Ganz kurz:
- Ich war zum ersten mal in meinem Leben in der Ukraine.
- Bin mit einer Propellermaschine (!) über Rumänien dorthin geflogen.
- War gemeinsam mit Arthur Gast einer fantastischen Hochzeitsfeier.
- Habe an wilden Tänzen teilgenommen.
- In einem Pornozimmer übernachtet.
- Viel süßen "Champanski" getrunken.
- Der war zur Entschädigung wenigstens warm.
- Habe viel fettiges Zeugs gegessen.
- An jeder Ecke Brote gefunden, die ich gar nicht gesucht habe.
- Für Petra vom Kaffeeklatsch nach "Huhn Kiew" gesucht.
Das verdient einen eigenen Post. Ausschweifend. Das verstehst Du, oder? Und so einen Bericht schüttel ich nicht aus dem Handgelenk. Aber bis dahin gibts noch ´n Happen zu essen.
Wie zur gesunden Vorbereitung auf dieses große Abenteuer hatte mich Christina von "new kitch on the blog" kurz vor der Abreise noch inspiriert. Houdini hat es ebenfalls pronto nachgemacht. In Form einer Lasagne. Finde ich auch eine tolle Idee!
Würde mich nicht wundern, wenn dieses Gericht die Reise durch viele foodblogs antreten würde!
Das Originalrezept findet Ihr bei Christina, hier in Chezuli-Steno meine Zubereitung (die natürlich wieder ganz anders war, aber das versteht sich ja fast von selbst...)
In Butter und Orangen-Olivenöl wurden Möhrenstückchen angedünstet, mit Portwein abgelöscht.
Gemüsebrühe aufgegossen, Zitronengras dazu und viel Ingwer.
Köcheln lassen.
Im Original Quinoa, habe ich Kichererbsen quellen lassen, gekocht und mit dem Zauberstab grob zermust.
Gewürzt wurde mit Salz, braunem Kandis, Pfeffer, Sesam, Koriandersamen, einer Prise Zimt, etwas Ansissamen, 1 Nelke. Alle Gewürze in der Pfanne angeröstet und gemörsert. (außer Salz und Pfeffer). Um die Masse geschmeidiger zu machen, habe ich etwas Geflügelbrühe angegossen, sowie helles Sesamöl.
Die Wirsingblätter mit einer Prise Natron blanchiert, den Strunk herausgeschnitten, zum Trocknen ausgebreitet. Anschließend mit je einer Eiskugelgröße des Kichererbsenmus´ gefüllt.
Praktische Päckchen gepackt und mit Zahnstochern verschlossen.
Diese mit etwas Gemüsebrühe in einem Bräter im Ofen schmoren lassen. (ca. 45 Minuten)
Das Zitronengras aus der Möhrenbrühe fischen, alles andere pürrieren, durch ein Sieb streichen.
Mit etwas Gemüsebrühe eventuell auf sämige Konsistenz bringen.
Kräftig abschmecken mit Pul biber und Ingwer, etwas Akazienhonig dazu.
Und bitte auf keinen Fall so wie ich noch etwas Kürbiskernöl dazugeben.
Sieht zugegebenermaßen schick aus, schmeckt dann aber doof.
Bis zu meiner völlig aus der Reihe springenden Inspiration, die lediglich der Optik geschuldet war, ein tolles Rezept, das es ins feste Reporterire der Abteilung "Hilfe, wir bekommen
Dieses Gericht ist mal wieder der Beweis, dass ich meine Nachkochliste ernst nehme! Und manchmal geht es sogar von "jetzt auf gleich".
Für meine Verhältnisse war das doch jetzt wirklich alles sehr knapp gehalten, gell!?
Das haue ich sicher beim nächsten Post wieder raus! :)


