, dass sie eben Freunde sind - vielleicht, weil sie uns schon kannten, als wir noch lieblingsfähig waren...;).

    Auf jeden Fall kann ich hier gerne zugeben, dass ich mit Deinem, diesem Blog einen neuen "Lieblingsblog" gefunden habe - obwohl ich doch selber nicht mehr koche und unsere Jugendlieblinge(generationsbedingt)nicht unbedingt die gleichen sind:

    und hier also zum Thema ein wenig Nostalgie:
    Lieblingsfarbe: Moderfarben (so nennt sie meine Mutter), Lieblingsbands (damals):
    Beatles, Hollies, Buddy Holly, Supertramp, Dire Straits, Stones,
    Mamas and Papas...die Liste ist endlos und reichlich eklektisch
    ...die Top 10 von BFN und AFN begleiteten alle meine Hausaufgaben.
    Lieblingsessen: Blumenkohl, Kartoffelpü, Linsensuppe,
    grüne Reibekuchen (die vom Vortag)...wurde erst später exotischer und weltoffener...
    Lieblingsautomarke: Käfer und Ente (aber Papa stand auch auf Audi:-), Lieblingsschauspieler: Bruno Ganz (und der ist es bis
    heute geblieben) - und noch ne Fräge: Peter Kraus, DER Peter Kraus von Conny und Peter, gibt's den wirklich noch;-)?

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  10. @AT: Hast du mal "Kommentar abschicken" probiert? 'Tschuldigung...
    (Nein, im Ernst: ich hab keine Ahnung, vielleicht ein Trojaner - hallo BND: kann mir wer helfen?)

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  11. oh Bücher wiederholt lesen, liebe ich auch! Dabei werde ich oft als verrückt angesehen! Den willst du nichts neues kennenlernen? Aber wenn ich Bücher schon mag so will ich sie mehrmals lesen! In der Bibliothek meines Heimatortes wurde ich oft daraufangesprochen - das hast du schon gelesen? Ich nahm es mir trotzdem.
    und definitiv - Blues Brothers ist wirklich ein genialer Film!
    Mein Lieblingsessen habe ich so modifiziert, meistens das was vor mir steht.

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  12. Was die Lieblings-Diskussion und die Früher-war-das-aber-mindestens-anders-Position anbelangt würde ich anmerken, dass es tatsächlich etwas mit früher zu tun hat, aber mit dem individuellen fürher. Also nicht als Zeitgeist, sondern als in jungen Jahren. Mit der Zeit - also früher oder später - entwickelt man einen bestimmten Geschmack, Einstellung, Habitus, Flussbett, dass sich nur noch wenig und selten ändert - und wenn es sich mal drastisch ändert gehen wir zum Arzt. Früher, also in jüngeren Jahren und auch diese sind bei jedem vermutlich anders gesetzt, sind wir noch in der Phase des entwickelns und mit dem Verweis auf das Lieblingsdings bauen wir uns selbst eine gewisse Beständigkeit auf, deren Bedarf später einfach nicht mehr so stark besteht. Und die Sache mit den "Kindern heute" und ihrer Andersartigkeit? Nun, dass hat Sokrates schon vor 2500 Jahren bemängelt.

    ABER worum es mir eigentlich ging und was fraglos weitaus wichtiger als dieses hin-und-herdenken ist: Charles Schumann! You rock, girl!

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  13. Nach all den Schumann-Features, die von Schumann-Kumpels-und-stolz-darauf verfasst waren (inklusive MvU), hatte ich mir ein Porträt aus der Feder einer Autorin mit Distanz gewünscht. Nun habe ich zumindest den Anfang davon - danke!

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  14. Das Bild kommentiere ich besser nicht.
    Zu Lieblingen nur dies: Ich habe eine Lieblingsfoodbloggerin. Jeden Tag ne neue Lieblingsband. Und esse sowieso alles gerne! :-)

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  15. Ich kann dem Zimmes um den alten Mann aus Münchens berühmtester Bar mit dem Depperlapostrophen wenig abgewinnen. Klingt vielleicht auch ein bisschen unhöflich, ist aber so.

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  16. Ui, was für ein Kerl!! Charles Schumann hat einfach eine Aura... Wahnsinn!! Ich bin richtig neidisch, dass Du soo nah neben ihm sitzen durftest. ;) Der riecht doch bestimmt total gut, oder?!

    LG

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  17. Und ich unwissendes Menschenkind sehe das Bild und denke so: Wie kommt Sie nur an den schnuckeligen Typen aus der Werbung?
    Gut, ich trinke keine Cocktails und München ist weit weg....
    Lieblingsirgendwas gab/gibt es nicht viele. Im Moment sind da der Lieblingsmann und der Lieblingsgarten, ansonsten bin ich offen für vieles...

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  18. Das steht wohl nicht zu befürchten, lieber Thomas! :)

    Iris, ich glaube,dass Du mit ganz vielen Dingen Recht hast, die Du hier schreibst. Und ja - DER Peter Kraus. Und er ist kein bisschen älter geworden. Frechheit, wie der aussieht!

    Ähm, Michael. Ja! ;)
    Ich hatte neulich schon mal in einem wp-Blog das Problem, da wurde dann ein Spamfilter so eingestellt, dass ich kommentieren konnte.

    Weltbeobachterin, gute Bücher MUSS man mehrmals lesen! Ich kann gar nicht glauben, dass manche Menschen das nicht tun!

    Ich glaube, lieber Georg, da trifft sich viel in Deinen Worten mit Iris´. Sicher ist das eine mögliche Erklärung. Allerdings bin ich immer noch so sehr auf der Suche nach neuen Erfahrungen, dass es das alleine nicht sein kann. Die Zeiten sind hektischer geworden und schnellebiger.

    Liebe Kaltmamsell, nun - Potrait kann man das wohl noch nicht nennen, aber ich war not impressed, um es mal so zu sagen. :) Und eigentlich ist er ziemlich unhöflich, wobei ich mir habe sagen lassen, es wäre einer seiner guten Tage gewesen. Na dann...für meine persönliche Heldenverehrung taugt er nicht.

    Also wirklich, Utecht! Wir schauen doch recht manierlich aus! ;)

    Ach Duni, nein. Das klingt nicht unhöflich. Nur ehrlich!

    Manu, was? Ich rieche NIE an alten Männern!

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  19. Ach *grins* die Blues Brothers sind einer meiner drei Lieblingsfilme.

    Und wenn Du in my hometown bist, dann würde ich mich selbstlos opfern, die Qualitätskontrolle Deiner Barkeeper-Ausbildung zu übernehmen....

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  20. Ich teile einiges mit dir, liebe AT. Die Auffassung, dass man gute Bücher mehrmals lesen muss und die Sympathie zu Eseln. Die Lust am Genuss und die Liebe am hier und heute. Wenn ich in Eriunnerung schwelge, dann ohne Sentimentalität.
    Aber den CS mag ich nicht...
    Bin aber sehr gespannt, wie es weiter geht.

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  21. Es ist mehr ein Steckbrief aus einem seiner Otto-Bücher. Daraus haben wir uns zu frühen Schulzeiten am Telefon vorgelesen und sehr gelacht. Mein erstes Kanninchen habe ich folgerichtig Hamster genannt.

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  22. Bushcook, Liebes! Du bist so unendlich aufopferungsvoll! Danke! :)

    Du Manu, wenn man ihm gegenübersitzt eigentlich nicht mehr.

    Liebe Frau Kampi, noch eine Eselliebhaberin, wie schön! :)
    Was meinst mit, Du magst ihn nicht? Hattest Du Berührungspunkte?

    Liebe Schnick Schnack Schnuck, Hamster ist zwingend. Meine Tiere heißen alle Paul, klar.

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  23. AT, direkte Berührungspunkte gab es nicht. Ich hab Berichte über ihn im Fernsehen gesehen, da ich ihn als Person interessant und optisch sehr charismatisch fand. Das hat sich für mich nach dem Anschauen dann aber nicht bestätigt. Mag es an der Darstellung im Fernsehen gelegen haben...

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  24. Lieblingsmusik hatte ich noch nie. Musik habe ich schon immer nach dem Kriterium Gut oder NichtGut bewertet.
    Genauso wie das was auf dem Teller liegt.
    Inzwischen interessiere ich mich mehr für Jazz und Klassik als für Rock und Pop.
    Aber das ist sicher auch einen Altererscheinung.
    Mein Interesse an Abwechslungsreichem Essen hat sich zum Glück noch nicht verändert ;-)

    Eine schöne Geschichte hast Du da geschrieben!

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  25. hmmm... in vielem bin ich schon froh, von "lieblingsdingens" abgekommen zu sein und im denken und handeln weiter geworden zu sein.

    ac/dc ist heute nicht mehr die einzige band für mich, bud spencer nicht mehr DER schauspieler, lambrusco nicht mehr der wein von welt.

    angeregt durch deinen blog hab ich mal das alte "meine schulfreunde"-buch rausgeholt (gibt's sowas heute eigentlich noch?). das war immer so schön voll mit "lieblingsdingens"-fragen.

    einiges schmunzeln und viele seiten später fand ich da mario - stand da bei lieblingsessen doch wirklich "ketchupbrot".

    stationen gibt's im leben, dass glaubt man manchmal nicht :-)

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  26. Frau Kampi,das hat sicher nicht am Fernsehen gelegen,sondern an seiner eigenen Darstellung! :)

    Alterserscheinungen, mein lieber Kochtopf? Das will ich hier nicht hören! ;)

    Lieber Thomas, zum "Glück" habe ich keines dieser Bücher mehr. Ach was, eigentlich sehr schade! Ich hoffe nur, auch niemand anderes hat noch so ein Buch, in das ICH reingeschrieben habe. :)

    Übrigens ging gestern die letzte Flasche Hemmes Sekt drauf. ;)

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  27. ...mit deinem schlußsatz hast du geschickt den bogen zu meinem aktuellen lieblingsneidobjekt gespannt *schäm*

    aber der jetzt erreichte status quo stimmt mich versöhnlich :)

    vorfreudige grüße - auf den neuen jahrgang!

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Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

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