Osso disco intervertebrale (oder so) - Bandscheibe in Rotwein


Dass das hier kein reiner Rezeptblog ist, dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben.
Hier kann ich machen, was ich will. Mach ich sonst auch - fragt mal P., der seufzt Euch was, aber an dieser meiner Stelle erst recht. Und kochen muss ich schon mal gar nicht.
Gut, ich koche manchmal vor Wut. Oder ich schmore so vor mich hin, und keiner kommt, alles schon dagewesen, aber das ist ein anderes Thema...

Eines meiner schönsten Erlebnisse in der letzten Zeit war aber, dass ich gekocht wurde. Jawoll, das geht!
Und Susanne, die Marderfrau-Kommandantin hat dem Post dann seinen (deutschen) Titel gegeben.
Wieviel liebevolle Gehässigkeit dahinter steckt, kann nur sie selbst beurteilen. Ich persönlich bin schon froh, dass die Yogastunden der Vergangenheit mich in die Lage versetzen, meine müden Knochen im Topf versenken zu lassen.
Das ganze war eine Riesengaudi, die sehr spontan in der Restaurantküche des Weinhauses und Restaurants "Hahnenhof" in Mainz stattgefunden hat, welches von guten Freunden mit viel Liebe und Herzlichkeit geführt wird.

Und Ihr wollt jetzt kein Rezept, oder?
Doch?
Also:
Gute Freunde!
Großer Topf!
Feiner Wein!
Biegsame Knochen!
Mordsmäßig viel Spaß und Gute Laune!
Zwei starke Arme, die Euch aus dem Topf wieder herauszerren!
Und ein bisschen Zeit, das ganze mit Musik zu unterlegen.

Maestro! La carne! La musica!

Und wehe! Wehe ich höre hier jemanden fragen, wie alt denn so eine Bandscheibe sein muss und wie lange abgehangen!
Steigt erst mal selber rein!
:))
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Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. LOL! Hätte gerne gesehen, wie man dich aus dem Topf wieder rausbekommen hat. Ich glaube, bei Ossobuco werde ich jetzt immer an dich denken :-)

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  2. Mensch AT ! eine ganze Methusalem Tignanello für die Sauce !

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  3. Wofür ein paar Yogastunden doch gut sein können und wasn Glück, dass niemand die Gasflamme in Gang gebracht hat... ;o)

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  4. Was bist du doch für ein verrücktes Huhn!!! Testest jetzt auch die Töpfe von innen. Das nenn ich mal Liebe zum Produkt.
    Un übbrischens iss säggssch ooch deitsch, älder sogor ols hochdeitsch!!!!

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  5. :-) AT - immer für eine Überraschung gut :-)
    Viele Grüßle
    Tanja

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  6. Du bist echt eine lustig Verückte.. tolle Idee

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  7. Mit Klamotten??!! Da schmeckt es dann doch nach Waschpulver und Deo und ähnlichem. Bäh ;-)

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  8. Jetzt habe ich mich doch glatt verschrieben, vor lauter grinsen. Bitte so weiter machen, das macht Spaß.

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  9. Wie nett Du den Salat liebkost...

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  10. komisch, jetzt sind's auf einmal bandsalatscheiben...?!

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  11. @Alex: Nur mit vereinten Kräften war das möglich! ;)

    @Lamiacucina:
    Großer Topf - große Flasche!

    @Suse:
    ohne Yoga wäre ich da nie hineingekommen. Und auch nie mehr wieder heraus!
    Und ich hatte die ganze Zeit Angst vor der Flamme!

    @Frau Kampi: Du weißt ja, innere Werte und so...

    @Tanja:schön, wenn ich noch überraschen kann!
    :)
    Was macht der Wein?

    @Cherry Blossom: man muss den Spaß nehmen, wie er kommt! :)

    @Hans: Hier gilt FSK 12!

    @FdgG: gerne! An verrückten Einfällen herrscht kein Mangel. ;)

    @Mestolo: was man liebt...

    @Kommando Mardermann: erst der eine Gang, dann der nächste. Wobei- mit kaputter Bandscheibe geht es sich gar schwer... ;)

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  12. :-D
    Ist dir in den Drei Minuten Null Sex nicht der Oarsch anbrennt?

    Schade, dass nicht fotografiert wurde, wie du dich aus dem Häfn aussegeschält hast. Mir tut das Kreuz schon weh, wenn ich daran denke.

    Du tapferen Tochter Arthur's!

    Einer deiner besten Blogbeiträge! Mehr davon! Morgen bitte in eine Pralineschachtel falten.

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  13. @Ente
    :)
    Ich bemühe mich mit der Pralinenschachtel!
    Werde mir eine als Origamiprojekt falten. Herausforderungen müssen sein!

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  14. liebe astrid - ich bin sooo beeindruckt! (ok, das kommt jetzt fast jahr(e) später, ändert aber nix...) ich dachte ehrlich, das buchcover-bild sei ne fotomontaaaasche... R E S P E K T ! tse.... und: ich bin wirklich beeindruckt (wiederholung...) von deinem schreiben, sei es über abenteuerliches bahnfahren, fastenerlebnisse oder auch bewegende nachrufe. lachen und weinen, essen und trinken... chapeau! herzliche grüße, barbara

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