Mein frühlingsfrisches Ostermenü in vier Gängen mit den passenden Weinen

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

13 Kommentare :

  1. Anonym4/14/2019

    Ich bin ziemlich geplättet. Das ganze Menü ist ein Traum!

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  2. Sabrina4/14/2019

    Sehr geil!

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  3. Donnerwetter! Tolles Menü!

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    1. Merci vielmals, Dein Lob als kulinarischer Vielesser freut mich sehr! :)

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  4. Carina4/15/2019

    Damit hast Du Dich wirklich selbst übertroffen liebe Astrid! Jeder Gang ist ein Hochgenuss.

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    1. Ich danke Dir, liebe Carina. Es hat auch sehr große Freude beim Kochen gemacht. Und beim Essen. Die Farben sind so schön.

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  5. Klugscheißer Gen ein. Risotto ist ein Gericht mit Reis(riso) folgerichtig wird ein Gericht mit Dinkel (farro) Grünkern (farro verde) Farrotto genannt.
    LG Heinz

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    1. In Deutschland kennt Farrotto keine Sau. Am Ende denken meine Leser*innen noch, ich hätte einen Geigenbauer verkocht :)

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  6. DAS Ostermenue par excellence. Ich bewundere immer deine Kenntnisse hinter dem Kochtopf
    und habe daraus schon einiges gelernt. Danke. Der Greenie ist zwar eine Bombe aber ich
    verwende bei allen sweeties immer nur wenig Zucker.
    Frage....ob das Einfluss auf die Konsistenz hat? (Bei Sabajon machte ich diese Erfahrung)
    2.Frage....bitte einen "deppensicheren" Tipp wie poached Ei gelingt. Hab schon mehrere
    Varianten probiert aber es sieht immer gleich unappetitlich aus.

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  7. Moin,
    ich habe die ersten beiden Gängen genau nach Rezept nachgekocht. Die Kombination aus Gurke und Pilzen habe ich beim Lesen nicht verstanden und beim Essen ehrlicherweise auch nicht. Den Karottenflan empfand ich als total fad - kein Salz, keine Chili, Vanille, Limettte, Muskat oder irgendwas, das dafür sorgt, dass das Flan nicht so sehr an Babybrei erinnert wäre nett gewesen. Die Spargelsoße war sehr schön, konnte aber das Gericht nicht rausreißen. Tut mir leid, das ich so ein Verriss schreibe, aber ich wollte ehrlich sein.
    Viele Grüße Falk

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    1. Hallo lieber Falk, auch Dir einen guten Morgen! 

      Danke, dass Du Dir die Zeit für diesen ausführlichen Kommentar genommen hast. Und danke auch, dass Du die beiden Gänge so vertrauensvoll nachgekocht hast, obwohl sie sich Dir beim Lesen schon nicht erschlossen haben. Das ehrt mich und um so bedauerlicher ist es, dass sie Dir dann nicht geschmeckt haben. Ich habe dieses Menü vom letzten Jahr sicher schon fünf- oder sechsmal genau so für Gäste gekocht und – da ich es auch über instagram noch einmal laufen hatte – auch in diesem Jahr wieder viele positive Nachrichten dazu bekommen. Aber das nützt Dir jetzt natürlich nix, lass mich daher mal kurz zu auf Deine Kritik eingehen. 

      Eine Analyse in Absense des Geschmackes ist immer verdammt schwierig, ich versuche es einfach auf Basis Deiner Angaben.
      Pilze, Zwiebeln und Gurke sind eine Aromenkombination, die über jeden Zweifel erhaben ist. Grasige Mineralität trifft hier nicht nur auf Zwiebel-Champignons, sondern auf Umami-Bombe in Form von Duxelles, die einem ja schon beim puren Weglöffeln die Socken ausziehen. Eigentlich könntest Du Duxelles auch zu einem gedämpften Eierkarton servieren und das Ganze würde wahrscheinlich noch immer hervorragend schmecken. Angenommen also, Du hattest keine aromatische Gurke, was, wie ich weiß und zutiefst bedaure, mittlerweile wirklich zu einem Beschaffungsproblem geworden ist, sondern ein wässriges, geschmarksarmes Exemplar, dann hat sie Dir vielleicht lediglich als "Trägermaterial" für die Umami-Schleuder Duxelles gedient. Hinzu kommt nun in diesem Rezept auch noch das Miso, also eigenlich kann hier nichts schief gehen. Aber: es schmeckt einfach nicht immer jedem alles, auch wenn das Produkt an sich völlig in Ordnung ist und tadellos zubereitet wurde, das kenne ich ich ja selber auch zu gut.
       
      Flans neigen natürlich schon aufgrund ihrer Konsistenz (Brei!) dazu, an ein Babygericht zu erinnern, da können sie gar nicht anders. Ich habe daher manchmal so meine persönlichen Probleme mit Panna Cotta ... Aber dass Du jetzt schreibst, "kein Salz, keine Chili, Vanille, Limettte, Muskat oder irgendwas" ist ein bisschen nachlässig. Wenn ich im Rezept in einem Zubereitungsschritt "würzen" (im obigen Rezept unter Punkt 3) schreibe, dann setze ich tatsächlich auf die Fortgeschrittenheit meiner LeserInnen (ich schreibe, wie wir wissen, keinen "wie lerne ich kochen in drei Schritten-Blog"), die beim Abschmecken gegebenenfalls noch einmal beherzt zum Salzstreuer greifen. Salz steht übrigens auch explizit in den Zutaten, Deine Anmerkung "kein Salz" stimmt also nicht. Was ich als persönliche Empfehlung im obigen Rezept zum Würzen angebe, ist die Mischung Melange Blanc vom alten Gewürzamt. Und die enthält nun eben neben weißem Pfeffer noch: Korianderkörner, Paradieskörner, Orangenschale, Kardamomsaat, Salbei und Muskatnuss. Also im Prinzip Gewürze, die Du als fehlend bemängelst. Vielleicht hast Du diese Angabe/Zutaten einfach überlesen? 

      Wie gesagt, aus der Ferne ist das alles schwer zu beurteilen. Danke also noch einmal für Deinen Kommentar und dafür, dass Du meinen Blog liest. Hab einen sonnigen Start in die neue Woche und vor allem: Bleib gesund!

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