Rezept für gefüllte Auberginen aus dem Backofen und die Heidelberger Vegetarier-Studie (vegetarisch)

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Arthurs Tochter

Astrid Paul, die Autorin von Arthurs Tochter kocht., ist besessen vom Essen. Sie wacht manchmal nachts auf, weil ihr im Traum Essensdüfte durch die Nase ziehen. Dann steht sie auf und fängt an zu kochen. Oder zu schreiben. Vielleicht kocht sie auch nur, um darüber schreiben zu können, wer weiß das schon...

20 Kommentare :

  1. Es ist eben ein häufiges Mißverständnis - sowohl unter Vegetariern als auch unter Forschern - daß vegetarische Ernährung automatisch gesünder sein müsse. Zu einer gesunden Ernährung gehört aber mehr, als nur das Fleisch wegzulassen. Bruker nannte solche Menschen leicht verächtlich "Pudding-Vegetarier". Wenn ich die ganze Woche Chips, Cola und Soja-Pudding verzehre, ist das sogar vegan, aber nicht unbedingt gesund oder ausgewogen.
    Das Problem ist, daß es "den Vegetarier" nicht gibt und er sich daher auch in keiner Studie operationalisieren läßt. Solange man keine Möglichkeit hat, die Ernährung einer ganzen Kontrollgruppe vollständig zu vereinheitlichen und zu überwachen (wie z.B. unter Strafgefangenen), bleiben Ergebnisse sämtlicher "Studien" Interpretationssache und jede Seite wird sich das heraussuchen, was ihre Position zu untermauern scheint.
    Als Vegetarier ist man übrigens auch durch eine höhere Cadmium-Belastung gefährdet, was mich dennoch nicht davon abhalten würde, weiterhin hauptsächlich von Gemüse und Getreideprodukten zu leben.
    Daneben ist es auch möglich, daß Deine Heidelberger-Vegetarier alle voll ökologisch korrekt mit dem Fahrrad unterwegs sind bzw. waren und daher einem höheren Risiko ausgesetzt wurden, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.
    Man sieht: Nichts Genaues weiß man nicht und das Leben bleibt - nicht nur beim Essen - eine riskante Angelegenheit. :-)

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  2. HIER habe ich bereits Prof. H. Förster von der Uni Frankfurt zitiert: "Es kann als gesichert angesehen werden, und dazu bedarf es keiner Aufklärung: Ernährung ist tödlich! Denn jeder, der sich lange genug ernährt hat, ist bislang gestorben. Wer hingegen aufhört sich zu ernähren, kann zumindest nicht an den Folgen der Ernährung sterben."

    Also egal, ob vegetarisch oder nicht. ;)

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  3. Herrliches Gericht hast Du gezaubert! So, und ich werde weiter mein Beef Hohenlohe zu mir nehmen. Das Risiko gehe ich ein, dann halt ein paar Tage kürzer aber der Rest war Lebensqualität! :-)

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  4. Die Auberginen sehen toll aus. Wir wollten jetzt sowieso fleischmäßig etwas zurücktreten, weil wir habens etwas übertrieben in letzter Zeit. Ich hoffe, unsere Lebenszeit wird durch die Fleischabstinenz jetzt nicht verkürzt. Naja, länger als 2 Tage halten wir sowieso nicht durch. :-(

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  5. Mein Vegetariertum ;o) gleiche ich durch einen Mangel an Sport und mäßigen Tabakkonsum wieder aus. Wie sieht's dann jetzt wohl aus mit meiner Lebenserwartung??

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  6. Wer glaubt, er könne sich langes Leben durch eine bestimmte Ernährung sichern, kann das gerne versuchen. Zumindest unter Wissenschaftlern ist es aber ein offenes Geheimnis, dass die Lebenserwartung ganz stark von der genetischen Veranlagung abhängt. Wer uralte Vorfahren hat/hatte, hat selbst gute Karten, egal was er/sie isst.

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  7. Mit dem Wirsing bin ich bei dir. Mit Auberginen konnte ich mich bisher nicht richtig anfreunden, aber dein Gericht sieht total lecker aus. Das würde ich jetzt mal ganz vorbehaltlos genießen!

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  8. Das sieht super aus! Die Ernährung - wie lieblos das schon klingt - kann mir nur eines vermiesen und das sind Dogmen. Da gebe ich gern meinen Gelüsten nach, ob das gelegentlich ein fettiger Burger oder doch lieber ein tolles Stück Fleisch ist, alltäglich bunte Gemüsekombinationen - der Körper bekommt, was er braucht. Man muss ihm nur zuhören.

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  9. na ja, wenn Vegetarier nicht bio kaufen, ist wahrscheinlich deren Lebensdurchschnittsalter viel geringer, denn sie bekommen ja eine höhere Dosis von Pestiziden ab!

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  10. Na, da habe ich ja gestern meiner Gesundheit was Gutes getan (und viel Fleisch gegessen). Hatte schon ein schlechtes Gewissen :-). Allerdings habe ich schön Wein dazu getrunken, das war ja dann wieder ganz doof. Mal sehen, wie ich das alles heute wieder ausbügeln kann ....

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  11. @all, je nachdem, welche Studie wir zur Hand nehmen, ist es ja gut, egal was wir essen. So viel Spaß können Statistiken machen!

    @Bolli´s Kitchen, mein Schwiegervater hat eine ganze Weile lang immer nur "Bio"-Salat gekauft, bis er eine schwarze Zunge bekam und noch viele andere Probleme. Herauskam dann eine erhöhte Blei-Belastung. Bei Nachforschungen kam dann heraus: Sein "Bio"-Bauer hatte das Salatfeld an der Autobahn!!! Soviel dazu.

    @Isi, da kann ich Dich beruhigen:
    Zehn gute Gründe, Wein zu trinken

    1. Wein verlängert das Leben

    Michael Thun von der American Cancer Society fand 1997 heraus: Ein oder zwei Glas Wein am Tag können das Sterberisiko in einem Zeitraum von neun Jahren um 20 Prozent verringern, eine Folge des verminderten Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine französische Langzeitstudie an mehr als 4.000 Männern mittleren Alters kam 1998 zu dem Ergebnis, dass 10 und 15 Jahre nach der ersten Untersuchung die Sterberate der Männer, die zwei bis fünf Glas Wein am Tag tranken, zwischen 24 bis 31 % unter dem Durchschnitt lag.

    2. Wein verringert das Risiko einer Herzkrankheit

    Mehr als ein Dutzend Untersuchungen haben bewiesen, dass täglich ein Glas bei Frauen und zwei Glas bei Männern das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 50 % verringern kann. Alkohol löst Blutklumpen und verhindert Fettablagerungen an den Arterienwänden.

    3. Wein reguliert den Cholesterinspiegel

    In Finnland fanden Forscher 1998 heraus, dass „soziales Trinken“ (ein bis vier Glas Wein pro Woche) die Konzentration der Lipoproteine im Blut reduziert. Lipoproteine spielen eine ähnliche Rolle wie das „böse“ Cholesterin LDL und fördern Ablagerungen in den Blutbahnen.

    4. Wein verringert das Risiko der Arteriosklerose

    Eine laufende Studie am Brigham and Women‘s Hospital and Harvard Medical School kam zu dem Resultat: Männer die ein oder zwei Glas Alkohol am Tag trinken, haben ein 32 % geringeres Risiko, an der Arteriosklerose zu erkranken, als Abstinenzler.
    Grund: die Reduktion des LDL-Cholesterols.

    5. Wein kann das Risiko einer Erblindung mindern

    Eine Studie des amerikanischen National and Health Survey an mehr als 3.000 Personen zwischen 45 und 74 Jahren entdeckte 1998 bei Weintrinkern eine deutlich geringere Tendenz zur altersbedingten Macula-Degeneration im Auge. Die Gründe dafür sind allerdings noch nicht erforscht. Man vermutet günstige Einflüsse von Antioxydantien, Tanninen und Havonoiden.

    Wein verhindert die Bildung von Nierensteinen.

    Frauen, die jeden Tag ein Glas Wein trinken, verringern das Risiko, ihren ersten Nierenstein zu bekommen um 57 %, fanden Forscher am Brigham and Women‘s Hospital and Harvard Medical School heraus. Wein wirkt besser als Bier, weil der Alkoholgehalt höher ist.

    7. Wein verhindert die Bildung von Gallensteinen

    Die Gefahr, Gallensteine zu bekommen, ist um 40 % geringer als bei Abstinenzlern, schreibt der britische Arzt Dr. Thomas Struttaford in seinem Buch „To Your Health“.

    8. Wein fördert das seelische Wohlbefinden

    „The Lancet“ veröffentlichte 1998 eine Untersuchung unter 23- bis 33-jährigen: moderate Weintrinker zeigen eine geringere Anfälligkeit für physische und psychische Störungen als Abstinenzler oder heftige Alkoholkonsumenten.

    9. Wein wirkt vorbeugend gegen Vergiftungen durch Lebensmittel

    Wissenschaftler am Tripler Army Medical Center in Honolulu wiesen nach: Rotwein und Weißwein töten ganze Kolonien von E-Coli-Bakterien, Salmonellen und Shigella effektiver als das Medikament »Pepto-Bismol«.

    10. Weil er schmeckt, wenn er gut ist.

    Also hast Du mit der Komi Fleisch und Wein sicher alles richtig gemacht! ;)

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  12. Ich meine natürlich mit der "Kombi"

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  13. @AT
    jetzt fühle ich mich besser :-) Da wusel ich gleich mal in den Keller und such mir noch etwas "Medizin" für heute abend. Jetzt weiß ich erst, warum ich so super Cholesterin-Werte habe, meine Ärztin ist immer ganz begeistert...

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  14. Bei allem wenn und aber ist eines ganz sicher: Wer abends nichts mehr oder nur noch sehr leicht und früh isst, der belastet den Organismus nicht so und bleibt daher länger jung :-)! Wochentags mach ich das sehr oft so, abends nix mehr. ABer bei der Aubergine kann ich schon eine Ausnahme machen *g

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  15. 4 Jahre lacto- und ovo-vegetarische Vollwerternährung, gemeinsam mit H., dem Laufen und Langlaufen zuliebe, kann ich als praxisnahe Studie vorweisen. Ergebnis: beste Kondition und Konstitution, aber wahrscheinlich nur deshalb, weil wir so viel trainierten, weniger aufgrund der Ernährung. Nach 3 Jahren Beginn von Eisenmangel und Müdigkeit bei mir, H. wurde gefragt, ob er Krebs habe, weil er so ausgemergelt war. Beim Essen wurde trotz grossem Aufwand und sorgfältiger Zusammenstellung, die Gier nach viel Obers, Käse und Eiern immer grösser. Mit dem intensiven Leistungssport endete auch die vegetarische Zeit. Und ich esse seither kein Vollwert-Müsli mehr!

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  16. Klar beißen die früher ins Gras, in was denn sonst...
    Schönes Rezept!

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  17. für mich gilt weiterhin: Jeder Erdenbürger kriegt bei seiner Geburt einen Rucksack mit an Lebenserwartung. Der eine ist grösser, der andere kleiner. Davon zehrt er. Der eine zehrt rasch, weil er raucht, ungesund lebt, dem anderen reicht sein Rucksack länger, weil er vernünftig lebt. Vergleichende Studien haben nur dann einen Sinn, wenn sie das Ausmass dieses Rucksackes messen könnten.

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  18. @Isi, freu Dich über Deine Cholesterinwerte, ich habe laut Aussage meines Hausarztes "Rheingauer Werte" ;) Aber die hat jeder bessere Winzer. Insofern bin ich in guter Gesellschaft.

    @Ellja, das stimmt, je später ich esse, desto schlechter schlafe ich. Ganz schlimm sind stark stärke- oder hefehaltige Lebensmitte. Also Abends kein Pü, kein Brot usw. sondern z. B. Salat (mit Steak ;))

    @Lamiacucina, mit dem Rucksack - ich weiß nicht. Das klingt fast wie im Mittelalter, als man glaubte, die Menschen hätten eine bestimmte Anzahl von Atemzügen, und dann kommt unwiderruflich das Ende... Also langsamer atmen für längeres Leben. Genetik spielt sicher eine große Rolle, da hat Petra ganz Recht, und wie bei so vielem die Verhältnismäßigkeit. Ausgewogen. Mit diesem einem Wort ist sicher viel gewonnen. Ich habe allerdings über Jahre eine schwere Gelenkerkrankung mit viel Fasten, danach wochenlanger Rohkost und ansonsten fleischlosem Leben gut in den Griff bekommen. Nach einigen Jahren griff aber diese "Zauberformel" auch nicht mehr. Bei Fleisch erlebe ich aber immer noch extreme Unterschiede in meinem körperlichen Wohlbefinden. Schwein ist für mich nicht gut, Rind besser, Geflügel und Fisch am "heilendsten".

    @Eline, Wahnsinn. Dass Du so viel gerannt bist, soviel gehungert hast, so vegetarisch warst, das hätte ich anhand Deiner tollen Rezepte nie und nimmer gedacht!

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  19. Man sehen die lecker aus! Hier, jetzt und heute! Wer weiß, ob man die so nochmal in 20 Jahren zu sehen bekommt.

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  20. @Andreas, *lach* Wenn ich in 20 Jahren noch leben sollte (ich esse jetzt gleich mal schnell vorbeugend ein Steak), dann gibt es sie bestimmt noch mal.

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