Tschüss Januar!




Es war schön mit Dir!


Der Januar in einem Wort? Produktiv. 

Ich habe zwischen den Jahren komplett durchgearbeitet und nach Neujahr ging es genau so weiter. Am Ende war es dann auch ein bisschen viel, so dass ich mich in der letzten Januarwoche ausgeklingt habe und gegenwärtig für mindestens zwei Wochen Fastenurlaub mache. Derzeit verbringe ich die Tage mit Spaziergängen, Laufen durch die Weinberge, Yoga, Saunagängen und schreiben. Und trinken, sehr viel trinken :) Spätestens zur Ambiente hat mich der Alltag aber wieder... 

Abwechslungsreich war der Januar ebenfalls. Ich war 3 Tage in Berlin und habe mich knietief in den Dispo gefuttert. (Scherz) Meinen ersten Abend mit Besuch in der Cordobar könnt ihr hier nachlesen. Ich träume immer noch von dem Pekingenten-Leberparfait zwischen zwei Lagen knuspriger Entenhaut und Macadamiacreme von Lukas Mraz. 

Kino
Gesehen haben wir "The Big Short", auf diesen Film habe ich mich seit Monaten gefreut. Als ich im vergangenen November die Besetzungsliste gesehen habe, war mir klar, den schaue ich unter einem Sauerstoffzelt. Das war dann unnötig, wer ihn gesehen hat, weiß, wovon ich rede. Dennoch: Sensationell gut!

Ebenfalls gesehen: "Sture Böcke". Auf eine lakonische Komödie eingestellt, sind wir in einem Drama mit wuchtigem Ende gelandet. Empfehlenswert für den, der ruhige Geschichten mag. 

Auch noch gesehen: Joy - alles außer gewöhnlich, hätte ich mir besser gepfiffen. Creed war nett, das Setting und Silvester Stallone waren klasse, Michael Jordan, der wohl zu Zeit aufregendste farbige Hollywoodschauspieler auch. Die Story... ja ok, die Boxszenen super! Regression: Wenn ihr euch jetzt wundert, ich MUSS solche Filme gucken. Wenn irgendwo etwas mit Psycho und vermutetem Satanskult draufsteht... Vielleicht liegt das an meiner verflixten religösen Erziehung, ich habe schon sehr früh eine Liebe zu Filmen wie "Rosemary's Baby" oder "Der Exorzist" entwickelt. Es gibt ja leider nur wenig Gutes in diesem Genre, aber da Ethan Hawke wieder mitgespielt hat... Ich fand auch Sinister zum Fürchten gut. 

Konzerte

Wir haben - endlich(!) - Willy Astor gesehen und uns weggeworfen vor Lachen und waren zum zweiten Mal in einem Konzert von Robert Kreis. Sein aktuelles Programm "Verehrt, verfolgt, vergessen" nach dem gleichnamigen Buch von Ulrich Liebe, ist eine "Reise durch die einmalige kreativ-verrückte Welt der jüdisch-deutschen Unterhaltungskunst und ihrer Künstler". Toll! Hingehen! 

Gebloggt

Im Blog hat es seit langem nicht dagewesene 15 Beiträge gegeben, 2 davon waren noch serviceorientierter als gewöhnlich: Ich habe für euch die 25 besten Tips zu Ochsenbacken und Kalbsbäckchen aufgeschrieben sowie die 10 besten Tips zu Gebrauch und Pflege von Eisenpfannen. Es gab eine launige Lehrstunde zum italienischen Plural und ganz aus Versehen ist mir auf einen veganen Teller eine Lammkeule geplumst. Kann schon mal passieren, oder? Der für mich schönste Teller war dieser hier vom Blankett mit Orangenessig und Rosmarin.


der an Leserzahlen erfolgreichste dieser hier:


Mit einer Wirsingpfanne mit Fenchel und Käse habe ich mir Gedanken zu dem Gefängnisessen von Martha Stewart gemacht und überhaupt war es der reinste Pfannenmonat :) 

Alle Januarbeiträge in der Übersicht findet ihr hier

Mein Blog des Monats

LandLebenBlog. Für Blogs wie diese ist das Internet erfunden worden! Ich lese den Blog von Friederike Kroitzsch wohl seitdem sie mit diesem begonnen hat, und in der letzten Zeit mit ganz besonderem Vergnügen. Rüberklicken, marsch marsch! 

Das Wort zum Sonntag

Vielen Dank für eure zahlreichen Vorschläge zur Umbenennung meiner Sonntagsgeschichten. Ich habe mich noch nicht entscheiden können. Derzeit wird im Hintergrund des Blogs viel herumgeschraubt, er wird ja nun endlich sein neues Design erhalten. Im Zuge dessen soll bis dahin die Namensfindung abgeschlossen sein. Auf der shortlist stehen aktuell: 
  • Sonntagsgeschichten
  • sonntags...
  • Immer wieder sonntags...
  • dies solis (lat.)
  • gallinae filia albae (lat., mag ich sehr, ist aber wohl kaum allgemeinverständlich)
  • lazy sunday
Am letzten Sonntag habe ich über Dinge "für gut" geschrieben und warum ich dagegen bin, etwas zurückzuhalten. Danke für euer liebes Feedback dazu, danke für die zahlreichen Mails!

Mein Lieblingswort des Monats

Onomatopoetisch. Jetzt ihr.

Pläne für Februar?

Ach, Pläne... Eher weniger. Seit einiger Zeit spiele ich mit dem Gedanken, regelmäßig einmal im Monat ein Gericht aus einem anderen Blog vorzustellen und nachzukochen. Die Idee gefällt mir sehr, hat aber auch so ihre Tücken, das könnt ihr euch sicher denken... Ich werde eine Kategorie namens "short cuts" einführen. Dort stelle ich euch Dinge in wenigen Sätzen vor. Essen, Rezepte, Bücher, was auch immer mir auf den Teller oder unter die Tastatur kommt. Den Rest lasse ich so laufen, sonst lacht Gott mich nur wieder aus. ;) 

Ich wünsche euch den schönsten Februar aller Zeiten! 








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Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. Wie schön wieder mehr und regelmäßiger von Dir zu lesen. Jeder Artikel ein Genuss, eine Gedankenanregung, ein dringender Nachkochwunsch... Auch wenn Du meinen "Sonntagsspaziergang" verschmäht hat. Pfff... Ich bin gespannt auf Deine Anreize im Februar, der für mich immer ein melancholischer, nerviger Monat ist.

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  2. Hut ab vor dem Wort "Onomatopoetisch", dass sicher kein Mensch mit normalem Bildungshorizont kennt. Wozu auch? Selbst nach dem lesen des Wikipediaeintrags kann ich immer noch nichts damit anfangen. Evtl. aus dem Bereich der Tierlaute doch einen lauten Onomatopoetischem Pups zum unsäglichem bevorstehendem Karneval in der Niedersächsischen Tiefebene.
    Der Februar wird super, denn da fülle ich im ganz einfach und sehr poetisch viele Bregenwürste.

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  3. Also ich wäre für gallinae filia albae.Gerade weil nicht allgemeinverständlich. ;) Aber der Sinn lässt sich gut erahnen. My 5 Cents.

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  4. Schön fände ich auch:

    Sonntagsgedanken

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Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

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