In eigener Sache

Dieser Blog ist umgezogen und hat jetzt seine eigene URL.
Bitte in Zukunft www.arthurstochterkochtblog.com verwenden, Dankeschön!


30.08.12

Die große Verlosung zum DREIer-Geburtstag!


Dem sehr sehr aufmerksamen Beobachter mag aufgefallen sein, dass ich die kleine Trinkprobe im letzen Posting am DREIundzwanzigsten veröffentlicht habe. Und wer wie ich, stets sehr stringent denkt und handelt, wusste wahrscheinlich seit Tagen, dass der nächste Beitrag frühestens heute, sprich am DREIßigsten August erscheinen kann. Gut gedacht, oder? Wahr ist, dass mein Leben derzeit Kapriolen schlägt (*gähn* ich weiß, sag nix!) die vieles andere in den Hintergrund treten lassen. Und weil bei mir ja sowieso immer alles ein bisschen anders ist ^^, gibt es einfach die Verlosung vor der Zusammenfassung. Ich gehe nämlich davon aus, dass ihr mit größerer Erwartung entgegen gesehen wird.

Ganz kurz noch etwas zu den Filmchen. Eugen und ich haben einfach drauf losgedreht und gebabbelt. Eine Verlosung zu wiederholen, käme mir nicht in den Sinn. Daher gab es einen Durchgang, in dem alle Versprecher und Holprigkeiten enthalten sind. Dass ich zu jedem Gewinner immer noch etwas sagen würde,wusste ich vorher selbst nicht. Auch nicht, dass ich so lange am Stück reden kann. Wenn alle Stricke reißen, bewerbe ich mich demnächst bei QVC und verkaufe zu nachtschlafender Zeit Unnützigkeiten.

Danke an Anja und Tibor vom Hahnenhof, dass wir bei Ihnen drehen durften ich hatte versprochen, mich nicht in einen Topf zu setzen und das am Ruhetag. Danke an Eugen, der dafür seinen freien Tag geopfert hat. Danke an alle fürs Mitmachen, die große Lobhudelei auf die Teilnehmer_innen erfolgt gesondert in der Zusammenfassung. Demnächst. Jetzt aber ersteinmal MAZ ab oder so...






:)))

22.08.12

Ich. Habe. Gebacken.





Ok, nicht das erste Mal, aber eines von ganz wenigen. Meinen ersten Kuchen buk ich so ca. mit 11 Jahren (wenn mich meine Erinnerung nicht trübt) und es war selbst_ver_ständ_lich ein Mamorkuchen, ach was, DER Marmorkuchen. Der Marmorkuchen aus dem Dr. Oetker Schulbackbuch. Meine Liebe zum Marmorkuchen wurde bis heute fast nur von der zum Ottilienkuchen, und der Faszination zum Kalten Hund übertroffen. Womit bitte kann man ein Kind mehr beeindrucken, als mit einem Kuchen, den die Mama im Kühlschrank backt? Den ersten Kuchen, den meine Tochter buk, war natürlich DER. Es war wahrscheinlich einfach das einzige Rezept, dass ich gelingsicher weitervermitteln konnte. Mittlerweile hat sie mir backtechnisch so einiges, fast alles, voraus. Das mag daran liegen, dass sie es einfach gerne macht. Ich ja eher nicht so. Nichtsdestotrotz muss es manchmal sein, und sei es nur, weil von anderen gewünscht. Den Wünschen macher kann ich mich nicht verschließen und das ein oder andere Mal beuge ich mich gerne. 

Das alleralleridiotensicherste Backwerk nach einem Marmorkuchen ist der Brownie. Nicht? Doch! Vor Monaten  habe ich bereits "Death By Chocolate"-Brownies gemacht, von denen klebt mir immer noch ein Teil auf meiner wohlgeformten Hüfte. Rechts. Um den Ausgleich für Links hinzubekommen musste Nachschub her. Da fiel mir ein Rezept aus einem Mälzer-Kochbuch ein. Dieses Buch habe ich vor Jahren, als es erschien und Tim Mälzer gerade auf seiner Erfolgswelle davonschwamm, den burn out noch in weiter Ferne, an eine Freundin verschenkt. Seitdem habe ich auf Parties bei ihr immer mal wieder Rezepte aus diesem Buch zu essen bekommen - jedes einzelne war sehr sehr gut. Allein der Panzanella ist eine Wucht, die ich selbst schon nachgekocht habe, allerdings werden die Fotos stets grauenhaft. Darum keine Panzanella von Mälzer hier im Blog. Er mariniert das Brot vorab mit dunklem Balsamico. Noch Fragen? Siehste. Das KANN nur örgs aussehen. Schmeckt aber sensationell. Nun, ich schweife ab...

Heute geht es um süße Sünden, sprich um den sagenhaftsupersaftigigsensationellen

Käsekuchen-Brownie mit Heidel- oder Blaubeeren


Für eine Party habe ich gleich ein bisschen mehr davon gebacken, d. h. das Rezept verneunfacht, was dazu führte, dass ich im Supermarkt die Abgabegrenze von haushaltsüblichen Mengen Zuckers fast gerissen hätte. Mälzer gibt die Rezeptmenge für eine Springform an. Hä? Brownies gehören auf Blech und eckig, oder? Ich habe es getestet. Für ein normales Backofenblech brauchst Du die dreifache Menge der folgenden Zutaten:
  • 60 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 40 g Mehl
  • 6 EL Kakao
  • 50 g grob zerhackte Macadamianüsse
  • 250 g Magerquark
  • 1 TL Speisestärke
  • 200 g frische Blaubeeren 
  1. Butter, 100 g Zucker und 1 Prise Salz 5 Minuten schaumig schlagen. 2 Eier nacheinander dazugeben und weiterrühren. Die Eier sollten dabei Zimmertemperatur haben!
  2. Mehl und Kakao in eine Schüssel sieben und unter die Buttercreme mischen. 2 EL der Masse beiseite stellen, die Macadamianüsse unter die restliche Masse mischen
  3. Für die Käsecreme den Quark, 1 Ei, den restlichen Zucker und die Speisestärke schaumig schlagen. die Blaubeeren vorsichtig darunter heben
  4. Die Nussmasse in eine gebutterte, mit Backpapier ausgelegte Springform geben und glatt streichen. Die Käsecreme darauf verteilen, die restliche Browniemasse in kleinen Klecksen darauf setzen und mit einer Gabel ein Marmormuster ziehen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 35 - 40 Minuten backen. Die Käsekuchen-Brownies herausnehmen, abkühlen lassen und servieren


Soweit das Original. Als Dreifachmenge auf dem Backblech gebacken brauchten die Brownies bei mir in allen Durchgängen exakt 40 Minuten bis zum absolut saftigen Zuckerschock. 


Das war jetzt wieder so einfach, ich verspreche, ich backe jetzt öfters. *fingerhinterdemrückekreuz*
Ein weiterer Fan dieses Kuchens ist übrigens Daniela von l'art de vivre.



Brownies auf Seite 291
Panzanella (gerade festgestellt, der muss aus einem anderen Mälzer-Buch sein. Gut ist er trotzdem)

Übrigens gibts hier im Blog noch eine süße Schoko-Sünde, die Gâteau Berbelle nach Siebeck.



Noch ein kleiner Hinweis. Ich bin fast durch mit der Zusammenfassung des DREIer-Events. Auch die Verlosung hat heute stattgefunden. :)) Ich sag nix. Aber die Zusammenfassung geht voraussichtlich in dieser Woche online, die Verlosung am Montag. 

Nicht zappeln! Nimm ein Stück Kuchen, das lenkt ab!



20.08.12

Einfach mal die Kresse halten!


Lachstatar (in Miso-Mirin-Marinade) mit Brunnenkressepesto (Brunnenkresse, geröstete Erdnüsse und Mandeln, Erdnussöl), trocken gebratene Korianderwurzel.
Chön charf!




Eine Handvoll Brunnenkresse! Und schon wieder Fisch! Aber was will man auch essen, bei den Temperaturen...

Mandelstifte und Erdnüsse ohne Fett angeröstet
Korianderwurzel aus eigener Ernte über 30 Minuten auf Induktions-Stufe 6 von 9 ohne Zugabe von Fett angeröstet
Ab in den Mörser
Brunnenkresse obenauf
Wenig Salz (Erdnüsse!), etwas Zucker, Ernussöl.
Zerhackte Korianderwurzel
Lachstatar ähnlich wie hier mit heller Misopaste, die in Mirin und Reisessig glattgerührt wurde. Etwas Fischsauce, Limettenabrieb, Nymphenburger Knubbel

Weinbegleitung war
Michael Tescheke (am 5.9. mit mir im Tivi)
Blauer Sylvaner
"von der Dünnbach"
2 Ärsche!
2011

Der kürzeste Post des Jahres, geschrieben am heißesten Tag des Jahres. Ich schmelze dahin und Du so? 


17.08.12

Alltagsgeschichten


Hier ist was los, ich kann ich Dir sagen... Ständig kommt das Leben dem Bloggen in die Quere, komische Sache das. :)

Wie Du weißt, war ich ein paar Tage malad. Dazu kommt natürlich das Arbeiten (selbst und ständig und so) und dann flog ich doch tatsächlich samt einer handgeschmiedeten 40cm-Durchmesser Allgäuer Eisenpfanne  (die natürlich kürzlich mal wieder mit viel Getöse, aber ohne den Einsatz der örtlichen Feuerwehr) eingebrannt wurde)

samt ihres 40 cm langen Stiels in meiner Küche über eine Styroporkühlbox genau auf diese Pfanne und die Fliesen. Während ich flog dachte ich nur nicht mit dem Kopf auf die Tischkante, nicht mit dem Kopf auf die Tischkante..., hatte Glück im Unglück und donnerte bloß auf die Fliesen. Die Pfanne unter mir begraben, der natürlich nichts passiert ist, lag ich dann einige Tage rechts- und linksseitig verstaucht hier herum. 

Vorgestern hatte ich dann Besuch von meinem Lieblingssender, dem SWR (Du erinnerst Dich!!!), am 5. September werde ich live zu Gast sein in der Sendung "Kaffee oder Tee". Ich werde mit dem Zug fahren, keinen Blusenbody tragen und mir auch sonst alle Mühe geben, nichts Abseitiges zu tun. Ich werde mal so in normal machen, Du verstehst? Der SWR hat hier bei mir zwei kleine Filme gedreht. Einmal den Zuspieler für die Sendung am 5.9. und dann noch einen kleinen Film für die Sendung "ARD-Buffet", für diesen kenne ich aber den Ausstrahlungstermin noch nicht. Ein paar kleine Eindrücke habe ich hier schon für Dich, vom ganzen Rest berichte ich dann nach der Sendung. (Picasa Diashow auf mobilen apple-Geräten nicht sichtbar)



Bei soviel Aufregung, Schmerz und Aktivität bleibt leider auch für das Kochen nicht viel Zeit. Zusätzlich bastel ich an der Zusammenfassung des Dreier-Events und nehme natürlich alle Meldungen noch auf, die ich in der ersten Eintragung vergessen habe. Aus genau dem Grund mache ich das ja so, auch wenn es vielleicht ein bisschen kompliziert erscheinen mag. Dadurch, dass ich ausdrücklich auch Nichtbloggern die Möglichkeit zur Teilnahme gegeben habe, deren Beiträge manches mal aber auch im Spamordner gelandet sind (leider hat nicht jeder die Bitte nach dem Betreffvermerk beherzigt), mich dazu noch eine Flut von Einsendungen über Facebook erreicht hat, wiederum nicht jeder einen Kommentar dazu im Blog hinterlassen hat... Nun ich will mich nicht beschweren, ganz im Gegenteil bin ich überwältigt über die Vielzahl und Kreativität der Einsendungen, die mich manches mal auch ganz real erreicht haben, aber es kostet halt ein bisschen Zeit. Und dass ich nicht einfach ne Runde auslose und dann hier die Gewinner einstelle, kannst Du Dir sicher auch denken, da passiert schon noch ein bisschen mehr... :) Aber dazu verrate ich an dieser Stelle natürlich  noch nix! 

Nichtsdestotrotz wird hier natürlich gegessen, wenn auch derzeit kurz und knapp. Ein paar feine Kleinigkeiten sammeln sich trotzdem an, das kannst Du derzeit auch gut bei Claus von "Nur das gute Zeugs" nachlesen; der Mann schiebt in der letzten Zeit eine schnelle Nummer nach der anderen. Nun, ich bin ein Mädchen und drücke das nicht so direkt aus. :)

Dafür bekommst Du von mir eine kleine Portion allerfeinsten Lachstatares, mariniert mit hellem Miso und Mirin, dazu etwas Limettenabrieb, ein Tröpfchen Reisessig und ein Fitzelchen der ersten Ernte 2012 meines Nymphenburger Knubbels. Kleiner scharfer Kerl, kann ich Dir sagen. Interessanterweise sind seine Früchte dieses Jahr komplett schwarz-lila, als er letztes Jahr hier einzog, waren sie rot. Für Lachstatar verwende ich stets und gerne die Bauchlappen. Die Dinger sind eh so dünn, dass sie bei den Garzeiten normalerweise nicht mithalten können wenn Du Dir die Filets zubereitest. Also ab damit und etwas anderes daraus machen. Am schönsten natürlich so wie Heike, die sie zu ganz eigenständigen Ehren erhebt. Bei mir sah das ganze mit ein paar Erbsensprossen und Blüten des Wasabi-Rucolas so aus:


Und jetzt schauen wir einfach mal, was die nächsten Tage so bereit halten... Ich bin mir sicher, da kommt noch was. :) Lass es Dir gut gehen!



14.08.12

Soviel Schleim muss sein!


Saibling auf Fenchel mit Pernod, Lakritz und Anismyrte

Wenn schleimig, dann Fisch frisch.
Dieser glitschige Schleim, der z. B. unabdingbar ist, um eine Forelle blauzukochen, ist ein untrügliches Zeichen für Frische. Dazu noch ein Blick aus klaren Augen, das heißt für mich stets: Kaufen, Marsch Marsch! 
Wie die Forelle gehört auch der Saibling zur großen Familie der Lachsfische. Er gilt als hervorragender Speisefisch und ist klein genug, um im Gegensatz zum Lachs auch im Ganzen von einer Person verzehrt werden zu können. Die zwei, die ich kürzlich kaufte, wogen zusammen etwas über 900 g, eine Menge, die uns mehr als ausreichend gesättigt hat. 
Zuerst bekamen sie ein Bett aus fein gehobeltem Fenchel mit einem kleinen Überguß aus Olivenöl und  Pernod. Dazu eine Prise Lakritzpulver. 
Darauf wurden die zwei Schönheiten in gesalzenem und gepfeffertem Zustand gelegt, den Bauch mit Fenchel vollgeschlagen. 
Genau 23 Minuten später nach einem Aufenthalt im Ofen bei 165° C kamen sie wieder heraus und auf dem Tisch zum Liegen. Obenauf eine Prise feinster australischer Anismyrte.
 Perfekt gegart!
Herausgepultes Bäckchen:
Obwohl ich selten Pastis oder Anisée trinke, koche ich sehr gerne mit diesen Aromen. Im Gegensatz zur Wilden Henne, hat es bei mir etwas gedauert, bis ich meine Liebe zu Fenchel entdeckt habe. Diese wurde aber alsbald besonders groß, wie das mit den späten Lieben oft so geht. In der Kombination mit Pastis und/oder Lakritz oder auch der genannten Anismyrte wird er für mich zu einem König der Gemüse. Eleganter als die von mir so sehr geliebten Auberginen oder auch mein anderes Lieblingsgemüse, der Wirsing. 

Aus Sarahs Fehngarten bekam ich vor 1,5 Jahren sizilianischen Wildfenchel. Es waren mehrere Pflänzchen, meine eigene kleine Corleone-Familie, sie hießen so auch Michael, Sunny und Vito. Vito war der größte und stärkste, schnell wuchs er über einen Meter in die Höhe. Im letzten Winter, bzw. während des heftigen Frostes im Februar d. J. ist mir die ganze Familie leider erfroren. Weitere Gerichte mit Fenchel und Lakritz findest Du hier:



13.08.12

Aktuelle Teilnehmerliste! Bist Du dabei?


Geschenke für 3 Jahre Arthurs Tochter kocht

Mir ist noch ganz schwindelig! So viele Dreien! Da hüpfe ich im Dreieck vor Freude und bitte Euch alle, zu kontrollieren, ob ich Eure Beiträge erfasst habe. Die Zusammenfassung und Bekanntgabe der Gewinner erfolgt dann so schnell wie möglich! Wer mehrere Beiträge geschrieben hat, muss auch mit allen in dieser Liste auftauchen. Sonst bitte gleich Bescheid geben!
  1. Rike Genial lecker
  2. Küchenjunge Küchenjunge
  3. Heike Heikes Blog
  4. Trudi Trudis Küchenchaos
  5. Fuchs Fuchsscher Garten
  6. Alice Alice im kulinarischen Wunderland
  7. Tina Lunchforone
  8. Ulrike Küchenlatein
  9. Annett Annetts kulinarisches Tagebuch
  10. Thomas Schäfer facebook
  11. Nancy Samt und Sahne
  12. Gwexhaus 100° C
  13. Klärchen Gourmetbüdchen
  14. Frau Feinschmeckerle Feinschmeckerle
  15. Hesting Hesting kocht
  16. Marion FB
  17. Sylvia Rock the kitchen
  18. Melanie Touche-a-tout
  19. Turbohausfrau Prostmahlzeit
  20. Julia German Abendbrot
  21. Der silberne Löffel Der silberne Löffel
  22. Micha Grain de sel
  23. Petra Chili & Chiabatta
  24. Ninive ninivepisces
  25. Pe. Obers trifft Sahne
  26. Britta Kamafoodra
  27. Stephi Stephis Köstlichkeiten
  28. Alex Mein i-tüpfelchen
  29. Wolfgang kaquus Hausmannskost
  30. Duni Kein Blog, über Kommentar
  31. Renate Rabenauge Kein Blog, über Kommentar
  32. Frank aus Potsdam Kein Blog, über Kommentar
  33. Britta Kein Blog, per Mail gesandt
  34. Barbara "Blu" Kulturjournal der Lippischen Landeszeitung
  35. Küchenjunge Küchenjunge
  36. Eva Kein Blog, per Mail gesandt
  37. Zorra Kochtopf
  38. Ariane Tra dolce ed amaro
  39. Petra Kulinarische Zeitreise
  40. Dorothèe Bushcooks Kitchen 
  41. Irene Widmatt
  42. Küchenjunge Küchenjunge
  43. Pe. Obers trifft Sahne
  44. Martin Martins Kochkunst
  45. Manu Manus Küchengeflüster
  46. Kerstin Kerstins Speisekammer
  47. Mercedes Backeifer
  48. Micha Cucina Restauro
  49. Melanie Pimpinella
  50. Lena coconut and vanilla
  51. Freundin des guten Geschmacks Reine Geschmackssache
  52. Wilhelm facebook
  53. Wilhelm facebook
  54. Martin Schönleben Einfach ein schönes Leben
  55. Philipp El Gusto
  56. Kaoskoch Hamburg kocht
  57. Kaoskoch Hamburg kocht
  58. Heide fb
  59. Jutta Schnuppschnüs
  60. Kurt facebook
  61. Dorothèe Bushcooks Kitchen 
  62. Martin Schönleben Einfach ein schönes Leben
  63. Peter Aus meinem Kochtopf
  64. Sybille Tomatenblüte
  65. Bella Kochloquium
  66. Sandra From Snuggs kitchen
  67. Wilde Henne Wildes Poulet
  68. Flo Dreams on a plate
  69. Melanie Kommentar im Blog von einer Leserin
  70. Nele Pralinenwahnsinn
  71. Kaoskoch Hamburg kocht
  72. Angelika Kulinarischer Salon
  73. Sabine Gabler über kommentar im Blog, stille Leserin
  74. Steffen Sinziger Berliner Speisemeisterei
  75. Heike über kommentar im Blog, stille Leserin
  76. Manfred C. über kommentar im Blog
  77. Marc & Sabine Wasabi für Anfänger
  78. Barbara Barbaras Spielwiese
  79. Thomas con cuore
  80. Leo Hundertachtziggrad
  81. Susa Hundertachtziggrad
  82. Toni Hundertachtziggrad
  83. Suse Hundertachtziggrad
  84. Gottfried Hundertachtziggrad
  85. Dirk Cucina e passione
  86. Nata Pastasciutta
  87. Jens gekleckert.de
  88. Ariane kulinarische Momentaufnahmen
  89. Tin Hauptsache Wein!
  90. Corinna per mail
  91. Sabine Bonjour Alsace
  92. Shermin Magischer Kessel
  93. Die Kärntnerin Der Winzer und die Kärntnerin
  94. Hesting Hesting kocht
  95. Frau Kampi Frau Kampis Küche
  96. Gwex 100°
  97. Ursula aus Hannover
  98. Sandra echt entspannt essen
  99. Petra Braun-Lichter Nimm 3 (Buch)
  100. Andreas Kochsamkeit
  101. Rons Kochlabor


06.08.12

Seeteufel mit Limettenbutter aus dem Pergament



Die Köchin ist seit 3 Tagen malad und muss ihre Kräfte für ein 80-Personen-Event am kommenden Wochenende schonen. Darum auch heute nur ganz kurz das versprochene Rezept vom Fisch aus dem Pergament mit Limettenbutter aus Easy Asia von Bill Granger.

Für mich war auf den ersten Blick der Zusammenhang zwischen Butter und asiatisch nicht naheliegend, aber lass es draußen heiß sein, schreibe Limette oben aufs Essen und Du hast mich schon fast gewonnen. Bill Granger schlägt im Rezept für das Pergament Backpapier vor. Das mag ich schon nicht aufgrund seiner Farbe, mir ist Butterbrotpapier lieber. Die Mengenangaben sind mal wieder niedlich, allein die eine Kartoffel für 4 Personen ließ mich schon schmunzeln. Um es als eigenständiges Gericht aufzupeppen gab es also bei mir einen ganzen Kartoffelfächer, d. h. aus einer Kartoffel pro Person. Und auch so geht es für mich eher als Zwischengericht durch oder als kleiner leichter Abendhappen. Ein Happenpappen sozusagen.

Das Rezept bekommst Du aber hier im Original:
  • 1 kleine Kartoffel
  • 4 feste, weißfleischige Fischfilets (bei mir Seeteufel) jeweils etwa 180 g
  • Meersalz, frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • Limettenbutter
  • 1 Handvoll Korianderblätter
Limettenbutter
  • 50 g ungesalzene weiche Butter
  • geriebene Schale einer 1/2 Limette
  • 1/2 TL Meersalz
Den Ofen auf 200° C vorheizen. Salzwasser in einem kleinen Kochtopf zum Kochen bringen. Die Kartoffel schälen und mit einer Küchenreibe in sehr feine Scheiben hobeln. In kochendem Wasser 2 Minuten lang blanchieren, bis sie gerade eben weich geworden sind. Mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und gut abtropfen lassen. 

Ein 30 cm großes Stück Backpapier nehmen und ein Viertel der Kartoffeln in einer einzigen Lage in die Mitte legen. Ein Fischfilet mit Meersalz und Pfeffer würzen und auf die Kartoffeln legen, dann ein Viertel der Limettenbutter daraufgeben. Die beiden horizontalen Ränder des Papiers aufeinanderlegen, oben doppelt zusammenfalten und das Paket so verschließen. Die Seitenränder unter dem Paket zusammenfalten. Mit Schleifchen ist es aber viel hübscher!
Mit den restlichen Kartoffeln und dem Fisch wiederholen. Die Pakete auf ein Backblech legen und auf einer derunteren Schienen im Ofen je nach Dicke des Fisches 14 - 16 Minuten lang backen. Den Fisch in der Verpackung servieren. Nach dem Öffnen mit Korianderblättchen dekorieren (hier: Thaibasilikum).

Geschmacklich ne Wucht, der Duft haut Dich fast um beim Öffnen des Papieres. Nachkochen unbedingt empfohlen! Und das war es auch schon für heute, atme durch, ich tue das auch. Und das nächste Mal wird es sicher wieder ein bisschen länger. Ein wönziges Bisschen :)

Gesammelte Rezepte aus dem Buch samt Rezension findest Du hier im Blog unter dem tag "easy asia". Hab einen guten Start in die Woche!





05.08.12

Fleischbällchen mit Tamaride aus "Easy Asia" von Bill Granger



Wie versprochen das nächste Rezept aus 

vorgestellt hier, samt Rezept für Schweinerippchen auf Char Sui Art. Dieses herrliche Gericht wurde bereits von Kerstin hier nachgekocht und vom Küchenjungen auch, allerdings hat er es bisher meines Wissens nur bei Facebook veröffentlicht. 

Hier und heute aber die Fleischbällchen mit Tamarinde. Tamarinde ist eine Dattelart mit säuerlichem Geschmack. Sollte sie nicht zur Verfügung stehen, würde ich Limetten- oder Zitronensaft mit Ingwer mischen. Keinesfalls komplett durch Zitronensaft ersetzen, das wäre zu sauer! Rindfleisch mit Tamarinde, Ingwer und Pak Choi ist ein wunderbares eigenständiges Gericht, das ich neulich aus Rumpsteakstreifen im Wok zubereitet habe. Im folgenden Rezept wird Rinderhackfleisch verwendet. Ich werde bei einer Wiederholung ein Drittel Schweinehack untermischen, die Bällchen waren ein wenig trocken. Auch die Hitze habe ich verringert, sie kam mir von Anfang an als zu hoch angegeben vor. 

Hier das Rezept im Original für 4 - 6 Personen:

  • Mildes Öl zum Bestreichen
  • 600 g Rinderhackfleisch (Empfehlung: Anteilig 200 g Schweinefleisch verwenden)
  • 1 EL Ingwer, geschält und fein gehackt
  • 3 EL Korianderblätter, gehackt (Mein Koriander ist bereits feinfächernd ausgetrieben und hat viele Samen angesetzt. Ich habe diese feinen Blättchen samt noch grünen Samen verwendet. Sehr feiner Geschmack!)



  • 1 kleine rote Zwiebel, geschält und gerieben
  • 1 EL Sojasauce
  • Meersalz
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Tamarindenglasur
  • 2 EL mildes Öl
  • 2 EL Tamarindenpaste
  • 200 ml Honig 
  • 3 EL Wasser
  • 4 EL Limettensaft, frisch gepresst
  • 1 EL Sojasauche
Den Ofen auf 240° C (mit 200° C anfangen, eventuell noch etwas runterregeln) vorheizen und ein großes Backblech mit Öl bestreichen. Das Hackfleisch, den Ingwer, die Korianderblätter, die Zwiebel und die Sojasauce in eine kleine Schüssel geben und mit etwas Meersalz sowie Pfeffer vermengen. Die Zutaten so lange mit den Händen kneten, bis sie gut durchmischt sind, dann je 1 gehäuften EL der Masse zu Kugeln formen (hier: kleiner Eisportionierer). Die Bällchen auf das Blech legen, mit etwas Öl bestreichen und 10 Minuten backen. 

Aus dem Ofen nehmen, mit Glasur bestreichen und weitere 5 Minuten backen. Diesen Schritt wiederholen und noch einmal 2 Minuten backen. Nochmals bepinseln. Mit gedämpftem Reis und asiatischem Gemüse servieren. 

Als nächstes dann der Seeteufel mit Limettenbutter aus dem Pergament.




02.08.12

Restaurant & Weinhaus Hahnenhof, Mainz



Familie, Heimat und Freunde. Das sind die drei Säulen, die mein Leben tragen. Und in der Heimat gute Freunde mit einem ausgezeichneten Restaurant zu haben, ist ein Glück, dass ich manchmal selbst nicht fassen kann. Um so mehr hat es mich gefreut, dass jetzt ein Buch erschienen ist, in dem es ausschließlich um Spitzenköche in Mainz und Rheinhessen geht. Und diese Köche wiederum kochten für das Buch mit ihren Freunden. Darunter sind klangvolle Namen wie die der Sterneköche Tim Meierhans, Restaurant Favorite, Mainz und Frank Buchholz, Restaurant Buchholz, Mainz-Gonsenheim. 26 Restaurants und Köche hat Herausgeber Werner Horn zusammengetragen und darunter natürlich der für mich klangvollste Name von allen: Eugen von Heider, Ritter III. Grades. Küchenchef im Restaurant & Weinhaus Hahnenhof in Mainz und: Freund. Wir kochten zusammen und ich schrieb für das Buch den längst überfälligen Bericht zum Restaurant, den ich hier veröffentliche:

Auf den nächsten zwei Seiten gibt Eugen von Heider die Rezepte für Coq au Riesling und seinen legendären Kaiserschmarrn preis.


Denn das Gute liegt so nah…
Seit Jahren beobachten wir alle den Trend zu immer höher und immer weiter. Es ist gut, wenn dieser als Ansporn betrachtet wird, zu oft aber verstellt er lediglich den Blick auf das Wesentliche. Wir fahren Hunderte von Kilometern, um im nächsten In-Lokal von Schaumschlägereien verdecktes Mittelmaß zu speisen, dabei ist es so einfach, das Gute vor der eigenen Haustür zu entdecken. 

Wir haben es gut hier in Rheinhessen. Wir können uns die gefahrenen Kilometer zum Mittelmaß sparen, denn das Gute liegt für uns so nah. Im schönen Mainz, am neu gestalteten Frauenlobplatz, bei Anja und Tibor Jakus im Weinhaus und Restaurant Hahnenhof – dort ist es zu finden. Vom Guten gibt es dort das Beste – Chefkoch Eugen von Heider, Österreicher und Ritter dritten Grades. Ein Mann von Adel mit hohem Anspruch an seine Küche, die mit Leichtigkeit die österreichischen Klassiker genauso auf den Tisch bringt, wie die Interpretationen mediterraner Genüsse und der mit seinen Gerichten immer wieder auch der ungarischen Seele Tibor Jakus‘ Rechnung trägt. So kommt auf kreative Art und Weise zusammen, was zusammen gehört. Dem Anspruch an regionale und saisonale Küche wird dabei ebenso gehuldigt, wie der Mainzer Weinhauskultur. 
Photo:  videa design | simone hill

Im Hahnenhof, diesem Traditionshaus mit seinen weit über die Region bekannten Geflügelgerichten, kann man im Sommer unter dem Schatten eines großen Baumes auf der neugestalteten Terrasse das Glas Wein ebenso genießen, wie das halbe Kräuterhähnchen oder ein mehrgängiges Menü, welches von Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster oder Marinllenknödeln und hausgemachtem Eis gekrönt wird. Das ist ein gastronomischer Spagat, der nur selten gelingt; hier wird er mit Verve ausgeführt, denn nicht nur die Liebe zum ausgezeichneten Produkt steht im Hahnenhof im Vordergrund, sondern ebenso die Herzlichkeit gegenüber jedem Gast. Dass man sich beim ersten Besuch schon wie zuhause fühlt, das ist der großartige Verdienst von Anja und Tibor Jakus samt ihres engagierten Serviceteams,  welches zu großem Teil bereits seit der Eröffnung im Hahnenhof mit sichtbarer Freude Gläser und Teller schwingt. 

Man mag es als größten Coup des Ehepaares Jakus betrachten, Eugen von Heider für den Hahnenhof gewonnen zu haben. Nach seiner Ausbildung im hochklassigen Sporthotel Alpin in Zell am See zog es ihn in die ausgezeichneten Häuser Kobenzel in Salzburg, in das Relais & Châteaux Tophotel Hochgurgl in Hochgurgl, und anschließend in das 5*Superior Interalpen-Hotel Tyrol, bevor er nach Deutschland kam und im Marriot München wirkte. Nach seiner Tätigkeit als Küchenchef im Franfurter Edelweiß übernahm er die Küchenleitung der Alten Patrone in Mainz und kocht sich seitdem in die Herzen der Mainzer und Rheinhessen. 

Eugen von Heider ist Österreicher durch und durch. Charmant und zuvorkommend, dabei stets dem Genießen von guten Dingen verpflichtet. Heiß erwartet sind von den hingerissenen Gästen seine allabendlichen Besuche an den Restauranttischen; wenn es seine Zeit erlaubt verlässt er die Küche im laufenden Betrieb um seine köstlichen Naschwerke persönlich zu servieren. 

Das ist Österreich-Ungarn gepaart mit herzlichster Gastkultur mitten in Mainz, hier bei uns in Rheinhessen!

…denn das Gute liegt so nah!

Übrigens ist Eugen der Koch, mit dem ich zur Belustigung vieler Hühner entbeint habe, nachzuschauen in 2 kleinen Filmen hier im Blog.

Restaurant & Weinhaus Hahnenhof
Wallaustraße 18
55118 Mainz
Telefon 06131 2 12 11 50
www.hahnenhof-mainz.de

Öffnungszeiten täglich außer dienstags
ab 16:00 Uhr
Sonn- und Feiertags ab 11:30 Uhr
(Küche bis 22:00 Uhr)

Das Buch ist erhältlich in den beteiligten Restaurants und im Buchhandel.
ISBN 978-3-00-038298-7
€ 19,95



01.08.12

Kurz und knapp die bisherigen Teilnehmer zum Bloggeburtstag


Ihr Lieben zusammen,

nichts lässt mich derzeit unruhiger schlafen, als der Gedanke, dass ich jemanden vergessen könnte. Ganz unkompliziert habe ich daher die bisherigen Einsendungen aus Excel heraus- und hier hineinkopiert. Bitte kontrolliert doch mal kurz, ob Euer Beitrag registriert ist.

Und dann bitte ich noch einmal alle, einen Kommentar im Geschenke, Geschenke-Beitrag zu hinterlassen, auch wenn ihr mir etwas per mail zusendet. Ich nutze das als meine interne "Kontroll-Liste". Vielen Dank an alle bisher, ich bin ziemlich überwältigt!



  1. Rike Genial lecker
  2. Küchenjunge Küchenjunge
  3. Heike Heikes Blog
  4. Trudi Trudis Küchenchaos
  5. Fuchs Fuchsscher Garten
  6. Alice Alice im kulinarischen Wunderland
  7. Tina Lunchforone
  8. Ulrike Küchenlatein
  9. Annett Annetts kulinarisches Tagebuch
  10. Thomas Schäfer facebook
  11. Nancy Samt und Sahne
  12. Gwexhaus 100° C
  13. Klärchen Gourmetbüdchen
  14. Frau Feinschmeckerle Feinschmeckerle
  15. Hesting Hesting kocht
  16. Marion FB
  17. Sylvia Rock the kitchen
  18. Barbara Kulturjournal der Lippischen Landeszeitung
  19. Melanie Touche-a-tout
  20. Turbohausfrau Prostmahlzeit
  21. Julia German Abendbrot
  22. Der silberne Löffel Der silberne Löffel
  23. Micha Grain de sel
  24. Petra Chili & Chiabatta
  25. Ninive ninivepisces
  26. Pe. Obers trifft Sahne
  27. Britta Kamafoodra
  28. Stephi Stephis Köstlichkeiten
  29. Alex Mein i-tüpfelchen
  30. Wolfgang kaquus Hausmannskost
  31. Duni Kein Blog, über Kommentar
  32. Renate Rabenauge Kein Blog, über Kommentar
  33. Frank aus Potsdam Kein Blog, über Kommentar
  34. Britta Kein Blog, per Mail gesandt
  35. Barbara "Blu" Kulturjournal der Lippischen Landeszeitung
  36. Küchenjunge Küchenjunge
  37. Eva Kein Blog, per Mail gesandt
  38. Zorra Kochtopf
  39. Ariane Tra dolce ed amaro
  40. Petra Kulinarische Zeitreise
  41. Dorothèe Bushcooks Kitchen
  42. Irene Widmatt
  43. Küchenjunge Küchenjunge
  44. Pe. Obers trifft Sahne
  45. Martin Martins Kochkunst
  46. Manu Manus Küchengeflüster
  47. Kerstin Kerstins Speisekammer
  48. Mercedes Backeifer
  49. Micha Cucina Restauro
  50. Melanie Pimpinella