Buttermilchsmoothie mit Kurkuma, Hanfprotein, Jiaogulan, Chlorella, Kokosöl, Leinsamen, Ingwer und ganz viel Gesundheit. Oder auch: Was Leser wünschen, Teil 2

Heute zeige ich euch, was ich in meinen Buttermilchsmoothie mixe; ihr erfahrt, warum er immer grün wird, fast egal, was darin ist und warum ich mir seit mehreren Jahren 6 x in der Woche so eine Vitalstoffbombe mit Hanfprotein, Jiaogulan, Chlorella und mehr reinpfeife. Zum Schluss erkläre ich euch noch die wichtigsten Inhaltsstoffe und ihre wesentlichen gesundheitlichen Vorzüge

Alle Zutaten für den Buttermilchsmoothie mit Kurkuma, Jiaogulan, Chlorella und mehr... | im Blog für food, wine, travel & love von Arthurs Tochter kocht von Astrid Paul

Komplimente und Flausch für alle! 

Das Allerschönste an Blogbeiträgen ist, wenn sich aus diesen aufgrund von Nachfragen und Kommentaren neue Beiträge ergeben. Eben das, ihr, macht Bloggen für mich so schön, der Austausch mit euch, meinen Leserinnen und Lesern. Ihr seid das Salz in meiner Suppe! Hach, toller Wochenstart, oder? Eine Runde Komplimente und Flausch für alle! 

Eva fragte, was ich in meinen Buttermilchsmoothie mixe, von dem ich ganz beiläufig hier erzählt habe. Die Antwort wurde länger und länger, Eva fragte weiter, und so wurde ein Beitrag daraus, so haben alle etwas davon. 

Seit ca. 5 - 6 Jahren, ich weiß es gar nicht so genau, man zählt ja nicht mit, wann man mit etwas beginnt – interessanterweise zählt man eher, wenn man mit etwas aufhört, oder? Seit Drölfzigtagen Nichtraucher. Seit 27 Monaten Single. Sowas in der Art. Also habe ich irgendwann, geschätzt vor 5 - 6 Jahren, damit angefangen, jeden Morgen einen Becher Buttermilch zu trinken. Buttermilch ist sagenhaft gesund, macht schöne Haut, nicht dass ich das nötig hätte, also noch schöner und sicher verlängert sie das Leben, das ja mal mindestens, also ein Superfooddrink, der doch einfach nur Buttermilch heißt und noch nix mit Detox oder so und wenn die Lifestyleindustrie mal die Buttermilch entdeckt – Gottbewahre! Jedenfalls mag ich sie einfach saugerne! Im Laufe der Zeit habe ich die Buttermilch erweitert auf Buttermilch mit Zitrone oder Buttermilch mit Orange und Honig und seitdem vor 4 Jahren ein Vitamix* bei mir eingezogen ist, zerkleinere ich in der Buttermilch alles, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Ich frühstücke Buttermilch quasi, sie ist meine erste Mahlzeit des Tages, so ab 11:00 h vormittags. Ich bin kein Frühstücker, noch nie gewesen, außer die zwei Tage im Jahr, in denen ich aufwache und vor meinem inneren Auge Berge von Schinkenbrötchen sehe; wenn ich aufwache an diesen zwei Tagen im Jahr mit unerklärlichem Schinkenbrötchenhunger im Bauch. Und sonntags. Sonntags frühstücken wir ja eh völlig anders, davon habe ich euch schon erzählt

Blätter von Limetten Agastache und Aztekischem Süßkraut| im Blog für food, wine, travel & love von Arthurs Tochter kocht von Astrid Paul
Oben: Limetten Agastache; Unten: Aztekisches Süßkraut

Kommen wir zurück zum Alltag. 6 Tage in der Woche gibt es Buttermilchsmoothie mit folgenden Zutaten, fixe Zutaten haben einen Stern*. Die Links führen euch zur Bezugsquelle. Ich habe die Händler bzw. Produzenten der empfohlenen Zutaten sorgfältig ausgewählt und kaufe dort teilweise seit Jahren. Jedes empfohlene Produkt verwende ich selbst! Weiter unten erkläre ich euch den Nutzen der einzelnen, vielleicht eher unbekannteren, Zutaten. Bitte beachtet, dass ich keinen Medizinblog schreibe. Alle Empfehlungen basieren auf subjektiven Erfahrungen und können für euch ggfs. anders lauten! Von den meisten der genannten Zutaten weiß allerdings jedes Kind, dass sie gesund sind

  • 1 Becher Buttermilch* = 500 g
  • 1 Apfel, mit Schale und Kerngehäuse*
  • 1 Karotte, mit Schale*
  • 1/2 - 1 Zitrone, je nach Größe*
  • 1 Kiwi*
  • je nach Saison: 1 Grapefruit oder 1 Scheibe frische Ananas oder 1/2 Chicorée oder 1 Nektarine. Ich bevorzuge starke Bitteranteile, daher gerne Grapefruit oder Chicorée, ebenfalls sehr gerne dunkle Beeren, die ich als Mischung tiefgefroren habe 
  • 1 EL Mandeln, ungeschält
  • 2 daumengroße Stücke Ingwer, mit Schale*
  • 1 EL Leinsamen, geschrotet*
  • Bio-Kurkumawurzel*, in etwa ein fingernagelgroßes Stück einer frischen Wurzel mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer* (Das hier verlinkte Kurkumarhizom ist knüppelhart! Wer keinen wirklich leistungsfähigen Mixer besitzt, sollte auf Pulver oder vorgeschnittenen* Kurkuma ausweichen)
  • 1/2 gestrichener TL Kokoöl*
  • 3 TL Hanfprotein*
  • 6000 mg Chlorella* als Presslinge
  • 1 EL Honig*
  • Einige Blätter Jiaogulan*. Mein Jiaogulan wächst auf der Terrasse, ich habe euch hier ein Produkt mit getrockneten Blättern verlinkt, das ich noch nicht probiert habe
  • nach Lust und Laune: einige Blätter Süßtagetes und/oder Limetten-Agastache und/oder Aztekisches Süßkraut (als reine geschmacksgebende Kräuter ohne gesundheitlichen Anspruch auf irgendeine Wirkung)
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Leinsamen

Ich propagiere ja schon lange, lasst die Finger weg von Superfoods, die aus aller Herren Länder angekarrt werden. Esst einfach mehr Leinsamen!

Möglicherweise kann Leinsamen helfen, verschiedenen Krebsarten vorzubeugen – zum Beispiel Prostata-, Dickdarm- und Brustkrebs. Darauf weisen zumindest erste Studien hin. Der Omega-3-Fettsäure Linolensäure, die in Leinöl enthalten ist, sprechen Ernährungswissenschaftler verschiedene gesundheitsfördernde Effekte zu.
Bezugsquelle: ich kaufe meinen Leinsamen meistens bei dm, er ist aber auch in jedem gut sortierten Supermark erhältlich.

Kurkuma und schwarzer Pfeffer

Ich habe tatsächlich meine Entzündungswerte bei chronischer Polyathritis unter der Langzeiteinnahme von Kurkuma signifikant senken können! Messbar im Labor wurde das nach ca. 7 Monaten. Ich selbst toleriere Kurkuma nicht in höheren Mengen als die o. g., sonst wird mir übel, ich mag dann auch den Geschmack nicht, wenn er zu vordergründig ist. Aber das muss jeder für sich persönlich herausfinden.

Die in einigen Curcuma-Arten enthaltenen gelben Farbstoffe, allen voran Curcumin, weisen u. a. krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen auf. Curcumin wirkt durch die Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase-2, Lipoxygenase und NO-Synthase entzündungshemmend. Diese Wirkung von Curcumin konnte u. a. bei Patienten mit Knie-Arthrose nachgewiesen werden. Die Verminderung von Entzündungen wird zugleich als Ursache der krebshemmenden Wirkung angenommen. Die krebshemmende Wirkung ist mit mehreren Untersuchungen belegt worden: Es kann Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen, wie eine Studie mit Patienten mit familiärer adenomatösen Polyposis (bei dieser Erbkrankheit bilden sich Hunderte von Polypen im Darm, unbehandelt entwickelt sich Darmkrebs) zeigte. Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60 Prozent zurück. Die Größe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50 Prozent. Außerdem kann Curcumin die Bildung und Ausbreitung von Metastasen bei Brustkrebs hemmen. Das haben Wissenschaftler der Universität von Texas in Houston in Experimenten mit Mäusen herausgefunden. (Quelle: Wikipedia, ganzer Artikel hier)

Manche Studien weisen auf die erhöhte Bioverfügbarkeit von Kurkuma unter der Zugabe von etwas schwarzem Pfeffer hin. Andere Studien wiederum beweisen das Gegenteil. Da Pfeffer nicht schadet und ganz im Gegenteil ein altbekanntes Heilmittel der Ayurveda Medizin ist, dort soll er gegen Husten und Halsschmerzen helfen, gebe ich ihn gerne hinzu. Mittlerweile wissenschaflich nachgewiesen ist die entzündungshemmende, fiebersenkende und immunstärkende Wirkung des Inhaltsstoffes Piperin. 

Frisches Kurkumarhizom und Schwarzer Pfeffer | im Blog für food, wine, travel & love von Arthurs Tochter kocht von Astrid Paul
Kurkuma und schwarzer Pfeffer

Kokosöl

Vor 2 Jahren habe ich mir morgendliches Ölziehen mit Kokosöl angewöhnt, das in der Naturheilmedizin und der Ayurveda Medizin eine lange Tradition besitzt. Googelt das einfach mal, eine ausführliche Erklärung würde den Rahmen des heutigen Artikels sprengen. Jedenfalls habe ich deswegen immer Kokosöl im Haus, auf das ich von der inneren und äußeren Anwendung her schwöre – nach dem Duschen oder Baden gibt es nichts Besseres für meine Haut! Kokosöl ist zudem ein natürlicher Mückenschutz und es besitzt antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften. In der Küche verwende ich es ebenfalls, wann immer der leichte Kokosgeschmack passt, bzw. nicht stört, benutze ich es zum Anbraten von Gemüse oder Fleisch. Außerdem verbessert Fett die Aufnahme von Betacarottin und ich habe immerhin eine Karotte in meinem Buttermilchsmoothie! 

Hanfprotein

Ich bin erst Anfang d. J. auf Hanfprotein gestoßen. Nach meiner üblichen jährlichen Fastenzeit, ihr wisst, dieses richtige Fasten, währenddessen ich lediglich Wasser und Tee trinke, lebe ich immer noch eine Zeitlang vegan/vegetarisch mit sehr hohem Rohkostanteil. Da ich stets lange faste, wann immer möglich sind es 4 Wochen, und dabei auch weiterhin Sport mache, fehlt mir jedesmal ein vernünftiger Proteinlieferant. In einer Fastengruppe wurde mir Hanfprotein empfohlen, das auch viele Veganer regelmäßig zu sich nehmen. Und wenn man dann mal anfängt zu lesen, was Hanfprotein alles beinhaltet und was es kann, dann bitte, da kann man ja gar nicht anders! Hanfprotein schmeckt leicht nussig, ist wirklich lecker, und kann daher auch gut einem Müsli zugegeben werden. Während des Fastens rühre ich es mir in den Tee und habe so eine vernünftige Proteinquelle, die mich superfit und leistungsfähig hält, auch wenn ich wochenlang nichts esse. 

Hanfprotein ist besonders reich an wertvollen Nährstoffen, Omega-Fetten, Mineralien und Ballaststoffen. Zudem weist es ein optimales Aminosäureprofil und ein ideales Fettsäuremuster auf. Der hohe Mineralstoff- und Vitamingehalt macht es zum gesündesten und nahrhaftesten Proteinpulver auf dem Markt. Angeblich – wohlgemerkt, angeblich(!), aber der Satz begegnet einem immer wieder, wenn man Berichte über Hanfprotein liest – ist es so nährreich, dass ein Mensch sich monatelang, ohne die Gefahr Nährstoffmangel zu erleiden, nur von Hanfprotein ernähren könnte. Lassen wir das mal so dahingestellt. Ich kaufe mein Hanfprotein bei einer Ölmühle im Allgäu.

Chlorella

Chlorella ist sogenanntes Superfood und wie immer, können auch bei dieser hochgelobten Gattung von Süßwasseralgen viele Heilsversprechungen und ebenso viele Stimmt alles gar nicht-Berichte abgerufen werden. In der traditionellen Ayurveda Medizin wird Chlorella vor allem zur Ausleitung eingesetzt, sie soll Schwermetalle bündeln können und wird z. B. nach Amalgam-Entfernungen empfohlen. Sie gilt als das am besten wissenschaftlich untersuchte Nahrungsergänzungsmittel der Welt. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die regelmäßig Chlorella einnehmen, ein gestärktes Immunsystem haben und weniger anfällig für Infektionskrankheiten sind. Übrigens färbt das Chlorophyll in der Chlorella den Buttermilchsmoothie immer grün. Immer. Solltet ihr mal Rote Bete mitmixen, dann wird er braun. Durchsetzen wird sich auch das Rot der Bete nicht. Es gibt also täglich Green Smoothie bei mir. Quasi.

Blätter von Jiaogulan (Dschingis Khan) | im Blog für food, wine, travel & love von Arthurs Tochter kocht von Astrid Paul
Jiaogulan

Jiaogulan, hier liebevoll Dschingis Khan genannt

Jiaogulan pflanze ich jetzt sicher seit 7 Jahren an. Anfangs war ich nur von der Schönheit der rankenden Pflanze angetan, Kraut der Unsterblichkeit, mein Gott, das kann ja jeder Gärtner an seine Töpfe schreiben. Schnell las ich dann aber über dieses mystische chinesische Dorf, in dem die Bewohner alle so wahnsinnig alt werden, und die täglich Jiaogulan als Tee trinken oder die Blätter kauen. In der Provinz Guizhou wird der überdurchschnittliche Anteil an über 100-jährigen auf den dort verbreiteten, regelmäßigen Genuss von Jiaogulan-Tee zurückgeführt. Seit 2 Jahren erlebt die Pflanze einen wahren Hype und ist mittlerweile sogar in den Gartenabteilungen der Baumärkte anzutreffen. Soll mir recht sein. Als Teeaufguss hat Jiaogulan eine leichte Bitternote, die mich an Grüntee erinnert; im Smoothie mixe ich mir einfach die hundert Lebensjahre dazu. 

Diese Zutaten ergeben 1 Liter Flüssigkeit. Ich spiele stets ein wenig mit den trockenen Zutaten im Verhältnis zu den flüssigen. Ananas z. B. bringt viel Flüssigkeit mit, ein Strunk Chicorée eher weniger. Am Ende soll sich der Buttermilchsmoothie gut trinken lassen, von löffeln war nie die Rede! 

Fertiger Buttermilchsmoothie mit Jiaogulan, Kurkuma, Kokosöl, Hanfprotein, Chlorella und mehr... | im Blog für food, wine, travel & love von Arthurs Tochter kocht von Astrid Paul
Mein fertiges 1 Liter-Power Pack!


Subjektivität

Um es abschließend noch einmal deutlich zu machen: Ich bin fest davon überzeugt, dass ein gesunder Mensch bei ausgewogener Ernährung keine Nahrungsergänzungsmittel benötigt! Ich bin kein gesunder Mensch und benötige vieles, das mein brachliegendes Immunsystem stärkt. Die genannte Mischung stimmt für mich persönlich perfekt, sie ist genau auf den Bedarf meines Körpers abgestimmt. Ob jemand Nahrungsergänzungsmittel benötigt, kann und werde ich nicht nicht beurteilen. Dass eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung – möglichst an der frischen Luft – die besten Gesundmacher und -erhalter sind, dazu besteht sicher Konsens. Manchmal braucht der Körper aber mehr als das, manchmal ist das eine oder andere auch nicht möglich. Dann muss man nach Alternativen schauen, die stärken können. Das oben genannte stärkt mich. Zwar ganz ungemein, aber eben mich. Wenn ich Anregungen geben kann, freut mich das, persönliche Empfehlungen kann ich jedoch nicht aussprechen. 

Jetzt ihr: Habt ihr ebenfalls persönliche Starkmacher? Gibt es etwas, das ihr regelmäßig esst oder trinkt und von dem ihr glaubt, dass es euch ganz besonders gut tut? 


  Macht's euch schön!



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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

Kommentare :

  1. Ein schöner, umfassender Artikel, liebe Astrid! Darf ich noch was zur Buttermilch beisteuern? Die sorgt nämlich wie alle Sauermilchprodukte für eine gesunde Darmflora und trägt wie der Leinsamen zu einer besseren Verdauung bei.
    Du machst es also genau richtig, denn ich glaube, dass auch deine Darmflora keinen Spaß mit den ganzen Medikamenten hat.
    Mich hast du auf jeden Fall motiviert, nochmal den Turbomixer aus dem Schrank zu nehmen und Smoothies zu basteln. In meine morgendliche Buttermilch kann ich mir noch was leckeres reinmischen :-)
    Hab eine schöne Woche,
    Tina

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    1. Liebe Tina, Du hast absolut recht, was Buttermilch, Darmflora und meine Medikamente angeht. Ich könnte diesen Vorzug der Buttermilch noch in den Post einflechten, danke für den input!
      Im Darm liegt ein großer Teil unserer Gesundheit, das ist ja keine persönliche Ansicht, sondern wisschenschaftliche Erkenntnis. Schade, dass so viel Menschen so wenig auf ihn achten. Ich spüre ja jedesmal, was das Fasten für ein Jungbrunnen für mich ist – von den handfesten gesundheitlichen Vorteilen für mich ganz zu schweigen.
      Veilleicht sollte ich auch noch in den Text aufnehmen, dass das keinesfalls etwas mit Diät zu tun hat – der o. g. Smoothie bringt es locker auf knapp 600 Kilokalorien :)

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    2. Bezüglich Darmgesundheit hat mir letztens ein Seminar die Augen geöffnet und seit dem versuche ich, mehr Ballaststoffe und Sauermilchprodukte in meinen Speiseplan zu integrieren.
      Aber sag mal, wie schmeckt Chlorella und Hanfprotein? Ich grübele schon über einen möglichen Smoothie für mich nach :-)

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    3. Chlorella schmeckt nach Alge, im Smoothie kommt das aufgrund der vielen anderen Zutaten nicht durch. Buttermilch nur mit Chlorella würde wohl etwas "salzig-fischig" schmecken. Ich habe irgendwann angefangen mit Chlorella und täglich 2 x 12 von diesen Presslingen geschluckt. Das hat mich genervt, weil es lästig ist, ich es oft vergessen habe und außerdem nicht gerne Tabletten schlucke und sind sie noch so klein. Daher bin ich dazu übergegangen, die Tagesdosis komplett in den Smoothie zu mixen.

      Das Hanfprotein schmeckt ganz lecker nussig, ich habe es auch schon ins Porridge gegeben.

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    4. Dankeschön, das bringt mich schon weiter. Da muss ich wohl morgen mal ins Reformhaus hüpfen :-)

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  2. Liebe Astrid,
    vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, das so genau und auch noch mit Bezugsquellen aufzuschreiben.
    Nun kann ich - zusätzlich zur Ernährungsumstellung der letzten Monate (wir sprachen bereits darüber ;-)) - meinem Körper noch mehr Gesundes geben.
    Liebe Grüße Eva

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    1. Liebe Eva, ich danke DIR!
      Du hast mir einen wunderbaren Anstoß zu diesem Artikel gegeben, darüber habe ich mich sehr gefreut!

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  3. Meine Güte, ist das alles intensiv gesund.

    Ich mache in meine Buttermilch (2 Becher) mit Chuck eine Gurke, Dill, einen Esslöffel hellen Essen, etwas Salz. Bester Energiespender im Sommer. Gerne trinke ich den, wenn ich etwas einsam bin, denn dann spricht mein Darm zu mir lustige Dinge.

    :-)

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    1. Meine diversen Stoffwechselerkrankungen und die deswegen nötigen Medikamente betreiben einen solchen Raubbau an meinem Körper, dass ich damit einfach versuche, wieder etwas auszugleichen – und ich spüre jeden Tag, wie gut mir das tut!
      Gurke, Salz, Joghurt liebe ich ebenfalls, ich mache mir auch ganz oft mein Ayran selbst. Und die Gespräche kenne ich :)

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  4. "Jetzt ihr: Habt ihr ebenfalls persönliche Starkmacher? Gibt es etwas, das ihr regelmäßig esst oder trinkt und von dem ihr glaubt, dass es euch ganz besonders gut tut?"

    Ja! Kaffee! :)))

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  5. Spannend, dass du Buttermilch spätstückst. Ich mache das zwar nicht jeden Tag und auch nicht so toll vielfältig wie du, sondern ich nehme einfach, was ich an Obst daheim hab und mixe das mit Buttermilch ganz schnöde in meiner Moulinette. Aber ich bin ganz sicher, dass Buttermilch total unterschätzt wird. Die ist so ein feines Lebensmittel! Ich mag auch Buttermilchbruch sehr gern, doch damit bin ich wohl ganz allein. ;)

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    1. Ich mag tatsächlich kaum Sauermilchprodukte, an Buttermilchbruch habe ich also keinerlei Interesse :)))
      Aber Buttermilch habe ich schon als Kind geliebt und gerade im Sommer bei großer Hitze ist sie so herrlich erfrischend!

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  6. Eines meiner liebsten Kochbücher ist 'Buttermilk' von Diane St. Clair. Die Scones die ich u.a. daraus mache fallen weniger unter gesundes Essen aber sie sind einfach sooo gut.

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    1. Danke für den Tip, das schreibe ich mir mal auf die Bücherliste!

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  7. Der Smoothie klingt echt gut. Allerdings gibt es auch Menschen wie mich, die Chlorella wirklich gar nicht vertragen. Ich muss mich davon ganz schrecklich übergeben :(
    In meine Mixe kommen als Füllstoff gegen Hunger auch gern Flohsamenschalen mit hinein, ich mag die Konsistenz wie Grießbrei sehr. Dann muss aber VIEL getrunken werden, sonst hat man auch Spaß mitm Darm ...
    Und mein wirklich immer wirkendes Mittel gegen fast alles (Stress, schlechte Laune, Bauchschmerzen usw) sind meine Katzen ;)
    Danke nochmal für den schönen Artikel und viele Grüße!

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    1. Oh! Aber klar, es verträgt ja nicht jeder alles. Ich würde mir z. B. wünschen, mehr Kurkuma vertragen zu können, bzw. die Einzeldosis noch mal deutlich erhöhen zu können – vieles weist darauf hin, dass es hier nämlich tatsächlich gut ist, es so hoch wie möglich zu dosieren. Je höher, desto besser ist die Wirkung. Aber es geht eben nicht, auch bei mir wegen Übelkeit.
      Und dass Katzen ein wirksames Mittel sind – eh klar. Nicht umsonst halte ich meinen rheinhessischen Salonlöwen für eine Therapiekatze, eigentlich sollte die Krankenkasse sein Futter bezahlen :)

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  8. Hallo Astrid,
    nun soll es losgehen bei mir: ich will bestellen! :-)
    Wie viel Kurkuma-Pulver würdest du für deine Buttermilchmenge nehmen (damit es was bewirkt, aber auch verträglich ist)?
    Und was ist das für ein Pulver in dem Schälchen rechts oben über dem Honig?? (da ist ja ganz schön viel drin;-))
    Trinkst du das ab mittags auf den Tag verteilt oder lässt du dafür quasi eine Mahlzeit aus?
    Sorry für die Fragerei!
    Liebe Grüße Eva

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    1. Liebe Eva, das, was ich bisher zum Thema Kurkuma gelesen habe, vermittelt mir den Eindruck, dass hier je mehr desto besser ist. Ich persönlich vertrage alles, was über ca. 1 g herausgeht nicht so gut, mir wird dann flau im Magen... Das Stück oben auf den Fotos ist so ein 1 g Stück. Ich wiege das ja nicht aus normalerweise sondern nehme pi mal Daumen die Menge. Ich hab's nur halt für diesen Artikel mal ausgewogen und weiß jetzt eben, dass ich immer etwa 1 g zu mir nehme (auf die 500 g Buttermilch).

      Das Pulver rechts oben ist das Hanfprotein, das sind 3 leicht gehäufte Teelöffel, was der mittleren empfohlenen Verzehrmenge von 2 - 5 Teelöffeln täglich entspricht. Mehr würde mir den Buttermilch-Smoothie auch zu sehr andicken.

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    2. Ah, hab' ja noch eine Frage übersehen :)
      Ich trinke das als erste Mahlzeit des Tages nie vor 11:00 h, manchmal auch erst gegen 14:00 Uhr. Dann esse ich gegen 19:00 halt "richtig" und das war es für mich, zumindest an den normalen Tagen in der Woche. Ich habe durch meinen Job ja auch immer Tage, da esse ich stundenlang rauf und runter, es gibt manchmal dann kaum ein "zwischen den Mahlzeiten" ;) Da sind diese Tage des intermittierenden Fastens ein wunderbarer Ausgleich für mich.

      Wichtig: Ein Diät-Frühstück ist das nicht, mein Smoothie hat 600 kcal und mehr ;)

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    3. Liebe Astrid,

      du bist spitze!!
      Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

      Das ist klar, dass das kein Diätfrühstück ist, aber durchs intermittierende Fasten entfällt ja eh schon eine Mahlzeit. ;-)

      Liebe Grüße
      Eva

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  9. Wow, was für ein Shake! Da ist ja wirklich alles drin, was Rang und Namen hat! :D ..die allermeisten "Superfoods" kenne ich schon aber noch nie habe ich ein Rezept für einen Schake gesehen, der wirklich alles vereint und bin etwas sprachlos! ;) ...ich komme vom Geschmack her einfach nicht an Kurkuma ran, ich krieg es einfach nicht runter. Dabei schwöre ich auf die Wirkung und nehme sogar Curcumin-Kapseln von Vitaminexpress.org/Cucurmin, weil es mir wirklich hilft..da in deinem Shake wirklich SOOOOO viel drin ist, werde ich ihn mal ausprobieren. Ich habe die Hoffnung, dass ich den Kurkuma-Geschmack wirklich nicht bemerken könnte. ;)

    Ganz liebe Grüße und vielen Dank!

    Sunni

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    1. Versuche es ruhig, der Kurkumageschmack kommt nicht durch.

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Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

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