Solei, o sole mio Solei! Rezept mit Verzehranleitung!


Aus'm Pott!



Familie

Wie Du vielleicht weiß, stammt meine Familie väterlicherseits aus dem Pott. Man denkt beim Stichwort Ruhrgebiet gerne nur an Städte wie Bochum, Gelsenkirchen, Essen und Dortmund.  Aber auch Dorsten, die kleine Stadt, in der heute zwei Sterne-Restaurants residieren, gehört ganz eindeutig noch dazu. Björn Freitag und Frank Rosin kochen sich da den Wolf und irgendwie muss ich mal in Erfahrung bringen, wo die zwei von wech sind, vielleicht sind wir ja alle miteinander verwandt.

Und dort an der Lippe habe ich in den Ferien bei Arthurs Bruder und seiner Frau Fahrradfahren gelernt, habe Motorräder umgeschmissen (woher soll man als Kind auch wissen, dass die nicht von alleine stehen bleiben, wenn man aufsteigt), habe Hände von Schaufensterpuppen im örtlichen Modekaufhaus geschüttelt, (ok, die ein oder andere hat das nicht überlebt) und irgendwo in der Nähe bei anderen Verwanden habe ich einem “um 3 Ecken”-Onkel das Gebiss zerbrochen, (was lag das auch so auf der Anrichte in der Küche herum) wofür ich wie Michel aus Lönneberga den Rest des Tages im Schuppen verbracht habe. Spass kannste haben im Pott, das hat sich bis heute nicht geändert!

Das Ruhrgebiet | Quelle: Wikipedia, freie Lizenz

Kneipe und Kultur

Und dort im Pott und in Berlin (wie in vielen anderen Städten auch) gab es nach dem Krieg wenig zu essen aber viel Bier und eine lebhafte Kneipenkultur. Und bevor in den fünfziger Jahren der Trend zum Brathähnchen aus der Kneipe kam und diese Kneipen wiederum unter der Hand wie Geheimtips gehandelt wurden, gab es die Hochkultur des Soleies. Ursprünglich wohl nur eine Form der Haltbarmachung standen auf den Tresen des Ruhrgebietes in jeder Kneipe, die etwas auf sich hielt, in großen Gläsern Soleier herum. Als es noch keine Kühlschränke gab, wurden Eier oft sogar mit Wasserglas haltbar gemacht. Dabei handelt es sich um eine wässrige Natriumsilikat-Lösung, die wiederum in Wasser eingerührt wurde. Nach einer gewissen Zeit wurde die Flüssigkeit gallertartig und dann ganz hart wie Glas- Wasserglas. Für die Chemikerin in Dir:

Wasserglas, chemische Formel | Quelle: Wikipedia unter freier Lizenz


Aber die Soleier, wie auch ich sie kennen gelernt habe, wurden in Salzwasser und/oder Essiglösung eingelegt. Arthurs großer Bruder brachte damals den Brauch des Soleier-Essens mit nachhause und Arthur brachte ihn mit in seine junge Ehe. Jetzt ist so eine kleine Wohnung eines jungen Ehepaares mit Töchterchen keine Kneipe und Soleier isst man nicht mehr 2 mal in der Woche abends. Aber mit Arthur und seiner jungen Familie kamen die Soleier von Dorsten nach Hannover und dort gab es sie dann alljährlich zu Ostern. Und wie das so ist mit den traditionellen Familienrezepten, die kann man nicht einfach über den Haufen schmeißen, auch nicht, wenn man sich in einen Rheinhessen verliebt und bekanntlich auf vieles verzichtet.

Und so ist unsere Tochter genau wie ich mit Soleiern groß geworden. Jedes Jahr zu Ostern werden sie von ihr und mir gemeinsam eingelegt, wobei ihr Beitrag als kleines Kind darin bestand, die hartgekochten Eier anzuklopfen. Heute nimmt sie verantwortungsvollere Aufgaben wahr, wie ab dem 2. Tag täglich ein Ei zu probieren um festzustellen, ob sie “schon gut sind und schmecken”. Dass das wie in jedem Jahr frühestens nach 4 Tagen der Fall ist, spielt dabei keine Rolle. Auch dieser tägliche Test gehört zur Tradition wie das Ei zur Sole.



Zubereitung/Herstellung der Soleier

Um die Soleier herzustellen, brauchst Du den Sud. Für den habe ich kein Rezept, jedes Jahr mache ich ihn ‘us de lameng’, allerdings sind die Grundzutaten mit Arthur abgestimmt. Wichtig ist allein die Salzmenge, die muss so hoch sein, dass die Eier anfangen, im Sud zu schwimmen! Alles andere ist Geschmacksache. In meinen Sud kommen Lorbeer, etwas Kümmel, Senfkörner, Piment, Wacholder, KEINE Nelken (ausprobiert, schmeckt uns nicht), Pfefferkörner, etwas Koriandersaat und Zwiebelschalen.

Soleiersud | Arthurs Tochter Kocht by Astrid Paul

Soleier, eingelegt | Arthurs Tochter Kocht by Astrid Paul

Soleier von Daniels Hühnerhof im Sud | Arthurs Tochter Kocht by Astrid Paul

Das alles wird zusammen in Wasser aufgekocht. Und nein, ich gebe keinen Essig dazu, aber auch das ist reine Geschmackssache. In einem anderen Topf koche ich die Eier hart. Knüppelhart. Den Sud lasse ich ziehen und ziehen und ziehen, ca. 3 Stunden. Dann rühre ich, so lange er noch warm ist, das Salz hinein. Wie gesagt, so viel, dass ein hineingelegtes Ei leicht wieder nach oben steigt. Dann ist es ausreichend. Probier jetzt mal. Ausgespuckt? Dann ist er richtig!

Jetzt kommt die verantwortungsvolle Aufgabe des Eieranschlagens. Durch die angeschlagene Schale dringt der Sud ins Ei, gibt eine im Idealfall schöne Marmorierung und Geschmack. Dann werden die Eier samt Sud in Gläser oder einen großen Steinguttopf gefüllt und kühl gestellt. Da eine Maisonettewohnung in der Regel nicht über einen Keller verfügt, fällt die Steingutmethode für uns aus, dabei finde ich sie sympathischer und irgendwie auch traditioneller. Bei uns also Gläser, die dann in den Kühlschrank wandern. Jetzt kannst Du natürlich jeden Tag probieren, musst Du aber nicht. Am vierten Tag geht´s los mit dem typischen Soleier-Geschmack. Jetzt werden sie täglich besser. Unsere wurden Montag eingelegt, bis zum Ostersonntag sind sie perfekt. Die größte Herausforderung ist allerdings nicht das Einlegen, sondern das Essen. Mach Dich auf schmierige Finger, dicke Backen und adstringierende Mundräume gefasst.

Hier die Verzehranleitung für Soleier in Bild und Wort












  1. Du fischst Dir ein Ei heraus
  2. Pellst es
  3. Bewunderst mit einem “Ah” und “Oh” die Maserung
  4. Mit einem feuchten sehr scharfen Messer teilst Du das Ei längs in zwei Hälften
  5. Hebst sehr vorsichtig das Eigelb heraus.
  6. Füllst das entstandene Loch zur Hälfte mit einem guten aber neutralen Pflanzenöl
  7. Gibst etwas Weinessig (mein diesjähriger Favorit sind einmal ein Weissweinessig vom Veltliner und ein Roséessig vom Schilcher) hinzu
  8. Verwendest keinen Balsamico, der ist viel zu süß!
  9. Gibst Senf in die Kuhle (diesen wählst Du ganz nach Geschmack, ein Weißweinessig ist mir immer am liebsten)
  10. Dann legst Du das Eigelb wieder hinein
  11. Alles schwappt über
  12. Das ist egal, denn es gehört dazu
  13. Jetzt ganz schnell den Mund sehr weit aufmachen und das ganze halbe Ei hineinschieben
  14. Du kannst unmöglich ein Stück abbeißen!
  15. Kurz durchschütteln (Dich selbst!)
  16. Vorgang wiederholen!
Auf meiner Fan-Seite bei Facebook, auf der ich vor 2 Tagen schon Bilder eingestellt habe, kam die Frage auf, was man zu Soleiern isst. Eine userin hatte das ganz schnell beantwortet:

“Zu Soleiern isst man Soleier! Und zwar bis der Bauch platzt!”

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen- außer: Ich persönlich esse dazu auch gerne noch ein Bier!


Schöne Ostern!




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Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. Was soll ich sagen ... Ei love it! ♥

    Wieder mal rundum gelungen und liebevollst präsentiert.

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  2. kommt aber ganz schön teuer, die Soleier mit Champagnerpfropfen anzudütschen.

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  3. Meine drei Frauen lieben Soleier! Da ich aber Gänsehaut bekomme, wenn ich Essig nur rieche, verziehe ich mich dann immer. Es gibt einfach Genüsse, die sich mir nie erschließen werden. :-)
    Deine Schilderung ist aber mal wieder der Knaller!! Sie lesen ist ja auch eine Art von Genuss. Da brauche ich die Eier gar nicht. :-)

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  4. Es war ein Fehler, den drei Girls von deinem Rezept zu erzählen! :-)

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  5. Kenn eich auch noch aus meiner Kindheit. War wohl das erste Lebensmittel, bei dem ich erst einen gewissen Ekel überwinden musste und es hinterher okay fand. Die ganz große Liebe wurde es aber nicht.

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  6. Wort für Wort stimmt mit meiner Sizialisation überein, sogar die Art und Weise, wie die Soleier traditionell gegessen werden!
    Aber: Da die Töchter als kleine Mädchen die halben Eier nicht balancieren konnten, haben wir das Eigelb mit dem Essig, dem Öl, dem Salz und frischem Pfeffer zerknetet.
    Wieder rein in die Kuhle, und dann aber so wie Onkel Otto!!!

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  7. War ich die "userin"? Ich habe aber gesagt "bis der Ranzen spannt" :-))
    ...zu allgäuerisch, gell? Mir läuft beim Lesen das Wasser im Mund zusammen....ich schätze, ich muss mich morgen ans Soleier machen wagen....das erste Mal, sonst gabs die bei Mama.

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  8. In Nordhessen isst man zu Ostern keine Soleier (nur tagelang Grüne Soße), schade eigentlich. Aber wie das so ist, interessante Gerichte wollen ja immer viel erfunden haben und vielleicht wurden Soleier an mehreren Stellen gleich ein paarmal erfunden ;) Klar, dass die Berliner sie auch ... Aber selbst die Westfälin Henriette Davidis schreibt nichts über "Dorstener Soleier", nicht mal was über "Bochumer Soleier", sondern über "Sächsische Soleier" und merkt dazu an: "Diese Eier werden bekanntlich am wohlschmeckendsten auf den Salinen in einem Netz in natürlicher Sole gekocht ..." und "Die Sachsen essen die Soleier am häufigsten zum bayrischen Bier." - Du hast nicht zufällig auch noch sächsische Vorfahren? :)

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  9. Hmpf. Ich *bin* aus Sachsen (jedenfalls die mütterliche Linie, die väterliche stammt aus der Lausitz), aber Soleier gab es bei uns nicht ... bin mir zu 95% sicher. ;)

    Die Physikerin in mir möchte noch ergänzen, daß als Gläser bezeichnete amorphe Materialien fließen - so wie manche Teige auch. :)

    Ich hätte übrigens mal Lust auf Tee-Eier. *grübel*

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  10. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  11. Auch ich habe Soleier im Ruhrgebiet kennengelernt, genau wie du es beschreibst, in den Kneipen.
    Alle paar Wochen setze ich nun einen Topf an (6-10 Eier), in meinem Sud fehlen Kümmel und Zwiebelschalen, dafür ist noch ein kleiner Zweig Rosmarin dabei und eine getrocknete Chilischote. Gestern haben wir das letzte Ei der letzen Serie gegessen. Zu Ostern gibt es "normale" harte Eier, mit der tradtionellen Remoulandensauce.

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  12. Hesting - der Mediziner in mir gibt Dir einen Rat: Auch wenn Du ein Tee-Ei noch so lange in die Sole gibst, es wird Dir nicht schmecken. Im Gegenteil: Es landet völlig unversehrt nach ein/zwei Tagen hinter Dir...
    Wenn Du verstehst, was ich mein!? ;)

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  13. @Kristina:
    auch dieses mal wieder ganz lieben vielen Dank!

    @Lamiacucina:
    Der Champagner hat eh gekorkt!

    @Hans:
    Da musst Du jetzt wohl durch! Aber Du hast doch eigentlich noch Gnadenfrist bis 2012, bis übermorgen kriegen sie die Eier nicht mehr fertig!

    @lautleise:
    gemaschte Soleier! Zum Glück sind wir und unsere Kinder jetzt aus diesem Alter raus, oder? ;)

    @Hesting:
    Meinst du jetzt Eier im Tee, oder Tee im Ei oder was?

    @Petra & UT:
    Mein Soleierrezept stammt original aus dem Pott. Der ältere Bruder meines Vaters zog in jungen Jahren anfang der 50iger Jahre durch die Kneipenkultur in Dorsten, Recklinghausen und Essen. Dort gab es die Eier in jeder besseren Kneipe und von einem der Wirte hat er damals das Rezept nach Hause gebracht. Mein Vater nahm diese Tradition dann mit nach Hannover. So kann´s gehen, egal was Historiker/innen sagen. ;)

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  14. @mel k.
    *räusper
    ja, damit warst Du gemeint! ;)
    Aber erstmal wusste ich nicht, ob ich Dich hier so outen darf und außerdem wollte ich zu Ostern nicht so derbe daher kommen und habe daher nicht vom Ranzen reißen geschrieben... Ich glaube nämlich, das waren Deine Worte. Reißen, nicht spannen! ;))

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  15. Liebe Astrid, leider haben die jungen Damen sich das nicht mehr abgewöhnt - obwohl - ich glaube, die Große macht's noch wie der Vater.
    Wir werden sehen; kommen ja beide!

    Die Frau Hesting meint ein Teeei, welches in der Mitte auseinander geschraubt werden kann. Wo man in den Innenraum Teeblätter reinfüllen tut. Sowas macht man nicht, man giesst den Tee immer frisch auf, dademit er sich frei entfalten können tut!

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  16. Astrid es ist immer ein enormes Vergnügen deinen Blog zu lesen! Leider bin ich in letzter Zeit sehr wenig dazu gekommen, aber das soll sich in ein paar Wochen wieder ändern und dazwischen schau ich immer wieder 1x rein.
    Buona Pasqua aus Rom. Ursula

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  17. hmmm, so unterschiedlich sind die Geschmäcker, mit Zwiebelschalen und Kümmel hab ich das hier im Ruhgebiet nicht kennengelernt, die Klassischen liegen eigentlich auch nur in der Sole.
    Als Senf auch nicht nur irgendeinen, da kommt nur der aus Schwerte oder der aus Düsseldorf in Frage ;-)

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  18. ..doch, outen darfst Du immer! Neinnein, es war spannen, die Allgäuer essen, bis der Ranzen spannt ;-) Lieb von Dir, dass Du mich verniedlicht hast :-))

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  19. Bei Soleiern muss ich immer an diesen grausligen Typen in der mit dem Wolf tanzt denken. Brhh! Gegessen hab ich sie noch nie, aber bei Dir würd ich sie probieren :)

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  20. Tja, das musste ja so kommen, Astrid:
    Die Töchter sonnen sich hemmungslos und ich musste Matsche-Eier machen.
    " Wie sollen wir den mit den eingecremten Händen die Soleier halten??? "
    Papa!!!!
    Carpe diem

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  21. @lautleise: ich meine diese hier:
    http://oishiibentoblog.blogspot.com/2011/01/rezept-chinesische-tee-eier-cha-ye-dan.html ;)

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  22. Und da ich erst gepostet habe und dann alle Kommentare nachgelesen, möchte ich noch ergänzen, daß ich zwar auch Besitzerin einer als "Tee-Ei" bezeichneten Metallkugel bin, diese aber seit vielen Jahren nicht mehr benutzt habe.

    @lautleise: wie trinkst Du denn losen Tee im Büro, wenn keine Kanne zur Hand ist? ;)

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  23. Loser Tee im Büro: Einfach eine große Tasse in eine andere große Tasse umfüllen oder eine Alfi-Kanne mitbringen, aber bitte aus Metall!
    Ein Teeei zu inkorporieren, dürfte allerdings fast unmöglich sein, daher war mein Kommentar auch als solcher zu verstehen: Fast unmöglich!

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  24. Soleier gehören wohl zu den regionalen Spezialitäten, die man nur liebt, wenn man aus der Region stammt. Für mich ist das leider nix ;o)
    Da genieß ich lieber mit dem vor der Chamagnerflasche liegenden Ei die Spannung des sich lösenden Korkens...
    Schöne OStern...nachträglich

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  25. Ich dachte immer Soleier sind ziemlich ungenießbar. Aber so wie Du sie beschreibst kann ich jetzt an nichts anderes mehr denken...

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  26. @Gourmetbüdchen:
    Dabei habe ich von Nata von pastaciutta zur Küchenparty einen Kölner Senf bekommen! Der schmeckt natürlich auch völligst vorzüglich zu den Soleiern! Soleier nur in der Sole ohne Zugabe sind natürlich nur die Kneipensparversion! ;)

    @Toni:
    Ich grübel und grübel, aber ich kann mich an keine Soleierszene in diesem Film erinnern. Hilf mir doch mal bitte auf die Sprünge!

    @Lautleise:
    Verwöhnte Bande! :)

    @Suse:
    Sozialisatione oder steter Tropfen... P., DER Soleihasser vor dem Herrn hat in dieser Saison erstmalig mehr Soleier gegessen als ich. 15 Jahre gehen nicht spurlos vorbei... :))

    @Sylvia:
    Unsere Tochter liebäugelt gerade mit einer weiteren Ration, weil P. ungeplant dieses Jahr mit gegessen hat. Sie kann ein oder zwei für Dich miteinlegen. Und nächsts Jahr zu Ostern legst Du dann selbst los... :)

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  27. Deine Sole gefällt mir richtig gut. In meiner "Ode an das Solei" hatte ich eine weniger aufwändige Sole zubereitet (http://olivenoelblog.com/mediterranes-solei-solei/), und - natürlich - das Solei mit Olivenöl verzehrt. Und da Soleier wie Steine im Magen liegen - zumindest bei mir - habe ich mit einem Grappa nachgespült. Deine Sole probiere ich mal aus, danke für das Rezept!

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  28. Mich erinnert das an Eier meiner kühlschranklosen Kindheit, die im Herbst gehamstert wurden und dann über den Winter in einem Steinguttopf roh in Kalk (?) eingelegt wurden, um sie frisch zu halten. Muss wohl funktioniert haben, so viel ich weiß, haben wir alle überlebt.

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  29. und - habt ihr dazu "Oh Solei mio" gesungen? SORRRY

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  30. Liebe AT,

    schau mal, bestimmt auch ein tolles Buch :-)

    http://www.duden.de/produkt/Woerterbuch-Kochkunst-70392-0

    Herzliche Grüßle aus dem Schwabenländle,
    Tanja

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  31. @Mike:
    Olivenöl - so gut es auch sein mag - schmeckt mir zu Soleiern überhaupt nicht.

    @365:
    *hihi
    Ich wollte noch gerne ein entsprechendes Video von Elvis einfügen, aber die Qualität ist bei allen leider sehr schlecht.

    @Tanja:
    vielen Dank, das ist sicher eine Kaufüberlegung wert! :)

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  32. Obwohl ich eigentlich nur Salzsole nehme habe ich mir das zur gelegentlichen Verwendung, also heute, mal gespeichert.

    Allerdings muss ich wegen Verständnisschwierigkeiten um eine Nachbesserung bei Punkt 9. der Verzehranleitung bitten:

    "Gibst Senf in die Kuhle (diesen wählst Du ganz nach Geschmack, ein Weißweinessig ist mir immer am liebsten) "

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  33. Lieber Manfred, bitte kläre mich auf - was daran verstehst Du nicht? Wahrscheinlich, dass ich nicht explizit auf einen Frankfurter Senf hingewiesen habe? :) :) :)

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Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

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