Geschmorter Wirsing, gratiniert unter der Käse-Gewürz-Haube mit Fenchelsamen, Basilikum, Ziegenfrischkäse, Mozzarella und altem Brot

Unter die Haube gekommen! Geschmorter Wirsing mit einer gratinierten Haube aus Ziegenfrischkäse, Mozzarella, Fenchelsamen und frischem Basilikum – deftig vegetarisch

Wie man den Wirsing unter die Haube bekommt...

Derzeit arbeite ich immer noch viel im Maschinenraum des Blogs herum – ich habe euch berichtet – so dass ich kaum dazu komme, die aktuellen Geschehnisse zu verbloggen. Und von denen gibt es eine Menge, glaubt mir! Mittlerweile hänge ich in der zu verbloggenden Berichterstattung bis in den Juli hinterher, die ersten Bikinifotos 2017 von mir werdet ihr voraussichtlich frühestens im Dezember zu sehen bekommen und das Weihnachtsessen verblogge ich zu Ostern. Was ich euch jedoch schnell dazwischenschiebe, ist mein heutiges Mittagessen. Das wäre ansonsten nicht vor Herbst 2018 an der Reihe und bis dahin habe ich lange vergessen, worum es ging. 

Dass Wirsing mit Fenchel eine kulinarisch erhebende Erfahrung ist, wissen wir alle spätestens, seitdem ich euch das Gefängnisessen der amerikanischen Hausfrauenikone Martha Stewart gezeigt habe. Wenn man dazu einen trockenen Kanten Brot, Ziegenfrischkäse und Mozzarella kombiniert und aus den Genannten unter Zugabe von frischem Basilikum und Fenchelsamen im Vitamix eine cremige Paste rührt, ja dann kommt am Ende etwas besonders Schmackhaftes heraus. 


Von vorne...

Vom Wirsing habe ich mir einige Achtel geschnitten, die dicken Blattrippen und den Strunk entfernt. In einem Bräter meinem bereits vielfach gepriesenen Lieblingsbräter* (ich habe übrigens das schwarze Modell) wurden die Wirsingachtel angebraten, mit stark reduziertem Gemüsefond abgelöscht und mit geschlossenem Deckel 15 Minuten geschmort. Währenddessen schnappte ich mir einen eisenharten Kanten altes Roggenbrot und schredderte diesen im Vitamix* klein. Wenn ihr fertiges Paniermehl oder Panko verwendet, könnt ihr für diesen Schritt natürlich auch den Zauberstab, resp. einen Stabmixer verwenden. 

Zum geschredderten Brot kam: Mozzarella, Ziegenfrischkäse, frischer Basilikum mit Stielen, Fenchelsamen und etwas Milch, um die Masse geschmeidig zu bekommen. Gewürzt habe ich mit Salz (vorsichtig dosieren!) und Melange Blanc von Ingo Holland. Das wurde eine ziemliche Papperei, die ich anschließend auf die in eine Ofenform transferierten, geschmorten Wirsingachtel gab. Unter dem Ofengrill durfte mein Lieblingsgemüse unter der Haube goldgelb gratinieren und bekam anschließend frisches Basilikumgrün obenauf und vom kräftigen Gemüsesud rundherum. 

Und jetzt sagt selbst, auf diese Knalleridee hättet ihr doch unmöglich bis Herbst 2018 verzichten können, oder? 

Serviceteil* 



  Genießt euren Tag!




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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

Kommentare :

  1. Liebe Astrid,
    geiles Rezept - geile Arbeitsplatte!
    Oder nur Untergrund für tolle Fotos?;-)
    Schönes Wochenende,
    René

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    1. Lieber René,
      das ist mein schrabbeliges Ofenblech, fas ich tatsächlich als Fotountergrund sehr mag. Eine Arbeitsplatte in dem Style ist aber eine ziemlich geile Idee!
      Schönes Wochenende!

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  2. Super Idee! Vielen Dank für die Inspiration, liebe Astrid! Der nächste Wirsing ist mein! :)

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    1. Das freut mich sehr, viel Spaß beim Nachkochen!

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  3. Hallo Astrid,,,
    Danke für das tolle Rezept,,,wird nachgekocht,,
    LG,Bille

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    1. Das freut mich sehr, viel Spaß dabei, liebe Sibille!

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  4. Antworten
    1. mist. zu spät. muss ich es wohl selbst kochen, wenn ich wieder was schmecke... :D

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  5. Ist gerade im Backofen! (Was ist das für ein interessantes Basilikum? Ich hätte vom Anblick her geschworen, es sei Estragon...)

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    1. Das ist ganz normales Genoveser Basilikum, hier die Supermarktausgabe :D
      Die Estragonähnlichkeit kommt wohl von der Schnitttechnik.

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Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser. Ich freue mich daher, wenn er gut behandelt wird!