Saufen Enten? Ein Schuß in den Bürzel - Ente asiatisch mit Ingwerradieschen



Ein Schuß in den Ofen wäre richtiger. Shit happens. Oder wie? Wir "Arthurs" machen ja selten etwas falsch, liegt in der Familie. Hüstl. Fragt mal meine Schwester! Huuuuust. Fragt mal P. Geht nicht?  Achso, er röchelt schon.

Aber eines kann man sagen, wir sind große Entenesser. Also, Arthur, P. und ich. Das war es dann auch schon. Die kleine Schwester - Vegetarierin. Der kleine Bruder (Oliver, schreibt und kommentiert hier ja auch mal zwischendurch) ist - ja, was eigentlich, Oli? Wie nennt man die, die so kaum noch etwas essen, was einen Schatten wirft? Vielleicht kannst Du das mal bei Gelegenheit erklären?

Aber zurück. Wir lieben Entenessen, Arthur, P. und ich. Arthur grillt sie gerne.
Wir kommen auf Ansage angerauscht, wenn er die Vögel angkündigt. Dazu trinken wir "Arthurs Entenwein".
Aber manchmal ist Arthurs Tochter völlig auf sich alleine gestellt. Das kann gut ausgehen, wie hier gezeigt:

Kann aber auch mal etwas daneben gehen. 
Warum, fragst Du?
Nun, normalerweise kaufe ich mein Geflügel entweder bei Daniel (das ist der mit den Jungfrau-Hühnereiern, Du erinnerst Dich?
Aber Perlhuhn und Ente kaufe ich samstags vom Geflügelhof Staubach in der Rhön auf dem Wiesbadener Wochenmarkt. Da bin ich aber leider aus Zeitgründen nur selten. Der Hunger bleibt. Im gut sortierten Lebensmittelmarkt der REWE-Handelsgruppe fällt mir eine "Jungente" ins Auge. Ich erinnere mich warnender Worte. Die taugen nix. Ich kaufe sie trotzdem. Sieht schließlich so frisch und jung und lecker aus. 
Es fängt gut an, weil ich nachkoche. Elines Ingwerradieschen
Bei mir gibt es noch blanchierte Zuckererbsen dazu. Und schwarzen Sesam. Dass der weiße nicht leergekocht ist, stelle ich erst Tage später fest, als ich Nachschub gekauft habe (hab´s doch gewusst, grummelgrummel) Die Radieschen bekommen von mir auch noch einen Schuß Pflaumenwein, ansonsten sind sie wie bei Eline zubereitet.
Dazu gab es sie hier:
Kräftig eingerieben habe ich sie, mit einer 5-Gewürzmischung aus der Mühle, verrührt in etwas dunkler Sojasauce und Pflaumenwein.
Dann ab in die Pfanne zum Anbraten. Da kam sie mir schon komisch aufgedunsen vor. Wie eine Alkoholikerente. Schwammig halt, Du weißt, was ich meine? Kein Vergleich zu den schlanken Tieren, die Arthur im Grill hat oder ich sonst im Ofen. 
Trotzdem habe ich sie liebevollst behandelt. Auch die stabile Seitenlage habe ich probiert. Das ist doch DIE Rettungsmaßnahme Nr. 1.
Dann durfte sie bei 80°C für ca. 3,5 Stunden in den Ofen. Ich habe sie nicht gehetzt. Gut Ente Ding will Weile haben...
So kam sie heraus:
Sieht ganz lecker aus, oder! War sie eigentlich auch. Tief im Inneren. Aber zuvor mussten wir uns durch große Massen Fett schneiden.

Die Rettung war das frische knackige Gemüse. Die Ente war in der Zubereitung und Gewürzen gut, nur das Grundprodukt hat diesmal leider nicht gestimmt. Traurig fand ich für mich persönlich, dass ich nicht im Supermarkt gekauft habe, um vermeidliche 3 Euro zu sparen, sondern dass es nur um den Zeitfaktor der Beschaffung ging. Gibt es das nur in Deutschland, dass ich für gute Produkte zu vielen verschiedenen Händlern fahren muss mit teilweise weiten Wegen?
Wenn ich in ausländischen Foodblogs lese, habe ich das Gefühlt, dort gibt es das Schlaraffenland direkt vor der Haustür. Für mich ist gutes Essen anstrengend und erfordert manchmal eine ausgefeilte Logistik. Nicht in der Zubereitung, aber in der Beschaffung. Wie ist das bei Euch?

Bald ist der 35. Mai, dann frage ich wegen der Schlaraffenlandgeschichte nochmal bei Konrad nach.
Wer kennt noch den Namen des tierischen Begleiters?
Ich bin gespannt!
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Arthurs Tochter

Kommentare :

  1. Für jedes gute Produkt habe ich "meinen" Händler. Einkaufen ist eine lange Reise von Einem zum Andern. Einfach so schnell in den Supermarkt und die Einkaufsliste abarbeiten, geht auch hier nicht.

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  2. Witzig - wir hatten auch vor ein paar Tagen eine Ente gegrillt. Eine "REWE-Ente", mittlere Qualität. Davor in 1.000 Kochbüchern und im web gesucht, ob es ein nettes Rezept gibt, denn es war unsere erste Grillente. Rezepte gab es keine (!), immer nur Entenbrust oder andere Ententeile. Nur ein sehr "klassisches" Rezept, mit Beifuß und so, das wir ziemlich piefig fanden.
    Also rieben wir unsere Ente mit einem NOMU "Poultry Rub" (Salbei, Zitrone, Pfeffer, Paprika) ein und kochten uns ein feines Sösschen aus Hoisin, Reiswein, Orangenmarmelade, mit de wir ab und zu Vieh einpinselten, nachdem es eine erste zarte Bräune hatte. Das Ganze im geschlossenen Kugelgrilll indirekt gegrillt bei ca. 180 Grad, knapp 2 Stunden (Ente =2 kg). Natürlich mit vorher gewässerten Hickory-Holzspänen auf der Glut. Unten drunter eine Auffangschale, in die alles Fett tropfte. Mit dem Ergebnis waren wir mehr als zufrieden: es sah schön knusprig aus und schmeckte auch so. Das Fleisch schön durchgezogen mit Rauch und Marinade, saftig, nicht fettig. Dazu gab's einen ähnlichen knackigen, asiatischen Salat wie bei Dir und einen leckeren Puilly Fume. Wir waren sehr zufrieden und freuten uns darüber, dass wir vorsichtshalber zwei von diesen TK Flattermännern gekauft hatten, also einer noch darauf wartet, noch knuspriger zu werden als der erste :)

    Alles sehr wenig aufwendig, viel Zeit in die Sonne zu blinzeln, den leckeren Duft zu riechen, der aus unserer Kugel aufstieg und in Ruhe auszuprobieren, ob der leicht rauchige Puilly Fume doch etwas zu gewagt ist und man stattdessen auf "Rot" umsteigen sollte. Wir einigten uns darauf, hier keine Festlegung zu treffen und einfach beides zu machen. Wir bereuen nichts ;)

    Zu Deiner Frage: Es geht auch ohne viel Aufwand, diese "Rezepte" sind uns die liebsten. 1a Qualität der Zutaten muss sein, aber mittlerweile gibt's genug Gutes auch im Supermarkt um die Ecke, man muss nur ein bisschen schau'n.

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  3. Ente gehört auch zu meinem Lieblingsfleisch, auch am liebsten im Ganzen zubereitet. Ich habe hier das Glück, bei einem Gastronomiezulieferer zu Kaufen (wie Rungis). Nur fährt man da nicht für ein Teil hin. Also, häufig zuviel im Kühlschrank. Gute Supermärkte sind im Ruhrgebiet Mangelware.

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  4. Fast vergessen, das Zirkuspferd heißt "Caballo Nero", der Begleiter von Konrad.

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  5. Die Problematik kenne ich auch generell bei Lebensmitteln. Ich wohne in der Provinz und hier am Ort direkt gibt es 2 Metzger, 1 Obst- und Gemüseladen, einen Edeka-Markt und zwei Discounter. Direktvermarkter gibt es in der weiteren Umgebung, wenn es etwas Besonderes sein soll, kann ich den Aufwand schon mal treiben, aber für den täglichen Bedarf möchte ich nicht stundenlang durch die Gegend fahren. Gerade bei Geflügel habe ich auch schon die größten Unterschiede festgestellt. Vor einigen Wochen hatte ich Hähnchenschlegel beim Metzger gekauft. Die waren nicht so groß aber wunderbar saftig und gut im Geschmack. Drei Wochen später beim selben Metzger, diesmal waren sie größer, fettiger und auch vom Geschmack her nicht so gut. Es gibt für mich nur einen Metzger, bei dem ich immer die gleich gute Qualität bekomme, aber der ist leider auch in der nächsten Stadt.

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  6. Wenn die Viecher so fett sind, wie das von dir erstandene Exemplar, hilft eigentlich wirklich nur die Haut inclusive untenliegender Fettschicht komplett abzuziehen. Freimütiges Einpieken/Einschneiden der Fettschicht kann auch Besserung bringen, aber vermutlich nicht so viel, dass die Haut genießbar wäre.

    Seit meine Eltern aufgehört haben, ihre Enten selbst zu ziehen, habe ich fast keine Ente mehr gegessen. Wenn, dann besorge ich mir was wirklich ordentliches, was allerdings längere Einkaufsrouten beinhaltet.B ewahrt allerdings vor Entenfrust. ;)

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  7. Ich habe immer nur gedacht, das wir hier in der sächsischen Provinz so unterversorgt sind. Aber das es das überall gibt, hätte ich nicht gedacht. Wir haben hier in der Stadt schon einige Fleischer/Metzgerläden, aber meist nur irgendwelche xy-Filialen. Alles ungenießbar. Also fahren wir ins nächste Dorf, Brot und Gemüse kaufen, bei Leuten denen ihr Produkt noch was wert ist. Im nächsten Dorf gibt es dann lecker hausmacher Wurst. Rindfleisch vom Angushof ca. 20 km Fahrt. Fisch? Seefisch nur aus der Metro, 40km. Forellenzucht gleich im nächsten Dorf. Supermärkte gibt es dafür um so zahlreicher, aber Auswahl und Qualität lassen doch sehr zu wünschen übrig. Da kaufe ich nur die Standardsachen, Milch, Butter... Ist schon manchmal recht beschwerlich, gute Produkte zu kaufen.

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  8. Ja, das ist bei uns hier auch schwierig. Irgendwie bekomme ich schon fast alles. Aber ich kann mich halt nicht verlassen, dass die Zutat wirklich da ist. Ich muss mein Kochen recht spontan angehen. Es kann mir passieren, dass ich in den Supermarkt gehe und x mit y und z machen will und dann gibt es plötzlich nur a, b und c. Naja.... Hier im Osten gibt es lustigerweise noch öfters Bückware. Bei uns auf dem Markt gibt es einen Stand, da liegt nur das normale Zeugs in der Auslage. Wenn man was besonderes möchte, dann muss man fragen. Wenn man die letzten Wochen lieb war und viel gekauft hat, dann bekommt man es auch. Schlimm oder? Ich kaufe da gar nicht mehr ein, schon aus Protest nicht.

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  9. so richtig einfach habe ich es hier mit dem Einkaufen auch nicht, ich muß auch oftmals viele Kilometer fahren, um die gewünschten Produkte in bester Qualität zu bekommen.
    Hier in unserem Ortsteil haben wir allerdings noch einen Landschlachter, der seine Tiere noch selber schlachtet und von den hiesigen Bauern kauft. Das Fleisch und auch die Wurstwaren sind Bestens, allerdings bietet er eine Auswahl, wie auf dem Land üblich.
    Salzwiesenlamm und auch Rib Eye Steak bekommen ich zum Glück auch in unserem *famila* Markt und das auch in bester Qaulität.
    Für frischen Fisch muß ich gut 60 km weit fahren, dann allerdings habe ich alles was der Markt bietet zur Verfügung. Dieser Fischhändler beliefert auch die Gastronomie und davon profitiere ich, evtl. muß ich auch mal telefonisch vorbestellen, aber das ist bei guter Planung immer möglich.
    Gutes und auch mal " ausgefallenes " Gemüse bekomme ich bei meinem Türken hier direkt im Ort.
    Gewürze bestelle ich im Internet, denn da lebe ich hier im Niemandsland.
    Eine Forellenzucht haben wir am Ortsrand und mein Geflügel bekomme ich direkt vom Züchter, der mir auch beste Qulität liefert.
    Frische Eier hole ich mir direkt bei einem ganz kleinen " Hobby - Bauern " gerade mal 3 Häuser weiter.
    Mein Olivenöl bekomme ich schon seit vielen Jahren von der " La Fattoria " in der Toskana.
    Der Wein wird bei einem befreundeten kleinen Winzer gekauft.
    Milch, Butter, Zucker usw., halt die Grundnahrungsmittel, kaufe ich im * famila * Markt oder auch mal in der Metro.
    So einfach mal eben die Einkaufsliste abzuarbeiten in kurzer Zeit und mit kurzen Wegen geht also hier auch nicht.
    Dafür wohne ich halt eben ländlich und sehr ruhig mitten in der Natur, es hat eben alles im Leben seinen *Preis* :-))))

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  10. Hab vergessen zu erwähnen, der Herr Kampi hat ein lecker Bier gefunden, das muss so ab und zu mal sein. Ein Hausbrauer. Der macht das seit ein paar Jahren Hobbymäßig. Da das Bier schmeckt, kann man die halbstündige Fahrt schon ab und zu mal in Kauf nehmen.

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  11. Nun - es gibt hier seit letztem Oktober einen riesigen, tollen, billigen Bauernmarkt in der Markthalle des ehemaligen juedischen Fischmarktes gleich Circus Maximus und daneben einer der besten Bars in Sachen Croissant. Hat nur am Wochenende auf und ich freu' mich auf jeden Samstagmorgen. Da finde ich alles was ich brauche und unter der Woche geht's ansonsten zum teueresten Markt der Stadt, wo ich aber einen netten Gemuesehaendler habe auch mit gutem Zeugs und den Fleischer und den Kaeseladen und den Baecker...und tolle Frage, die du gestellt hast! Abgesehen von dem armen kleinen Entchen...:-)

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  12. Mönsch, nu hatte ich so einen euphorischen Kommentar geschrieben und dann stürzt Mozilla ab. Deshalb: 30 Minuten S-Bahn = Kleinmarkthalle. 20 Minuten Auto = Metro. 10 Minuten Auto = Bauernmarkt mit Geflügel, Eiern und regionalen Produkten. Kartoffelabo.

    Aaaaber: so richtig viel Lust, nach Frankfurt zu fahren, habe ich nie. Nicht wegen der Strecke, sondern wegen all der Verführungen, die dort lauern. Mein Problem ist, dass ich zu viel und nicht zu wenig Möglichkeiten habe. Die nutze ich selten.

    Und dann frage ich mich noch, wie es den Angehörigen meiner Spezies möglich sein kann, auf etwas wie da oben freiwillig zu verzichten. Mein Zahn tropft, obwohl ich heute wirklich zugeschlagen habe. Aber so ein nettes, kleines Schenkelchen...

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  13. Fette Ente ist nicht unbedingt von schlechter Qualitaet. Aaaaber: mit 80 Grad kannst du das Fett unter der Haut nicht ausbraten, auch nicht in 10 Stunden. Dazu braucht es so 140 bis 160 Grad und die Haut muss geritzt werden.

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  14. Mein Lebensmittel-Besorgungs-Schlaraffenland erstreckt sich leider auch über diverse Stationen zwischen Hamburg und der Region um Lüneburg. Ich umgehe das ein wenig durch meinen großen TK-Schrank, der quasi zu einer Schlaraffenlandaußenstelle eingerichtet wurde.
    Für betimmte Dinge muss ich planen und ggf. beim jeweiligen Händler bestellen.

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  15. Die beschaffung ist echt das größte problem! Besonders beim Grünzeug, ich hab nun mal keine zeit, auf´n Wochenmarkt zu gehen!

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  16. Ich bin im beinahe Hausschuhradius mit gutem Metzger (inkl. Geflügel), Käseladen, Weinhandlungen und div. Gemüsehändlern ausgestattet. Nur für Fisch muss ich ins Auto bzw. die Öffentlichen bemühen. Ich darf eigentlich nicht meckern. Trotzdem hoffe ich noch auf den Tag, an dem sich ein guter Fischhändler hier ansiedelt. Jammern auf hohem Niveau, ich weiß ;).

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  17. Ich habe inzwischen eine (noch) überschaubare Liste, wo ich bestimmte Lebensmittel einkaufe. Das ist immer mit guter Planung verbunden. Aber Spontaneinkäufe sind auch möglich. Nur... es ist so eine Sache... mir fällt ein, dass mir das Brot bei X sooo gut geschmeckt hat und die Oliven bei Y so toll waren, die will ich genauso wieder haben... und der Käse bei Z war traumhaft, also auch wieder lieber zu dem.... und so pendelt man eben mit Sack und Pack von A bis Z. Meistens kann ich es planen. Aber ein bisschen anstrengend ist es schon.

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  18. Wenn ich das alles lese: ich glaube, Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr es beim Einkaufen habt - könnt gerne mal vorbei kommen und euch überzeugen lassen.

    Bei der Ente pieke die Haut unter den Keulen ein und brate bei höherer Temperatur. Oder ich zerleg das Tier und gare die einzelnen Teile je nach Bedarf langsam und schmurgelnd (Keulen) oder knusprig angebraten und sanft rosa gebraten (Brust). Oder... egal, ich liebe Ente!

    Petra aus der Pampa im Bayerischen Wald

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  19. vorneweg @all:
    Vielen Dank für die ausführlichen Kommentare zu Euren Einkaufsmöglichkeiten! Jetzt bin ich etwas beruhigter :)

    @Lamiacucina: also in der Schweiz auch nichts anderes. Wie machst Du es mit dem Wein?

    @Volker: Jetzt hast Du was angerichtet! Schon lange liebäugel ich mit einem Kugelgrill, nach Deinem Kommentar war es um mich geschehen. So´n Ding muss her, pronto!

    @Freundin d. g. G.: Du bist die Einzig, die die wahre wichtige Frage in diesem Post erkannt hat! ;) Aber das Pferd heißt Negro Kaballo! Es stammt aus dem Zirkus Sarrasani und führte dort die Rollschuhnummer auf.

    @Linda, Fr. Kampi, Karin, Toni, Suse, Ellja, Claus:
    Da geht es Euch wie mir. Das "Beschaffen" ist ja oft das Schönste, dieses Probieren und Duften, ich liebe das. Aber unter Zeitdruck, oder einfach wenn es mal zügig gehen soll, ist es schon manchmal anstrengend. Darum liebe ich die Samstage, an denen ich Zeit habe auf den Markt zu gehen und mein Schnupper-Probier-Genussprogramm durchzuziehen.

    @Isi: Bückware! Noch nie habe ich diesen Begriff gehört. Was mir dazu noch alles einfällt.... nein, nicht hier. ;)

    @Eline + Petra: Ich hatte bisher so einen fetten Vogel noch nicht. Vom Geflügelbauern bekomme ich immer die feine Barbarie-Ente, die sich wunderbar bei 80° machen lässt. Und auch die o. g. Jamaika-Ente habe ich mit einem solchen Tier zubereitet. Aber wenn mir nochmal so ein fetter Vogel unter die Finger gerät, werde ich das Einpieksen und die höhere Temperatur berücksichtigen.

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  20. Siehste, und deshalb soll man eben lieber keine Enten füttern gehen. Ich habe in unserem Schrebergarten bereits ein Päärchen aufs Korn genommen, wenn die mir an die Rabatten wollen, sind se fällig. ;-)

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  21. Das mit den ausländischen FoodBlogs kenne ich, alles sieht so lecker und so einfach aus. Ist es aber meist nicht, das merkt man wenn man es nachmachen will, und kompliziert wird es wenn man z.B. mal was japanisches kochen mag und für die Zutaten eine ganze Odyssee hinlegt...

    Gutes Essen kann sehr einfach sein, vor allem in der mediterranen Küche, aber wenns an französische "Küisiene" geht, da hängt meist schon AUfwand drin. Übrigens lustig, weil ich heute genau über Aufwand beim Kochen noch eine Kleinigkeit schreiben möchte ;)


    Ich mache selbst oft Geflügel auf Niedertemperatur, weil es sehr lecker wird und auch unkompliziert geht (man hat zwischendrin so viel Zeit anderen Krimskrams zu machen, und nichts kann verbrennen). Allerdings brate ich immer kurz an, und schalte die letzte gute halbe Stunde immer auf 200 Grad hoch, um noch etwas Fett auszulassen. Das macht die Saftigkeit und Zartheit nicht zunichte, weil die Hitze in der kurzen Zeit nicht zu tief geht, aber das Fett muß raus!

    Einkaufen? Ich gehe für alltägliches zum Supermarkt um die Ecke, Fleisch, gemüse und Obst hole ich mir auf dem Viktualienmarkt. Nicht zu billig, aber immer erste Qualität, und dazu fährt der Bus mich in 20 Minuten von hier um die Ecke direkt zum Markt.
    http://www.viktualienmarkt-muenchen.de/

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  22. Jetzt habe ich mich aber wirklich gefreut. Seit längerer Zeit liest man wieder etwas von Arthurstochter in Zeit online - oder habe ich etwas übersehen? Ich war schon öfter auf Arthurstochterkocht, habe aber nie den richtigen Impuls bekommen, mich kommentierend zu beteiligen. Das Wiederlesen hat's gebracht. Jetzt mache ich mich am Wochenende auch an die 80 Grad-Ente - mein erster Versuch. Der Vogel kommt dann auf jeden Fall vom Geflügelhof.

    Der Rollschuhlaufende Begleiter von Konrad heißt übrigens Negro Kaballo.

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  23. @George:
    ja, Geflügel bei NT ist ´n feine Sache, die zu entdecken bei mir etwas gedauert hat. Für mich war NT jahrelang ein Ding für schwere Bratenstücke. Auch Fisch ist NT etwas ganz Feines.
    Und ich beineide alle um einen Viktualienmarkt in der Nähe, wobei der Mainzer Wochenmarkt auch klasse ist, ich komme nur viel zu selten hin. Und dann ärgert es mich immer, dass ich für einen Marktgang nochmal € 5,00 für das Parkhaus los werde. Nach Hamburg und München hat Mainz die höchsten Parkgebühren, das muss man sich mal vorstellen! Und es ist auch nicht so, als könnte man P + R machen und dann günstig mit dem Bus in die Stadt fahren. Allein eine Kurzstrecke (maximal 3 Haltestellen oder 2000 m - wer misst so was eigentlich nach?) kostet schon 1,50 ab der nächsten Haltestelle sind es schon 2,80. Dann doch lieber wieder Parkhaus.

    @123Stein:
    Schön, Dich hier zu lesen! Und ich freue mich, wenn ich jetzt öfter von Dir höre. Hätte ich ja nie gedacht, dass ich bei Zeit online vermisst werde! ;)
    Und Negro Kaballo ist ´ne Wucht, oder?!

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  24. @all:
    Arthurs "Entenwein" ist übrigens ´ne Wucht! Dem gebührt ein eigener Post. Demnächst in diesem Theater!

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  25. schuss in den hintern?
    nichts wie weg.

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