Retroperspektive 2015 - die besten Essen, Weine, Bücher, Foodblogs, persönliche Höhepunkte und anderes mehr...



Hammer! (Stärkung der Aufmerksamkeit durch Ausrufezeichen) Mein total, total, total (Stärkung der Wahrheit durch Wiederholung) objektiver (eh klar) kulinarischer (undsoweiter) Jahresrücklick auf 2015




Still alive!

Sollte ich das vergangene Jahr in einem Wort beschreiben, hieße es Rückbesinnung. Hätte ich ein Wort mehr, wäre dies Stärke. Ich habe mich mehr auf mich konzentriert, habe wieder ein Stück zu mir zurückgefunden. Als es in den letzten Jahren dunkel in mir wurde, habe ich einiges von mir verloren, ganz besonders den Mut, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Der "echten" Astrid war immer egal, ob sie auf Widerstände trifft, andere verärgert oder mit dem Kopf durch die Wand muss. Sie war stark und es war ihr egal, was andere von ihr dachten. Die mit der Dunkelheit auftretende Angst machte mich unsicher und dadurch schaute ich viel zu sehr rechts und links auf andere, überlegte, was sie von mir denken können, haderte mit Entscheidungen, überlegte schon wieder, was andere... Das ist ein Teufelskreis, aus dem zu entkommen schwierig war und Kraft forderte, aber ich hatte letztendlich nur die Wahl zwischen sterben und leben. Und so ist es mir heute mehr denn je egal, was andere von mir denken. Jemand mag mich nicht, hält mich für abgehoben, durchgeknallt, zu anspruchsvoll, arrogant oder irgendetwas anderes? Pfff. Das ist alles nur in den Köpfen anderer Menschen und ich lasse sie denken, was sie wollen. Während also andere mit schlechten Gedanken und ihrer missmutigen Aura graugesichtig und hässlich durch den Tag laufen, bin ich fröhlich und frei, mag andere Menschen, umarme sie jeden Tag mit meinem Lachen und meiner Liebe zum Leben und habe den schönsten Tag. Stolz bin ich darauf, das Angebot für eine Kochsendung (vorläufig) ausgeschlagen zu haben und es ist ein tolles Gefühl, wenn mich die wenigen Menschen, die überhaupt von den Plänen wussten, danach fragen und ich dann sagen kann Nein, ich achte immer noch sehr auf mich und das passt gerade nicht zu mir. Ich konzentriere mich ausschließlich auf Dinge, die mir gut tun, so sieht's aus. Und da ich Türen selten zuschlage und auch in diesem Fall lediglich leise schloss, kann ich sie wieder öffnen. Dieses kleine Licht, das sich an der Mündung von 2014 nach langem Kampf am Ende meines Tunnels abzeichnete, ist nahe gekommen, groß geworden, an seinen besten Tagen sogar strahlend hell. Für nichts in der Welt möchte ich riskieren, dass es wieder dunkler wird. Still alive!

Je mehr meine Konzentration auf das für mich Wesentliche wächst, desto mehr langweilt mich vieles, nicht nur, aber auch im virtuellen Rauschen. Diese permanente Überhöhung trivialer Augenblicke hat dazu geführt, dass ich in sozialen Netzwerken ca. 90 % der mit mir dort verknüpften Menschen aus meiner Timeline geschmissen habe. Jetzt lese ich dort nur noch wenig von persönlichen Aktivitäten, das meiste ist für mich ein gewollt konzentrierter Strom aus Aktualisierungen der abonnierten Nachrichtenseiten während ich mir die Kakophonie aus GIFs, belegten Butterbroten und Runtastic-Aktivitäten erspare. Sonst werde ich eines Tages noch taub! 

Auch die bei Bloggern so beliebten "Events" habe ich 2015 weitgehend gemieden. Und so lange ich das Gefühl habe, Blogger reisen mittlerweile zur Eröffnung von Briefumschlägen, wird das auch so bleiben. Außerdem läuft Arthurs Tochter nicht beliebig vor dem Karren eines Industrieunternehmens.

Seit einigen Monaten bin ich im Blog wieder persönlicher geworden. Auch das hat mit Rückbesinnung zu tun, waren es doch von Anfang an meine persönlichen Erlebnisse und die mir eigene Sicht auf die Dinge, die diesen Blog so schnell so populär gemacht haben. Ja ok - und die Ochsenbäckchen, aber dazu später mehr... Mittlerweile gibt es außerhalb der kulinarischen Erzählungen meine Sonntagsplaudereien - für die ich btw. immer noch nicht das richtige Wort gefunden habe, vielleicht mögt ihr mir da helfen? Derzeit nenne ich sie "Wort zum Sonntag" - unter diesem Claim findet ihr sie auch rechts in der Seitenleiste. Aber das klingt so... nach Zweitem Deutschen Fernsehen. Sonntagsgeplauder wird der Ernsthaftigkeit nicht gerecht - also immer her mit euren Vorschlägen, der Gewinnerin/dem Gewinner spendiere ich ein Menü im Supperclub! Oder zum Sonntagsfrühstück, das können wir hier ja auch sehr gut ;)

Ich schweife ab... diese Sonntagsgespräche(?) sind von euch unglaublich gut aufgenommen worden und erfreuen sich größter Beliebtheit. Ganz besonders meine Geschichte von den Weihnachten meiner Kindheit und dem ultimativen 10-Punkte-Plan, Weihnachten zu überleben, hat es euch angetan und ich danke auch hier noch einmal mit einer virtuellen Umarmung für all eure lieben Kommentare dazu und die unglaublich persönlichen Mails! Mir wird dann immer so warm ums Herz, ihr könnt euch das kaum vorstellen!

Ich schaffe es nicht, jeden Sonntag so eine Geschichte rauszuhauen (je persönlicher sie sind, desto "angefasster" bin ich die nächsten Tage und muss mich dann selbst wieder ein bisschen erholen) und natürlich habe ich wie stets ein immenses Zeitproblem, achte ich doch wirklich darauf, bei den 24 Stunden zu bleiben, die der Tag so bietet und nicht wie früher auf 27 auszuweiten. Aber sie bleiben, ganz sicher. Ha! Wie wäre es mit Kolumne? Sonntagskolumne? Los, sagt was! 


Konzertsaison

U-Bahnkontrolleure in tiefgefrorenen Frauenkleidern - War. Das. Wieder. Geil! Die a capella-Punks aus Offenbach haben sich 2015 wiedervereinigt und in Mainz einen Auftritt hingelegt, der den Frankfurter Hof ebenso zum Beben brachte wie 2009. Danke! Bitte wiederholen!

Herbert Grönemeyer - Zu jedem Grönemeyerkonzert in Hamburg bucht Miriams Chef eine komplette VIP-Loge samt Champagner und Buffet für seine Mitarbeiter*innen + 1 Begleitperson. Ich war also Miriams VIP-Begleitperson und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Idee, auf ein Grönemeyer-Konzert zu gehen, wäre mir so nämlich nie gekommen - und jetzt? Für 2016 habe ich schon zwei weitere fest eingeplant.

Tom Jones - ja genau. Richtig gelesen! Wir haben ihn gesehen, den Tiger, den sexiest älteren Mann alive! Diesen Oberhammer von Sänger, diesen wandelnden musikalischen und stimmlichen Supersexylativ. Neidisch? Zu Recht!

The Cat Empire - Was soll ich zu dieser Band noch sagen? Gebetsmühlenartig wiederhole ich mich seit Jahren: Beste Liveband der Welt! Es war unser 3. oder 4. Konzert und sicher nicht das letzte.

Simply Red - Holding back the years! *hach* Im Sommer folgt die Wiederholung in Mainz.


Urlaub

Auch in 2015 wieder mit dem BunBo. Geplant für 2016: Wieder mit dem BunBo. Und zwar in dem Gebiet aus 2014, die Seen rund um Neu-Ruppin haben uns noch ein bisschen besser gefallen. Dort gibt es weniger Schleusen und da fällt dann auch niemand hinein und wir werden keine Mülleimerdeckel verlieren und so...




Alle BunBo-Artikel mit vielen Fotos:

2014
  1. Smutje Paul sticht in See, fängt fast selbst einen Zander, ankert im Schilf des Gudelacksees und isst vom Boden
  2. Smutje Paul hängt ab, der Kapitän badet nackt und Franz kackt in die Kombüse
2015
  1. Smutje Paul plant die Vorräte, macht aus Versehen Ärger im Supermarkt und der Kapitän hat Angst vor Skorbut
  2. Schleuserbande, Lamm vom Grill und Gegendarstellung

Außerdem waren der Liebste und Miriam gemeinsam in Hongkong und Australien. Ohne. Mich. Nothing more to say! Außer, dass das Australische Frühstück in Rheinhessen Einzug hielt. Des Liebsten beeindruckenste kulinarische Erlebnisse waren in 2015 so denn auch:  Das Essen in Hongkongs besternten Restaurant „Tim Ho Wan“ in einer U-Bahnstation sowie die Fish & Chips im "Terrigal Beach", einem Sea Food-Restaurant in New South Wales, Australien. Aber auch die Grüne Sauce-Ravioli anlässlich des Chef's Table in der "Villa Kennedy", Frankfurt, gehören nach eigener Aussage zu seinen Favoriten. 

Essen, Trinken und Trends 2015

Kulinarisch betrachtet war 2015 ein eher ruhiges Jahr. Auch hier habe ich gerne gegen den Trend gearbeitet, d. h., mich auf das Wesentliche konzentriert. Von Tellerdekorationskräutern habe ich mich schon lange verabschiedet, Gewürzorgien wie gewohnt vermieden und die Produkte für sich sprechen und nach sich selbst schmecken lassen. Dem in Blogs und leider auch in Kochbüchern vermehrt anzutreffenden Versuch nach dem Motto "Viel hilft schmeckt viel" zu kochen und zu würzen verweigere ich mich gerne. Wenn ich Rezepte lese, die auf einem Teller und in einem Gang völlig willenlos Zutaten und Gewürze zusammenpacken, erstarre ich in kulinarischem Entsetzen. Das geht besser. Überlegter. Nur weil es selbst gekocht ist, ist es noch lange nicht gut, ihr versteht?

Über den Trend zu sogenannten Superfoods wie Chiasamen etc. brauche ich kein Wort verlieren, oder? Außer: Wie bekloppt kann man sein, sich so verarschen zu lassen? Und außer: Esst mehr Leinsamen! 

Vegan, was ist mit vegan? Diese Küche, die zu oft versucht, mit minderwertigen Industrieprodukten Tierisches, egal wie hochwertig, zu ersetzen? Die es in ihren übelsten Auswüchsen nicht vermag, pflanzliche Lebensmittel für sich stehen und schmecken zu lassen? Mittlerweile schaffen es fundamentalistische Veganer, ihren Lebensstil für mich zum Unwort, zum Unding, zum Un_leben werden zu lassen. In diesem Blog werden auch in Zukunft wie gewohnt tierfreie Zubereitungen Raum finden - ohne jede Dogmatik und ohne Ersatzproduktion.

Auch "Clean Eating" wird hier nicht stattfinden, außer, dass mein Essen weiterhin auf sauberen Tellern serviert wird. Wer auf diesen Zug aufspringt, wird von mir nie mehr ernst genommen werden, word!

Zum streetfood-foodtruck-urban-Kellermöbel-Blechbesteck-Trend gilt, was ich bereits hier geschrieben habe:
...Wenn der erste Foodtruck in meiner Straße hält, ehrlich, dann beantrage ich beim Gewerbeaufsichtsamt eine Konzession für 'ne Frittenbude und verkaufe nur noch Pommes rot-weiß, noch im gleichen Moment! Aber natürlich bio und die Mayo vegan und so - ach. Und wenn ich noch einen Burger in meiner Timeline sehe, ehrlich, noch einen einzigen, mit Supertrouperbuns und Baconmarmelade und Confit vom Lurch und dreifach sousvidierter Rote Bete oder so, ich gehe zu McDonald's und bestelle mir 'nen Royal TS, extra matschig, ohne Gurke, noch im gleichen Moment!...
Und ja, ich finde Burger immer noch ziemlich doof. Und nein, ich will sie nicht auf meinem Teller haben. Und wo wir gerade dabei sind: Bitte verschont mich mit Pulled von Irgendwas! (Pulle Bier nehm' ich gerne)

Ausgegangen sind wir gewohnt viel aber konzentriert auf die Umgebung. Außer in Hongkong gab es keine Sternefresserei. Vom zweiten Wohnzimmer, der Weinbar Laurenz in Mainz, habe ich bereits berichtet. Auch in 2016 wird dort immer ein Platz für uns reserviert sein. Und ich werde die Essen dort weiter als Inspiration für die eigene Küche verwenden, das hat in diesem Ausmaß schon sehr lange keine Küche vermocht. Ich sag nur Schweinebauch im Teriyaki-Lack in Misosuppe mit gebratenem Rettich, knackigem Gemüse, Shiso und geröstetem Sesam oder Zucchinispaghetti, confierte Tomaten, marinierter Büffelmozzarella, Avocadocreme.


2015 war in der heimischen Küche ein Blumenkohl-Jahr. Ich habe ausgiebig herumexperimentiert, gar eine vegane Lasagne mit Blumenkohl-"Bolognese" gekocht und das folgende Gericht besonders geliebt: Blumenkohl, Kapernäpfel, Sultaninen und Petersilie auf Linguine 

Das bringt mich zu den meistgelesenen Blogartikeln, also 4 aus 587

Unumwundener Spitzenreiter nicht nur des Jahres 2015, sondern bereits seit 2009 einer der meistgelesenen, derzeit auf Platz 3 der beliebtesten Artikel seit dem Bestehen dieses Blogs:

Die vegane Lasagne mit Blumenkohl-"Bolognese" hat hier eingeschlagen wie eine Bombe. Vielleicht, weil dieser Blog sich so gerne mit Fleischbeschau beschäftigt und alle es kaum glauben konnten? Sie nimmt hier mittlerweile den 5. Platz der meistgelesenen Artikel aller Zeiten ein. Nicht schlecht dafür, dass sie erst ca. 9 Monate alt ist. 

Mein selbstgemachtes Gemüsebrühpulver steht ebenfalls sehr weit oben auf der Liste der meistgelesenen Artikel, auf Platz 6 aller Zeiten, noch dazu gehört es auch zu den Rezepten, die sich in Lichtgeschwindigkeit viral verbreitet haben. Auch dieser Artikel stammt aus 2015 und ist gerade mal ein Jahr alt. 

Überhaupt interessant, dass so viele Rezepte aus 2015 gleich so hoch auf der Skala der beliebtesten Rezepte aller Zeiten eingeschossen sind. Dazu gehört auch die Querrippe/short rib sous vide gegart und anschließend lackiert aus März 2015. 

Daten, Fakten, Sensationen

Arthurs Tochter Kocht hatte mit 71 Artikeln im vergangenen Jahr durchschnittlich 6340 Leser am Tag, die jeweils 2,4 Seiten aufgerufen haben, also 2.314.100 Leser und fünfmillionenfünfhunderdreiundfünfzigtausendachthundervierzig Seitenaufrufe im Jahr, Tendenz in den letzten Monaten: Exponentiell steigend. Hinzu kommen die Hunderte von Email-Abonnenten der Blogeinträge, die in den Blogstatistiken nicht erscheinen. Wahnsinn! Danke! Soll ich jetzt noch zusätzlich einen Newsletter schreiben? Jeder rät mir zu aber ich bin mir sehr unsicher. Er kostet viel Zeit, landet am Ende im Spam und was soll da rein? Was meint ihr?

Der Trend zu weniger Kommentaren im Blog und mehr auf Facebook, setzt sich fort, verändert sich aber wenig in absoluten Zahlen. Im vergangenen Jahr betrug die durchschnittliche Kommentaranzahl pro Artikel 15, in diesem Jahr 15,47. Die vielfach beschworene Verweildauer, die der nächste heiße Scheiß in der Wert-schätzenden Bedeutung von Blogs für die Industrie sein wird, betrug "keine Ahnung". Ich muss überhaupt mal nachsehen, wo ich diese Zahl in meinen Statistiken auslese. Die stetig steigende Leserzahl führt zu immer mehr Emails, an den meisten Tagen erreichen mich über 100 Mails zum Blog, die meisten Pressemeldungen landen mittlerweile gottlob im Spam, so dass ich diese gar nicht sichten muss. Ich bemühe mich sehr, alle anfallenden Leserfragen zu Rezepten schnell zu beantworten, allein: Es gelingt mir schon aus Zeitgründen nicht immer und ich bitte von Herzen, eine ausbleibende Antwort nicht persönlich zu nehmen. Auch lese ich kaum Nachrichten auf Facebook; Schlaumeier, die mir bei geschalteter Abwesenheit im Email-Postfach also Nachrichten auf Facebook schreiben, kommen damit nicht weiter, ganz im Gegenteil lösche ich dort das meiste in regelmäßigen Abständen einfach ungelesen und unwiederbringlich. 

Nach wie vor ist Facebook ein großer Besucherbringer für diesen Blog, selbstverständlich um Längen von Google geschlagen. Es freut mich sehr, dass in meinen Statistiken zu 2/3  die Fragen nach Rezepten und Texten mit dem Zusatz "...von Arthurs Tochter" auftauchen. Die beliebtesten Suchanfragen, die im vergangenen Jahr auf diesen Blog führten, waren daher auch nicht mehr solche nach "Cornelia Polettos Füßen" oder "Alexander Herrmanns Frau", sondern die nach Rezepten von Arthurs Tochter. Also alles richtig gemacht und auch an dieser Stelle: DANKE! 

Arthurs Tochter gehörte 2015 in den Kreis der HR 1-Sterneköche Franz Keller, Sybille Schönberger und André Großfeld für die Sendung "dolce vita". Schön war das und in 2016 wird es das ein oder andere Wiederhören geben. Ich habe für den "Stern" geschrieben und nach reiflicher Überlegung das Angebot vom "Falstaff" abgelehnt. 

Supperclub

Der Supperclub hat seine eigenen FAQ und Rezepte und bekam im August 2 Seiten im Focus, was zu noch mehr Anfragen geführt hat. Leider hatte ich im vergangenen Jahr weniger Zeit für ihn als je zuvor, während die Warteliste immer länger wurde. Um jedem Interessenten eine realistische Chance für einen Platz am Tisch zu ermöglichen, werde ich die Plätze in Zukunft verlosen. Hierzu erhalten alle, die sich für den Supperclub-Emailverteiler angemeldet haben, rechtzeitig Nachricht. 


Tierschlachtung und mein neuestes Kochbuchwerk 

Bereits 2014 produziert, aufgrund der umfangreichen Übersetzungsarbeiten erst 2015 erschienen: Sterneküche. Ein Kochbuch von Mercedes Benz, erschienen in 32 Ländern, übersetzt in 28 Sprachen, ein Rezept für jedes Land, für das ich foodstyling und Rezepte entwickelt habe. Dieses Buch ist nicht im stationären Buchhandel erhältlich, man bekommt es ausschließlich über exklusive Mercedes-Händler und angeblich nur beim Kauf von mindestens 2 Fahrzeugen, die A-Klasse zählt nicht(!); in den Vereinigten Arabischen Emiraten muss wohl eine ganze Fahrzeugflotte erworben werden. Aufgrund der Veröffentlichung des Buches auch in arabischen Ländern sollte ich keine Rezepte mit Alkohol konzipieren. Den Hummer à l'Armoricaine, den ich für Frankreich gekocht habe, haben sie mir auch promt gestrichen, (als wäre Cognac Alkohol!) das hawaiianische Kalua-Pig in Apfelwein hingegen durchgehen lassen. Im Rahmen dieser Buchproduktion habe ich mein erstes Tier geschlachtet. Dieses Tun kroch unter meine Haut und sitzt dort bis heute fest.




Dieses internationale Projekt war anspruchsvoll, anstrengend und wundervoll. Danke an alle, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, ganz besonders an Karen und Vijay Sapre und Andrea Thode. Ihr seid toll!  

Kochbücher 2015 

Bereits im Jahresrückblick 2014 habe ich die Beliebigkeiten und Langeweile auf dem Kochbuchmarkt beklagt. Nichts davon ist besser geworden im vergangenen Jahr. Mehr denn je ist der Kochbuchmarkt geprägt durch Variationen des ewig Gleichen und mir ist es ziemlich egal, ob jemand wie Jamie Oliver nun in 60, 30 oder 15 Minuten angebliches Superfood in Superkitchen kocht oder Soulfood gerade vegetarisch oder vegan daher kommt. Auch der Blick in die Verlagskataloge für 2016 lässt geballte Langeweile vermuten - an dem Tag, an dem ich ein Buch brauche, um mir mein Abendbrot zu belegen,  einen Smoothie oder mein Müsli zu mixen oder gar Salate in mäßig hübsche Schraubverschlussgläser zu packen, darfst Du mir gerne diesen Blog wegnehmen. Noch ein Salat, noch 'ne Nudel - nicht euer Ernst, Kochbuchverlage, oder? Daher in diesem Jahr lediglich 3 Bücher, die ich euch an's Herz lege:

1. Ente: Das Kochbuch* von Michael Kammermeier aus dem Restaurant "Ente" in Wiesbaden. Signature Book eines großen Kochs inklusive Nose To Tail, bzw. Schnabel zu Bürzel-Philosophie. Nachkochbar, lehrreich, wunderschön!

2. Der Geschmacksthesaurus* von Niki Segnit. Eine Dauerbrenner-Empfehlung von mir, ich weiß. Aber das Buch wird nicht schlechter, nur weil es bereits 2011 erschienen ist. Ganz im Gegenteil verdeutlicht jedes Blättern darin die Misere der kulinarischen Bucherscheinungen in den letzten Jahren. Mittlerweile auch als Taschenbuch erhältlich. Kaufen, marsch marsch!

3. Craft Beer Kochbuch* von Torsten Goffin (Autor), Stevan Paul (Rezepte) und Daniela Haug (Fotografie) Erstmalig empfehle ich euch hier ein Buch, ohne es ganz gelesen zu haben. Warum? Weil ich euch die Menschen empfehle, die es gemacht haben. Ich habe das Buch zu Weihnachten an Miriams Freund verschenkt, von dem ich lediglich wusste "Mama, er mag Craft-Bier". Also kaufte ich das Buch meiner Freunde, ließ es von diesen signieren, kaufte dem jungen Mann die dazu passenden Craft Bier-Tasting-Gläser von Spiegelau & Nachtmann* (auf Empfehlung von Torsten) und dann stand ich da mit Buch, Signatur und Gläsern aber hatte kein Bier. Also fuhr ich zum nächsten Getränkemarkt, stand dort vor den zwei leicht beschlagenen Glastüren des Craft Bier-Kühlschrankes und hatte sowas von keine Ahnung, ihr könnt es euch kaum vorstellen. Fix habe ich die einzelnen Fächer fotografiert, diese Bilder an Torsten gemailt und dann per Chat und Live-Beratungsservice vom Autor die zu Buch und Gläsern passenden Biere ausgesucht. So, und jetzt ihr: Habt ihr schon einmal ein Buch gekauft und dann vom Autor einen solchen Freundschaftsdienst erhalten? Nicht? Dachte ich mir. Kaufen, marsch marsch! Übrigens fahre ich demnächst nach Hamburg und lasse mich craftbierig bekochen. Miriams Freund ist nämlich hellauf begeistert und liest und kocht sich derzeit kreuz und quer durch's Buch.

Auch in diesem Jahr für euch meine persönlichen all time favorites unter den Kochbüchern:
1. Alle meine Rezepte von Wolfram Siebeck* (Achtung: Anitquarisch und teuer!)
2. Genießen: Eine Ausschweifung von Gero von Randow*
3. Heston at home von Heston Blumenthal*
4. Der Geschmacksthesaurus von Niki Segnit*


Meine schönsten Begegnungen und Wiedersehen

hatte ich im vergangenen Jahr mit dem Milchmädchen Charlotte (ich bin so froh, dass ich Dich kennenlernen durfte, Du tolle Frau!) Christian Mittermeier, Alena im Rahmen von #bordeauxlicious, Torsten, Sophie, Marco (den ich hiermit zum Gastgeber des Jahres küre), Claudia Gliss und Nata. Einen besonders schönen Abend durfte ich auch mit Ramona, Jens und Katharina verbringen, danke dafür!


Meine liebsten Blogs 2015 

  • Mal wieder, immer noch und für alle Zeiten Nummeroeinseinseinsfürimmerundewig: Chef Hansen. Guter Freund, guter Mensch und zufällig auch Blogger. Und seit 2015 Papa von Jonas - was schließlich viel wichtiger ist!  Ich hab' euch lieb! www.chefhansen.de
  • Auch in 2015 - natürlich! - mein Freund Uwe. Laurenzliebhaber, Herrscher über weiße Teller, Fotoprofi, bestfrisierter Mann der Blogosphäre! *chrchrchr* www.highfoodality.com
  • Meine Neuentdeckung, verbunden mit der Frage, warum dieser Blog so lange unter meinem Radar flog: Die Seelenschmeichelei von Conny, die durch perfekte Rezepte und wunderschöne fotografische Inszenierungen besticht www.seelenschmeichelei.de
  • Nur wenige Blogger sind mir gefühlsmäßig so nah und so verbunden wie Susa. Unfassbar, dass wir es in ca. 12 Jahren virtuellen Kontaktes nicht zu einem persönlichen Kennenlernen geschafft haben. Aber wer weiß, vielleicht gehört das für uns zum Konzept. Ich schätze sie als ebenso belesen wie be-trunken und mag nicht nur ihre Texte sondern auch sie selbst ganz unfassbar gern. Zum Beispiel hier oder hier: www.hundertachtziggrad.blogspot.com
  • Kennt ihr den Blog "Zum Fressn gern"? Nicht? Ihn zu lesen - das ist euer Vorsatz für's neue Jahr, ne! Ich habe Nicole durch ihre Kommentare hier bei mir entdeckt und bin sehr froh darum. Sie schreibt klug und nachdenklich aus der Schweiz über unser Essverhalten. Lesen, Marsch Marsch! www.zumfressngern.ch


Meine Pläne für 2016

Ich so: Buchschreiben_Tangotanzenlernen_Wohnungweiterrenovieren_ganzgesundwerden_bloggen_kochen_trinken_essen_lieben!

Gott so:
Hahaha! Witzig!



Mein Motto für 2016

Sei realistisch: Plane ein Wunder




Jahresrückblick 2014
Jahresrückblick 2013
Jahresrückblick 2012



Print Friendly Version of this page Print Get a PDF version of this webpage PDF

Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. Astrid! Dass Du mit jedem einzelnen Absatz, Satz, ach: Wort den Nagel so dermaßen auf den Kopf... . Ausrufezeichen! Ausrufezeichen, Ausrufezeichen, Ausrufezeichen! Auch hinter den Kapernblumenkohl und all das Zeug. Und von den Maßnahmen zur Dickkopfwiederbelebung (...) erzählst Du mir beizeiten, ja? Baustelle, Baustelle, Baustelle, Baustelle.

    AntwortenLöschen
  2. Liebe astrid,
    danke für diesen fulminanten Rückblick! Danke für so vieles andere, für deine Schreibe, Deine Texte, Deine Rezepte, hach, ich würde Dich gerne mal umarmen :)
    Alles alles Gute für das neue Jahr!

    AntwortenLöschen
  3. Meine Liebe, was sprichst Du mir aus der Seele!! Noch ein Burger/Pulled irgendwas und ich schreie. Mittlerweile versuche ich mich in zen-artiger Altersweisheit und denke: Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Findet doch jeder seine Nische und soll nach seiner Facon (Fassong, wie wir in Hessen sagen!) glücklich werden.

    Aber viel wichtiger: Was hältst Du von "Sonntagsspaziergang" für Deine Kolumne? Auf einem Spaziergang - lang oder kurz - kann man herrlich seine Gedanken kreisen lassen. Oder man spaziert durch (D)einen Kopf. Oder plaudert angeregt mit jemandem, der einen begleitet, kommt vom Hölzchen auf's Stöckchen. Was meinst Du? Passt also ganz gut, wie ich finde.

    Hab ein sauschönes 2016! Ich hoffe, wir sehen uns!

    PS: Was hast Du gegen belegte Butterbrote????? (Just kiddin')

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Astrid, da ist Dir aber wieder ein toller Text gelungen, sehr persönlich, sehr nah! Danke Dir für die Erwähnung! Ich freue mich immer sehr, wenn die ausführliche Pflege meiner Haarpracht auch wahrgenommen wird.

    Ich wünsche Dir für 2016 viele tolle Stunden mit den Dingen, die wirklich wichtig sind. Und vielleicht schaffen wir es ja auch, uns 2-3 Male zu treffen, mindestens im Laurenz, gemeinsam ob der kulinarischen Brillianz leise und gerne auch laut jubilierend. Oder einmal gemeinsam am Herd? Würde mich sehr freuen.

    Und was meinst Du: Soll ich mein Haar 2016 öfter offen tragen?

    Liebe Grüße,
    Uwe

    AntwortenLöschen
  5. Also ich liebe ja deine (kulinarischen) Statements! Everybodies darling ist bekanntlich everybodies Depp ;-) Und "pulled beef" heißt bei uns zu Hause Suppenfleisch PUNKT! Alles Liebe und einfach geiles 2016!

    LG
    Thomas

    AntwortenLöschen
  6. ...und ich hab dich von Jahr zu Jahr lieber, meine liebste Lieblings-Astrid! Bleib so wie du bist! :)

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Astrid, Du, der Fish&Chips Shop in Terrigal Beach sieht ja großartig aus - den werde ich im Februar mal ausprobieren. Vielen Dank! Bei Tim Ho Wan war ich auch schon, aber kleine wabbelige Häufchen mit unergründlichen Füllungen sind einfach nicht meins, Micheln-Stern hin oder her ;-).
    P.S. Dein Hausbötchen gefällt mir sooo gut.. ich glaub, sowas möchte ich auch unbedingt mal ausprobieren. :-)

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Astrid, ich bin sehr froh zu lesen, dass du wieder die fröhliche, mutige und eigensinnige Astrid bist, die wir lieben und dass es dir gut geht damit. Danke für das Sammelsurium an Lesenswertem (mal abgesehen von dem an sich lesenswerten Text) und liebenswertem. Du sprichst mir in vielerlei Hinsicht aus der Seele. Bin sehr froh, dass wir uns kennen und sogar mal treffen durften. Ich drück dich und wünsche ein Jahr ganz nach deinem Gusto und Tempo.

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Astrid,

    Danke für diesen tiefen, nachdenklichen, zuversichtlichen, fröhlichen Jahresrückblick - den ich in allerweitesten Teilen SO gut nachvollziehen kann - gerade, was die "permanente Überhöhung trivialer Augenblicke" und zunehmend besinnungslos um-jeden-Preis-und-für-jeden-***-Food-Bloggerei angeht.
    Was die Kochsendung angeht: Vielleicht kommt ein anderes Mal ein passenderes Konzept ums Eck, Hauptsache, Du verbrennst Dich nicht (um jeden Preis tust Du das eh nicht, ich weiß ;-)).
    In diesem Sinne: Danke für innige Momente, ich freue mich auf viele neue.
    Hab ein gutes Jahr!

    LGC

    AntwortenLöschen
  10. Ich glaub, ich hab Neujahrsaussetzer. Dachte ich doch, ich hätte meinen Kommentar gestern schon abgeschickt. Schein ich aber doch nicht gemacht zu haben, ich Depp. Also nochmal, liebe Astrid. Ich hab nämlich schon seit gestern Nacken. Vom vielen Nicken. Was für ein famoser Jahresrückblick! Danke, dass du Herz, Verstand und Kulinarik mit uns teilst. Es gibt wenige Blogs, die ich mit so viel Freude lese. Und jetzt geh ich mal schnell ein halbes Dutzend Mercedesse (<- Knaller Plural, gell?) ordern.

    Happy 2016. Und liebe Grüße
    Conny

    PS: Über Grönemeyer müssten wir nochmal reden.
    PPS: Über Pulled Pork auch.
    PPPS: Du in Hamburg und noch ein Sekündchen Zeit und einen Funken Lust über? Dann läge hier immer ein Fräulein Hu kalt. Oder zur Not halt ein non dosage Silver brut von André Clouet.

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Astrid,

    ich folge jetzt mal Deinem Aufruf, mitzudenken:

    Kolumne ist gut, trifft es seinem Anspruch und seiner Bedeutung nach jedenfalls sehr gut, ganz im Gegensatz zu -Plaudereien, -Geplauder, -Spaziergang etc. (möchte aber niemanden verletzen!).
    Essenz, Quintessenz...trifft's meinem Gefühl nach noch mehr, aber das passt wieder eher nicht zum Sonntag, so vom Sprachklang, also Sonntags-Essenz...;-( (muss der Sonntag denn sein?...). Quintessenz scheint mir am authentischsten, der Anstrengung am angemessensten - und auch der Qualität. Da geht dann aber etwas die Leichtigkeit verloren, die Deine wunderbaren Gedanken, Assoziationen, Statements, Wortschöpfungen und v.a.m. so innehaben... Gar nicht so einfach. Oder schlicht "sonntags", aber ich glaube, das ist geklaut.
    Ich werde weiter nachdenken - und sage einstweilen nur danke dafūr, dass es Dich und diesen in vielen Beziehungen inspirierenden Blog gibt!

    Luzifer

    AntwortenLöschen
  12. Feiner Jahresrückblick | Jahresausblick! Mein Titeltipp für Deine Sonntagskolumne: IMMER WIEDER SONNTAGS

    Viele Grüße und alles Liebe für 2016!
    Kai

    AntwortenLöschen
  13. Liebes Milchmädchen, jaaaaa! Ganz unbedingt! Bitte lass uns nicht gegen Ende des Jahres sagen müssen "Mist, wir wollten doch...!"


    Liebe Christina,
    Dankeschön! *hach*

    Liebe Julia,
    ich lasse sie alle glücklich werden mit ihren Fleischklopsen und dem zerrupften Zeugs auch :)
    Auf bald, Du Liebe!

    AntwortenLöschen
  14. Lieber bestfrisierter Mann der Blogosphäre,
    ich denke, wir fangen gleich am Wochenende damit an :) Freue mich!

    AntwortenLöschen
  15. ich war noch gar nicht fertig:
    Ich mag ja den slicked-back-Look sehr, wie wäre es damit? So als Alternative zu dem offenen Haar?

    AntwortenLöschen
  16. Lieber Thomas,
    Suppenfleisch! Made my day! :) Dir auch ein famoses 2016!

    Lieblingsfranzi! *herzchenmal*

    Liebe Nikki, ich freue mich, wenn Du vom Besuch dann mal berichtest. Vielleicht treffen wir uns aber auch 2017 dort? :)

    Liebe Peggy, ich bin auch sehr froh, dass wir uns kennen. An den Abend bei euch denken wir oft und gerne zurück!

    Liebe Christin, dieses unerwartete Wiedersehen gestern hat mich sooo gefreut! Es war halt zu kurz und überhaupt. Lass und die innigen Momente bald wieder in voller Länge genießen, ja? Meinetwegen auch im Rheingau ;) ;) ;)

    AntwortenLöschen
  17. Liebe Conny,
    Knallerplural, gar keine Frage! :)
    Na klar melde ich mich, wenn ich in HH bin und etwas Zeit über habe! Wie könnte ich mir das Fräulein Hu im Norden entgehen lassen. Ok und zu Not, also wenn die Zeiten besonders schlecht sind, nehme ich auch den Clouet.

    Liebe Petra,
    danke Dir für's Mitgrübeln! Ich bin übrigens noch keinen Schritt weiter... :)
    Hab ein feines neues Jahr und ich danke Dir, dass Du hier mitliest!

    Lieber Kai,
    Dir auch ein tolles 2016! "immer wieder sonntags..."! Nimmst Du jetzt bitte diesen Ohrwurm wieder mit? Danke! :)

    AntwortenLöschen
  18. Das nenne ich mal einen tollen Jahresrückblick / Jahresausblick. Habe selten einen Blogartikel so gespannt gelesen =)

    Liebe Grüße
    Kathleen

    AntwortenLöschen
  19. Liebe Astrid,

    ansonsten still bewundernd und "pawlowesk" beim Anblick Deiner Ergebnisse Speichel produzierend, möchte ich heute auch mal einen Beitrag leisten. Vielleicht kommt er ein wenig spät, aber nach eine Schaffenspause zwischen den Jahren scheinen Deine Finger momentan bei fast täglichen Beiträgen ja zu glühen....
    Der hierzulande weniger bekannte Bill Watterson hat sich mit liebevollen Geschichten um einen kleinen Jungen mit Stofftiger (Calvin und Hobbes) in die Herzen von Millionen Menschen gezeichnet aka Du mit Deinem Blog. Eine Sammlung seiner Comicstripes wurde dann als "Lazy Sunday Book" für die unzähligen Fans nochmals aufgelegt.
    Mein Vorschlag für Deine Sonntagskolumne lautet daher

    LAZY SUNDAY BLOG

    Denn viele von uns liegen sonntags faul, äähh, ermattet auf der Couch, grübeln nach dem Essen über die Ereignisse der vergangenen und kommenden Woche und schwupps, da ist er, der Gedanke, was gibts denn eigentlich Neues bei Arthurs Tochter? Also schnell das Tablet geschnappt, Schöne Rezepte, nette Geschichten, manchmal auch melancholisch Nachdenkliches aufgerufen. Und plötzlich geht es einem besser, neue Inspirationen kommen auf, den/ die Liebste(n) mit einem der frisch aufgesaugtenInhalte zu überraschen...Enttäuscht weitergeklickt hat, so glaube ich , noch Keiner! Ich wünsche Dir und Deiner Family ein tolles 2016!

    Viele Grüße,

    Marcus

    AntwortenLöschen
  20. ich mag "sonn-talk" - mit oder ohne deppenbindestrich. und das obwohl ich wahrlich kein freund von anglizismen bin.
    abgesehen davon mag ich dein blog. schon sehr lange. das war's! :D

    AntwortenLöschen
  21. Liebe Kathleen,
    dankeschön, das freut mich sehr!

    AntwortenLöschen
  22. Lieber Marcus,
    Du machst mich ganz verlegen! Danke für dieses fette Kompliment! *hach*
    Lazy sunday finde ich toll und es steckt all das drin, was Du beschreibst. Ich hoffe, die anderen Leser sehen das auch so :) Ich hadere lediglich mit Anglizismen, die finde ich manchmal ganz schick, versuche aber meistens sie zu vermeiden. Auf jeden Fall ist der "lazy sunday" auf der shortlist. Ich bin ansonsten in meiner Entscheidungsfindung noch nicht weitergekommen...

    AntwortenLöschen
  23. Liebe Manuela,
    vielen Dank für Deinen Vorschlag! Wie eben schon bei Marcus kommentiert, habe ich auch so meine Probleme mit Anglizismen... Ich grüble noch ein wenig darüber, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

    AntwortenLöschen
  24. Hallo,
    Den Siebeck gibt es als erschwinglichen Nachdruck, siehe hier:
    http://m.pressebox.de/boxid/560355

    Viele Grüße, Johannes

    AntwortenLöschen

Danke für Deinen Kommentar, der schnell freigeschaltet wird, so er höflich und respektvoll ist und nicht anonym abgegeben wurde. Mein Blog ist kein Diskussionsforum für anonyme Netz-Misanthropen, sondern ein Geschenk an meine Leserinnen und Leser.

Instagram