Rezept für geschmorten Ochsenschwanz nach Poletto mit ohne Senffrüchten

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

12 Kommentare :

  1. Hab ich da was falsch verstanden: das Wurzelgemüse und der Knoblauch kommen nur in die Marinade, werden aber nicht mitgeschmort? Wenn ja, wieso macht man das so - das Gemüse gibt ja roh kaum Geschmack an die Marinade ab ( ok, der Knoblauch schon, aber Karotten ...)
    Die Püreezubereitung klingt sehr interessant, das werde ich mal im Vergleich mit meiner probieren.

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  2. nein, das hast Du nicht falsch verstanden. Ich war auch verwundert, als ich es gelesen habe, und habe es dennoch ausprobiert. Die Marinade hat am nächsten Tag schon sehr "gemüsig" geschmeckt, aber in der Hauptsache war das sicher der Lauch, Zwiebeln und Knoblauch. Die Möhren und der Stangensellerie werden da nicht viel bewirkt haben. Aus dem Grund habe ich aus dem Gemüse dann am nächsten Tag ja auch den Fond gekocht. Da war noch soviel Geschmack drin!
    Insgesamt wurde die Sauce "weiniger" und hatte weniger Bitterstoff durch Gemüseröststoffe, aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Jedenfalls ist das keine Methode, die ich jetzt immer anwenden werde, sie hat aber auch nicht geschadet. Allerdings habe ich mal wieder den Portweinanteil zum Originalrezept deutlich erhöht!

    Vielleicht hat eher der ganze Wein das Gemüse mariniert? ;)
    Vielleicht ist auch dieses Kochbuch mal wieder ein Fall von "schlecht redigiert", das Gnocchi-Rezept scheint ja auch nicht ausgereift zu sein, ob jetzt Süßkartoffeln oder nicht.

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  3. Ich wollte es nur verstehen, nicht kritisieren. Insgesamt wird dadurch sicher die Sauce eleganter und weiniger.

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  4. oh, das habe ich auch gar nicht als Kritik missverstanden ;) Die Frage habe ich mir ja selber gestellt.
    Wenn das Wurzelgemüse mit angebraten wird, entstehen ja nicht nur Röstaromen, sondern auch Bitterstoffe, oder? Diese werden dabei natürlich eingespart. Ob die Zugabe der Möhren und des Selleries nennenswerten und vor allem erschmeckbaren Einfluß hatte? Das bezweifel ich schon. Aber der Fond ist damit lecker geworden! ;)

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  5. Na das Gedicht ist ja mal wieder super, das muss ich mir merken :-)
    Das hört sich sehr lecker an, obwohl ich gestehen muss, dass ich noch nie Ochsenschwanz gekocht habe. Muss ich vielleicht mal ändern, da ich eigentlich sonst sehr gerne schmore.

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  6. @Isi, ich glaube der Ochsenschwanz gehört wie die Backen zu den Fleischteilen, die einfach vernachlässigt wurden in den letzten 20 Jahren. Fleisch ist immer billiger geworden - aufgrund welcher Bedingungen! - und so haben die Leute sich vielleicht mehr auf die vornehmlich "feineren" Stücke konzentriert. Allerdings gibt es seit einiger Zeit auch in den feinen Küchen einen "Rückwärtstrend" zum Einfachen, das aber gut gemachten zu vermerken. Ochsenschwanz ist wie Backen sogar mit das Günstigste am Tier und in der richtige Zubereitung - die ja gar nicht schwer ist - ein Hochgenuß an zartem Fleisch. Und für alle, die gerne stundenlang schmoren - so wie Du und ich - ist es perfekt.

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  7. @AT
    Deine Erklärung leuchtet mir ein. Ich bin über die Bedingungen der Billigfleisch-Produktion auch regelmäßig entsetzt. Ich kann mich nicht erinnern bei meinem Metzger (ist ein Bio-Metzger) mal Ochsenschwanz gesehen zu haben. Wahrscheinlich müßte ich es vorbestellen. Ich gehe meist den umgekehrten Weg. Ich schlendre in die Metzgerei und schaue, was es schönes gibt. Das probiere ich auf jeden Fall aus, da ich Schmorgerichte liebe.

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  8. ich liebe Ochsenschwanzragout,und das geschmorte Gemuese ist fuer mich eine wunderbare Beigabe, die ich nicht missen moechte.

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  9. Anonym3/07/2013

    Hallo,
    super Rezept. Ich wüsste nur gerne ob Sie den Bräter im Backofen mit Deckel oder ohne haben. Wüsste ich auch gerne bezgl. Ihrer anderen Schmorrezepte z.B. den Ochsenbacken. Ich weiß nämlich nie ob ich den Deckel drauf oder nicht tun soll.

    Vielen lieben Dank

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  10. Immer ohne Deckel!
    Allerdings muss die Temeratur dann gut reguliert sein, damit der Sud nicht zu schnell verkocht.

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  11. Moin Moin

    ich habe das Gericht nachgekocht. Die Sauce war sehr sehr lecker; 1,2 kg Ochsenschwanz für 4 Personen war etwas zu wenig!!!
    Ich hatte zum Glück noch etwas Gulasch im Tiefkühler...

    Gruß aus dem Norden
    ThomasP.

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  12. Moin Thomas,
    das kann schon gut sein bei guten Essern, dass 1 gutes Kilo Ochsenschwanz nicht reicht. Ich glaube, wir haben das damals zu dritt verputzt, das war ok :)
    Ich weiß gar nicht, wie die Angaben damals im Rezept waren, wahrscheinlich für 4 Personen, das ist ja durchaus Usus. Bei Siebeck passen die Portionen auch nie, da gebe ich mindestens 1/3 zu.

    Danke für Deinen Kommentar und dass Du hier mitliest, hab noch einen schönen Sonntag!

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