Rinderrouladen in Holunder-Schokoladen-Sauce von der Besten Ehefrau Von Allen!


Immer wieder fragt man mich nach dem Rezept für meine lange und glückliche Ehe. Nun, meine Frau und ich gehen zweimal die Woche aus. Ein entspannendes Abendessen bei Kerzenlicht und romantischer Musik, ein paar Runden auf der Tanzfläche. Sie geht Dienstag, ich am Freitag.
Henny Youngman 


Reingefallen!
Wer jetzt gedacht hat, es gibt an dieser Stelle "Literaturkochen, die IV." hat sich getäuscht. Es gibt nicht nur DIE EINE "Beste Ehefrau Von Allen"! Ich bin auch eine. Und die Beste Mutter noch dazu! Wer gerne wissen möchte, wie ähnlich Ephraims Weib und ich uns sind, dem empfehle ich die Geschichte "Rhapsodie in Grün".

Also, die andere "Beste Ehefrau Von Allen" musste am Sonntag den ganzen Tag arbeiten. Das ist so selten wie  unbeliebt. Dieser Tag ist ein traditioneller Familientag für uns, mit langem Schlafen, lecker brunchen und mittags wird der Herd oder Ofen angeschmissen, um den ganzen Tag in Ruhe etwas schmurgeln zu können, wozu in der Hektik des Alltages keine Zeit ist. Dieses Gericht kommt dann stets pünktlich aber gänzlich unbeabsichtigt ;) zu Beginn der sonntäglichen Simpsons-Folge auf den Tisch, was bei uns zu einem familieninternen beliebten running gag-Familienkrach geführt hat.

Damit dann meine Lieben daheim diesen Tag auch ohne mich genießen können (wobei ich natürlich hoffe, dass können sie so wirklich nicht!) koche ich vor! Samstag stehe ich am Herd und bereite ein leckeres Sonntags-Essen, das jeder traditionellen Familie würdig ist. Da P. in zunehmendem Maße unter den Histaminen in Rotweinen leidet, suchte ich nach einer Alternative zu meinen Rot- und Portweinorgien in der Vergangenheit. Da stand beim Gemüsehändler d. V. Holunder-Muttersaft. Frisch gepreßt und abgefüllt. Da Holundersaft sehr herb schmeckt, habe ich ihn als Rotwein-Ersatz zum Schmoren genommen und war vom Ergebnis begeistert. Die beigegebene Schokolade gab die bittere Süße, die ihm fehlte und so habe ich jetzt für mich eine guten Alternative zur Herstellung dieser leckeren schweren und fast schwarzen Schmor-Saucen entdeckt.
  • 6 Rindsrouladen
  • ca. 400 ml Rinderfond, selbstgemacht
  • 0,75 l Holunder-Muttersaft
  • Butterschmalz zum Braten
  • Wurzelgemüse (Sellerie, Lauch, Möhren, Gemüsezwiebel)
  • 3 Zweige Rosmarin
  • Etwas Ketchup
  • ein "Schuß" dunkle Sojasauce
  • Ca. 20 g feine Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil
  • Senf A l´Ancienne (feineschmeckender Weißweinsenf, grobkörnig, nach "alter Art")
  • das Grün von einem Bund Frühlingszwiebeln
  • 12 lange Scheiben "Tiroler Bauernspeck"
Die Rouladen fein mit dem Senf bestreichen. Salzen und Pfeffern. Je 2 Scheiben "Schinkenspeck auflegen. Das kleingeschnittene Zwiebelgrün aufstreuen und die Rouladen aufrollen. Manchmal geben wir auch noch kleingeschnittene Apfelstückchen hinein, bei diesen Experiment habe ich darauf verzichtet. Mit Küchengarn zusammenbinden, dann lassen sie sich besser anbraten als mit Nadeln.
Sellerie, Lauch, Möhren in grobe Stücke schneiden und eine große Gemüsezwiebel teilen. In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Rouladen in 2 Portionen  kross anbraten, dabei die Rouladen auf den Kopf stellen, damit auch die Enden anbraten können. Währenddessen in einem Schmortopf das Gemüse und die Zwiebel anbraten, etwas Ketchup dazu und einen Schuß Sojasauce. Mit dem Fond ablöschen und etwas einköcheln lassen. Die Rouladen aus der Pfanne obenauf legen, den Bratenansatz dazu, mit dem Holundersaft aufgießen,  die Hälfte der Schokolade und die Rosmarinzweige dazugeben und kurz viel Hitze geben. Dann in den auf 80° C geheizten Ofen stellen, nach einer Stunde auf 120° gehen und 2 weitere Stunden offen schmoren.
Dann kommt der Schmortopf noch eine Stunde bei kleiner Flamme auf den Herd, da ich den Ofen für mein derzeitiges Lieblingspüree benötige - dem Selleriepüree nach Cornelia Poletto, dessen Zubereitung ich hier beschreibe.
Nach ca. 3,5 - 4 Stunden sind die Rouladen butterzart. Aus dem Sud nehmen und warmstellen. Den Sud durch ein feines Sieb gießen und einreduzieren. Mit eiskalter Butter binden und die restliche Schokolade dazugeben. Mit etwas Pfeffer und Salz nachwürzen.
Dazu gibt es noch sautierten Spitzkohl. Eine kleine Fotoportion habe ich mir am Samstagabend schon mal abgezweigt und auch mit Genuß aufgegessen!
Leider war die Beleuchtung nicht gut, hier sieht man aber etwas besser, wie dunkel die Rouladen im Holunder geworden sind:

Noch eine kleine Anmerkung am Rande - ich verwende seit einiger Zeit für meinen Bratenansätze Ketchup statt Tomatenmark. Den Tip habe ich von einem Profi bekommen, mit dem Hinweis, durch den Ketchup mehr Säure an die Sauce zu bekommen. Auch meine Angewohnheit, oft ein paar Tropfen Sojasauce in meine Fondansätze zu geben, stammt von ihm. Mich hat beides überzeugt.




Print Friendly Version of this page Print Get a PDF version of this webpage PDF

Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. Kombiniert mit Holunder und Schokolade, eine ganz spannende Geschichten! Das gefällt mir unheimlich! Spitze!

    AntwortenLöschen
  2. Das schaut mir aber sehr gut daher.
    Spitzkohl, darf ich bei dir lernen? Ist das der hierzulande vertriebene Chinakohl? War gerade bei wiki auf Besuch und stelle fest, so ein Köch wächst bei uns nicht. Wobei wir zum Kohl ja Kraut sagen.

    Das Rezept merk ich mir, auch wenn man bei uns nicht Simpsons schaut. Aber sonntags geht's genau so gmiatlich und pomali zu.

    AntwortenLöschen
  3. AT,
    Hollersauce (mit Schoko) habe ich bisher nur zu Taubenbrust serviert. So zum Schmoren statt Rotwein - ich weiss nicht, ist das nicht zu dominant im Geschmack?
    Bei Ketchup statt Tomatenmark sehe die Gefahr dass die Sauce zu süss wird. Mark ist viel konzentrierter und nicht so süss. Sojasauce verwende ich wie früher die Leute Maggi verwendet haben., die kommt in fast alles. Die Obauers geben es auch in fast jede Flüssigkeit, z. B. auch in Vinaigrette.

    Einspruch, Ente - es gibt Spitzkohl bei uns, auf den Märkten. Als Ersatz kannst du Braunschweiger Kraut nehmen, das ist ähnlich zart wie Spitzkohl.

    AntwortenLöschen
  4. @Hannes, ich mag diese Fusion der süß-bitteren Schokolade mit dem säuerlichen Holundersaft auch gerne.

    @Ente, "Wie der Wirsing ist er eine aparte Variante des ordinären Weißkohls. Er eröffnet früh im Jahr die Kohlsaison, wird von den Verbrauchern trotz des höheren Preises bevorzugt. Es war schon immer etwas teurer ... Anbau: So zart er schmeckt, Spitzkohl ist ein kerniger Geselle. Im Herbst gepflanzt, überwintert er auf freiem Feld, bietet Kälte, Eis und Schnee paroli. Wenn andere Kohlsorten noch aus dem Winterschlaf erwachen, ist er schon munter und erntereif. Erste spitzfindige Exemplare werden schon Ende Januar gesichtet, allerdings in südlichen Gefilden, wo Anfang März die Ernte richtig beginnt, wenig später ist es auch bei uns soweit. Pflanze: Die früheste Kohlsorte auf dem Gemüse-Frischmarkt hat kleine bis mittelgroße spitz zulaufende Köpfe, zarte Blätter und Strünke, soll bei nicht zu hoher Temperatur nicht zu lange gekocht werden. Der Sommerspitzkohl ist handfester, er kommt von Mai bis in den Herbst hinein aus deutschem und holländischem Anbau auf den Markt. Er hat festere Köpfe und dickere Blattstrukturen als seine frühen Verwandten. Spezialitäten: Die biegsamen Blätter des Spitzkohls eignen sich besonders gut für Krautwickel oder Kohlrouladen. Eine Spezialität ist übrigens das sogenannte Filderkraut. Es ist weniger zart, wird fast ausschließlich für die Herstellung von Sauerkraut eingesetzt. Allerdings schrumpft dieses Anbaugebiet, denn für Sauerkraut werden mehr und mehr runde Köpfe bevorzugt. Inhaltsstoffe: Die Nährwert- und Inhaltsdaten entsprechen weitgehend denen von Weißkohl". Quelle: Kochmeister.com

    Ich bin auch der Meinung, dass er nicht so bläht, wie seine runden Kollegen. Bei mir wird er selten blanchiert, nur sautiert mit etwas Natron, dann bleibt die Farbe schön erhalten.

    @Eline, ich fand es gar nicht dominant, glaube sogar, dass man manchen "ungeübteren" Esser den nicht vorhandenen Rotwein vorgaukeln könnte. Allerdings war es wirklich der reine, frische Saft, ohne Zusätze, also keine konservierte Zuckerbrühe aus dem Supermarktregal. Es ist vielleicht durch das sehr lange Schmoren einiges von der Holunderartigen Bitterness verloren gegangen? Für uns in Zukunft eine gute Alternative. Und zum Trinken bleibt dann NOCH mehr für mich - der Rotwein, mit dem ich nicht mehr koche, und der Rotwein, den P. nicht mehr trinken kann. ;) Und denk nur mal an die mitgeschenkten Vorräte im berühmten Weintemperierschrank - JETZT ALLES MEINS!!! ;)

    AntwortenLöschen
  5. achso, zum Ketchup - es wird gar nicht so süß, wie ich auch zuerst befürchtete. Und der Ketchup hat deutlich mehr Säure als das Tomatenmark. Aber ehrlich gesagt - ich würde es niemals rausschmecken, ob es so oder so gemacht wurde. Dafür ist die Saucenmenge zu groß und der verwendete Tomateneisatz zu klein. Daß Du die Sojasauce auch soviel einsetzt beruhigt, ich dachte schon, damit ziemlich allein zu sein.

    AntwortenLöschen
  6. @die Ösis (das ist keinesfalls despektierlich gemeit!)"gmiatlich" kann ich mir denken und was heißt "pomal"? Irgendwo war bei Ente mal die Verlinkung zu einem D-Ö-Wörterbuch, die habe ich leider vergessen, abzuspeichern.

    AntwortenLöschen
  7. Boah, sieht das wieder lecker aus! Habe auch noch einen Spitzkohl in der Speisekammer, mal sehen was daraus wird.

    Und weil es mit Riesenschritten auf Weihnachten zugeht habe ich heute mittag von Kishon "Was wir uns schenken werden" gelesen. Seine zeitlosen Geschichten erheitern mich immer wieder.

    AntwortenLöschen
  8. Interessant, leider bin ich bei Rouladen sehr klassisch und weiß nicht, ob ich die Soße mit Schokolade verfeinern würde. :-)

    AntwortenLöschen
  9. Spitzkohl gibt's in Wien auch. Ich habe aber noch nie welchen zubereitet. Dabei soll der besonders gut schmecken. Ich muss das unbedingt nachholen.

    AntwortenLöschen
  10. was die Histamine angeht, Burgunderwein (Pinot noir) weist wesentlich mehr davon auf, als der verträglichere Bordeaux. Gibts Holunderbeersaft nicht auch in vergorener Form ?

    AntwortenLöschen
  11. Hammer-Rezept. Besten Dank, das wird ganatiert ausprobiert.

    AntwortenLöschen
  12. Superlecker AT, ich liebe Rouladen. So viel Rotwein.. brauchst du da nicht mal Hilfe? *kicher*

    AntwortenLöschen
  13. @Linda, ich bin gerade an meinen Bücherregalen vorbeigeschlichen - kein Kishon mit diesem Titel! Aber gehört habe ich ihn schonmal. Mein Liebling ist sein Freund Jossele. Kennst Du "jüdisches Poker"? Oder die Geschichte, in der sie sich einen Abend lang immer gegenseitig einladen?

    @kochend-heiß, ich bin auch Traditionalistin ;) aber der Versuch mit Schoki lohnt!

    @Buntköchin, er ist im Geschmack einfach feiner, als sein großer Bruder, der Weißkohl. Feiner und weniger blähend ;)

    @Lamiacucina, mit den Histaminen, das ist so eine Sache. Es liegt nicht daran, woher der Wein kommt, sondern vielmehr daran, wie alt er ist. Und da könnte ich P. jetzt mit ´nem sehr alten Bordeaux große Probleme bereiten, ebenso mit einem guten Tropfen von der Ahr. Je länger gelagert und gereift das Lebensmittel ist(Wein, Weichkäse, Salami z. B.) oder je industrieller verarbeitet (alles das, was wir hier nicht kochen *gg*) desto höher die Histaminkonzentration. Also fällt noch viel mehr weg, als der Rotwein, aber gerade der wird am meisten vermisst...

    @Chezuli, ich freu mich, berichte doch mal!

    @Isi, ich bräuchte aktuell Hilfe bei einem Einzelflaschentrinken! Ehrlich. Also, wenn Du Dich mit opfern möchtest, demnächst ist es soweit...

    AntwortenLöschen
  14. Sehr schön, die Sauce probier ich, zumal noch ein Holunderrest vom Geleekochen im Kühlschrank der Verwertung harrt... Zum Rotweintrinken würde ich auch kommen ;)

    AntwortenLöschen
  15. sieht super aus - Das möchte ich gerne mal ausprobieren - Hollersaft habe ich noch.
    Also beim Rotweintrinken helfe ich euch gerne!!

    AntwortenLöschen
  16. Es sieht wirklich einfach sehr schön aus. Ich habe nun Hunger bekommen, muss bis zur Mittagspause durchziehen :=)

    Liebe Grüße
    Jeanett

    AntwortenLöschen
  17. @Eline: Noch nie bei uns gesehen! Muss ich nächstens genau schauen.

    @A.Tochter: Danke für deine ausführliche Beschreibung des Spitzkohls und dann die ernüchternde Antwort, bei uns gäbe es dieses Kraut.

    Da ich auf Histamin total arg reagiere, kann ich da eine Strophe mitsingen.
    Interessanter Weise kann ich nicht ganz deinen Ausführungen zustimmen, was die Zeit der Lagerung von Rotwein anbelangt. Wir haben letztens einen 28 Jahre alten Rioja getrunken und ich befürchtete schon das schlimmste. Passiert ist gar nichts. Ich bin aber noch nicht draufgekommen, woran es beim Rotwein genau liegt. Gibt es eigentlich Teststreifen bezüglich Histamingehalt. Das ist jetzt ganz ernsthaft gefragt, weil mich manchmal derartig grauslich fühle, dass ich das gerne im Vorfeld abtesten würde.

    AntwortenLöschen
  18. Meine Tochter hat sich vor ein paar Tagen ein kleines Büchlein mit satirischen Weihnachtsgeschichten und -gedichten gekauft. Da habe ich die Geschichte gelesen. Seine Frau und er schwören, sich zu den vielen Festtagen keine gegenseitigen Geschenke mehr machen, nachdem 11 zauberhafte Stehlampen die Wohnung ausreichend ausleuchten und er über eine Fechtausrüstung verfügt, obwohl er nicht fechtet. Wie die Sache ausgeht, kannst Du Dir sicher vorstellen.

    Mit der gegenseitigen Einladung ist das die Geschichte, in der ihm immer der teure Part zufällt (Eintrittskarten, Restaurantbesuch) und sie immer an der Reihe ist, wenn es günstig ist (Busfahrt)? Die ist köstlich!

    AntwortenLöschen
  19. @Cherry Blossom, da ist was mit JordiTin geplant, Du bekommst eh Post von mir über den CK ;)

    @Isi, Du auch gerne, wie ist Dein Nick?

    @Ente, ich habe mich da nicht genug eingearbeitet, um als Expertin zu gelten. Vor 2 Jahren habe ich mal ein Büchlein darüber gelesen. Es hat etwas mit der bakteriellen Fermentierung der Lebensmittel zu tun. Diese erhöht den Histamingehalt, der durch einen Mangel des für den Histaminabaues zuständigen Enzyms Diaminoxidase dann zu den bekannten Problemen führt. Als Faustregel gilt wohl durchaus die Theorie, dass je länger ein Lebensmittel reift (wie das bei - normalerweise - bei Rotwein, aber auch bei einem Champagner - der Fall ist), die Histaminmenge steigt. Und es sind alle diese Lebensmittel, die P. Probleme verursachen. Salami, Weichkäse, Portweine, Rotweine, aber auch Sahne und Milchprodukte, die ebenfalls einer bakteriellen Fermentierung unterzogen wurden. Einen Test für die Lebensmittel direkt gibt es meines Wissens nicht. Nur ein Verfahren zur Diagnostizierung.

    Ich zitiere mal aus Wiki: "Die Diagnose wird üblicherweise durch eine Provokation gestellt. Da aber Histamin potentiell lebensbedrohliche Zustände auslösen kann, empfiehlt sich folgende Vorgangsweise: Vor und nach einer 14-tägigen Diät wird Blut zur Bestimmung des Histamin- und Diaminoxydasespiegels abgenommen und verglichen. Statt Histamin zuzuführen, wird durch die Diät Histamin weggenommen. Diese Vorgangsweise gefährdet den Patienten nicht, ganz im Gegenteil: Bei Vorliegen einer Histamin-Intoleranz sind die Beschwerden gebessert oder ganz verschwunden. Gleichzeitig halbiert sich der Histaminspiegel und die DAO steigt an (beides signifikant). Liegt keine Histamin-Intoleranz vor, ändern sich die Blutwerte nicht und auch nicht die Beschwerden.
    Gleichzeitig müssen eine Nahrungsmittelallergie, Kreuzreaktionen mit Pollen, eine Fruktose-Malabsorption, eine Laktose-Intoleranz und eine Zöliakie ausgeschlossen werden.

    Sicher weiß mein Bruder dazu viel mehr, den werde ich gleich mal zu einem entsprechenden Kommentar anhalten, wozu ist er denn jetzt hier Admin? ;))
    lg

    AntwortenLöschen
  20. @Linda, ja die Geschichte ist köstlich, ich habe sie vor vielen Jahren mal gelesen! Aber die Einladungsnummer? Ist das nicht auch mit Jossele? Ich muss gleich mal nachschauen. Da geben sie fast ihr letztes Hemd an der Garderobe im Restaurant, um das Märkchen zu bezahlen, nur damit der andere mit der Essensrechnung dran ist. Aber dem fällt auch noch ein kurzes Intermezzo zu Sabotage ein, wie Blumen am Tisch kaufen oder so, ich muss es gleich mal wieder lesen... Das wird ja ein vergnüglicher Mittag...

    AntwortenLöschen
  21. oh cool - ich freue mich - ich bin gespannt :-))

    AntwortenLöschen
  22. mit sicherheit hat das sehr gut geschmeckt. und: ich sollte den kishon mal wieder rausholen. was mir diebische freude bereitete war dein satz: "leider war die beleuchtung nicht gut"....ich hab mir schon oft ausgemalt, sowas als standard-spruch für meine bilder zu posten...*g*g

    AntwortenLöschen
  23. @Peppinella, *kicher* villeicht könnte man diesen Satzt direkt mit dem Copyright auf die Fotos schreiben...

    AntwortenLöschen
  24. Einzelflaschentrinken hört sich interessant an :-))) Da kann ich mich schon mal opfern....Hab dir im CK geschrieben ...

    AntwortenLöschen
  25. Hat er sich hier schon einmal zwischen die Blogzeilen getraut, der Herr Admin?

    Ich habe vom Arzt Medikamente bekommen, die ich vorher nehmen kann. Mag ich aber nicht. Nehm ich nur, bei power-histamin-intoleranz.

    Das mit der Salami und dem Käse kenne ich auch.
    Histaminfrei ist zum Beispiel Nullkomma Josef (Ottakringer Bier alkoholfrei) und Schlumberger Sekt (nach Champagner Methode). Tomaten, Zitronen (!), Schokolade, Fisch (! wenn er alt ist) sind auch arg histaminhältig. Im Prinzip darfst du nur ein Einbrennsupperl essen, dann bist du auf der sicheren Seite. Und darauf pfeif ich - gelinde gesagt.

    AntwortenLöschen
  26. @Ente, der grübelt noch, der Herr Admin... ;)
    Er bereitet etwas vor, allerdings wohl mehr auf das Thema Wein abgestellt... Die Sache mit den Lebensmitteln muss ich ihm noch aus dem Kreuz leiern, er meint, da wüsste eh schon jeder bescheid. Aber dem ist nicht so.
    Huhu OLi! *wink*

    AntwortenLöschen
  27. Ich bin ein vielbeschäftigter Mann, aber mein kleines Traktat ist fertig und muß nur noch von meinem Schwesterlein abgesegnet werden. :)

    AntwortenLöschen
  28. Aha, Ketchup dazu! Muss ich mal ausprobieren, diese Tricks von den Profis sind immer sehr hilfreich.

    Grüße aus Berlin,
    Martin "BerlinKitchen"

    AntwortenLöschen
  29. http://schnickschnackschnuck.blogsport.de/2009/12/28/klassische-rouladen/

    da gibt es die Rouladen klassisch bei Schnick Schnack Schnuck!

    AntwortenLöschen
  30. Bin absoluter Schmoranfänger und Rouladen hab ich auch noch nie gemacht. Vllt. kann mir jmd meine Fragen beantworten, denn das da oben schau soo lecker aus.

    1. Ich hab keine Ahnung wo ich hier in Heidelberg Holuntersaft herbekommen soll - ausm Kaufland will ich das nicht holen.

    2. Was muss ich beachten wenn ich dann doch Rotwein nehmen anstatt dem Saft?

    3. Ich hätte noch Markknochen in den Topf gegeben. Gute Idee?

    Danke, tschocki

    AntwortenLöschen
  31. @tschocki:
    zu 1.
    Ich würde mal nach einem Gemüsebauern ausschau halten, der noch seine eigenen Obstsorten und deren Säfte verkauft. Die Jahreszeit für frischen Holundersaft ist jetzt gerade richtig.
    Und wenn das nicht geht - dann schau mal im Kaufland oder vielleicht in einem guten EDEKA nach einem Bio-Holundersaft.

    zu 2.
    Du musst nichts beachten, kannst den Rotwein ruhig 1:1 einsetzen. Nimm einen trockenen,vielleicht einen Dornfelder wegen der tollen Farbe,ich bevorzuge Monastrell.

    zu 3.
    Ich würde keine Markknochen dazu tun, mir würde das zu fettig. Warum willst Du das machen?

    AntwortenLöschen
  32. Danke,

    hab jetzt nen Holuntersaft im Bioladen gefunden. Ich werde es mit dem mal probieren. Heute kommt mein Schmortopf an und morgen kann es dann los gehen.

    Auf die Markknochen verzichte ich dann mal. Hab nur in anderen Rouladenrezepten gesehn, dass diese manchmal dabei sind. Aber fettig muss ich es nicht haben. Bin schon ganz heiß drauf :>

    tschocki

    P.S. man sollte hier seinen Twitter Acc als Identität angeben können ;)

    AntwortenLöschen
  33. @tchocki:
    Schön, dass es mit dem Saft geklappt hat! Ich bin schon ganz gespannt auf Deinen Bericht! :)

    Kannst Du Deinen Twitter Acc nicht über die url-Ident. eingeben?

    ich bin ja auch bei Twitter, aber das überfordert mich, ich steig da nicht durch...

    AntwortenLöschen
  34. Soo hier mein Bericht zum gestrigen Abend :)

    Eines vorweg: Es war ein Fest! Meine Gäste waren allesamt aus dem Häuschen - vor allem wegen der unglaublichen Soße.

    Da ich nur 0,7 L Holundersaft hatte, habe ich noch 100 ml Rotwein hinzugegeben. Außerdem habe ich noch 3 Lorbeerblätter mit gekocht. Ansonsten habe ich mich strickt an dein Rezept gehalten, was die Rouladen angeht.

    Probleme:
    Nach 3 Stunden (1 Std. auf 80 Grad, 2 auf 120, bei Umluft) sind mir die Rouladen fast schon zerfallen. Ich habe den Bräter dann aus dem Ofen genommen und die Beilagen gemacht. Länger hätten sie auf keinen Fall drin sein dürfen.
    Mein Rouladen waren am Ende - wohl durch die Soße - richtig dunkel, fast schon schwarz und sie erinnerten mich irgendwie an Pfärdeäpfel :>. Sind sie bei dir auch so dunkel geworden? Auf dem Servierbild sieht man das wegen der Soße nicht.

    Mir war die Soße nach dem Binden mit eiskalten Butterflocken (eine Mengenangabe fehlt in deinem Rezept - ich habe ca. 50 g benutzt) noch zu dünn. Also mussten noch 2 EL Stärke rein. Danach war sie von der Konsistenz her perfekt. Und auch vom Geschmack: ein Gedicht.

    Dazu gab es bei mir - ganz klassisch - Stampfkartoffeln mit Röstzwiebeln und Rotkohl-Gemüse.

    Ein Freundin meinte, dass ich das übrige Gemüse aus dem Sud hätte pürieren können, um damit die Soße anzudicken. Was hältst du von dieser Idee? So könnte man auf die Stärke verzichten.

    Es wurde jedenfalls alles bis auf den letzten Tropfen aufgesaugt und jeder war glücklich.

    Danke für dieses tolle Rezept. Das habe ich nicht zum letzten Mal gemacht.

    Tschocki

    P.S. das mit Twitter klappt nicht und mein Typepad Acc wollte irgendwie auch nicht gehn.

    AntwortenLöschen

Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

Instagram